Auf der Suche nach der Verschnürten
Verfasst: Dienstag 28. Februar 2012, 01:56
Karawyn wusste ganz sicher nicht, was sie da angerichtet hatte, als sie in der Halle der Tiefländer davon erzählte, dass sich Städterweyber die Hüften schmal schnüren.
Carney, einer jener Thyren, der erst vor drei Tagen von der Dame im Wind zu ihnen geführt worden war, schwirrte diese Vorstellung seitdem im Schädel herum. Er wollte so ein Weyb sehen.
Kanubio stellte es sich recht einfach vor eines zu finden, hatten sich doch auch vor geraumer Zeit die Thyrenweyber dieser Städtermode hingegeben, allerdings recht kurzfristig, da sie bald merkten, dass das nichts war, was ihnen die alltägliche Arbeit angenehmer gestaltete.
Als sie Flaschen und Marmeladegläser aus dem Handelshaus in Adoran holten, streckten sie die Fühler aus und fragten die Frauen, die ihnen über den Weg liefen, ob sie "verschnürt" seien. Man verwies sie auf Bajard.
Nachdem all das Glaszeugs am Hof der Tiefländer abgeladen war, machten sich Carney und Kanubio erneut auf die Suche. Sie trafen Verdania, aber auch die konnte ihnen nur insoweit weiterhelfen, dass sie erfuhren, dass ein Weyb mit Welpe sich nicht verschnürt.
Vor Bajard fiel Kanubio ein, dass sie Tulena fragen könnten. Eine Befreundete des Volkes sollte wohl zur Aufklärung der Schnürung beitragen können. Am Hof fanden sie sie nicht, aber am Schlachtfeld vor Varuna, nachdem sie dort einen Städter, den Asergat, befragt hatten, welcher zusagte, so er eine Verschnürte finden würde, diese nach Wulfgard zu schicken.
Gemeinsam mit einem Kerl, der sich Holtbrecht nannte, wurden sie alle von Tulena auf den Hof eingeladen, wo sie eine gemütliche Zeit verbrachten. Lediglich das mit dem Verschnüren blieb weiterhin ungeklärt.
Die Nacht war weit fortgeschritten, als Kanubio und Carney beschlossen, wieder heim nach Wulfgard zu kehren, welches sie schnellstmöglich über Bajard erreichen wollten. Gerade, als sie diesen klapprig-wackeligen Steg am Dorfeingang queren wollten, trafen sie Liam. Auch diesen sprachen sie auf eine Verschnürte an.
Kanubio erzählte einmal mehr, wie es dazu kam, dass Carney eine solche suchte und Liam nickte verstehend. Ein Lichtblitz in dieser Nacht!
Er nannte ihnen einen Namen ... Enja Wimest ... und führte sie zu einem Haus, in dem sie anzutreffen wäre. Dieses Weyb, so versicherte er ihnen überzeugt, würde sich in ein Korsett schnüren.
Carney, sich schon der Aufklärung nahe wähnend, drosch auf die Glocke. Doch in dem Haus blieb es still.
Liam verabschiedete sich und dankbar für seinen Hinweis entließen die beiden Thyren ihn auf seinem Weg zu den Fellen mit einem "Stolz und Ehre".
Zu fortgeschrittener Nachtstunde beschlossen die beiden Tiefländer, die Suche für diesen Tag aufzugeben. Als Carney seinem Ridder enttäuscht ein "Penn gut" wünschte, versprach ihm dieser, dass er ihm ganz sicher helfen würde, eine "Verschnürte" zu finden - kannte er doch diese unendliche in den Clanern schlummernde Neugier auf all dies Unverständliche, was die Städter ihnen mit ihrer Kultur entgegenbrachten. Nur eine eindeutige, einfache, schlichte Erklärung würde diesem Kerl helfen können, ein schier unvorstellbares Bild aus seinem Hirn zu bekommen und sich wieder seiner eigentlichen Aufgabe - ein gutes Schwert zu werden - widmen zu können.
Carney, einer jener Thyren, der erst vor drei Tagen von der Dame im Wind zu ihnen geführt worden war, schwirrte diese Vorstellung seitdem im Schädel herum. Er wollte so ein Weyb sehen.
Kanubio stellte es sich recht einfach vor eines zu finden, hatten sich doch auch vor geraumer Zeit die Thyrenweyber dieser Städtermode hingegeben, allerdings recht kurzfristig, da sie bald merkten, dass das nichts war, was ihnen die alltägliche Arbeit angenehmer gestaltete.
Als sie Flaschen und Marmeladegläser aus dem Handelshaus in Adoran holten, streckten sie die Fühler aus und fragten die Frauen, die ihnen über den Weg liefen, ob sie "verschnürt" seien. Man verwies sie auf Bajard.
Nachdem all das Glaszeugs am Hof der Tiefländer abgeladen war, machten sich Carney und Kanubio erneut auf die Suche. Sie trafen Verdania, aber auch die konnte ihnen nur insoweit weiterhelfen, dass sie erfuhren, dass ein Weyb mit Welpe sich nicht verschnürt.
Vor Bajard fiel Kanubio ein, dass sie Tulena fragen könnten. Eine Befreundete des Volkes sollte wohl zur Aufklärung der Schnürung beitragen können. Am Hof fanden sie sie nicht, aber am Schlachtfeld vor Varuna, nachdem sie dort einen Städter, den Asergat, befragt hatten, welcher zusagte, so er eine Verschnürte finden würde, diese nach Wulfgard zu schicken.
Gemeinsam mit einem Kerl, der sich Holtbrecht nannte, wurden sie alle von Tulena auf den Hof eingeladen, wo sie eine gemütliche Zeit verbrachten. Lediglich das mit dem Verschnüren blieb weiterhin ungeklärt.
Die Nacht war weit fortgeschritten, als Kanubio und Carney beschlossen, wieder heim nach Wulfgard zu kehren, welches sie schnellstmöglich über Bajard erreichen wollten. Gerade, als sie diesen klapprig-wackeligen Steg am Dorfeingang queren wollten, trafen sie Liam. Auch diesen sprachen sie auf eine Verschnürte an.
Kanubio erzählte einmal mehr, wie es dazu kam, dass Carney eine solche suchte und Liam nickte verstehend. Ein Lichtblitz in dieser Nacht!
Er nannte ihnen einen Namen ... Enja Wimest ... und führte sie zu einem Haus, in dem sie anzutreffen wäre. Dieses Weyb, so versicherte er ihnen überzeugt, würde sich in ein Korsett schnüren.
Carney, sich schon der Aufklärung nahe wähnend, drosch auf die Glocke. Doch in dem Haus blieb es still.
Liam verabschiedete sich und dankbar für seinen Hinweis entließen die beiden Thyren ihn auf seinem Weg zu den Fellen mit einem "Stolz und Ehre".
Zu fortgeschrittener Nachtstunde beschlossen die beiden Tiefländer, die Suche für diesen Tag aufzugeben. Als Carney seinem Ridder enttäuscht ein "Penn gut" wünschte, versprach ihm dieser, dass er ihm ganz sicher helfen würde, eine "Verschnürte" zu finden - kannte er doch diese unendliche in den Clanern schlummernde Neugier auf all dies Unverständliche, was die Städter ihnen mit ihrer Kultur entgegenbrachten. Nur eine eindeutige, einfache, schlichte Erklärung würde diesem Kerl helfen können, ein schier unvorstellbares Bild aus seinem Hirn zu bekommen und sich wieder seiner eigentlichen Aufgabe - ein gutes Schwert zu werden - widmen zu können.