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Wie Feuer und Wasser...

Verfasst: Donnerstag 29. März 2012, 16:20
von Keldric Vamon
29. Lenzing 255

Es war ruhig geworden. Sophia war eingeschlafen. Er hatte einen Arm um sie gelegt weil sie sich wohler fühlte so. Sie wollte nicht alleine sein in dieser Nacht und er erfüllte ihr diesen Wunsch. Mehr als das. Er würde wach bleiben bis sie erwacht war. Nachdem er sich sicher war das sie wirklich schlief, legte er noch eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht wieder hinter ihr Ohr. Langsam löste er sich und begann sehr still Feuerholz nach zu legen. Wie eine Ratte schlich er leise die Treppen in Sophias Haus und holte eine Decke und ein Kissen. Er bettete ihren Kopf weich und bedeckte ihren Körper mit dem feinen Stoff der Decke. Sie wurde nicht wach und zufrieden setzte er sich neben dem Kamin und begann sie zu beobachten.

Eine Sage behauptet das ein Mann oder eine Frau erst den Geist, das innere des Herzens sehen kann der Person die er liebt wenn er sie im schlaf beobachtet. Ruhig und gelassen lag sie auf dem Bärenfell. Er glaubte nicht das sie erwachen würde und die Stunden zogen dahin. In einer Kiste an der Wand fand er eine Pfeife und etwas Tabak. Gerade begannen seinen Finger den Tabak zu zerkleinern als sie wohl unruhig wurde. Er hatte noch Zeit gefunden die Pfeife zu stopfen als unerwartet begann einen Satz von sich zu geben. Sie redete im schlaf...

"Vater nein, bitte tue das nicht!"

Wild drehte sie ihren Kopf zwei mal als ob jemand sie geohrfeigt hätte. Er ging zu ihr und streichelte ihre Wange.

"Schlaf Sophia es ist alles in Ordung..."

Mit diesen Worten wurde sie wieder ruhiger. Keldric rauchte in ruhe seine Pfeife weiter und begann etwas zu lesen. Mal wieder die Grundlagen der Magie. Es war wie ein Gebetsbuch geworden für ihn und doch fühlte er sich unsicher wegen seiner bevorstehenden Prüfung. Die Pfeife war lehr und er säuberte sie, legte sie wieder an ihren angestammten Platz. Den Kodex des Konziles wollte sich der junge Magier auch noch einmal durchlesen. Es war ein dickes Buch und es prankte ein Phoenix auf der Titelseite. Er hatte die Abschrift selbst gefertigt und war stolz auf sie. Mehr als das er hatte ihr wohl mehr Zeit mit der Ausgestaltung der Buchstaben verbracht als sie zu lernen. Jede Zeile war sauber geschrieben. Jeder Buchstabe ein Kunstwerk für sich selbst. Kaligraphie es war eine Passion, seine Kunst die er übte um das Lied besser zu verstehen. Nach den ersten Paragraphen überfiel ihn dann auch die Müdigkeit.

Wo war er? Ein Meer die Wellen schlugen an den Strand. Es war freidlich und doch pulsierend, schön und beruhigend. Wie ein Gegenpol den er immer gesucht hatte. Das Gefühl das er vermisst hatte. Er lief über den Strand und erfreute sich an dem Gefühl innerer Ruhe die er spürte. Das erste mal richtig verliebt. Der Partner war auch da? Eine Füchsin lief über das Wasser neben ihm. Er versuchte mit ihr Schritt zu halten. Ein Hindernis sie würden springen müssen wenn der eine den anderen vertraute war es ein leichtes immer nebeneinaner zu bleiben. Er sprang und zog eine Feuerlinie hinter sich her. Erst jetzt merkte er das er auch ein Fuchs war und sie ihm folgte. Sie folgte seiner Spur, seinem Feuer das sein Körper hinter sich her zog. Dann lief sie an ihm vorbei. Jeder ihrer Schritte war edel und anmutig. Er folgte ihrer Spur aus Wasser bis zu einem Felsen. Dort sprang die Füchsin hinauf. Fordern lag ihr Blick auf de Feuerfuchs. Worte brauchte es nicht damit er verstand was sie wollte und er nahm Anlauf. Ein Satz direkt auf sie zu und es begann ein wildes Spiel. Feuer und Wasser sie gleichten sich nie und doch gleichen sie sich aus.

[img]http://i1194.photobucket.com/albums/aa372/Nightmare_667/Fantasy/FireandWaterDreams.png[/img]


Plötzlich ein Schrei in der Ferne. Er fiel vom Felsen, wollte aber bei ihr sein und fiel ins Dunkel...

Er erwachte und Sophia hockte vor dem Feuer. Sie war aufgewacht und Keldric ging zu ihr. Merklich hatte sie Angst und wortlos legte er sie wieder auf das Fell und bettete ihren Kopf auf dem Kissen. Er küsste ihre Stirn und ihre Augen ergaben sich wieder dem Schlaf den sie suchte. Merklich tat es ihr gut das er da war. Ausgemahlt hatte er es sich nie mal ein Wächter zu sein und dann noch auf eine solche Art und Weise. Doch nun verstand er den Sinn der Sage. Es ging nicht darum das man sieht wie der andere ist, sondern um vertrauen. Eine ganze nacht wachend neben jemanden zu sitzen ist ein Zeichen großen Vertrauens. Er wusste das jemand ihn zum richtigen Zeitpunkt, zu ihr geschicht hat. Zu ihr Sophia Coram, Magierlehring und wohl jene Frau die ihn wirklich so akzeptierte wie er ist. Er wusste nun wirklich er hatte nicht nur Herzrasen in ihrer Nähe. Er liebte sie...

Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 15:51
von Keldric Vamon
1. Wechselwind 255

Langsam begann Keldric zu begreifen was Magister Inos wirklich von ihm wollte. Es war schon nicht einfach wirklich Hinter sein denken zu kommen.
Der junge Tiro setzte sich auf den Boden seines noch nicht eingerichteten Hauses. Es war so still und ruhig. Der Mond gab seinen hellen Lichtfall durch eines der Fenster und der Staub war in der Luft zu sehen. In seinen Gedanken verloren an den Abend als er seine Prüfung zum Tiro wiederholte zog er sich sehr langsam seine Handschuhe aus.
Leicht war es nicht zu verstehen warum er ihn verschonte. Keldric sollte glänzen in der Prüfung und doch die elementarste Frage konnte er nicht beantworten:

„Tiro! Was versteht man im Volksmund unter dem Lied!“

Es war wie ein Dolch mitten ins Herz. Er wusste es nicht. Doch eine Reaktion war verlangt. Er faselte wirres Zeug das man sich wohl eher in einer Hafenspelunke am Stammtisch erzählt hätte. Der Magister war fast am ausrasten als er Maga Valerian befragte ob er versagt habe. Nichts konnte diese Schmach gleichstellen hier zu versagen. Doch in der restlichen Prüfung wusste Keldric fast alles. Es war wie bei einem Ehrenduell, nur das die Pistolen jene Fragen waren und Keldric wohl zu früh abgedrückt hatte. Dazu wohl hatte er sich gleich ins Knie geschossen. Früher hätte ihn das ausgeschaltet er wäre weggelaufen doch er stellte sich weiter der Aufgabe. Am Ende ist er wohl knapp dem entgangen was noch nie vorgekommen ist an der Akademiegeschichte. Der Exmatrikulation eines Schülers. Nun sollte er den verlorenen Stoff zum Candidatus nachholen und mehr noch er sollte wirklich glänzen dabei. Ein Fehler und er würde schneller keine weiße Robe mehr tragen als er Konzil sagen könne.
Es gab aber inzwischen eine Frau in seinem Leben die ihm klar machen musste das das nicht passiert. Sophia hörte sich vor einigen Momenten Keldric's Schilderung an wie die Prüfung abgelaufen sei. Sie ermutigte ihn niemals aufzugeben den so kenne sie ihn nicht. Er hatte Fehler gemacht aber das gehört im Leben dazu. Dennoch ein Satz brannte sich Keldric in den Kopf und er kam aus ihren Mund.

„Keldric hast du dir jemals selbst zugesehen? Du bewertest alles und jeden! Hast dir diese Fertigkeit angeeignet um Entscheidungen treffen zu können. Wieso wendest du sie nicht ein einziges mal in deiner Ausbildung an!“

Und was soll er sagen. Diese junge Frau hatte wirklich recht. So sehr recht das es ihm fast schon wieder aus der Bahn warf wie sehr doch andere in ihn hineinblicken konnten auch wenn er sich oft verschlossen gab. Sophia hatte gelernt seine stärken zu betonen, jene Fertigkeiten hervorzuheben und genauso seine Schwächen so aussehen zu lassen als wären sie nicht existent. Sie war wie Wasser, das einen umschließt und schützt und in Keldric's Fall auch den sturen Hitzkopf abkühlt. Er wünschte sich sie früher näher kennengelernt zu haben dann hätten sich wohl viele Probleme in Luft aufgelöst. Doch man kann sich oft im Leben gut und schlecht nicht wirklich aussuchen.
Er blickte durch eines der Fenster und sah zu ihrem Schlafzimmer im Nachbarhaus. Dort war sie, seine Flussprinzessin. Sein Leben würde sich wohl weiter und weiter ändern so lange sie um ihn war. Es würde nicht mehr so schnell gehen, seine Entscheidungen wohl überlegter sein. Aber es würde deutlich ruhiger und zufriedener werde. Er konzentrierte sich auf sein Augenlicht und ermöglichte durch einen kleineren Eingriff in das Lied die Nachtsicht. Er holte sein Buch und mehrere Kohlestifte hervor und begann zu zeichnen.
Feine Linien begannen aus seinem Gedächtnis Sophia zu malen. Das was ihm wichtig geworden war, ihr süßes lächeln war es was er einfangen wollte und er schaffte das auch. Nun holte er einige wenige Farben aus einer Truhe im Haus und begann mit einer Feder und etwas Wasser dem Bild leben einzuhauchen. Am ende entlockte es ihm ein lächeln wie ruhig ihn das zeichnen neben der Kaligraphie machte. Zum Abschuss ging er noch zu ihren Briefkasten und hengte einen kleinen Zettel mit einem Faden an das Bild.

* So wie ich dich sehe meine Flussprinzessin in den Momenten wenn du nicht bei mir sein kannst. Ich liebe dein lachen und deine Nähe. Ich liebe dich!*

[img]http://i1194.photobucket.com/albums/aa372/Nightmare_667/Fantasy/BildKeldricanSophia.jpg[/img]


Er ging langsam durch den Schnee zurück in sein Haus wo sein Kissen auf ihn wartete. Sie hatte es ihm geschenkt und er hatte ihr mit dem Bild wieder etwas zurückgeben können. Mit den letzten Gedanken schlief er ein. Auf jede Aktion erfolgt eine Reaktion...

Verfasst: Samstag 7. April 2012, 16:54
von Keldric Vamon
6. Wechselwind 255

Stille... mehr war nicht die Nacht dannach. Keldric erwachte mit einem Gefühl von totaler innerer Ruhe. Er blickte nach rechts und dort lag sie eingehüllt in einer Felldecke. Sophia schlief noch, und er wollte sie nicht wecken. Der Schweiß auf ihren Körper hatte sich mit Asche des Kamines vermischt und kam als kleine Felcken auf ihren Körper zum liegen. Er war stolz auf seine Wassermagierin. Alles was sie als Hürde gesehen hatte legte sie mit einem male ab. So wie gestern Abend kannte er sie nicht und ja er war überrascht gewesen. Er schmunzelte bei dem Gedanken. Seine Füße brachten ihn zum stehen und er begab sich in das Bad um sich zu Waschen. Wie aus reflex zog sie an der Felldecke unter der Keldric lag und legte sich auf den Bauch. Wohl wollte sie das er bei ihr ist, doch er musste aufbrechen und an das Konzil. Die Bibliothek wartete auf ihn und er wollte sich informieren über die alte Elementarmagie.
Angezogen und fertig zu gehen sah er noch einmal zu Sophia. Der Kamin erleuchtete ihr Haupt. Kniete sich zu ihr hinunter und streichelte kurz ihre Wange. Er verabschiedete sich so wieder wohl für ewige Momente für ihn. Auch wenn es manchmal nur Stunden waren, die sich die beiden nicht sehen konnten viel es Keldric nicht immer leicht gehen zu müssen.

[img]http://i1194.photobucket.com/albums/aa372/Nightmare_667/Fantasy/Sophiaschlafend.jpg[/img]

Er setzte sich noch einmal da er noch wenige Momente Zeit hatte. Er holte wieder einen Kohlestift und Paper hervor. Er überlegte wie er aussah und begann ein Bild zu zeichnen. Die Szene als er gestern vom Bad kam wo er seinen kopf abgekühlt hatte. Er malte sich aus dem Kopf und so hatte er ohne zu überlegen etwas hinzugefügt was er schon lange verloren hatte. Er hatte es auch nicht bemerkt. Sorgsam legte er das kleine Kunststück neben sie und legte einen Zettel dazu. Freuen würde sie sich sicher... das wusste er.

[img]http://i1194.photobucket.com/albums/aa372/Nightmare_667/Fantasy/BildvonKeldricfrSophia.jpg[/img]

*Ein Bild von deinem Feuerprinz. Du bist das was mein Feuer entzündet hat. Ich werde dich wieder vermissen, wo du auch gerade bist meine FLussprinzessin! Ich liebe dich und hoffe das ich dich bald wieder sehen darf!*

Verfasst: Samstag 7. April 2012, 19:08
von Sophia Coram
Langsam öffnete sie die Augen.
Es dauerte einen Moment, bis sie sich wieder orientiert hatte, wo sie war und warum sie hier war und nicht in ihrem Bett. Beim Gedanken daran errötete sie und eine wohlige Wärme machte sich in ihr breit. Neben ihr lag ein Bild und ein paar Zeilen. Er war also schon aufgebrochen. Er war immer so fleißig und kämpfte so hart für sein Ziel. Er wollte der Beste sein und war bereit auch hart dafür zu arbeiten. Sie mochte diese Eigenschaft von ihm. Sie betrachtete sein Bild nachdenklich, etwas kam ihr merkwürdig vor. Achja..zwei Augen. So hätte er wohl mit zwei Augen ausgesehen. Sie lächelte.

Dann stand sie langsam auf und ging ins Bad um sich zu duschen. Sie wusch sich den Schweiß von ihrer Haut, der der einzige verbleibende Zeuge war von den Geschehnissen der letzten Nacht.
Zunächst fing der Abend ja etwas holprig an. Sie wollte sich bei ihm für das schöne Bild von ihr bedanken, doch leider hatte er noch keine Zeit. Eine Schneiderin half ihm gerade, seiner neuen Einrichtung den letzten Schliff zu verpassen. Dann wollten sie in die Stadtstube, etwas essen. Doch als sie Aki neben einer unbekannten sitzen sah, verdarb ihr das den Appetit. Für den Bruchteil einer Sekunde konnte sie seine Hände wieder an sich fühlen und Ekel überkam sie. Auch als sie oben allein waren, konnte sie sich nicht recht entspannen, also gingen sie wieder zurück zu ihr.

Sie setzen sich vor den Kellerkamin und wollten eigentlich eine Weinflasche zusammen leeren, doch dazu kam es dann nicht. Ihm war tatsächlich nicht mal aufgefallen gewesen, dass er sie noch nicht geküsst hatte, seit sie sich am heutigen Abend trafen. Natürlich musste das nachgeholt werden! Und wieder spürte sie dieses kribbeln überall als sich ihre Lippen berührten und als sie seine Zunge an ihrer spürte, wusste sie, heute wollte sie mehr, sie wollte IHN.
Er war so zärtlich und liebevoll, wie sie es sich vorgestellt hatte, doch der Rest… oh der Rest war so viel schöner als sie es sich in ihren geheimsten Träumen vorgestellt hatte. Es war einfach perfekt!

Sie seufzte lächelnd. Sie konnte ihn immer noch spüren an ihrer Haut, seine Hände, sein Atem an ihrem Ohr, aber sie musste sich fertig machen. Sie hatte heute noch viel vor und so wischte sie die Erinnerungen an die letzte Nacht weg. Es wurde Zeit, sich wieder der Kräuterkunde zu widmen. Sie war kam eigentlich ganz gut voran, aber mit etwas mehr Fleiß hätte sie schon viel weiter sein können. Und später hatte sie auch noch einen Termin auf MenekUr mit einer Teppichweberin. Und so nahm sie das Bild, hauchte ihm einen Kuss auf und brachte es nach oben zu ihrem Schreibtisch, wo sie es sorgsam in eine Mappe legte um dann mit ihren Studien zu beginnen.

Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 18:30
von Keldric Vamon
9. Wechselwind 255

Das erste mal richtig ehrlich zu sein, hatte sich Keldric defintiv anders vorgestellt. Der verdammte Alkohol, aus süsser Traube, lieblich-trocken umspielte er seine Sinne und verleitete ihn an dem Abend zu Sachen die er nie vorher getan hat. Von einem Adligen wohl zum streit animiert pöbelte er wegen einer Nichtigkeit einen Fremden an. Er bekam das erste mal eine ins Gesicht. Der Schlag war wie ein Schmiedehammer der den Amboss trifft. Effektiv und ja ihm gingen kurz die Lichter aus.
Es war nicht das erste was er diesen Abend erleben sollte den die junge Schneiderin die ihren Laden diesen Abend ihren laden eröffnet hat saß vor seinem Haus. Die dritte Flasche Wein lehrte er mit ihr und sie schüttete einfach so ihr Herz bei ihm aus. So weit sein Verstand nicht schon im Nebel der Hirnlosigkeit war sprach er zu ihr die geschwollensten Worte die er hevorbringen konnte. Bei Temora er wusste das er das am nächsten Tag so was von bereuhen würde aber jetzt war es ihm egal. Irgendwann ging sie und beläufig verabschiedete er sich.
Als letztes Ziel hatte er die freie Bibliothek sich ausgesucht. Er wollte wissen wie einfältig er wirklich war und was man über sein verhalten im Buch der Ettikete nachlesen konnte. Kaum hatte er sich die Filzpantoffel mit einem halen stolpern angezogen flog er schan fast durch den Vorhang in die Bibliothek. Dort saß sie, Lilian Valerian und laß ein Buch. Er war nach wie vor beeindruckt von ihr. Jene Frau die er von anfang an seiner Ausbildung bewundert hatte. Vorbilder gab es viele doch Lilian hatte die Eigenart ihm zu zeigen das er mehr war. Alleine ihr wirken zu sehen war wie ein Meisterwerk zu malen. Sie hatte ihren eigenen Still entwickelt. Offenherzig und doch energisch, ja manchmal wenn es jemand auf die Spitze trieb sogar zynisch und bestrafend. Die Spitze war mehr als hoch und er durfte sie nur einmal erleben.
Was passierte als er überlegte war ihm erst bewusst als der Nebelschleier in seinem Kopf wieder abzog. Sie grüsste ihn wie immer und er wusste das er in dem Zustand sich endlich trauen konnte sie mehr zu fragen als sonnst. Respekt und Ehrfurcht hinderten ihn oft genug daran jene Fragen nicht zu stellen. Er fühlte sich wie ein Rebel oftmals und das sagte er ihr auch. Auch das er mehr wollte. Schneller die Fertigkeiten erlernen die es ausmachen ein Magier zu sein.
Ihr lächeln war wie so oft wie ein Segen und er wurde sogleich ruhiger. Sie gab ihm wie so oft zuversicht, mehr noch sie lobte ihr wirklich was er aber nicht sehr gerne hörte. Lob klang in seinen Ohren immer wie Hoffnung, und Hoffung so wusste Keldric ist der erste Weg auf der Straße der Enttäuschung. Doch selbst das was die Magistra zu ihm sagte machte sie mit ihren Worten wie immer so Geschickt das er sich mehr als Mann fühlte. Ja es war endlich Zeit einer zu werden. Ein Mann zu dem man aufblickte. Der Weg dorthin war bis jetzt mehr als verdammt steinig. Er wusste nicht warum. Vielleicht war er es auch schon, doch in ihm wusste er es das Gefühl dazu war nicht da. Auch wenn er Sophia's herz erobert hatte und sie wirklich die Person war die ihm halt gab fehlte ihm das Gefühl stolz auf sein Werk zu sein.
Lange hatten sie Worte gewechselt und es wurde spät in der Nacht. Noch nie konnte er so mit ihr reden und es war schon etwas eigenartig für ihn. Sie war seine Mentorin im Konzil, Vorgesetzte beim Regiment und für ihn eine Freundin auch wenn er es für sie vielleicht nicht war. Zum Schluss verabschiedete sie sich wie immer und er schlief wohl auf dem Kissen ein auf das er sich anfangs gesetzt hatte. Er schlief zwischen seinen alten Freunden. Den Büchern die ihn auf diesen Weg gebracht hatten. Auf den Weg und das Leben als Magier...

Verfasst: Sonntag 12. August 2012, 15:37
von Keldric Vamon
12. Ashatar 255

Langsames Schrittes traffen seine Füße den Adoraner Pflasterstein. Wie in Zeitlupe lief es ab wenn er seine Sinne spielen ließ und sich auf seine Sinne konzentierte. Er schärfte sie mit dem Lied. Kinder spielten in den Straßen und leicht fanden seine Schritte den Wegen zwischen ihnen hindurch. Seine Gedanken waren aber nicht auf den Weg gerichtet. Sie waren bei jenen Dingen die er noch zu erledigen hatte in der Zukunft.

- Projekt Cerberus fortsetzen
- den persönlichen Magierstab fertigstellen
- Sophia einen Antrag machen den sie niemals vergisst

Beim letzten Gedanken musste er kurz lächeln auf seinem Weg durch die Straßen. War es doch sie die ihn so weit brachte, auch wenn sie es nicht wahr haben wollte. Seine Kopfspiele führten ihn dann zu seiner Aufgabe seinen Magierstab zu fertigen und vor allen wie. Er hatte Fragen. Fragen die ihm seine Meisterin wohl am besten beantworten konnte.
An seinem Ziel angekommen nickte er den Stadtwachen kurz zu als er durch das Stadttor schritt. Noch einige wenige Schritte weiter abseits von ihrem Blickfeld verformte sich sein Körper. Auf den Schwingen der Freiheit, als Adler machte er sich auf den Weg...

[img]http://i1194.photobucket.com/albums/aa372/Nightmare_667/Fantasy/adler.jpg[/img]

Verfasst: Mittwoch 15. August 2012, 00:20
von Keldric Vamon
14. Ashatar 255

Es war ruhig geworden in Adoran. Nur einige Grillen hörte man und ja um jene Uhrzeit mochte man neben der Stadtstube auch im Haus des jungen Keldric noch Licht brennen sehen. Er führte über ein Pergament einige Zeilen die ihm wohl wichtig sind.

*Kurz darauf findet eine kleine Schriftrolle in Sophias Briefkasten ihr zu Hause. Wenn sie den Brief aufrollt wird sie in sehr schöner Kaligraphie diese Zeilen vorfinden.*

Meine Flußprinzessin,

Deine Augen vermisse ich,
der Blick der mich verzaubert.
Deine Lippen verwandeln mich,
in den Mann der gerade trauert.

Deine Nähe nicht jeden Moment zu spüren,
ist wie ein Feuer das an mir zehrt.
und doch mag mein Herz mich führen,
auf das meine Seele dich immer verehrt.


Ich liebe dich,

Dein Feuerprinz
Keldric

Verfasst: Freitag 17. August 2012, 13:46
von Sophia Coram
Nanu? Was steckte denn da in ihrem Briefkasten? Ein kleines Stück Band, von der Art, wie man Pergamentrollen verschloss, ragte aus dem Briefkasten.

Neugierig öffnete sie ihn, entnahm das zusammen gerollte Pergament und schob die Schleife herunter. Wer mochte ihr wohl schreiben? Sie bekam doch sonst kaum Briefe?

Langsam rollte sie das Schriftstück auf und ein sanftes Lächeln stahl sich mit jedem Buchstaben auf ihr Gesicht.

Natürlich konnte es nur er sein! Sie seufzte verzückt. Woher ihr nur immer diese Ideen nahm? Ihr fiel leider nur selten etwas so schönes ein.
Aber so viel Mühe wie er sich gemacht hatte... da musste sie sich was einfallen lassen.

"Ich liebe dich auch mein Feuerprinz!"
sagte sie zärtlich während sie mit den Augen langsam über die schöne Kalligraphie streifte.

Nachdenklich, und das Pergament wie einen Schatz haltend, ging sie wieder hinein.

Womit wohl könnte sie ihm eine Freude machen?