Die Ankunft des Bruders
Verfasst: Freitag 6. Januar 2006, 18:41
Es war ein Tag, wie jeder andere. Müde stand Faldor auf und machte sich auf die Arbeit. Noch schlaftrunken schlüpfte er in die Kleider und mchte sich auf den Weg. Erst beim Holzfällen warf er seinen Umhang über, den er so liebte. Gleichmäßig hackte er das Holz und sein Packpferd wurde immer voller, bis es irgendwann von der Last fast zusammenkrachte. Zufrieden betrachtete er das Holz, dass er heute gefällt hat und schätzte das gewicht ab. Dann legte er das gesammte Holz vor Demid Goldbarts Haus und legte einen Zettel dazu. 4 Kronen bekomme ich für die Stämme, stand darauf und er ritt zurück zum Zunfthaus. Dort wartete jemand, er kannte ihn nicht. Warscheinlich einer, der wieder ein paar Stühle wollte. Aber schritt dirket auf mich zu und fragte:
"Seid ihr herr Faldor?"
Faldor wunderte sich, was er denn wolle, aber er antwortete mit einem Nicken: "Ja, der bin ich"
"Ich bin ein Bote und man schickt mich, um diesen Brief euch zukommen zu lassen."
Er überlegte lange, was wohl darinstehen könnte, aber er kam nicht darauf. Angespannt nahm er den Brief und las ihn durch.
Lieber Faldor,
Ich bin es, Karlan, dein Bruder. Ich komme heute mit dem Schiff zu eurer Insel. Ich werde warscheinlich zur fünften Stunde da sein
Karlan
Es war eine sehr kurze Botschaft, aber er zahlte dem Boten gleich den dreifachen Lohn. Sein Bruder würde kommen. Er konnte sich nicht ausmahlen, wie lange er ihn schon vermisste. Pünktlich zur 5. Stunde ritt er nach Bajard, um ihn zu empfangen. Kein Schiff war am Horizont zu sehen. Aber er wird sicher nach Bajard kommen. Hier ist der einzige Hafen, wo man von dort aus hinsegeln könnte, dachte er sich. Nach einer halben Stunde verspätung tauchte ein Schiff aus dem nebel. Es war ein kleines, aber schnelles Wasserfahrzeug. Das Glück stand Faldor im Gesicht, als er es sah. Er konnte nicht anders und lachte laut los. Er schaute nur einen an, als das Schiff näherkam - seinen Bruder. Er hatte fast eine Glatze und einen schönen Schnurbart, aber die Gesichtszüge waren unverwechselbar. Trotzdem fragte Faldor gleich dreimal, ob er auch wirklich Karlan sei, bevor er ihn so kräftig umarmte, dass sie beider fast ins Wasser fielen.
"Seid ihr herr Faldor?"
Faldor wunderte sich, was er denn wolle, aber er antwortete mit einem Nicken: "Ja, der bin ich"
"Ich bin ein Bote und man schickt mich, um diesen Brief euch zukommen zu lassen."
Er überlegte lange, was wohl darinstehen könnte, aber er kam nicht darauf. Angespannt nahm er den Brief und las ihn durch.
Lieber Faldor,
Ich bin es, Karlan, dein Bruder. Ich komme heute mit dem Schiff zu eurer Insel. Ich werde warscheinlich zur fünften Stunde da sein
Karlan
Es war eine sehr kurze Botschaft, aber er zahlte dem Boten gleich den dreifachen Lohn. Sein Bruder würde kommen. Er konnte sich nicht ausmahlen, wie lange er ihn schon vermisste. Pünktlich zur 5. Stunde ritt er nach Bajard, um ihn zu empfangen. Kein Schiff war am Horizont zu sehen. Aber er wird sicher nach Bajard kommen. Hier ist der einzige Hafen, wo man von dort aus hinsegeln könnte, dachte er sich. Nach einer halben Stunde verspätung tauchte ein Schiff aus dem nebel. Es war ein kleines, aber schnelles Wasserfahrzeug. Das Glück stand Faldor im Gesicht, als er es sah. Er konnte nicht anders und lachte laut los. Er schaute nur einen an, als das Schiff näherkam - seinen Bruder. Er hatte fast eine Glatze und einen schönen Schnurbart, aber die Gesichtszüge waren unverwechselbar. Trotzdem fragte Faldor gleich dreimal, ob er auch wirklich Karlan sei, bevor er ihn so kräftig umarmte, dass sie beider fast ins Wasser fielen.