Ohne Kraft und bar der Hoffnung ?
Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2012, 01:03
Einige Tages sind bereits verstrichen seit Aidarius dem Zorn jener wild gewordenen Lethra erlag,
die bereit gewesen war sein Leben der eigenen Eitelkeit unterzuordnen.
Sichtlich ohne Skrupel und mit erschreckender Selbstverständlichkeit hatte sie sein Leben nehmen wollen
und er hatte es bis zu Letzt nicht recht begreifen können warum.
War der wildgewordenen Letha der Erfolg so sehr zu Kopf gestiegen
das es ihren Blick auf die Realität endgültig und vollkommen verzerrt hatte?
Ja der Hauptmann schenke ihr offensichtlich seine Gunst und schien große Erwartungen in diese, seine Schwester zu setzen,
doch sollte diese Tatsache zugleich bedeutet das nun auch er ihrem barschen Gutdünken ausgeliefert wär?
Sie fühlte sich von ihm womöglich provoziert oder gar beleidingt, doch wie hätte er nur wissen sollen das die schlichtesten Worte des Grußes,
in gewohnter Höflichkeit gesprochen, eine derart übertriebene und impulsive Reaktion hervorrufen könnten. Wie verhindern man es jemanden zu reizen der aufgrund eigenen Größenwahns und gemeinster Arroganz, jeglichen noch so kleinsten Wiederspruch, mehr noch, selbst die nicht augenblickliche und demütigste Unterwerfung , als tiefe Kränkung empfindet und einen Angriff seiner Autorität darin zu deuten vermag, welche Ked´Harra nun offenbar mehr und mehr als absolut zu erachten schien?
Obgleich sie sich abmühte den üblichen, emotionslosen, starren Gesichtsausdruck zu mimen, ein Höchstmaß an Selbstbeherrschung und Disziplin vorzuspiegeln, offenbarten ihre Worte mit jedem Atemzug die ungehaltene Empörung vermischt mit blinder Raserei und das Verhalten lies Aidarius eine tiefgreifende Abneigung und Aggression seiner Person gegenüber vermuten.
Es war die Höflichkeit und Etikette, geziemend Männern vom hohem Rang und Namen, welche er dem Blute eines Bastards in seinen Adern zu Trotz, stets zu befolgen wusste, jene es ihm gebot an diesem schicksalhaften Abend mit seinen Glückwünschen an Ked heranzutreten.
Seine Beharrlichkeit brachte ihn dazu sich in Erklärungen zu verstrickten und an dem Versuch der Schlichtung eines ungewollten Streits festzuhalten. Der Preis dafür war hoch, das Drama endete mit Blutvergießen, des seines.
Und es war letztlich Erbarmen was den jungen Landsknecht Syrion zwang, wider der gegenwärtigen Launen seiner Offizierin einen hilflosen, sterbenden Alten ins Lazarett der Stadtgarde zu schleppen und ihm somit das Leben vorerst zu retten.
So denn ihm überhaupt Jemand einen Besuch abstatten würde, fände der Betreffende nicht mehr vor als den leblosen Leib eines alten Mannes im Krankenbette. Leer an Blut und noch mehr an Hoffnung dieses je wieder zu verlassen. Der junge Gardist hatte gewiss alles in seiner Macht stehende getan das Ende hinausgezögert, jedoch vermochten seine in diesem Handwerk ungeübten Hände kaum die Chancen auf eine Genesung bedeutend zu erhöhen.
Die starken Blutungen, durch Ked´Harras Langdolch zugefügter Schnittwunden, waren gestillt und bloß die blutbeschmierten Laken und durchtränkten Verbände zeugten noch davon wie der rote Lebenssaft in Strömen ran. Aber würde der ohnehin schwächliche, von allerlei Gebrechen geplangte Körper des Aidarius auch dem aufkommenden Fieber trotzen können? Sein Zustand, Lebensalter und die völlige Bewusstlosigkeit in welcher er seit dem Vorfall verblieben war, verhieß nichts Gutes.
Doch selbst wenn der alte Aidarius jemals wieder das Bewusstsein wiederergangen würde, welch ein Bild biete ihm sich nach dem Erwachen? Gebrochen und gedemütigt, aufgrund seines Zustandes aller Handlungsmöglichkeiten beraubt, blieb ihm alleine der Funken Hoffnung auf die Hilfe jener Herren, welchen er bisher mit aller Hingabe und Überzeugung, die er noch aufzubringen vermochte, gedient hatte.
Es waren nicht viele Gönner in dieser Stadt, derer Rückhalt er sich vielleicht versprechen konnte, aber darunter waren zwei der mächtigsten Männer der Hauptstadt.
Würde auch nur einer von ihnen sich seiner Treue erinnern und schützend vor ihn stellen? Sahen sie noch einen Nutzen in der Existenz des alten Adlaten oder hatte er seine Zeit längst überlebt?
die bereit gewesen war sein Leben der eigenen Eitelkeit unterzuordnen.
Sichtlich ohne Skrupel und mit erschreckender Selbstverständlichkeit hatte sie sein Leben nehmen wollen
und er hatte es bis zu Letzt nicht recht begreifen können warum.
War der wildgewordenen Letha der Erfolg so sehr zu Kopf gestiegen
das es ihren Blick auf die Realität endgültig und vollkommen verzerrt hatte?
Ja der Hauptmann schenke ihr offensichtlich seine Gunst und schien große Erwartungen in diese, seine Schwester zu setzen,
doch sollte diese Tatsache zugleich bedeutet das nun auch er ihrem barschen Gutdünken ausgeliefert wär?
Sie fühlte sich von ihm womöglich provoziert oder gar beleidingt, doch wie hätte er nur wissen sollen das die schlichtesten Worte des Grußes,
in gewohnter Höflichkeit gesprochen, eine derart übertriebene und impulsive Reaktion hervorrufen könnten. Wie verhindern man es jemanden zu reizen der aufgrund eigenen Größenwahns und gemeinster Arroganz, jeglichen noch so kleinsten Wiederspruch, mehr noch, selbst die nicht augenblickliche und demütigste Unterwerfung , als tiefe Kränkung empfindet und einen Angriff seiner Autorität darin zu deuten vermag, welche Ked´Harra nun offenbar mehr und mehr als absolut zu erachten schien?
Obgleich sie sich abmühte den üblichen, emotionslosen, starren Gesichtsausdruck zu mimen, ein Höchstmaß an Selbstbeherrschung und Disziplin vorzuspiegeln, offenbarten ihre Worte mit jedem Atemzug die ungehaltene Empörung vermischt mit blinder Raserei und das Verhalten lies Aidarius eine tiefgreifende Abneigung und Aggression seiner Person gegenüber vermuten.
Es war die Höflichkeit und Etikette, geziemend Männern vom hohem Rang und Namen, welche er dem Blute eines Bastards in seinen Adern zu Trotz, stets zu befolgen wusste, jene es ihm gebot an diesem schicksalhaften Abend mit seinen Glückwünschen an Ked heranzutreten.
Seine Beharrlichkeit brachte ihn dazu sich in Erklärungen zu verstrickten und an dem Versuch der Schlichtung eines ungewollten Streits festzuhalten. Der Preis dafür war hoch, das Drama endete mit Blutvergießen, des seines.
Und es war letztlich Erbarmen was den jungen Landsknecht Syrion zwang, wider der gegenwärtigen Launen seiner Offizierin einen hilflosen, sterbenden Alten ins Lazarett der Stadtgarde zu schleppen und ihm somit das Leben vorerst zu retten.
So denn ihm überhaupt Jemand einen Besuch abstatten würde, fände der Betreffende nicht mehr vor als den leblosen Leib eines alten Mannes im Krankenbette. Leer an Blut und noch mehr an Hoffnung dieses je wieder zu verlassen. Der junge Gardist hatte gewiss alles in seiner Macht stehende getan das Ende hinausgezögert, jedoch vermochten seine in diesem Handwerk ungeübten Hände kaum die Chancen auf eine Genesung bedeutend zu erhöhen.
Die starken Blutungen, durch Ked´Harras Langdolch zugefügter Schnittwunden, waren gestillt und bloß die blutbeschmierten Laken und durchtränkten Verbände zeugten noch davon wie der rote Lebenssaft in Strömen ran. Aber würde der ohnehin schwächliche, von allerlei Gebrechen geplangte Körper des Aidarius auch dem aufkommenden Fieber trotzen können? Sein Zustand, Lebensalter und die völlige Bewusstlosigkeit in welcher er seit dem Vorfall verblieben war, verhieß nichts Gutes.
Doch selbst wenn der alte Aidarius jemals wieder das Bewusstsein wiederergangen würde, welch ein Bild biete ihm sich nach dem Erwachen? Gebrochen und gedemütigt, aufgrund seines Zustandes aller Handlungsmöglichkeiten beraubt, blieb ihm alleine der Funken Hoffnung auf die Hilfe jener Herren, welchen er bisher mit aller Hingabe und Überzeugung, die er noch aufzubringen vermochte, gedient hatte.
Es waren nicht viele Gönner in dieser Stadt, derer Rückhalt er sich vielleicht versprechen konnte, aber darunter waren zwei der mächtigsten Männer der Hauptstadt.
Würde auch nur einer von ihnen sich seiner Treue erinnern und schützend vor ihn stellen? Sahen sie noch einen Nutzen in der Existenz des alten Adlaten oder hatte er seine Zeit längst überlebt?