Sorgenkinder
Verfasst: Sonntag 13. Mai 2012, 16:48
Es war ein düsterer Nachmittag, es schüttete aus Eimern, wärend sie im
Handelshaus von Berchgard saß und sich sowohl mit Thancred als auch
mit Lloydia unterhielt. Fragen waren geklärt und Geschwätz unter Frauen
war ausgetauscht. Als sie sich erhob um zu gehen, sah sie Nyome in der
Tür stehen.
Nass bis auf die Knochen und zitternd stand sie da und versuchte einer
Dame in Regimentskleidung etwas zu erklären.
Ja es war manchmal nicht leicht die Kleine zu verstehen, wo sie doch kein
Wort von sich gab.
Sie ging die wenigen Schritte zu ihr hinüber und strich ihr über den nassen Kopf.
Mit diesem wärmenden Lächeln das Nyome so oft verschenkte, wurde sie
begrüßt und um zu helfen wurde gefragt was Nyome denn suche.
Sie nahm sofort ihr Buch zur Hand und schrieb los, anscheinend gab es
keine Zeit für große Ratespielchen...
Die Edle van Valerian suche sie ... ein Rahaler namens Althan sei in der
freien Bibliothek gewesen und suche etwas... über die Geschichte Rahals
oder dergleichen .... er habe es aber nicht gefunden und nu solle sie der
Edlen davon berichten ....
Diese kleine junge Dame, Nyome , in Gesellschaft eines Rahalers ...
Sorgen, sie machte sich Sorgen um das Mädchen ... wieso war sie dort
allein hingegangen?
Sie entschied, dass die beiden nach Adoran reisen wollten um dort nach
der Edlen van Valerian zu suchen. Der Regen hatte aufgehört, doch noch
als sie es laut bemerkte und die Zügel ihres Hengstes an sich nahm,
begann der Schauer von neuem. Nyome grinste und machte ihr durch
ihre Gestik deutlich, dass Leila wohl lieber nichts gesagt hätte. Jaja im
nachhinein sagt sich sowas immer leicht.
Schon nach wenigen Schritten klebten ihr die Haare im Gesicht und so
beschloss sie die kleine Dame in die Kutsche zu setzen, so dass sie
zumindest bis nach Adoran wieder trocken reisen konnte und nicht den
ganzen Weg zu Fuß gehen musste. Sie selbst ritt hinter der Kutsche her
und so waren sie bereits nach kurzer Zeit in Adoran angekommen.
Schnellen Schrittes eilten die beiden zu ihrer Schneiderei, wo sie
umgehend die Haare trockneten und neue Kleider anzogen. So trocken
fühlte man sich doch gleich wohler.
Doch einige Fragen wollten ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen ....
Ob der Herr namens Althan noch mehr gesagt habe ... Nyome schüttelte
den Kopf.... Ob er wolle das sie mit ihm geht ... wieder schüttelte sie den
Kopf ... ob er gesagt habe, das er sie wieder aufsuchen würde ... erneut
ein Kopfschütteln. Ein wenig wuchs die Erleichterung in ihr.
Vielleicht war es eine einmalige Begegnung ... ein dummer nichtzu
wiederholender Zufall.
Als sie grade im Begriff war mit Nyome hinaus zu gehen um die
Regimentskommandatur aufzusuchen, zog Nyome ihr Buch hervor und
schrieb einige Zeilen. " Er sagte zu mir es solle unser Geheimnis sein,
dass wir uns dort getroffen haben, er trug eine Maske und meinte auch er
müsste mich mitnehmen wenn er mir sein Gesicht zeigen würde, weiter
behauptete er noch die Wahrheit über diesen Teil des Landes bringen zu
wollen" Sie las die Zeilen zwei bis dreimal durch und ihr ging ein kalter
Schauer über die Haut...das klang wirklich gar nicht gut und Nyome hatte
sich in einer größeren Gefahr befunden als sich das kleine Mädchen
selbst bewusst war.
Leila ging auf die Knie und bat Nyome inständig darum nicht mehr alleine
dort hinzugehen. Sie solle wen mitnehmen! Sie hatte Angst um die kleine
und wollte nicht, dass ihr etwas passierte. Nyome schien nicht erfreut
darüber und erklärte, dass sie schnell weglaufen könnte. Ebenso zeigte
sie der Schneiderin ein Fläschchen, mit welchem sich Nyome schnell
verstecken konnte. Aber würde das im Notfall ausreichen? Sie war wenig
überzeugt.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Regimentskommandatur,
doch dort angekommen war die Edle nicht anzutreffen. Eine Nachricht
wollte Nyome nicht hinterlassen. Doch würden sie beide die Augen nach
Lilian offen halten um ihr davon zu berichten.
Als Leila meinte, dass sie dem Rahaler die Ohren lang ziehen wollte,
wenn dieser es wagte Nyome noch einmal zu drohen, hatte diese nur ein
schmunzeln für Leila übrig. Sie schien nicht zu glauben, dass Leila
soetwas tun würde... na wenn sie sich da mal nicht irrte.
Dann stockte Leila plötzlich als sie die Stufen hinunter ging. Sie wand sich
um und fragte Nyome ob dieser Markwart nicht auf sie aufpassen sollte.
Ein tiefes und deutliches Nicken von dieser. Wieso er sie nicht begleitet
habe... das junge Mädchen deutet eine Schluckspecht-Geste an. Sie
konnte nur fassungslos fragen ob er zu betrunken war oder etwa seinen
Rausch ausgeschlafen habe. Die kleine nickt und schüttelt dann jedoch
schmunzelnd den Kopf. Sie habe ihn nur nicht gefunden. Das durfte doch
nicht wahr sein .... man muss diesem Herrn wohl mal erklären, dass er
seine Aufgaben ernster nehmen muss! So gingen die beiden vorerst
auseinander um getrennt nach der Edlen weiter zu suchen und sich dann
einen Boten zu schicken, sollte eine eher fündig werden als die andere.
Diese Angelegenheit sollte dringend besprochen werden!
Handelshaus von Berchgard saß und sich sowohl mit Thancred als auch
mit Lloydia unterhielt. Fragen waren geklärt und Geschwätz unter Frauen
war ausgetauscht. Als sie sich erhob um zu gehen, sah sie Nyome in der
Tür stehen.
Nass bis auf die Knochen und zitternd stand sie da und versuchte einer
Dame in Regimentskleidung etwas zu erklären.
Ja es war manchmal nicht leicht die Kleine zu verstehen, wo sie doch kein
Wort von sich gab.
Sie ging die wenigen Schritte zu ihr hinüber und strich ihr über den nassen Kopf.
Mit diesem wärmenden Lächeln das Nyome so oft verschenkte, wurde sie
begrüßt und um zu helfen wurde gefragt was Nyome denn suche.
Sie nahm sofort ihr Buch zur Hand und schrieb los, anscheinend gab es
keine Zeit für große Ratespielchen...
Die Edle van Valerian suche sie ... ein Rahaler namens Althan sei in der
freien Bibliothek gewesen und suche etwas... über die Geschichte Rahals
oder dergleichen .... er habe es aber nicht gefunden und nu solle sie der
Edlen davon berichten ....
Diese kleine junge Dame, Nyome , in Gesellschaft eines Rahalers ...
Sorgen, sie machte sich Sorgen um das Mädchen ... wieso war sie dort
allein hingegangen?
Sie entschied, dass die beiden nach Adoran reisen wollten um dort nach
der Edlen van Valerian zu suchen. Der Regen hatte aufgehört, doch noch
als sie es laut bemerkte und die Zügel ihres Hengstes an sich nahm,
begann der Schauer von neuem. Nyome grinste und machte ihr durch
ihre Gestik deutlich, dass Leila wohl lieber nichts gesagt hätte. Jaja im
nachhinein sagt sich sowas immer leicht.
Schon nach wenigen Schritten klebten ihr die Haare im Gesicht und so
beschloss sie die kleine Dame in die Kutsche zu setzen, so dass sie
zumindest bis nach Adoran wieder trocken reisen konnte und nicht den
ganzen Weg zu Fuß gehen musste. Sie selbst ritt hinter der Kutsche her
und so waren sie bereits nach kurzer Zeit in Adoran angekommen.
Schnellen Schrittes eilten die beiden zu ihrer Schneiderei, wo sie
umgehend die Haare trockneten und neue Kleider anzogen. So trocken
fühlte man sich doch gleich wohler.
Doch einige Fragen wollten ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen ....
Ob der Herr namens Althan noch mehr gesagt habe ... Nyome schüttelte
den Kopf.... Ob er wolle das sie mit ihm geht ... wieder schüttelte sie den
Kopf ... ob er gesagt habe, das er sie wieder aufsuchen würde ... erneut
ein Kopfschütteln. Ein wenig wuchs die Erleichterung in ihr.
Vielleicht war es eine einmalige Begegnung ... ein dummer nichtzu
wiederholender Zufall.
Als sie grade im Begriff war mit Nyome hinaus zu gehen um die
Regimentskommandatur aufzusuchen, zog Nyome ihr Buch hervor und
schrieb einige Zeilen. " Er sagte zu mir es solle unser Geheimnis sein,
dass wir uns dort getroffen haben, er trug eine Maske und meinte auch er
müsste mich mitnehmen wenn er mir sein Gesicht zeigen würde, weiter
behauptete er noch die Wahrheit über diesen Teil des Landes bringen zu
wollen" Sie las die Zeilen zwei bis dreimal durch und ihr ging ein kalter
Schauer über die Haut...das klang wirklich gar nicht gut und Nyome hatte
sich in einer größeren Gefahr befunden als sich das kleine Mädchen
selbst bewusst war.
Leila ging auf die Knie und bat Nyome inständig darum nicht mehr alleine
dort hinzugehen. Sie solle wen mitnehmen! Sie hatte Angst um die kleine
und wollte nicht, dass ihr etwas passierte. Nyome schien nicht erfreut
darüber und erklärte, dass sie schnell weglaufen könnte. Ebenso zeigte
sie der Schneiderin ein Fläschchen, mit welchem sich Nyome schnell
verstecken konnte. Aber würde das im Notfall ausreichen? Sie war wenig
überzeugt.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Regimentskommandatur,
doch dort angekommen war die Edle nicht anzutreffen. Eine Nachricht
wollte Nyome nicht hinterlassen. Doch würden sie beide die Augen nach
Lilian offen halten um ihr davon zu berichten.
Als Leila meinte, dass sie dem Rahaler die Ohren lang ziehen wollte,
wenn dieser es wagte Nyome noch einmal zu drohen, hatte diese nur ein
schmunzeln für Leila übrig. Sie schien nicht zu glauben, dass Leila
soetwas tun würde... na wenn sie sich da mal nicht irrte.
Dann stockte Leila plötzlich als sie die Stufen hinunter ging. Sie wand sich
um und fragte Nyome ob dieser Markwart nicht auf sie aufpassen sollte.
Ein tiefes und deutliches Nicken von dieser. Wieso er sie nicht begleitet
habe... das junge Mädchen deutet eine Schluckspecht-Geste an. Sie
konnte nur fassungslos fragen ob er zu betrunken war oder etwa seinen
Rausch ausgeschlafen habe. Die kleine nickt und schüttelt dann jedoch
schmunzelnd den Kopf. Sie habe ihn nur nicht gefunden. Das durfte doch
nicht wahr sein .... man muss diesem Herrn wohl mal erklären, dass er
seine Aufgaben ernster nehmen muss! So gingen die beiden vorerst
auseinander um getrennt nach der Edlen weiter zu suchen und sich dann
einen Boten zu schicken, sollte eine eher fündig werden als die andere.
Diese Angelegenheit sollte dringend besprochen werden!