Ein Schreiben an den Alka

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Moderator: Rahal [Mod]

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Thanaya

Ein Schreiben an den Alka

Beitrag von Thanaya »

Sie hatte selten soviel Angst gehabt wie in dem Moment in welchem der Magier sie mit sich zu der Armee an Feinden schleifte. Sie biss ihn, wollte ihn kratzen und am Ende versuchte sie einen letzten halbherzigen Versuch ihm auf den Fuss zu latschen, aber da wars dann schon zu spät. Zudem zauberte er auch noch was, worduch die wie in einer Starre festgehalten wurde. Ihr letzter Halt war der Blick auf die Kameradin die bei ihr stand und warscheinlich fürchteten beide da nicht mehr rauszukommen, ohne sich in Adoran wiederzufinden. Und dann war da diese Frauenstimme die irgendwas von ihr wollte aber sie konnte sich ja nicht umdrehen. Erst als die Starre nachliess und die Frau sie noch immer ansprach wandte sie sich herum und sah zu jener hoch, die auf einem Pferd sass. Sie sagte sie würde sie gehen lassen und ein Stein schien ihr vom Herzen zu fallen, aber sie solle eine Nachricht überbringen..an den Alka. Und da war der Stein wieder. Sie versuchte sich die Worte zu merken und dann durften sie gehen. Es war eine furchtbare Niederlage gewesen und die meisten der Kameraden schienen irgendwas abbekommen zu haben. Mehrere fand sie im Lazarett wieder in dem sie ihre Wunden versorgten. Nach einer unruhigen Nacht und Kopfweh am nächsten Morgen, war der erste Gedanke wieder bei der Nachricht die sie überbringen sollte. Sie kleidete sich langsam an, machte sich einen heissen Tee und gab dann auch ihrem Hasen eine frische Möhre, der sie leise knabbernd verputzte. Sie streichelte ihn eine Weile während sie ihren Tee trank und machte sich dann auf den Weg zum Bankhaus.
Sicher erinnerte sich der Bankmann noch daran das in dienstlichen Angelegenheiten er kein Gold von ihr nehmen sollte. Und das jetzt war ja wohl mehr als dienstlich. Als sie in Uniform eintrat genoss sie einen Moment den skeptischen Blick von diesem der abwarten auf ihr lag.
"Macht und Stärke." Sagte sie mit einem leichten Grinsen. "Du musst mir n Brief schreiben...dienstlich weisst du?" Der Mann musterte sie und sackte ein wenig in sich zusammen. Das würde wieder Mehrarbeit für ihn bedeuten denn die Texte die sie normalerweise diktierte waren unmöglich genauso wiederzugeben. Doch diesmal war sie sich entweder der wichtigkeit bewusst, oder die Kopfschmerzen nahmen ihr die Lust gross was zu diktieren. "Du musst mir nen schönen Text aufsetzen für den Alka, ich muss dem ne Nachricht von Marella...Marielle von Dornenwald überbringen, wegen gestern..hast du bestimmt gehört nich?" Und sicherlich hätte sie ihn ausgiebig mit der ganzen Geschichte beglückt aber heute war ihr nich danach. Der Mann nickte und zog auch schon ein besonders schickes Pergament hervor. "Is eilig..wär gut wenn er das heute noch bekommt." Fügte sie hinzu. "Macht euch keine Gedanken. Seinen Segen." Antwortete er ihr. Sie nickte leicht und begab sich auch schon zur Tür um wieder nach Hause zu gehen.


13. Eisbruch 255

Des Einen Segen Eure Heiligkeit,

wie ihr zweifellos vernommen habt, fanden sich gestern vor den Toren der heiligen Stadt Rahal Ketzer ein, die mit ihrer Präsenz den Boden des Reiches beleidigten. Die Stadtgarde musste eine vorläufige Zurückschlagung der Truppen hinnehmen.
Euch ehrenwerter Alka wurde von Marielle von Dornwald, Gräfin von Meerswacht und Baronin von Dornwald eine Nachricht an einen der Landsknechte mündlich vermittelt, die dieser Euch überbringen soll.
Ich bitte hiermit um eine Audienz bei eurer Heiligeit.

Thanaya
Landsknecht der Stadtwache Rahal
Thanaya

Beitrag von Thanaya »

Knapp ein Wochenlauf war um, und sie dachte kaum noch daran, dass sie ja einen Brief zum Palast hatte schicken lassen. Doch als am gestrigen tag wieder über die Adoraner gesprochen wurde, fragte sie sich ob der Brief wirklich angekommen sei. Irgendwie war sie ja froh dass sie keine Antwort erhalten hatte, vielleicht hatte der Bankmann ja vergessen einen Boten zu schicken, oder er war irgendwo untern Tisch gefallen. Zumindest musste sie so erstmal nicht diesem furchtbaren Mann gegenüb... meine Güte was dachte sie denn da, er war immerhin der Alka.........Nun, zumindest musste sie so nicht diesem freundlichen Mann gegenübertreten und warscheinlich hatte er eh viel zu viel zu tun. Dennoch....aus Pflichtgefühl ging sie an diesem Morgen bei der Bank vorbei und fragte ob der Bankmann ihn denn wirklich abgeschickt hatte. Als Antwort bekam sie lediglich ein wütendes Schnauben und er blickte sie an als wolle er fragen wie sie es wagen könne anzuzweifeln, dass er seine Arbeit richtig machen würde.
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