Das Haus der leichten Mädchen
Verfasst: Montag 13. Februar 2012, 19:19
Schon länger war das Verhör derer beendet, welche verdächtigt wurden, den Anschlag auf seine Heiligkeit mit begangen zu haben oder zumindest Kenntnis über die Attentäterin zu haben. Nach einer Vielzahl an Verhören ergab sich ein Name:
Chantal
Sie sollte ein hübsches Mädchen sein, eine von der Art, die ihr Äußeres im Hafenviertel Rahals für eine Handvoll Münzen gerne feil boten. Wobei "hübsch" hierbei nicht zwingend "hübsch" bedeuten musste sondern einfach nur "nicht schrecklich hässlich".
Da es Morgon klar war, dass sie wohl keinesfalls mit einem Wächter sprechen würde, machte er sich sein inzwischen doch recht fortgeschrittenes Alter zu Nutze. Er kleidete sich in ziviler Tracht, zerzauste seine langen Grauen Haare ebenso wie seinen Bart und sah sich im Hafenviertel um.
Ein Haus mit dem Namen "Zur reinen Perle" schien genau das nicht zu sein, was sein Name versprach. Rein war hier nicht der Boden, nicht das Laken und schon gar nicht die Gedanken. Und als Perle konnte man es höchstens Bezeichnen, wenn man als Referenz ein halb gesunkenes, vergammeltes altes Schiffswrack hinzuziehen würde (und selbst dann war es noch eine Chance von 60:40 für das Wrack)
Nichtsdestotrotz betrat er das "Etablissement" und wühlte sich durch etliche von der Decke hängende rote Vorhänge hindurch. An deren Ende angelangt wurde ihm schlagartig klar, wieso diese Vorhänge dort hingen:
Wenn man das Innere des Hauses von außen hätte sehen können wäre man niemals hinein getreten. Und auch dann halfen die Vorhänge der Inhaberin - indem sie jenen, die nach dem ersten Anblick sofort umzudrehen gedachten den Weg versperrten und so vielleicht doch noch einen zahlenden Kunden zu gewinnen.
Morgon wandte sich demnach an die Inhaberin die so unbeschreiblich schön war (.... nunja, "schön" vielleicht nicht, aber "unbeschreiblich" ... und zwar hässlich: "unbeschreiblich hässlich") dass er kurz an seinem Vorhaben zweifelte.
"Des All-Einen Segen, meine Dame!
Ich bin auf der Suche nach etwas .... sagen wir Unterhaltung"
Morgon lächelte leicht und versuchte, wie das zu erscheinen, was als einzige Tarnung hier wirken könnte, die eines alten lüsternen Mannes.
"Ich hab gehört hier gibt es eine, die es richtig versteht, wenn ihr wisst was ich meine. 'Schanall' oder ... ja, genau, 'Chantal' glaube ich. Ist sie denn hier? Jetzt? und vor allem .... äähm .. verfügbar?
Ich will auch Gutes mit Gutem vergelten!"
Hierbei klimperte er mit einem Beutel voller Münzen und schaute seine gegenüber abwartend an...
Chantal
Sie sollte ein hübsches Mädchen sein, eine von der Art, die ihr Äußeres im Hafenviertel Rahals für eine Handvoll Münzen gerne feil boten. Wobei "hübsch" hierbei nicht zwingend "hübsch" bedeuten musste sondern einfach nur "nicht schrecklich hässlich".
Da es Morgon klar war, dass sie wohl keinesfalls mit einem Wächter sprechen würde, machte er sich sein inzwischen doch recht fortgeschrittenes Alter zu Nutze. Er kleidete sich in ziviler Tracht, zerzauste seine langen Grauen Haare ebenso wie seinen Bart und sah sich im Hafenviertel um.
Ein Haus mit dem Namen "Zur reinen Perle" schien genau das nicht zu sein, was sein Name versprach. Rein war hier nicht der Boden, nicht das Laken und schon gar nicht die Gedanken. Und als Perle konnte man es höchstens Bezeichnen, wenn man als Referenz ein halb gesunkenes, vergammeltes altes Schiffswrack hinzuziehen würde (und selbst dann war es noch eine Chance von 60:40 für das Wrack)
Nichtsdestotrotz betrat er das "Etablissement" und wühlte sich durch etliche von der Decke hängende rote Vorhänge hindurch. An deren Ende angelangt wurde ihm schlagartig klar, wieso diese Vorhänge dort hingen:
Wenn man das Innere des Hauses von außen hätte sehen können wäre man niemals hinein getreten. Und auch dann halfen die Vorhänge der Inhaberin - indem sie jenen, die nach dem ersten Anblick sofort umzudrehen gedachten den Weg versperrten und so vielleicht doch noch einen zahlenden Kunden zu gewinnen.
Morgon wandte sich demnach an die Inhaberin die so unbeschreiblich schön war (.... nunja, "schön" vielleicht nicht, aber "unbeschreiblich" ... und zwar hässlich: "unbeschreiblich hässlich") dass er kurz an seinem Vorhaben zweifelte.
"Des All-Einen Segen, meine Dame!
Ich bin auf der Suche nach etwas .... sagen wir Unterhaltung"
Morgon lächelte leicht und versuchte, wie das zu erscheinen, was als einzige Tarnung hier wirken könnte, die eines alten lüsternen Mannes.
"Ich hab gehört hier gibt es eine, die es richtig versteht, wenn ihr wisst was ich meine. 'Schanall' oder ... ja, genau, 'Chantal' glaube ich. Ist sie denn hier? Jetzt? und vor allem .... äähm .. verfügbar?
Ich will auch Gutes mit Gutem vergelten!"
Hierbei klimperte er mit einem Beutel voller Münzen und schaute seine gegenüber abwartend an...