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Nachts in der Bibliothek zu Gerimor

Verfasst: Montag 2. Juli 2012, 00:38
von Gast
Mit schweren Schritten ging der große Krieger mit den auffälligen langen weißen Haaren durch die Bibliothek und schaute sich erst einmal überall um.

Meine Güte was hab ich mir hier nur vorgenommen

zum Glück hatte Teron sich Proviant eingepackt denn diese Aufgabe schien mehr zu verlangen als die Kämpfe, die er schon bestritt.

Es war nun einmal so wenn man etwas erreichen wollte musste man etwas wissen, nicht nur ein wenig sondern vieles.

So machte er sich auf und suchte nach den Büchern, die er diese Nacht lesen wollte.

Wer nutzte welche Waffen?
Welche Legierung ist wo nützlich ?
Wer nutzte Gifte und wie?
Wer dient wem ?

Viele Themen würden noch kommen vor dem Thema Magie graute es ihm am meisten. Deshalb sollte das als letztes kommen.

Viele Fragen schossen ihm durch den Kopf und ebenso viele Bücher fanden sich bald neben dem Sessel, den er sich ausgesucht hatte.

Voller Eifer begann er zu lesen, bis tief in die Nacht las er und saugte alles in sich auf was er fand.

Bis die Ruhe der Umgebung und ruhige Knistern des Kamines ihn niederrangen und er mit dem Buch, das er las, auf der Brust einschlief

Verfasst: Montag 2. Juli 2012, 09:24
von Gast
Recht spät in der Nacht fiel die Tür der alten Bibliothek ein weiteres Mal zu, nicht unbedingt sanft, wurde sie zugeschlagen.

Auch das Klatschen der Stiefel in eine der vielen verwinkelten Ecken des Raumes geschah nicht wirklich leise. Unter Poltern rutschten die so gequälten Lederstücke bis zur nächsten Wand, wo sie unsanft aufgehalten wurden.


'Nicht alleine auf mich aufpassen, hah!'

In diesem Augenblick fiel der Blick der bernsteinbraunen Augen auf das weitere Paar dort stehender Stiefel und sie bleib eine Weile an ihrem Platz stehen, diese anstarrend.
Als können die Stiefel alleine viel über ihren Träger verraten.
Ein zögernder Blick in Richtung des Vorhanges, dann entschied sie sich anders und verschwand ohne nach zu sehen, dieses Mal auf Zehenspitzen in den eigenen privaten Räumlichkeiten.

Verfasst: Montag 2. Juli 2012, 23:06
von Gast
Bis kurz vor Sonnenaufgang schlief er noch seelenruhig in dem Stuhl, den er sich eigentlich zum Lesen ausgesucht hatte.

Als er aufwachte, musste er sich erst einmal umblicken, um sich zu vergewissern, wo er war.Das Buch auf seinen Knien war wohl ausschlaggebend.

Er war tatsächlich in der Bibliothek eingeschlafen.
Es gab sicher schönere Orte zum Übernachten, aber sicher auch schlimmer.

Wem das wohl schon alles passiert war?
Hatte man ihn nicht geweckt oder war es wirklich niemandem aufgefallen ?

Schmunzelnd erhob Teron sich nur, um im nächsten Moment zu merken, wie unheimlich dankbar sein Körper ihm für diese Schlafposition war.

Es war wohl an der Zeit etwas Bewegung zu bekommen.
Außerdem brauchte er ein Notizbuch und eine ordentliche Mahlzeit.

Schließlich würde die nächste Nacht kommen und das nächste Buch musste bezwungen werden.