Tagebuch
Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 10:48
2. Eisbruch 255
Noch immer sind die Schmerzen beinahe unerträglich und doch zwinge ich mich, sie irgendwie auszuhalten. Leider ist es mir bisher nur dann möglich, den ALL-EINEN ganz nah zu spüren, wenn sie sich auf einem Höhepunkt befinden und mir beinahe die Sinne rauben.
So war es bei meiner Aufnahme in den Tempel und am darauffolgenden Tag, als Bruder Cha mir das Salz hinein rieb. Ich musste wohl für einen Moment das Bewusstsein verloren haben und da habe ich ihn gespürt. Zuerst war da dies unterträgliche Brennen, dann wurde es dunkel um mich herum und es wurde heiß und immer heißer, bis ich meinte, verbrennen zu müssen.
Und dann geschah das Wunder! Eine Woge von Hitze überspülte mich, jede Faser meines geschundenen Körpers brannte lichterloh und als ich meinte, sterben zu müssen, da überkam mich das Gefühl von ungeheurer Stärke. Es riß mich mit, es zog durch mich hindurch. Eine ungeheure Macht beugte mich, zerriß mich, ließ mich spüren, dass es sie gab und doch war mir bewusst, dass es nur ein Bruchteil dessen war zu der ER fähig ist, ich noch soweit davon entfernt und dass es mein Leben kosten würde, wenn ich näher käme. Jetzt noch. Aber wird sich das vielleicht ändern?
Die erhabene Tetrarchin hat mir gestern aufgetragen, all meine Entwicklungen in einem Tagebuch festzuhalten, damit ich mir meiner Unzulänglichkeiten und Fortschritte bewusst werde.
Fortschritt: Ich konnte heute mit SEINER Hilfe Wasser herbeiholen, um den Drecksfleck am Eingang zum Templerviertel zu beseitigen.
Unzulänglichkeiten: Alles! Ich muss noch soviel lernen!
3. Eisbruch 255
Die erhabene Tetrachin hat mir ebenso aufgetragen, dass ich mich im Kampfe schulen solle. Auch wenn es ungewöhnlich ist, eine Rüstung zu tragen und es meinem Rücken nicht gut bekommt, habe ich mich heute das erste Mal in die Katakomben begeben, welche hier von allen nur die 'Krypta' genannt wird. Es ist dunkel dort und es stinkt. Die dümmlich grunzenden Kreaturen sind brutal, auch wenn sie mich nicht besiegen konnten.
Als ich das Ende der Treppe erreicht hatte, bat ich den HERRN um Schutz und Hilfe und auf einmal konnte ich in der Dunkelheit sehen! Er schenkte mir Licht! Und ich konnte es wieder und wieder tun, jedes Mal, wenn ich darum bat und es um mich herum dunkel wurde.
Alles schmerzt nun, nicht nur der Rücken. Ich habe sicherlich überall blaue Flecken und Abschürfungen und ich trauere um die makellose Haut, die einst meinen Rücken bedeckte. Und die Haare! Es ist so kalt ohne Haare. Aber ich muss Härte und Durchhaltevermögen zeigen. Eitelkeit bringt mich nicht weiter und sie werden wieder wachsen.
Fortschritte: Ich konnte einige der Kreaturen in der Krypta besiegen und ER schenkt mir Licht in der Dunkelheit, wenn ich ihn darum bitte.
4. Eisbruch 255
Ich habe heute in völliger körperlicher Mattheit die meiste Zeit im Tempel zugebracht. Ich bin so müde, mein Körper so kaputt. Mir ist ständig kalt. Auch die Schmerzen begleiten mich auf Schritt und Tritt, immer spüre ich sie und doch darf ich mir nichts anmerken lassen.
Auf einem Rundgang durch Rahal traf ich einen Schmied. Ein recht einfältiger Mann, wie mir scheint. Ich bat ihn um einen besseren Schutz, als die Lederkleidung ihn mir derzeit bietet und um eine bessere Waffe. Schließlich brachte er etwas zustande und ich bin nicht einmal in der Lage zu beurteilen, ob dies auch wirklich hilfreich ist. Immerhin habe ich ein Hemd unter der noch schwereren Rüstung angezogen, damit mir die Ringe nicht die Haut in bloßen Fetzen herunter reißen.
Als ich ihn entlohnt hatte, bat er mich um einen Gefallen. Er wollte meinen Segen! Meinen Segen für eine besonders schwierige Arbeit. Natürlich nicht meinen Segen, sondern SEINEN, den ich für ihn erbitten sollte. Dabei stehe ich doch erst ganz am Anfang. Ich sprach ein Gebet und legte ihm die Hand auf die Stirn. Und dann geschah es! Ich konnte die Kraft spüren, die mich durchfloss, durch meinen Arm hindurch, durch die Fingerspitzen und die dann direkt auf den Schmied überging! Noch ein Wunder!
Als der Schmied seine Arbeit vollbracht hatte, strahlte er. Es war ihm geglückt! Ich glaube, es handelte sich um ein wertvolles Metall, was er eingeschmolzen hat, ohne allzuviel davon zu verschütten.
Danach habe ich mich wieder in die Krypta begeben, aber ich war nicht lange dort, es war zu anstrengend.
Fortschritt: Ich konnte SEINEN Segen für jemand anderen erbitten.
5.Eisbruch 255
Heute war ich wieder in der Krypta, es ging mir ein wenig besser. Als eins dieser verfluchten Viecher mich hart schlug, überkam es mich. Ich bin voller Wut auf ihn losgegangen und dann spürte ich wieder die Macht. SEINE Macht. Als ich die Schlaghand gegen dieses grunzende Monster erhob, um ihm einen Schlag mit dem Kryss zu verpassen, schien mir meine Hand auf einmal wie in Flammen gehüllt. Ich hielt kurz inne, selbst erstaunt und dann löste sich ein Flämmchen und raste auf den Gegner zu. Es traf ihn und er fiel um und war tot! Ich war so verdattert, dass mich der nächste dieser Biester leider so traf, dass ich für eine Weile ohnmächtig war. Und doch machte es mir nichts aus.
Ausserdem habe ich heute die geforderten Bücher zu der Erhabenen gebracht. Eine weitere kleine Aufgabe ist erledigt. Ich habe das Gefühl, es geht langsam voran. Mir fehlt jemand, mit dem ich reden kann. Bruder Cha habe ich schon seit Tagen nicht mehr gesehen, vielleicht ist diese kleine Blauhaut irgendwo in den dunklen Tiefen seiner Höhle von einem Drachen gefressen worden. Wäre schade um ihn, ich glaube, ich kann noch viel von ihm lernen.
Fortschritt: SEIN Feuer herbeirufen!
Noch immer sind die Schmerzen beinahe unerträglich und doch zwinge ich mich, sie irgendwie auszuhalten. Leider ist es mir bisher nur dann möglich, den ALL-EINEN ganz nah zu spüren, wenn sie sich auf einem Höhepunkt befinden und mir beinahe die Sinne rauben.
So war es bei meiner Aufnahme in den Tempel und am darauffolgenden Tag, als Bruder Cha mir das Salz hinein rieb. Ich musste wohl für einen Moment das Bewusstsein verloren haben und da habe ich ihn gespürt. Zuerst war da dies unterträgliche Brennen, dann wurde es dunkel um mich herum und es wurde heiß und immer heißer, bis ich meinte, verbrennen zu müssen.
Und dann geschah das Wunder! Eine Woge von Hitze überspülte mich, jede Faser meines geschundenen Körpers brannte lichterloh und als ich meinte, sterben zu müssen, da überkam mich das Gefühl von ungeheurer Stärke. Es riß mich mit, es zog durch mich hindurch. Eine ungeheure Macht beugte mich, zerriß mich, ließ mich spüren, dass es sie gab und doch war mir bewusst, dass es nur ein Bruchteil dessen war zu der ER fähig ist, ich noch soweit davon entfernt und dass es mein Leben kosten würde, wenn ich näher käme. Jetzt noch. Aber wird sich das vielleicht ändern?
Die erhabene Tetrarchin hat mir gestern aufgetragen, all meine Entwicklungen in einem Tagebuch festzuhalten, damit ich mir meiner Unzulänglichkeiten und Fortschritte bewusst werde.
Fortschritt: Ich konnte heute mit SEINER Hilfe Wasser herbeiholen, um den Drecksfleck am Eingang zum Templerviertel zu beseitigen.
Unzulänglichkeiten: Alles! Ich muss noch soviel lernen!
3. Eisbruch 255
Die erhabene Tetrachin hat mir ebenso aufgetragen, dass ich mich im Kampfe schulen solle. Auch wenn es ungewöhnlich ist, eine Rüstung zu tragen und es meinem Rücken nicht gut bekommt, habe ich mich heute das erste Mal in die Katakomben begeben, welche hier von allen nur die 'Krypta' genannt wird. Es ist dunkel dort und es stinkt. Die dümmlich grunzenden Kreaturen sind brutal, auch wenn sie mich nicht besiegen konnten.
Als ich das Ende der Treppe erreicht hatte, bat ich den HERRN um Schutz und Hilfe und auf einmal konnte ich in der Dunkelheit sehen! Er schenkte mir Licht! Und ich konnte es wieder und wieder tun, jedes Mal, wenn ich darum bat und es um mich herum dunkel wurde.
Alles schmerzt nun, nicht nur der Rücken. Ich habe sicherlich überall blaue Flecken und Abschürfungen und ich trauere um die makellose Haut, die einst meinen Rücken bedeckte. Und die Haare! Es ist so kalt ohne Haare. Aber ich muss Härte und Durchhaltevermögen zeigen. Eitelkeit bringt mich nicht weiter und sie werden wieder wachsen.
Fortschritte: Ich konnte einige der Kreaturen in der Krypta besiegen und ER schenkt mir Licht in der Dunkelheit, wenn ich ihn darum bitte.
4. Eisbruch 255
Ich habe heute in völliger körperlicher Mattheit die meiste Zeit im Tempel zugebracht. Ich bin so müde, mein Körper so kaputt. Mir ist ständig kalt. Auch die Schmerzen begleiten mich auf Schritt und Tritt, immer spüre ich sie und doch darf ich mir nichts anmerken lassen.
Auf einem Rundgang durch Rahal traf ich einen Schmied. Ein recht einfältiger Mann, wie mir scheint. Ich bat ihn um einen besseren Schutz, als die Lederkleidung ihn mir derzeit bietet und um eine bessere Waffe. Schließlich brachte er etwas zustande und ich bin nicht einmal in der Lage zu beurteilen, ob dies auch wirklich hilfreich ist. Immerhin habe ich ein Hemd unter der noch schwereren Rüstung angezogen, damit mir die Ringe nicht die Haut in bloßen Fetzen herunter reißen.
Als ich ihn entlohnt hatte, bat er mich um einen Gefallen. Er wollte meinen Segen! Meinen Segen für eine besonders schwierige Arbeit. Natürlich nicht meinen Segen, sondern SEINEN, den ich für ihn erbitten sollte. Dabei stehe ich doch erst ganz am Anfang. Ich sprach ein Gebet und legte ihm die Hand auf die Stirn. Und dann geschah es! Ich konnte die Kraft spüren, die mich durchfloss, durch meinen Arm hindurch, durch die Fingerspitzen und die dann direkt auf den Schmied überging! Noch ein Wunder!
Als der Schmied seine Arbeit vollbracht hatte, strahlte er. Es war ihm geglückt! Ich glaube, es handelte sich um ein wertvolles Metall, was er eingeschmolzen hat, ohne allzuviel davon zu verschütten.
Danach habe ich mich wieder in die Krypta begeben, aber ich war nicht lange dort, es war zu anstrengend.
Fortschritt: Ich konnte SEINEN Segen für jemand anderen erbitten.
5.Eisbruch 255
Heute war ich wieder in der Krypta, es ging mir ein wenig besser. Als eins dieser verfluchten Viecher mich hart schlug, überkam es mich. Ich bin voller Wut auf ihn losgegangen und dann spürte ich wieder die Macht. SEINE Macht. Als ich die Schlaghand gegen dieses grunzende Monster erhob, um ihm einen Schlag mit dem Kryss zu verpassen, schien mir meine Hand auf einmal wie in Flammen gehüllt. Ich hielt kurz inne, selbst erstaunt und dann löste sich ein Flämmchen und raste auf den Gegner zu. Es traf ihn und er fiel um und war tot! Ich war so verdattert, dass mich der nächste dieser Biester leider so traf, dass ich für eine Weile ohnmächtig war. Und doch machte es mir nichts aus.
Ausserdem habe ich heute die geforderten Bücher zu der Erhabenen gebracht. Eine weitere kleine Aufgabe ist erledigt. Ich habe das Gefühl, es geht langsam voran. Mir fehlt jemand, mit dem ich reden kann. Bruder Cha habe ich schon seit Tagen nicht mehr gesehen, vielleicht ist diese kleine Blauhaut irgendwo in den dunklen Tiefen seiner Höhle von einem Drachen gefressen worden. Wäre schade um ihn, ich glaube, ich kann noch viel von ihm lernen.
Fortschritt: SEIN Feuer herbeirufen!