Soll die Vergangenheit ruhen?
Verfasst: Mittwoch 25. Januar 2012, 18:49
Die Nacht war kurz und der drauffolgende Tag zog sich dahin, ein wenig versuchte sie Ordnung zu schaffen, alles herzurichten wenn Perrin heimkam sollte er sich wohlfühlen in ihrem neuen Heim. Doch heute wollte ihr die Arbeit nicht von der Hand gehen. Sie blickte immer wieder auf Ihre Hände, ihre Gedanken waren bei ihrem Bruder. Was war nur geschehen? Auch wenn sie heute alleine war, sie hatte Angst nachzufuehlen, Angst vor dem was sie entdecken könnte. Und als ob sie es wusste stand er kaum dass die Sonne unterging an Ihrer Türe. Er klingelte obwohl er doch einen Schlüssel hatte, aber das war noch nicht alarmierend genug, nein das tat er oefter, vor allem wenn er sich nicht sicher war ob sie alleine war.
Sie standen kaum im Haus als Malachai ernst sagte dass er ihr etwas sagen müsse. Sie wollte gerade einen Tee hinstellen doch Mala wollte gleich mit ihr reden und keinen Tee. Er hatte ihn gefunden, Perrin er hatte ihn wirklich gefunden, so wie er versprach doch......., nein sie wollte es einfach nicht glauben konnte es nicht glauben und so brauchte Mala einige Zeit und hielt ihr immer wieder den Brief hin den er bei ihm fand. Den letzten Brief den Seli ihm schickte. Sarah hielt sich krampfhaft an ihm und später an der Küchenzeile fest. Ihre Knie zitternden und sie hatte Angst den Boden unter ihnen zu verlieren. Weinend begann sie langsam zu verstehen dass Malachai sich wirklich sicher war, es war wirklich ihr Perrin...
Wut, Zorn, Trauer, Angst, so viele Gefühle die sie in dem Moment ueberwältigten. Gefühle und Angst diese zuzulassen, aber auch ein Gefühl der leere. Mala sprach ruhig auf sie ein, doch sie bekam kaum noch etwas mit was er sagte. Warum war er dort? Wieso, er wusste doch dass er keine Chance gegen sie hatte? Sie wollte schrein doch alles was sie zulies und wirklich tun konnte war den Tränen freien lauf zu lassen und sich festhalten.
Selbst als Mala sie zum Tisch brachte und dort noch weiter auf sie einredete bekam sie kaum mit was er noch sagte, ihr Blick richtete sich irgendwann auf das Feuer des Kamins, ein Blick ins leere und obwohl es im Haus sehr warm war begann sie etwas zu froesteln. Sie fischte ihren alten geliebten Umhang den sie damals von Malachai bekam heraus und kuschelte sich in diesen hinein. Mala ging in die Küche und kochte Tee, Tee wie damals als er sie in der Akademie fand und ihr den Umhang gab.....
Malachai stutzte und sah verwirrt zu Sarah als diese ihn nach Arsen fragte, und ob er sie auch wirklich nicht verraten würde. Sarah weisst du wo du bist? fragte er vorsichtig nach und fast zu lachen beginnend ueber die seltsame Frage sagte sie ihm dass sie wohl wüsste dass sie bei ihm in der Akademie war. Mala war schon ein seltsamer Mann, irgendwie wusste sie dass sie ihm vertrauen konnte aber weshalb das so war wusste sie nicht. Und auch wenn er noch ein paar seltsame Fragen stellte, sie war gerne bei ihm, und er hoerte dann ja auch bald wieder auf mit den Fragen und tat das was er als einziger tat. Er behandelte sie wie eine Erwachsene und nicht wie ein verrücktes Kind, eine Jagdgefährtin oder was auch alle anderen in ihr sahen. Sie sollte heute oben im Felllager schlafen, Mala versprach dass dort niemand hinkäme und Arsen nicht hochkommen würde, aber sie musste ihm auch versprechen nicht wieder wegzulaufen. Er hat es versprochen und so konnte sie ihm das versprechen auch zurueckgeben mit der Ausnahme dass sie den Baum vor dem Fenster nutzen würde wenn Arsen und Seli doch kommen würden.
Der Tee tat ihr wirklich gut und er schmeckte fast so gut wie Selis Tee, das sagte sie Mala auch und etwas später kam dann noch eine Freundin von ihm. Sarah drückte sich hinter Malachai und betrachtete sie erstmal misstrauisch ehe Mala sie vorstellte und Sarah sagte sie soll sich wieder setzen und ihren Tee trinken bevor er kalt wurde. Aber so eine gute Freundin konnte das noch nicht gewesen sein von Malachai, denn er bat Sarah ihr zu sagen wer er sei und auch wer Seli und Arsen waren. Fayana, so hiess die junge Frau nahm ihr gegenueber am anderen Ende des Tisches Platz was Sarah es etwas leichter machte Malas bitte nachzukommen und nachdem alles tat worum er sie bat war auch die Tasse wieder leer. Mala wollte gleich neuen aufsetzen und Fayana sollte ihm dabei helfen. Sarah blieb solange sitzen, mehr oder weniger denn sie fand noch etwas getrockneten Fisch in ihrer Tasche und die Felle vor dem Kamin baten direkt darum als Versteck genutzt zu werden.
Der letzte Tee war nicht wie die Tassen davor, Sarah spürte rasch dass sie kaum noch die Augen offen halten konnte. Sie kämpfte mit sich, denn auch wenn sie die letzten Nächte kaum geschlafen hat, wobei ihr natürlich auch die Kälte half, so müde fühlte sie sich wirklich noch nie. Sie war froh heute nicht mehr raus zu müssen und nahm die Einladung gerne an mit Mala hochzugehen dass er ihr zeigen konnte wo sie schlafen durfte. So viele Felle und das hinter dem Kamin, rasch rollte sie sich so wie sie war in einer Kuhle im Eck zusammen und auch wenn sie noch eine Weile wach bleiben wollte, die Stille, das Knistern des Feuers im Kamin und die Wärme taten zum Tee ihr uebriges und so schlief sie nach kurzer Zeit tief und fest, wie vor sieben Jahren in deren Erinnerung sie anscheinend wieder war......
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Malachai hatte keine wirklichen Probleme zu ihrem Geist vorzudringen, sich hier zurechtzufinden war aber eine ganz andere Sache.....
Es schien wie eine grosse Halle, rundum die verschiedensten Türen die teilweise weit offen waren und er konnte gewiss die eine oder andere Erinnerung und Erfahrung die hier für ihn offen lag erkennen. Viele hatte er mitgestaltet andere erzählt bekommen doch vieles war für ihn fremd. Je weiter er vordrang umso weiter schien sich die Halle zu bilden, weit hinten vermutlich am Ende jener waren ebenfalls einige Türen doch diese waren fest verschlossen.
Ständig kamen andere mehr oder weniger bekannte Gesichter auf ihm zu, luden ihn ein in eines der offenen Zimmer mitzukommen, hier würde er sich wohl fühlen wurde ihm immer wieder eingeredet und versucht ihn vorne zu halten.
Hier verlor Zeit und Raum voellig an Bedeutung und man konnte sich rasch in einer der Erinnerungen verlieren. Nicht nur an Begebenheiten fand er auch viele Gesichter viele Kreaturen die Sarah in all den Jahren kennenlernte. Einige Gesichter waren aber auch verzerrt und verblasst. Je weiter er nach hinten kam umso groesser waren die Bemühungen ihn vom weitergehen abzuhalten. Doch all diese Wesen schienen benebelt, als ob sie Sarahs Müdigkeit uebernommen haben schienen all ihre Bewegungen seltsam langsam nur eines schien davon nicht so stark betroffen und dieses stellte sich ihm nun in den Weg. Es schien eine Mischung aus mehreren Gestalten zu sein, Malachais Narbe im Gesicht, Perrins rote Haare und Arsens markante Augen, all dieses koennte er wohl erkennen ebenso wie einige Panther die vor den Toren patroulieren und mit fester klarer Stimme beginnt es zu sprechen:
Was suchst du hier Schattenlord? Hast du noch immer nicht dazugelernt? Du hast es deiner Schwester versprochen nicht in ihre Träume und Gedanken einzudringen, dich nicht mehr in ihr Leben einzumischen!! Was suchst du also hier, hier wo du ohnehin so oft vertreten bist, hier wo niemand etwas zu suchen hat?
Es deutet auf die verschlossenen Türen hinter sich und spricht langsam weiter:
Hast du ihr nicht selbst beigebracht was passieren kann wenn sie Ihre Wut, ihren Zorn und alles boese im Griff hat? Willst du dem nun Tür und Tor oeffnen? Kannst du das wirklich verantworten?
Wieder deutet er zu den Türen: Ja du hast recht, eine sollte nicht geschlossen werden, doch der Strom ist sehr nah Schattenlord. Öffne die falsche und du kannst es nicht mehr aufhalten.
Ein lautes pochen mag für den Bruchteil einer Sekunde zu hoeren sein, ein Pulsieren, das Pulsieren des schwarzen Blutes das raus wollte aus einer der Tore.
Geh zurueck Schattenlord, hier kommst du nicht weiter, auch wenn du uns benebelst und zum schlafen bringst, hier hast auch DU keinen Zutritt!
Sie standen kaum im Haus als Malachai ernst sagte dass er ihr etwas sagen müsse. Sie wollte gerade einen Tee hinstellen doch Mala wollte gleich mit ihr reden und keinen Tee. Er hatte ihn gefunden, Perrin er hatte ihn wirklich gefunden, so wie er versprach doch......., nein sie wollte es einfach nicht glauben konnte es nicht glauben und so brauchte Mala einige Zeit und hielt ihr immer wieder den Brief hin den er bei ihm fand. Den letzten Brief den Seli ihm schickte. Sarah hielt sich krampfhaft an ihm und später an der Küchenzeile fest. Ihre Knie zitternden und sie hatte Angst den Boden unter ihnen zu verlieren. Weinend begann sie langsam zu verstehen dass Malachai sich wirklich sicher war, es war wirklich ihr Perrin...
Wut, Zorn, Trauer, Angst, so viele Gefühle die sie in dem Moment ueberwältigten. Gefühle und Angst diese zuzulassen, aber auch ein Gefühl der leere. Mala sprach ruhig auf sie ein, doch sie bekam kaum noch etwas mit was er sagte. Warum war er dort? Wieso, er wusste doch dass er keine Chance gegen sie hatte? Sie wollte schrein doch alles was sie zulies und wirklich tun konnte war den Tränen freien lauf zu lassen und sich festhalten.
Selbst als Mala sie zum Tisch brachte und dort noch weiter auf sie einredete bekam sie kaum mit was er noch sagte, ihr Blick richtete sich irgendwann auf das Feuer des Kamins, ein Blick ins leere und obwohl es im Haus sehr warm war begann sie etwas zu froesteln. Sie fischte ihren alten geliebten Umhang den sie damals von Malachai bekam heraus und kuschelte sich in diesen hinein. Mala ging in die Küche und kochte Tee, Tee wie damals als er sie in der Akademie fand und ihr den Umhang gab.....
Malachai stutzte und sah verwirrt zu Sarah als diese ihn nach Arsen fragte, und ob er sie auch wirklich nicht verraten würde. Sarah weisst du wo du bist? fragte er vorsichtig nach und fast zu lachen beginnend ueber die seltsame Frage sagte sie ihm dass sie wohl wüsste dass sie bei ihm in der Akademie war. Mala war schon ein seltsamer Mann, irgendwie wusste sie dass sie ihm vertrauen konnte aber weshalb das so war wusste sie nicht. Und auch wenn er noch ein paar seltsame Fragen stellte, sie war gerne bei ihm, und er hoerte dann ja auch bald wieder auf mit den Fragen und tat das was er als einziger tat. Er behandelte sie wie eine Erwachsene und nicht wie ein verrücktes Kind, eine Jagdgefährtin oder was auch alle anderen in ihr sahen. Sie sollte heute oben im Felllager schlafen, Mala versprach dass dort niemand hinkäme und Arsen nicht hochkommen würde, aber sie musste ihm auch versprechen nicht wieder wegzulaufen. Er hat es versprochen und so konnte sie ihm das versprechen auch zurueckgeben mit der Ausnahme dass sie den Baum vor dem Fenster nutzen würde wenn Arsen und Seli doch kommen würden.
Der Tee tat ihr wirklich gut und er schmeckte fast so gut wie Selis Tee, das sagte sie Mala auch und etwas später kam dann noch eine Freundin von ihm. Sarah drückte sich hinter Malachai und betrachtete sie erstmal misstrauisch ehe Mala sie vorstellte und Sarah sagte sie soll sich wieder setzen und ihren Tee trinken bevor er kalt wurde. Aber so eine gute Freundin konnte das noch nicht gewesen sein von Malachai, denn er bat Sarah ihr zu sagen wer er sei und auch wer Seli und Arsen waren. Fayana, so hiess die junge Frau nahm ihr gegenueber am anderen Ende des Tisches Platz was Sarah es etwas leichter machte Malas bitte nachzukommen und nachdem alles tat worum er sie bat war auch die Tasse wieder leer. Mala wollte gleich neuen aufsetzen und Fayana sollte ihm dabei helfen. Sarah blieb solange sitzen, mehr oder weniger denn sie fand noch etwas getrockneten Fisch in ihrer Tasche und die Felle vor dem Kamin baten direkt darum als Versteck genutzt zu werden.
Der letzte Tee war nicht wie die Tassen davor, Sarah spürte rasch dass sie kaum noch die Augen offen halten konnte. Sie kämpfte mit sich, denn auch wenn sie die letzten Nächte kaum geschlafen hat, wobei ihr natürlich auch die Kälte half, so müde fühlte sie sich wirklich noch nie. Sie war froh heute nicht mehr raus zu müssen und nahm die Einladung gerne an mit Mala hochzugehen dass er ihr zeigen konnte wo sie schlafen durfte. So viele Felle und das hinter dem Kamin, rasch rollte sie sich so wie sie war in einer Kuhle im Eck zusammen und auch wenn sie noch eine Weile wach bleiben wollte, die Stille, das Knistern des Feuers im Kamin und die Wärme taten zum Tee ihr uebriges und so schlief sie nach kurzer Zeit tief und fest, wie vor sieben Jahren in deren Erinnerung sie anscheinend wieder war......
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Malachai hatte keine wirklichen Probleme zu ihrem Geist vorzudringen, sich hier zurechtzufinden war aber eine ganz andere Sache.....
Es schien wie eine grosse Halle, rundum die verschiedensten Türen die teilweise weit offen waren und er konnte gewiss die eine oder andere Erinnerung und Erfahrung die hier für ihn offen lag erkennen. Viele hatte er mitgestaltet andere erzählt bekommen doch vieles war für ihn fremd. Je weiter er vordrang umso weiter schien sich die Halle zu bilden, weit hinten vermutlich am Ende jener waren ebenfalls einige Türen doch diese waren fest verschlossen.
Ständig kamen andere mehr oder weniger bekannte Gesichter auf ihm zu, luden ihn ein in eines der offenen Zimmer mitzukommen, hier würde er sich wohl fühlen wurde ihm immer wieder eingeredet und versucht ihn vorne zu halten.
Hier verlor Zeit und Raum voellig an Bedeutung und man konnte sich rasch in einer der Erinnerungen verlieren. Nicht nur an Begebenheiten fand er auch viele Gesichter viele Kreaturen die Sarah in all den Jahren kennenlernte. Einige Gesichter waren aber auch verzerrt und verblasst. Je weiter er nach hinten kam umso groesser waren die Bemühungen ihn vom weitergehen abzuhalten. Doch all diese Wesen schienen benebelt, als ob sie Sarahs Müdigkeit uebernommen haben schienen all ihre Bewegungen seltsam langsam nur eines schien davon nicht so stark betroffen und dieses stellte sich ihm nun in den Weg. Es schien eine Mischung aus mehreren Gestalten zu sein, Malachais Narbe im Gesicht, Perrins rote Haare und Arsens markante Augen, all dieses koennte er wohl erkennen ebenso wie einige Panther die vor den Toren patroulieren und mit fester klarer Stimme beginnt es zu sprechen:
Was suchst du hier Schattenlord? Hast du noch immer nicht dazugelernt? Du hast es deiner Schwester versprochen nicht in ihre Träume und Gedanken einzudringen, dich nicht mehr in ihr Leben einzumischen!! Was suchst du also hier, hier wo du ohnehin so oft vertreten bist, hier wo niemand etwas zu suchen hat?
Es deutet auf die verschlossenen Türen hinter sich und spricht langsam weiter:
Hast du ihr nicht selbst beigebracht was passieren kann wenn sie Ihre Wut, ihren Zorn und alles boese im Griff hat? Willst du dem nun Tür und Tor oeffnen? Kannst du das wirklich verantworten?
Wieder deutet er zu den Türen: Ja du hast recht, eine sollte nicht geschlossen werden, doch der Strom ist sehr nah Schattenlord. Öffne die falsche und du kannst es nicht mehr aufhalten.
Ein lautes pochen mag für den Bruchteil einer Sekunde zu hoeren sein, ein Pulsieren, das Pulsieren des schwarzen Blutes das raus wollte aus einer der Tore.
Geh zurueck Schattenlord, hier kommst du nicht weiter, auch wenn du uns benebelst und zum schlafen bringst, hier hast auch DU keinen Zutritt!