Bittersüsse Feindschaft
Verfasst: Montag 30. April 2012, 19:05
"Dieser kleine.....dieser elendige verdammte.... dieder, dieser..." Sie fand kaum noch Worte. "So ein Flegel!" Schnaubte sie und stapfte den Weg nach Norden. Eine Schimpftirade nach der anderen liess sie los, die der arme Sinndar, der hinter ihr herlief, über sich ergehen lassen musste. Er machte sie wütend, zornig. Er brachte sie auf die Barrikaden! Es war unfassbar aber schon alleine sein Anblick genügte, dass sie ihm am liebsten an die Gurgel würde. "Ich bring ihn um! Weisst du da hilft man dem, versucht ihn dazu zu bringen nicht wegzurennen sondern Stärke zu zeigen und was macht er? Vorwürfe..egal was ich mache bei allem macht er mir Vorwürfe, dreht mir die Worte im Mund herum und erzählt auch noch Lügen über mich!" Wetterte sie und bekam kaum noch mit was um sie herum geschah. "Und dann droht der mich noch....er droht! Kannst du dir das vorstellen?" Regte sie sich weiter auf. "Und weisst du was da Beste ist?" Sie blieb nahe der Kutsche stehen und drehte sich zu Sinndar um. "Er hat mir Hausverbot gegeben. Egal ob in Zivil oder Uniform, ich darf da nicht mehr rein."
"Sinndar hob nur eine Braue leicht an. "Hausverbot? Wo?" Fragte er im ruhigen Ton ganz im Gegensatz zu ihrer aufgebrachten Stimmung. "Na da in der Taverne. Er will mich da nie wieder haben meinte er." Sie drehte sie sich um, bestieg die Kutsche und warf sich schmollend auf eine der Bänke. Sinndar setzte sich ihr gegenüber und sah sie an. "Der Eine hat sicher gefallen an dir." Bemerkte er nach einigen Momenten. "Du bist voller Zorn."
Thanaya sah weg von ihm. Zorn war etwas das nicht so leicht in ihr zu wecken war. Aber ER...er schaffte es mittlerweile allein durch seine Präsenz. Und das nur weil sie freundlich zu ihm gewesen war, weil sie ihm helfen wollte, weil sie es verdammt nochmal gut mit ihm meinte und ihn ihrer Meinung nach zu unterstützten suchte das Richtige zu tun. Aber nein. Er wendete alles ins Gegenteil herum. Sogar an der Sache mit dem Alka soll sie Schuld gewesen sein...ja was hätte sie denn machen sollen. Einen Brief schreiben?!
Alles fing damit an, dass sie ihm eines Tages vor der Stadt Rahals begegnete. Er fällte Holz, hatte kein Hemd an und es war eisig kalt. In ihrer Art half sie ihm, brachte was zum anziehen und unterhielt sich noch eine Weile mit ihm. Ermunterte ihn sogar in Rahal zu bleiben. Sicher würde er dort Arbeit und bestimmt auch Freunde finden. Die Stadt war ja voll mit netten Leuten!
Er mietete sich dann auch ein Häuschen im Hafenviertel an und nahm öfter an den Glaubensstunden im Tempel teil. Manchmal sah sie ihn auch mit Xyntia am Brunnen sitzen, wo sie sich über den Glauben über den Einen unterhielten.
Dann freundete er sich mit Talana in Düstersee an und wurde ihr Schankbursche. Diese brachte ihm soviel Vertrauen entgegen, dass er die Taverne auch alleine öffnen und Leute bewirtschaften durfte.
Und dann...eines Tages als sie Wache stand mit dem Wachtmeister zusammen taucht er auf und bat um Hilfe. Doch was er verlangte trieb ihr schon die Wut hoch. Er hatte dem Vicarius Cha zugesagt, dass er ihn auf einer Jagd sein Geschick als grosser Krieger zeigen würde. Doch dieses Geschick war nur vorgetäuscht, aus Angst vor der Unzufriedenheit des Vicarius mit ihm und weil er nicht zum Seelenfresser wollte. Also bat er die beiden Wachhabenden ihm zu helfen und mitzukommen. Es sollte so aussehen, als würden er die Ungeheuer zur Strecke bringen, insgeheim sollten es aber der Wachtmeister und Thanaya sein. Diese rastete jedoch ein klein wenig aus bei der Vorstellung den Tempel und ihren Freund zu hintergehen, nur weil Asgerat ihn anlügen musste. Das kam für sie garnicht in Frage, und sie redete auf ihn ein er solle den Fehler zugeben, er solle sich nicht hinter anderen verstecken sondern selber Stärke zeigen indem er beichtete. Doch am Ende stapfte Asgerat davon..wortlos. Sie wusste ihre Worte waren voll an ihm abgeprallt. Vielleicht war er sogar noch beleidigt. Nunja...einige Zeit später als sie wieder wache stand, bat er sie darum allein mit ihr zu sprechen. Sie gingen in die Kommandatur und dann kam das nächste. Da sie sich geweigert hatte bei einer Jagd so zu tun als habe er alle Ungeheuer umgebracht, wollte er nun das sie zum Vicarius ging und ihm berichtete Asgerat sei verletzt oder sonstwie verhindert. Und abermals redete sie auf ihn ein zu beichten und es zuzugeben. Wenn er sich hinter Lügen verbarg und gerade bei solchen Sachen, wozu würde es dann führen wenn man sich mal wirklich auf ihn verliess und er dann nicht leisten konnte was er zuvor behauptet hatte? Es war eine Schwäche die er da offenbarte und in der Stadt Alatars verlangte er ernsthaft von einer Stadtwache sie solle ihm helfen den Tempel zu verarschen.
Das ging überhaupt nicht und so redete Thanaya so lange, bis er sich endlich bereit zeigte zu beichten und seine Tat zuzugeben. Er hatte Angst vor Cha zu treten..naja dieser würde sicherlich etwas sauer sein, sagte sie, er würde bestimmt schimpfen, sagte sie, erfreut wäre er bestimmt nicht aber er würde Asgerat nicht umbringen, sagte sie.
Er ging mit, unter der Vorraussetzung das sie ihm half es dem Vicarius zu beichten. Also trafen sie sich am Tag an dem die Jagd sein sollte vor dem Tempelviertel und gingen zusammen zum Tempel. Soweit so gut, sie half ihm die Sache in Worte zu fassen, und verschwieg zu seinem Schutz sogar das er versucht hatte den Cha zu betuppen. Cha aber war überhaupt nicht erfreut...also so garnicht. Er war um es milde zu formulieren richtig sauer. Das ganze endete damit das Asgerat an der einen Wand blutend zusammenbrach und Thanaya ebenso zu Boden sank. Der Vicarius hatte Kräfte eingesetzt die ihm zur Verfügung standen um Asgerat zu strafen, ihm zu zeigen was Schmerz ist um seinen Zorn zu wecken damit er daraus Stärke ziehen konnte, er tat ihm sogar einen Gefallen.. Zumindest erklärte Cha es Thanaya später so. Im ersten Moment dachte sie er bringt Asgerat um und sie wollte ihm helfen. Cha konnte sie aber nicht eine überziehen, also wollte sie nur seinen Arm greifen, auf ihn einreden...doch dann wandte er seine Kraft gegen sie. Schmerz. Sie wimmerte als sie auf den kalten Fliesen kniete. Es tat ihr so leid, sie konnte es kaum ertragen. Doch der Vicarius brachte ihn nicht um, sondern liess ab von ihm als dieser zu Boden ging.
Am Ende verliess Asgerat wortlos den Tempel, und sie wusste..er war sauer und fühlte sich ungerecht behandelt.
Doch was dann kam schlug dem Fass den Boden aus.
Sie ging ja nur selten in die Taverne in Düstersee, doch diesen Abend wollte sie sich einfach besaufen. Sie fühlte sich mies und hatte das Bedürfnis etwas abzuschalten.
Asgerat wirkte komisch und irgendwie schien er mit Talana zu tuscheln, denn nach einem guten Teil der Schnapsflasche den sie geleert hatte, bat diese Thanaya nach draussen.
Und was sie dann zu hören bekam....oh man. Asgerat habe Angst vor ihr...vor ihr! Und er wollte nicht das Thanaya da war und schien Talana noch irgendwas erzählt zu haben, das man sich vor ihr in Acht nehmen müsse und sonst noch was. Jedenfalls schien sie Zweifel zu bekommen was Thanayas Person betraf. Sodann schrieb sie einen Brief an den Tempel mit der Bitte um Aufklärung der Angelegenheit. Thanaya rauschte währenddessen zurück in die Taverne, wo ein heftiger Streit zwischen den beiden entbrannte. Die halbe Taverne schrie sie zusammen. Und als dann auch noch Graulist das ganze bardisch untermalte und Siegfried mit seiner salamischen Regelung der Sachlage ankam....
Er machte ihr Vorwürfe, sie habe alles gewusst, sie habe genossen was geschehen war, sie habe ihn gar absichtlich dorthingelockt damit der Vicarius seinen Zorn über ihn ergehen liesse. Thanaya war fassungslos und am Ende des Abends ziemlich fertig. Glücklicherweise fand der Vicarius an diesem Abend noch Zeit und bereinigte zumindest für Talana die Angelegenheit, denn diese schien ihre Zweifel gegen Thanaya niedergelegt zu haben.
Und als dann am nächsten Tag das grosse Fest stattfand, und Asgerat und Thanaya wieder aufeinander trafen, wallte ihr Zorn erneut hoch. Glücklicherweise hatte Xontor etwas zur beruhigung da, denn sonst wäre ihr das Auftreten bei dem Theater noch schwerer gefallen. Doch am Ende des Abends, vergass sie fast die Angelegenheit fast.
Dann wurde sie abkommandiert, vom Ritter Durion. Den Alka sollte sie begleiten, der wollte was trinken gehen und es ging...ja nach Düstersee. Die Taverne hatte zu, war geschlossene Gesellschaft, doch der Alka, dem das alles gehörte störte sich nicht daran und machte sie einfach auf und trat ein. Thanaya hintendran und die Gäste standen respektvoll auf und grüssten ihn. Sprachen ihn sogar mit seinem Titel an doch was macht Asgerat? Statt angemessen zu Grüssen erzählt er ihm das die Taverne zu hat und er nicht wüsste wer oder was dieser Mann sei. Nach einem kleinen hin und her, einer kurzen Zurechtweisung von Thanaya, Asgerat solle sich zusammenreissen, sollte sie den Alka offiziell nochmal vorstellen. Da war es dann auch für ihn in Ordnung und alle setzten sich. Doch die unterschwellige Wut zwischen den beiden versaute die ganze Stimmung des Abends. Alle spürten es...ob der Alka was davon mitbekam da war sich Thanaya nicht so sicher, zumindest liess er sich, ausser das er ganz schnell austrank, nichts weiter anmerken. So schnell wie sie kamen waren sie dann auch gegangen und Thanaya "eskortierte" ihn zurück in die Stadt. Zuvor flüsterte sie Asgerat jedoch zu, dass sie das mal endlich klären sollten. So konnte es nicht weitergehen.
Einige Tage später, sprach Sinndar sie an. Er habe eine Nachricht von Asgerat für sie, die Taverne sei geöffnet und er da. Mit Sinndar zusammen der sie begleitete, fuhr sie in die Siedlung. Es kam zu einer...Aussprache, die auch in einer einvernehmlichen Feststellung endete. Sie würden sich in Zukunft aus dem Weg gehen. Sie würden sich meiden und sie würden sich hassen.
Wieder hatte er nichts anderes als Anschuldigungen für sie übrig, Vorwürfe und er war nicht bereit auch nur einen Schritt auf sie zuzugehen. Nicht nur das sie das ganze geplant haben solle, nein er hätte erwartet das sie als "Freundin" den Vicarius kampfunfähig machen solle, da sie ihm zuvor schon nicht half. Denn er hatte Angst und der Vicarius hatte ihm vom Seelenfresser berichtet und offenbar hatte Asgerat versagt, da er ihm nicht die geforderten Ungläubigen hatte bringen können, oder welche die Unsicher im Glauben waren. Cha hatte ihn gefragt ob er denn zu überhaupt etwas tauge und Asgerat befüchtete der Vicarius könne ihn nu auf der Stelle umbringen und zu eben diesem Seelenfresser befördern. So dachte er sich diese Lüge aus.
Thanaya begriff einerseits seine Furcht, andererseits würde Cha ja nicht einfach so Leute töten und so sauer konnte der doch garnicht sein das Asgerat diese Lüge hervorbrachte. Jedenfalls warf sie ihm ihrerseits dann vor wie er denn verlangen könne das sie als "Freundin" und als wachhabender Soldat den Tempel und den Vicarius so belügen könne. Dann warf er ihr auch noch vor ihn nicht vor dem Alka gewarnt zu haben und dieser hätte ihn auch einen Kopf kürzer machen können. Nun war sie daran nun auch wieder Schuld das er ihn nicht kannte und sie Asgerat nicht vorgewarnt hatte. Es war einfach unglaublich. Sie machte da einen Schritt auf ihn zu...einen Brief hätte sie ja nicht schreiben können da sie es vorher ja selber nicht gewusst hatte, aber immerhin hätte sie den Alka vielleicht früher vorstellen können, bevor Asgerat den zum zweiten mal rausschmeissen wollte. Auch wenn sie das nicht wirklich für ihre Schuld hielt.
Immerhin seien alle anderen respektvoll aufgestanden und haben ihn gegrüsst, auch wenn sie besoffen waren und sich komisch benahmen, wie Asgerat es dann darstelle.
Das beste war dann, das er ihr neben dem Hausverbot auch noch drohte. Er drohte ihr! Das war unfassbar.
"Du solltest zu deinem Gott beten, dass ich für immer nur ein Schankjunge bleiben werde.."
"Ist das eine Drohung?" Fragte sie, doch er wandte sich zum gehen. "Ist das eine Drohung?" Fragte sie nachdrücklicher.
Er antwortete ausweichend, und fast wäre sie auf ihn losgegangen.
"Dieser ...dieser...so ein Rüpel!" Noch eine ganze Weile hallten ihre Schimpftiraden durch Düstersee, als sie es mit Sinndar verliess.
"Sinndar hob nur eine Braue leicht an. "Hausverbot? Wo?" Fragte er im ruhigen Ton ganz im Gegensatz zu ihrer aufgebrachten Stimmung. "Na da in der Taverne. Er will mich da nie wieder haben meinte er." Sie drehte sie sich um, bestieg die Kutsche und warf sich schmollend auf eine der Bänke. Sinndar setzte sich ihr gegenüber und sah sie an. "Der Eine hat sicher gefallen an dir." Bemerkte er nach einigen Momenten. "Du bist voller Zorn."
Thanaya sah weg von ihm. Zorn war etwas das nicht so leicht in ihr zu wecken war. Aber ER...er schaffte es mittlerweile allein durch seine Präsenz. Und das nur weil sie freundlich zu ihm gewesen war, weil sie ihm helfen wollte, weil sie es verdammt nochmal gut mit ihm meinte und ihn ihrer Meinung nach zu unterstützten suchte das Richtige zu tun. Aber nein. Er wendete alles ins Gegenteil herum. Sogar an der Sache mit dem Alka soll sie Schuld gewesen sein...ja was hätte sie denn machen sollen. Einen Brief schreiben?!
Alles fing damit an, dass sie ihm eines Tages vor der Stadt Rahals begegnete. Er fällte Holz, hatte kein Hemd an und es war eisig kalt. In ihrer Art half sie ihm, brachte was zum anziehen und unterhielt sich noch eine Weile mit ihm. Ermunterte ihn sogar in Rahal zu bleiben. Sicher würde er dort Arbeit und bestimmt auch Freunde finden. Die Stadt war ja voll mit netten Leuten!
Er mietete sich dann auch ein Häuschen im Hafenviertel an und nahm öfter an den Glaubensstunden im Tempel teil. Manchmal sah sie ihn auch mit Xyntia am Brunnen sitzen, wo sie sich über den Glauben über den Einen unterhielten.
Dann freundete er sich mit Talana in Düstersee an und wurde ihr Schankbursche. Diese brachte ihm soviel Vertrauen entgegen, dass er die Taverne auch alleine öffnen und Leute bewirtschaften durfte.
Und dann...eines Tages als sie Wache stand mit dem Wachtmeister zusammen taucht er auf und bat um Hilfe. Doch was er verlangte trieb ihr schon die Wut hoch. Er hatte dem Vicarius Cha zugesagt, dass er ihn auf einer Jagd sein Geschick als grosser Krieger zeigen würde. Doch dieses Geschick war nur vorgetäuscht, aus Angst vor der Unzufriedenheit des Vicarius mit ihm und weil er nicht zum Seelenfresser wollte. Also bat er die beiden Wachhabenden ihm zu helfen und mitzukommen. Es sollte so aussehen, als würden er die Ungeheuer zur Strecke bringen, insgeheim sollten es aber der Wachtmeister und Thanaya sein. Diese rastete jedoch ein klein wenig aus bei der Vorstellung den Tempel und ihren Freund zu hintergehen, nur weil Asgerat ihn anlügen musste. Das kam für sie garnicht in Frage, und sie redete auf ihn ein er solle den Fehler zugeben, er solle sich nicht hinter anderen verstecken sondern selber Stärke zeigen indem er beichtete. Doch am Ende stapfte Asgerat davon..wortlos. Sie wusste ihre Worte waren voll an ihm abgeprallt. Vielleicht war er sogar noch beleidigt. Nunja...einige Zeit später als sie wieder wache stand, bat er sie darum allein mit ihr zu sprechen. Sie gingen in die Kommandatur und dann kam das nächste. Da sie sich geweigert hatte bei einer Jagd so zu tun als habe er alle Ungeheuer umgebracht, wollte er nun das sie zum Vicarius ging und ihm berichtete Asgerat sei verletzt oder sonstwie verhindert. Und abermals redete sie auf ihn ein zu beichten und es zuzugeben. Wenn er sich hinter Lügen verbarg und gerade bei solchen Sachen, wozu würde es dann führen wenn man sich mal wirklich auf ihn verliess und er dann nicht leisten konnte was er zuvor behauptet hatte? Es war eine Schwäche die er da offenbarte und in der Stadt Alatars verlangte er ernsthaft von einer Stadtwache sie solle ihm helfen den Tempel zu verarschen.
Das ging überhaupt nicht und so redete Thanaya so lange, bis er sich endlich bereit zeigte zu beichten und seine Tat zuzugeben. Er hatte Angst vor Cha zu treten..naja dieser würde sicherlich etwas sauer sein, sagte sie, er würde bestimmt schimpfen, sagte sie, erfreut wäre er bestimmt nicht aber er würde Asgerat nicht umbringen, sagte sie.
Er ging mit, unter der Vorraussetzung das sie ihm half es dem Vicarius zu beichten. Also trafen sie sich am Tag an dem die Jagd sein sollte vor dem Tempelviertel und gingen zusammen zum Tempel. Soweit so gut, sie half ihm die Sache in Worte zu fassen, und verschwieg zu seinem Schutz sogar das er versucht hatte den Cha zu betuppen. Cha aber war überhaupt nicht erfreut...also so garnicht. Er war um es milde zu formulieren richtig sauer. Das ganze endete damit das Asgerat an der einen Wand blutend zusammenbrach und Thanaya ebenso zu Boden sank. Der Vicarius hatte Kräfte eingesetzt die ihm zur Verfügung standen um Asgerat zu strafen, ihm zu zeigen was Schmerz ist um seinen Zorn zu wecken damit er daraus Stärke ziehen konnte, er tat ihm sogar einen Gefallen.. Zumindest erklärte Cha es Thanaya später so. Im ersten Moment dachte sie er bringt Asgerat um und sie wollte ihm helfen. Cha konnte sie aber nicht eine überziehen, also wollte sie nur seinen Arm greifen, auf ihn einreden...doch dann wandte er seine Kraft gegen sie. Schmerz. Sie wimmerte als sie auf den kalten Fliesen kniete. Es tat ihr so leid, sie konnte es kaum ertragen. Doch der Vicarius brachte ihn nicht um, sondern liess ab von ihm als dieser zu Boden ging.
Am Ende verliess Asgerat wortlos den Tempel, und sie wusste..er war sauer und fühlte sich ungerecht behandelt.
Doch was dann kam schlug dem Fass den Boden aus.
Sie ging ja nur selten in die Taverne in Düstersee, doch diesen Abend wollte sie sich einfach besaufen. Sie fühlte sich mies und hatte das Bedürfnis etwas abzuschalten.
Asgerat wirkte komisch und irgendwie schien er mit Talana zu tuscheln, denn nach einem guten Teil der Schnapsflasche den sie geleert hatte, bat diese Thanaya nach draussen.
Und was sie dann zu hören bekam....oh man. Asgerat habe Angst vor ihr...vor ihr! Und er wollte nicht das Thanaya da war und schien Talana noch irgendwas erzählt zu haben, das man sich vor ihr in Acht nehmen müsse und sonst noch was. Jedenfalls schien sie Zweifel zu bekommen was Thanayas Person betraf. Sodann schrieb sie einen Brief an den Tempel mit der Bitte um Aufklärung der Angelegenheit. Thanaya rauschte währenddessen zurück in die Taverne, wo ein heftiger Streit zwischen den beiden entbrannte. Die halbe Taverne schrie sie zusammen. Und als dann auch noch Graulist das ganze bardisch untermalte und Siegfried mit seiner salamischen Regelung der Sachlage ankam....
Er machte ihr Vorwürfe, sie habe alles gewusst, sie habe genossen was geschehen war, sie habe ihn gar absichtlich dorthingelockt damit der Vicarius seinen Zorn über ihn ergehen liesse. Thanaya war fassungslos und am Ende des Abends ziemlich fertig. Glücklicherweise fand der Vicarius an diesem Abend noch Zeit und bereinigte zumindest für Talana die Angelegenheit, denn diese schien ihre Zweifel gegen Thanaya niedergelegt zu haben.
Und als dann am nächsten Tag das grosse Fest stattfand, und Asgerat und Thanaya wieder aufeinander trafen, wallte ihr Zorn erneut hoch. Glücklicherweise hatte Xontor etwas zur beruhigung da, denn sonst wäre ihr das Auftreten bei dem Theater noch schwerer gefallen. Doch am Ende des Abends, vergass sie fast die Angelegenheit fast.
Dann wurde sie abkommandiert, vom Ritter Durion. Den Alka sollte sie begleiten, der wollte was trinken gehen und es ging...ja nach Düstersee. Die Taverne hatte zu, war geschlossene Gesellschaft, doch der Alka, dem das alles gehörte störte sich nicht daran und machte sie einfach auf und trat ein. Thanaya hintendran und die Gäste standen respektvoll auf und grüssten ihn. Sprachen ihn sogar mit seinem Titel an doch was macht Asgerat? Statt angemessen zu Grüssen erzählt er ihm das die Taverne zu hat und er nicht wüsste wer oder was dieser Mann sei. Nach einem kleinen hin und her, einer kurzen Zurechtweisung von Thanaya, Asgerat solle sich zusammenreissen, sollte sie den Alka offiziell nochmal vorstellen. Da war es dann auch für ihn in Ordnung und alle setzten sich. Doch die unterschwellige Wut zwischen den beiden versaute die ganze Stimmung des Abends. Alle spürten es...ob der Alka was davon mitbekam da war sich Thanaya nicht so sicher, zumindest liess er sich, ausser das er ganz schnell austrank, nichts weiter anmerken. So schnell wie sie kamen waren sie dann auch gegangen und Thanaya "eskortierte" ihn zurück in die Stadt. Zuvor flüsterte sie Asgerat jedoch zu, dass sie das mal endlich klären sollten. So konnte es nicht weitergehen.
Einige Tage später, sprach Sinndar sie an. Er habe eine Nachricht von Asgerat für sie, die Taverne sei geöffnet und er da. Mit Sinndar zusammen der sie begleitete, fuhr sie in die Siedlung. Es kam zu einer...Aussprache, die auch in einer einvernehmlichen Feststellung endete. Sie würden sich in Zukunft aus dem Weg gehen. Sie würden sich meiden und sie würden sich hassen.
Wieder hatte er nichts anderes als Anschuldigungen für sie übrig, Vorwürfe und er war nicht bereit auch nur einen Schritt auf sie zuzugehen. Nicht nur das sie das ganze geplant haben solle, nein er hätte erwartet das sie als "Freundin" den Vicarius kampfunfähig machen solle, da sie ihm zuvor schon nicht half. Denn er hatte Angst und der Vicarius hatte ihm vom Seelenfresser berichtet und offenbar hatte Asgerat versagt, da er ihm nicht die geforderten Ungläubigen hatte bringen können, oder welche die Unsicher im Glauben waren. Cha hatte ihn gefragt ob er denn zu überhaupt etwas tauge und Asgerat befüchtete der Vicarius könne ihn nu auf der Stelle umbringen und zu eben diesem Seelenfresser befördern. So dachte er sich diese Lüge aus.
Thanaya begriff einerseits seine Furcht, andererseits würde Cha ja nicht einfach so Leute töten und so sauer konnte der doch garnicht sein das Asgerat diese Lüge hervorbrachte. Jedenfalls warf sie ihm ihrerseits dann vor wie er denn verlangen könne das sie als "Freundin" und als wachhabender Soldat den Tempel und den Vicarius so belügen könne. Dann warf er ihr auch noch vor ihn nicht vor dem Alka gewarnt zu haben und dieser hätte ihn auch einen Kopf kürzer machen können. Nun war sie daran nun auch wieder Schuld das er ihn nicht kannte und sie Asgerat nicht vorgewarnt hatte. Es war einfach unglaublich. Sie machte da einen Schritt auf ihn zu...einen Brief hätte sie ja nicht schreiben können da sie es vorher ja selber nicht gewusst hatte, aber immerhin hätte sie den Alka vielleicht früher vorstellen können, bevor Asgerat den zum zweiten mal rausschmeissen wollte. Auch wenn sie das nicht wirklich für ihre Schuld hielt.
Immerhin seien alle anderen respektvoll aufgestanden und haben ihn gegrüsst, auch wenn sie besoffen waren und sich komisch benahmen, wie Asgerat es dann darstelle.
Das beste war dann, das er ihr neben dem Hausverbot auch noch drohte. Er drohte ihr! Das war unfassbar.
"Du solltest zu deinem Gott beten, dass ich für immer nur ein Schankjunge bleiben werde.."
"Ist das eine Drohung?" Fragte sie, doch er wandte sich zum gehen. "Ist das eine Drohung?" Fragte sie nachdrücklicher.
Er antwortete ausweichend, und fast wäre sie auf ihn losgegangen.
"Dieser ...dieser...so ein Rüpel!" Noch eine ganze Weile hallten ihre Schimpftiraden durch Düstersee, als sie es mit Sinndar verliess.