"Untat in Berchgard - Nachricht an Beletrian"
Verfasst: Montag 25. Juni 2012, 15:40
Als sie morgens wie üblich ihrer Arbeit nachging, kam Maire, wie so oft, am Graben an der Westseite Berchgards vorbei. Zunächst wollte sie vorbeiflitzen, doch dann blieb sie schliddernd stehen, denn aus den Augenwinkeln sah sie etwas, was ihr nicht geheuer vorkam. Direkt neben dem Gewässer stand eine Art Handkarren aus dem es noch rauchte. Als sie ihren Blick weiter schweifen lies, fand sie dort, wo gestern noch saftiges Ufergebüsch und Gras war nur noch nackte Erde vor und selbst diese sah aus, als würde nie wieder etwas wachsen. Im Wasser selbst schwammen tote Fische mit ihren bleichen Bäuchen oben. Da es ja warm war, begann es bereits übelst nach Verwesung zu stinken und im Wasser breiteten sich dunkle Schlieren aus. Wer schon einmal einen toten Fisch, der wenige Stunden im Warmen lag, gerochen hatte, würde dies nie wieder vergessen, sie schauderte angewidert.
Genau betrachtete sie dies alles, doch was nun? Die Wachen standen ja nicht weit entfernt, wussten diese Genaueres, sollte sie dies jemandem melden, doch wem. Sie wusste nicht, wer denn nun zuständig ist. Hatten die Wachen schon einen Bericht an irgendjemandem weitergegeben? Hilflos sah sie umher, dachte angestrengt nach, schreiben konnte sie ja ebenfalls nicht, also jemandem einen Brief hinterlassen war ihr nicht möglich. Lhyam, der dies normalerweise für sie erledigte, war nicht zu Hause, er wollte in der Bibliothek noch einige Nachforschungen zu alten Geschichtsereignissen machen. Dann fiel ihr endlich Beletrian ein. Erleichtert lief sie zu dessen Haus und da er auf ihr Klopfen nicht öffnete, sann sie auf eine neue Idee. Sie zog eines ihrer alten Papierstücke hervor, welche sie immer in ihrer Tasche hatte, einen Kohlestift und begann eine Zeichnung anzufertigen. Darauf ist folgendes zu erkennen:
Der alte Durchgang ohne Stadttor im Westen Berchgards, davor einige der Wachen, einem malte sie dabei einen imposanten Schnurrbart. Daneben dann den Wassergraben mit dem Ufer voller hoher Gräser und Gebüsch, welches jedoch von einem düster-schwarzen Uferstreifen von einigen Schritten unterbrochen wurde. Auf dem Wasser dann die bäuchlings schwimmenden Fische und auch schwarze Andeutungen im Wasser. Im Hintergrund dann den Handkarren mit einigen Rauchwölkchen, die daraus aufsteigen
Als sie einigermaßen zufrieden war mit ihrer Zeichnung, setzte sie ihr krakeliges „Maire“ darunter und warf es in seinen Briefkasten. Im Handelshaus war noch niemand auf, doch nun konnte sie doch erleichtert im Wald verschwinden, es gab noch viel Wild zu erjagen.
Genau betrachtete sie dies alles, doch was nun? Die Wachen standen ja nicht weit entfernt, wussten diese Genaueres, sollte sie dies jemandem melden, doch wem. Sie wusste nicht, wer denn nun zuständig ist. Hatten die Wachen schon einen Bericht an irgendjemandem weitergegeben? Hilflos sah sie umher, dachte angestrengt nach, schreiben konnte sie ja ebenfalls nicht, also jemandem einen Brief hinterlassen war ihr nicht möglich. Lhyam, der dies normalerweise für sie erledigte, war nicht zu Hause, er wollte in der Bibliothek noch einige Nachforschungen zu alten Geschichtsereignissen machen. Dann fiel ihr endlich Beletrian ein. Erleichtert lief sie zu dessen Haus und da er auf ihr Klopfen nicht öffnete, sann sie auf eine neue Idee. Sie zog eines ihrer alten Papierstücke hervor, welche sie immer in ihrer Tasche hatte, einen Kohlestift und begann eine Zeichnung anzufertigen. Darauf ist folgendes zu erkennen:
Der alte Durchgang ohne Stadttor im Westen Berchgards, davor einige der Wachen, einem malte sie dabei einen imposanten Schnurrbart. Daneben dann den Wassergraben mit dem Ufer voller hoher Gräser und Gebüsch, welches jedoch von einem düster-schwarzen Uferstreifen von einigen Schritten unterbrochen wurde. Auf dem Wasser dann die bäuchlings schwimmenden Fische und auch schwarze Andeutungen im Wasser. Im Hintergrund dann den Handkarren mit einigen Rauchwölkchen, die daraus aufsteigen
Als sie einigermaßen zufrieden war mit ihrer Zeichnung, setzte sie ihr krakeliges „Maire“ darunter und warf es in seinen Briefkasten. Im Handelshaus war noch niemand auf, doch nun konnte sie doch erleichtert im Wald verschwinden, es gab noch viel Wild zu erjagen.