Summa Combativa - aus dem Leben einer Magierin
Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 11:44
“Das Leben ist ein Kampf! Merk dir das Tochter!” hallten die strengen Worte ihres Vaters in ihrem Kopf wieder. Und nach allem was sie seit ihrer Ankunft auf dieser Insel erlebt hatte, fing sie langsam an zu begreifen, was das wirklich hieß.
Von der eigenen Familie verstoßen zu werden, war schon ein Kampf.
Sie kämpfte um Fassung und Haltung, während man sie zum Hafen brachte um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich weit weit weg fahren würde.
Lieber hätte sie schreien und flehen wollen, dass sie zuhause bleiben wollte. Und wäre es ihre Hand oder ihr Fuss gewesen, den ihre Familie nicht hätte ertragen können, so hätte sie ihn sich sicher abgehackt. Aber wie sollte man ein Seelensiegel, gegeben von den Schicksalsmächten, auserwählt von Eluive, los werden?
Nein, sie war, was sie war!
Andere Familen hätten wohl jubiliert und hätten es als große Ehre angesehen, eine Magierin in der Familie zu haben, die einmal das Reich mit allen Kräften verteidigen würde und hohes Ansehen genoss. Aber hier, am äußersten Ende des Reiches, war sie nur “sonderbar” und für eine sonderbare Tochter hatte ihr Vater keine Verwendung. Er würde sie nicht gut verheiraten können um eine gewinnbringende Allianz schließen zu können und so waren die Jahre ihrer Ausbildung für ihn nun nur noch verlorene Zeit und vor allem verlorenes Geld. Noch länger solle sie ihm nicht auf der Tasche sitzen und vor allem, sollte niemand merken, dass sie “sonderbar” war, sonst könnte sein Ruf ja darunter leiden und der ging ihm über alles, selbst über das Leben seiner Tochter offenbar.
Und so war sie damals auf jenes Boot gestiegen, das sie nach Gerimor brachte. Jener merkwürdigen Insel, auf der alles so anders war, wo sie um alles kämpfen musste und auf der sich ihr Schicksal erfüllen sollte.
Von der eigenen Familie verstoßen zu werden, war schon ein Kampf.
Sie kämpfte um Fassung und Haltung, während man sie zum Hafen brachte um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich weit weit weg fahren würde.
Lieber hätte sie schreien und flehen wollen, dass sie zuhause bleiben wollte. Und wäre es ihre Hand oder ihr Fuss gewesen, den ihre Familie nicht hätte ertragen können, so hätte sie ihn sich sicher abgehackt. Aber wie sollte man ein Seelensiegel, gegeben von den Schicksalsmächten, auserwählt von Eluive, los werden?
Nein, sie war, was sie war!
Andere Familen hätten wohl jubiliert und hätten es als große Ehre angesehen, eine Magierin in der Familie zu haben, die einmal das Reich mit allen Kräften verteidigen würde und hohes Ansehen genoss. Aber hier, am äußersten Ende des Reiches, war sie nur “sonderbar” und für eine sonderbare Tochter hatte ihr Vater keine Verwendung. Er würde sie nicht gut verheiraten können um eine gewinnbringende Allianz schließen zu können und so waren die Jahre ihrer Ausbildung für ihn nun nur noch verlorene Zeit und vor allem verlorenes Geld. Noch länger solle sie ihm nicht auf der Tasche sitzen und vor allem, sollte niemand merken, dass sie “sonderbar” war, sonst könnte sein Ruf ja darunter leiden und der ging ihm über alles, selbst über das Leben seiner Tochter offenbar.
Und so war sie damals auf jenes Boot gestiegen, das sie nach Gerimor brachte. Jener merkwürdigen Insel, auf der alles so anders war, wo sie um alles kämpfen musste und auf der sich ihr Schicksal erfüllen sollte.