Aus dem Leben eines Piratenkindes
Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 13:21
Ereignisreiche Wochen liegen hinter dem kleinen Esteban, vielleicht zu Ereignisreich für einen gerade mal vierjährigen Jungen.
Gut behütet wuchs der kleine Sausewind mit dem schwarzen verwuscheltem Haar und den strahlendblauen Kinderaugen auf der Insel La Cabeza auf. Doch genauso gerne war er mit seinem Vater, seiner Mutter, Onkel Vallas oder Onkel Vasco unterwegs um die große weite Welt zu entdecken. So war es auch nicht verwunderlich das er Maria fragte als er ihr über den Weg lief ob sie ihn denn mit nach „Bajud“ nehmen würde, Maria willigte ein und die beiden stiegen zusammen aufs Schiff. In Bajard angekommen empfing sie eine Eiseskälte und Maria musste schnell zur Bank da sie nichts Warmes angezogen hatte, Esti wartete währenddessen in der Kälte vor der Bank. Plötzlich hörte er Hufgeräusche von Pferden und sah sich hektisch um, eine ganze Armee der Tiefländer ritt mit ihren riesigen Pferden auf den kleinen Jungen zu, er kam garnicht mehr aus dem Staunen raus und stand wortlos mit offenem Mund vor ihnen. Sowas hatte er noch nicht erlebt und alle waren lieb zu ihm, am Ende durfte er sogar auf einem der großen Pferde sitzen und ein stück darauf reiten. Als die Tiefländer wieder fort mussten verabschiedete er sich von ihnen und ging in die Bank um nach Maria zu sehen. „Maria?“ hallte die sanfte Kinderstimme durch die Bank, doch dort war keine Maria, nur die Frau hinter dem Tresen, welche ihm sagte das Maria schon vor einer weile gegangen sei. Mit ängstlichem Blick sah er die Frau an und rannte schnell aus der Bank, vielleicht war sie noch in der Nähe? Verzweifelt suchte er das Dorf nach ihr ab, nach einer Weile kullerten die ersten Tränen seine Wange runter. Nirgends war Maria zu finden und nun hatte er sich auch noch verlaufen, am Dorfeingang angekommen ging er durch das Tor um außerhalb nach Maria zu suchen. Alles hier kam ihm unheimlich vor, eigentlich wollte er nur noch schnell Heim doch wusste er nicht wie er zum Schiff zurückkommen soll. Sich immer wieder die Augen und Wangen von Tränen befreiend, die nun zahlreich hinabrollten, traf er auf eine Kutsche, er wollte weg von dem komischen weg auf dem er war, doch Gold hatte er keines und so stieg er einfach hinein und versteckte sich so gut er konnte. Die Kutsche hielt vor Adoran und ein Mann stieg ein, als er Esteban erblickte rief er sofort den Kutscher welcher ihn fluchend und unsanft aus der Kutsche beförderte. Nun saß er also völlig durchgefroren und am Heulen und Schniefen wie ein Schlosshund ganz alleine vor der großen Stadt Adoran. Langsam Schrittes ging er durch das Stadttor und wollte die Gardisten fragen ob sie ihm helfen, doch scheinbar mögen sie keine Kinder und so antworteten sie nur das sie im Dienst seien und jetzt keine Zeit für einen kleinen Lausebängel hätten. Geknickt schlurfte er durch die Gassen Adorans, irgendwann brach er erschöpft und am ganzen Leib zitternd zusammen ein etwas lauteres „Hilfe“ brachte er noch über die Lippen. Eine Ewigkeit schien zu vergehen bis sich endlich jemand über ihn beugte und in den Arm nahm, das kleine Köpfchen wurde angehoben und er schaute in ein bezauberndes Frauengesicht. Rasch lief die Frau mit ihm auf dem Arm ins Haus und platzierte ihn neben dem Kamin. Etwas Warmes zu trinken bekam er und leckeres Essen, dann stellte sie sich ihm mit Niowe vor woraus der Kleine ein „Niofe“ machte. Am liebsten wäre er ja bei ihr geblieben weil sie so lieb war, aber er musste doch Heim zu Mama und Papa, also brachte Niowe ihn nach einer Weile zur kutsche mit der er nach Bajard fuhr dort traf er Onkel Vasco der ihn nachhause brachte. Er war ganz traurig dass er von Niowe weg musste aber wollte sie wieder besuchen was er auch oft gemacht hat, er hatte Niowe richtig in sein Herz geschlossen und freute sich immer etwas mit ihr zu machen, bei den Zwergen waren sie und einen Schneemann haben sie zusammen gebaut, im Sommer bringt er ihr dann das schwimmen bei wenn es wieder warm ist. Als seine Eltern von den Ausflügen erfuhren waren sie nicht sehr begeistert und haben gesagt er solle nicht mehr alleine zu ihr gehen sondern einen von ihnen mitnehmen. Traurig schlief er an diesem Abend ein, sich aber fest vornehmend Niowe wieder zu besuchen wenn ein bisschen Gras über die Sache gewachsen ist, immerhin war sie seine Freundin und die konnte er doch nicht ohne Schutz ganz alleine lassen.
Gut behütet wuchs der kleine Sausewind mit dem schwarzen verwuscheltem Haar und den strahlendblauen Kinderaugen auf der Insel La Cabeza auf. Doch genauso gerne war er mit seinem Vater, seiner Mutter, Onkel Vallas oder Onkel Vasco unterwegs um die große weite Welt zu entdecken. So war es auch nicht verwunderlich das er Maria fragte als er ihr über den Weg lief ob sie ihn denn mit nach „Bajud“ nehmen würde, Maria willigte ein und die beiden stiegen zusammen aufs Schiff. In Bajard angekommen empfing sie eine Eiseskälte und Maria musste schnell zur Bank da sie nichts Warmes angezogen hatte, Esti wartete währenddessen in der Kälte vor der Bank. Plötzlich hörte er Hufgeräusche von Pferden und sah sich hektisch um, eine ganze Armee der Tiefländer ritt mit ihren riesigen Pferden auf den kleinen Jungen zu, er kam garnicht mehr aus dem Staunen raus und stand wortlos mit offenem Mund vor ihnen. Sowas hatte er noch nicht erlebt und alle waren lieb zu ihm, am Ende durfte er sogar auf einem der großen Pferde sitzen und ein stück darauf reiten. Als die Tiefländer wieder fort mussten verabschiedete er sich von ihnen und ging in die Bank um nach Maria zu sehen. „Maria?“ hallte die sanfte Kinderstimme durch die Bank, doch dort war keine Maria, nur die Frau hinter dem Tresen, welche ihm sagte das Maria schon vor einer weile gegangen sei. Mit ängstlichem Blick sah er die Frau an und rannte schnell aus der Bank, vielleicht war sie noch in der Nähe? Verzweifelt suchte er das Dorf nach ihr ab, nach einer Weile kullerten die ersten Tränen seine Wange runter. Nirgends war Maria zu finden und nun hatte er sich auch noch verlaufen, am Dorfeingang angekommen ging er durch das Tor um außerhalb nach Maria zu suchen. Alles hier kam ihm unheimlich vor, eigentlich wollte er nur noch schnell Heim doch wusste er nicht wie er zum Schiff zurückkommen soll. Sich immer wieder die Augen und Wangen von Tränen befreiend, die nun zahlreich hinabrollten, traf er auf eine Kutsche, er wollte weg von dem komischen weg auf dem er war, doch Gold hatte er keines und so stieg er einfach hinein und versteckte sich so gut er konnte. Die Kutsche hielt vor Adoran und ein Mann stieg ein, als er Esteban erblickte rief er sofort den Kutscher welcher ihn fluchend und unsanft aus der Kutsche beförderte. Nun saß er also völlig durchgefroren und am Heulen und Schniefen wie ein Schlosshund ganz alleine vor der großen Stadt Adoran. Langsam Schrittes ging er durch das Stadttor und wollte die Gardisten fragen ob sie ihm helfen, doch scheinbar mögen sie keine Kinder und so antworteten sie nur das sie im Dienst seien und jetzt keine Zeit für einen kleinen Lausebängel hätten. Geknickt schlurfte er durch die Gassen Adorans, irgendwann brach er erschöpft und am ganzen Leib zitternd zusammen ein etwas lauteres „Hilfe“ brachte er noch über die Lippen. Eine Ewigkeit schien zu vergehen bis sich endlich jemand über ihn beugte und in den Arm nahm, das kleine Köpfchen wurde angehoben und er schaute in ein bezauberndes Frauengesicht. Rasch lief die Frau mit ihm auf dem Arm ins Haus und platzierte ihn neben dem Kamin. Etwas Warmes zu trinken bekam er und leckeres Essen, dann stellte sie sich ihm mit Niowe vor woraus der Kleine ein „Niofe“ machte. Am liebsten wäre er ja bei ihr geblieben weil sie so lieb war, aber er musste doch Heim zu Mama und Papa, also brachte Niowe ihn nach einer Weile zur kutsche mit der er nach Bajard fuhr dort traf er Onkel Vasco der ihn nachhause brachte. Er war ganz traurig dass er von Niowe weg musste aber wollte sie wieder besuchen was er auch oft gemacht hat, er hatte Niowe richtig in sein Herz geschlossen und freute sich immer etwas mit ihr zu machen, bei den Zwergen waren sie und einen Schneemann haben sie zusammen gebaut, im Sommer bringt er ihr dann das schwimmen bei wenn es wieder warm ist. Als seine Eltern von den Ausflügen erfuhren waren sie nicht sehr begeistert und haben gesagt er solle nicht mehr alleine zu ihr gehen sondern einen von ihnen mitnehmen. Traurig schlief er an diesem Abend ein, sich aber fest vornehmend Niowe wieder zu besuchen wenn ein bisschen Gras über die Sache gewachsen ist, immerhin war sie seine Freundin und die konnte er doch nicht ohne Schutz ganz alleine lassen.