Sag mir wo es am kältesten ist
Verfasst: Mittwoch 7. März 2012, 17:49
Er war in blinden Aktionismus verfallen. Nachdem er sich warme Kleidung, Proviant und einige Orientierungshilfe eingepackt hatte, war er auch schon aufgebrochen. Nun war er unterwegs. Unterwegs, die verschneiten, vereisten Pfade hinauf zum Gipfel. Oder zumindest zu einer Stelle die dem Gipfel nahe lag.
Schmelzwasser vom Gipfel des Unheilsberges. Eine bessere Jahreszeit hätte man für eine derartige Unternehmung kaum finden können. Während im Tal der der Schnee langsam schmolz und zurück ging türmte er sich hier auf. Meter um Meter, an einigen Stellen gar höher als Häuser. An Klippen entlang und mehr und mehr fröstelnd bahnte er sich quälend langsam seinen Weg über den Schnee. Inzwischen lief er auf der gefrorenen Schneedecke, den die Idee sich hindurch zu schieben hatte er schon lange aufgegeben. Das ewige Wegsacken der weißen Pracht beschleunigte sein vorrankommen nicht unbedingt. Er wusste nicht wie lange er unterwegs war, aber als er zusammen mit seinem Begleiter, einem kleinen dicken Jungen aus dem Kloster das Zelt aufschlug war mehr als ein halber Tag vergangen. Sofern der Bursche Angst hatte lies er es sich zumindest nicht anmerken und Aaron versuchte seinem Beispiel zu folgen. Insperiert von einem Burschen der gerade einmal halb so alt war wie er selbst, deprimierend.
Irgendwann und irgendwie gelang es ihnen schleißlich einen See unter dem Gipfel zu erreichen. Nur eine hauchdünne Schneedecke verhüllte das Eis den der Wind bließ unablässig alles fort. Scheinbar wollte er es mit den beiden hellblauen gleich tun.
Schmelzwasser. Ausgerechnet Schmelzwasser musste es sein. Und das am Ende des Winters. So rammte der Priester seinen Stab in das Eis, wandte sich an seine Göttin und ein Lichtstrahl brach durch die dichte Wolkendecke. Grell glänzte das himmlische Licht auf dem Eis, wo es über den Stab gepeilt auf die Oberfläche traf. Es taute. Quälend langsam bildeten sich an einer Stelle zuerst Tropfen, dann eine kleine Pfütze und noch viel Später im Angesicht des betenden Priesters schließlich eine Handbreit tiefe Senke im Eis. Voll mit Schmelzwasser....
Er wusste nicht mehr wie er in das Kloster zurück gekommen war. Er erwachte in seiner Pritsche, neben ihm ein Schlauch voll Wasser während seine Knie grauenhaft schmerzten. Und er musste noch nach Menekur.
Schmelzwasser vom Gipfel des Unheilsberges. Eine bessere Jahreszeit hätte man für eine derartige Unternehmung kaum finden können. Während im Tal der der Schnee langsam schmolz und zurück ging türmte er sich hier auf. Meter um Meter, an einigen Stellen gar höher als Häuser. An Klippen entlang und mehr und mehr fröstelnd bahnte er sich quälend langsam seinen Weg über den Schnee. Inzwischen lief er auf der gefrorenen Schneedecke, den die Idee sich hindurch zu schieben hatte er schon lange aufgegeben. Das ewige Wegsacken der weißen Pracht beschleunigte sein vorrankommen nicht unbedingt. Er wusste nicht wie lange er unterwegs war, aber als er zusammen mit seinem Begleiter, einem kleinen dicken Jungen aus dem Kloster das Zelt aufschlug war mehr als ein halber Tag vergangen. Sofern der Bursche Angst hatte lies er es sich zumindest nicht anmerken und Aaron versuchte seinem Beispiel zu folgen. Insperiert von einem Burschen der gerade einmal halb so alt war wie er selbst, deprimierend.
Irgendwann und irgendwie gelang es ihnen schleißlich einen See unter dem Gipfel zu erreichen. Nur eine hauchdünne Schneedecke verhüllte das Eis den der Wind bließ unablässig alles fort. Scheinbar wollte er es mit den beiden hellblauen gleich tun.
Schmelzwasser. Ausgerechnet Schmelzwasser musste es sein. Und das am Ende des Winters. So rammte der Priester seinen Stab in das Eis, wandte sich an seine Göttin und ein Lichtstrahl brach durch die dichte Wolkendecke. Grell glänzte das himmlische Licht auf dem Eis, wo es über den Stab gepeilt auf die Oberfläche traf. Es taute. Quälend langsam bildeten sich an einer Stelle zuerst Tropfen, dann eine kleine Pfütze und noch viel Später im Angesicht des betenden Priesters schließlich eine Handbreit tiefe Senke im Eis. Voll mit Schmelzwasser....
Er wusste nicht mehr wie er in das Kloster zurück gekommen war. Er erwachte in seiner Pritsche, neben ihm ein Schlauch voll Wasser während seine Knie grauenhaft schmerzten. Und er musste noch nach Menekur.