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[Q] Des Nachts in Berchgard...

Verfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 10:20
von Das Wiesel
‚Rache serviert man am Besten kalt.‘

*Bis zu den Knöcheln im Mist stehenden, lehnte der junge, verdreckte Stallbursche auf seiner Mistgabel. Außenstehende könnten nun vermuten, dass der Taugenichts am Träumen war, aber nein, er ging gerade ein weiteres Mal seinen Plan durch…*

Hier war er an den Ursprung seiner eigenen kleinen Geschichte zurückgekehrt,
für den einzelnen Betrachter wäre es mit Sicherheit nur eine von Vielen gewesen.
Für ihn selbst aber, war es eine ganz Besondere und deshalb war diese Sache auch so wichtig – nichts durfte schief gehen.
Als er die kleine Stadt betrat, hatte er das Gefühl den Herzschlag, der so laut in seinen eigenen Ohren klang, müsste ihn alleine schon enttarnen. Zurück auf alten vertrauten Wegen und doch fühlte er sich völlig fremd.
Mit schlafwandlerischer Sicherheit steuerte er auf sein Ziel zu.
Natürlich war der erste Mensch auf den er treffen musste, ausgerechnet der, den er am wenigsten sehen wollte. Auch der zugehörige Titel fiel ihm sofort ein, dennoch beließ er es bei einem völlig ahnungslosen Blick und einem reifen roten Apfel für dessen Ross. Zu sehr war der Reiter in Eile, als dass dem dreckigen Stallburschen mehr Beachtung als ein einfaches Nicken zukommen ließ.
Und da stand er nun, an dem Ort, an dem er schon einmal so viele Stunden verbrachte. Der Geruch, die Arbeit hier und auch ein paar der Tiere, waren ihm durchaus noch vertraut.
War es wirklich so einfach?
Nein, denn neuen Stallburschen fallen durchaus auf. Und bald schon wurden unangenehme Fragen gestellt. Sein Name? - Da hätte man wirklich früher drüber nachdenken können, so nahm er eben das was ihm als erstes in den Sinn kam. Das erleichternde Ausatmen auf den Einfall hin, wurde angestrengt unterdrückt.
Wer ihn angestellt hatte? Tja, hättest du dich mal besser vorbereitet! Gedanklich sah er nun das Gesicht einer ganz gewissen Person vor sich, mit dem tadelnden Ausdruck darinnen, den er schon so oft gesehen hatte. Vielleicht wäre es besser gewesen, hätte er zuvor darüber gesprochen – aber die letzten Ereignisse hatten ihn doch schweigen lassen und nun stand er hier. Und so blieben nur die Ratschläge, die er nicht vergessen hatte:
'Bleibe nah bei der Wahrheit'
Improvisation!
Ein kranker Stallbursche, eine verzweifelte Grilka, die ihn am Hafen aufgegabelt hatte.
Der Stallbursche wurde nie krank? Mist. Recherche. – Ja, dann, dann wusste er auch nicht, aber ab jetzt würde er hier aushelfen.
Das Misstrauen was ihm nun entgegen schlug war nicht unverdient, eine bessere Vorbereitung hätte das mit Sicherheit verhindert. Auch wenn alles in ihm jetzt schon nach Flucht schrie, kam ein Aufgeben in diesem Fall nicht in Frage.
Er würde ihn im Auge behalten. Na fein, als wäre das etwas Neues!
Zurück im Stall stellte er mit schmerzenden Armen fest, dass die schwere Arbeit zwar vertraut, aber lange schon nicht mehr zum gewöhnlichen Tagewerk gehörte.
Und so vergingen einige Tage, ereignislos wurde die Stallarbeit verrichtet, die Wachen gegrüßt, für die Gäule hatte er immer eine Leckerei in der Tasche. Bald schon schauten die Wachen nicht mehr skeptisch, der Junge hatte sogar hin und wieder etwas zum gemeinsamen Aufwärmen bei sich.
Die Tiere schnaubten ungeduldig in dessen Nähe, die Leckerei so nah.
Nur ein paar wenige machten keinen Hehl aus ihrem Misstrauen und als er von der Arbeit weg geholt wurde mit der Bitte ins Rathaus zu folgen, war der Gedanke da.
War er erkannt worden? Hatte ihn Jemand verraten? Sollte er jetzt nicht lieber davon laufen?
In dem großen vertrauten Raum fiel der Blick sogleich auf Etwas das ihm einmal weiteren Ärger eingebracht hatte. Er war immer noch der Meinung völlig im Recht zu sein, aber sich ebenso sicher, dass er das kein zweites Mal anmerken würde.
Es würde Jemanden geben der ihm auf die Finger schaut? Bei der Arbeit?
Na wunderbar! Mit ein paar Hindernissen wird es erst interessant! So gibt er doch nicht auf. Nicht dieses Mal.
Der Herr, welcher zum Aufpassen verdonnert wurde, schien selbst recht verwirrt und war erstaunlicher Weise ein unbekanntes Gesicht. Mist.
Ihn konnte er also nicht einschätzen, da blieb nur die Vorsicht.
Ein Anderer, der ihn ablösen sollte später war jedoch durchaus bekannt. Er war sehr einprägend in der Erinnerung verblieben. Täuschung, das konnte nicht nur der Aufpasser.
Die Ablösung ließ auf sich warten, der Herr, welcher eigentlich nur zusehen wollte nahm dem jungen Stallburschen die Arbeit ab und in diesem Augenblick war es wirklich kurzzeitig eine gewisse Dankbarkeit, die empfunden wurde.
Die Arme schmerzten schon unerträglich und nach der Arbeit hier, war sein Tag noch lange nicht vorbei. In seiner Vorstellung war ihm das alles sehr viel leichter von der Hand gegangen und er hatte nicht die Mühe abends nur mit Anstrengung noch Gläser gerade zu halten.
Während einfach nur das saubere Stroh verteilt wurde, tauchte dann die Ablöse auf.
Ausgerechnet er.
Den Hut lieber ein gutes Stück tiefer ins Gesicht geschoben, wurde dankbar angenommen, dass das Abendessen heute auf ihn gehen würde. Aber Aufpassen wolle er nicht. Das würde er gleich dem hohen Herrn erklären.
Na wunderbar – eine Sorge weniger.
Kurz darauf war der Stall schneller als gedacht gemistet – nicht zuletzt der unerwarteten Hilfe wegen.
Auf diesen Augenblick hatte er so lange geduldig gewartet, vorbei an der Taverne, aus der bekannte freundliche Stimmen drangen. Stimmen, die er durchaus anders kannte. Drohend, beschimpfend, das Ende wünschend.
Zutraulich wurde den zwei Gäulen eine weitere Leckerei in der Dunkelheit gereicht. Dann wurden sie los gebunden und er stapfte durch den Schnee. Gequält langsam. Vorbei an den Wachen.
Sie sollen ins Warme!
Der knappe Kommentar und hinaus… ein unendlich langer Weg, langsam… dann endlich in Sicherheit.

*… gerade dachte er daran, wie viel schwerer es wohl wäre es noch einmal zu tun. Wurden die Tiere denn gar nicht vermisst? Da klang eine durchaus wohlbekannte Stimme an sein Ohr: ‚Na wieder bei der Arbeit?‘ … Oh ja, und wenn du wüsstest bei welcher eigentlich…*

Verfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 13:30
von Cedric Mervis
Als der Ritter aus dem Rathaus tritt und den neuen Stallburschen Pferden sieht, hebt er eine Braue, bevor er die stimme erhebt. Sagt was macht ihr da, fragt er kurz und knapp den Burschen, welcher erst zu stottern beginnt, ich.... ähm ich bin der neue Stallbursche da der eure erkrankt sei, er klärt dieser dem Ritter. Skeptisch wird jener dann von Cedric gemustert, der neue Stallbursche, fragt er kurz, wie so ist mir das denn nicht bekannt Bursche, erneut kommt der schmächtige Bursche ins stottern. as fragt eure Leute wenn die euch Bescheid geben, meint jener zum Ritter und stapft davon, misstrauisch schaut Cedric ihm nach.
Kopf schüttelnd verschwindet der Ritter sodann ins Handelshaus, so holt er seine Bestellung ab als Edin in jenes eintritt und dem Ritter nachdem neuen Stallburschen fragt. Einige vergehen im Gespräch, danach stürmt der Ritter hinaus und schwingt sich auf sein Pferd um zum Stall zu reiten. Dort angekommen blickt er auf den Burschen und bestellt ihn ins Rathaus, so reitet er vor ins Rathaus als er jene betritt, grüßt der Ritter kurz sein Bruder und setzt sich dann.
Kurz darauf erscheint schon der Knabe, so lässt der Ritter ihn sich setzen und beginnt dann die Befragung, immer mehr legt Cedric seine Stirn in Falten ob den Antworten des Knaben. So schickt der Ritter den Knaben mit Nathan zu Edin mit den Auftrag, das die beiden den Stallburschten auf die Finger schauen sollen.
Zwei tage sind vergangen als Cedric nachts erschöpft von der jagt mit den Thyren, zum Rathaus kommt und auf die leeren Anbindepfosten schaut, sofort gleitet er aus den Sattel und geht hinauf ins Gästezimmer wo Nathan schläft, welcher dann unsanft von Cedric geweckt wird. Wo ist mein Pferd und die anderen ebenso, fragt er leicht erzürnt seinen Bruder, wo sollen die schon sein draußen angebunden, antwortet er noch verschlafen. Wütend packt Cedric sein Bruder am kragen des Nachtgewands und schleift in raus, um ihn die leeren Anbindepfosten zu zeigen.
Wo bitte schön stehen da welche, erschrocken schaut der Bruder den Ritter an, welcher die Augen verengt und sein Bruder nach Edin schickt, in fünf Minuten seit ihr beide unten im Versamlungssaal damit das klar ist.
So eilt Nathan in Nachtgewand los Edin zu holen, als beide wenig später vor dem Ritter stehen, welcher schlecht gelaunt sie anschaut und meint, ihr schafft mir diesen Stallburschen her, ist mir gleich wie und haltet Ausschau nach den Pferden, meint der Ritter übel gelaunt, worauf sich Beide nur anschauen und Cedric nurnoch mehr schlechte Laune bekommt, dann Nicken die Beiden nur und eilen aus dem Rathaus .....

Verfasst: Dienstag 10. Januar 2012, 14:11
von Nathan Devan
Wenige Tage sind verstrichen seit Nathan im Lande ist, und schon bekommt er einen Stallburschen an die Hand um zusammen mit ihm Edin aufzusuchen. Ohne zu wissen was los ist bekommt er den jungen Burschen an die Hand. Irgendwas von Edin meinte Cedric, sein Bruder zu ihm.
Sein Blick fiel auf den jungen Knaben bevor sich Beide auf den Weg machten. Ruhig und von nichts eine Ahnung schlenderte er dem Stallburschen nach, in der Hoffnung das er dem Lehnsherren wohl besser zugehört hätte und weiß was zu tun ist. Nach einem kurzem Weg am Handelshaus angekommen, blickte der junge Bursche auf und schaute zu der Türe vor ihm.
Seinen Blick von der Tür nicht abwendend meint er zur Seite. Hier sollen wir hin? Nathan völlig überrascht: Wen suchen wir eigentlich? Der junge: Zu Edin sollen wir! Da schreitet der Junge bereits durch die Türe um nach Edin zu fragen. Herzlichst begrüßt von den dort schuftenden Handwerkern bekamen beide die Auskunft, jenen verpasst zu haben.

Danach eilten sie zum Stall, in dem der junge Bursche sonst seinem Tagewerk nach kam. Der Junge erklärte seine Aufgabe, den Stall auszumisten und jenen Boden wieder mit Stroh zu verdecken. Beiläufig drehte der Bursche um und drückte Nathan auch schon die Forke in die Hand, mit den Worten du mistest aus und ich streue neues Stroh. Etwas irritiert und ein wenig überfordert mit der Situation und dem Verständnis wie hart die Arbeit des jungen Burschen wohl ist, begann er ohne groß darüber nachzudenken mit dem ausmisten des Stalles, als plötzlich einige Schritte vom oberen Boden zu hören waren. Als die Schritte scheinbar immer lauter wurden entriss der Bursche Nathan die Forke um selbstständig seine Arbeit nachzugehen, und um keinen falschen Eindruck zu hinterlassen. Welch Anblick muss Edin gehabt haben als er die Treppen hinunter kam und den Burschen sowie Nathan bis Knöchel tief im Pferdemist stehen sah. Nach einiger Zeit der Unterhaltung nahm Nathan seinen Mantel vom Haken im Stall und begab sich wieder Richtung Rathaus.

Dort angekommen..... etwas Zeit ist bereits verstrichen wird er aus dem Schlaf gerissen. Immer mal wieder taten sich seine Augen auf und er dachte zunächst er würde Cedric sehen.... dann wieder alles dunkel. Die Augen gingen wieder einen Moment auf und Cedric war immer noch da... jetzt hörte er auch einige Worte... nein es war wohl ein lautes Brüllen welches er im Halbschlaf vernahm... Wieder nur die Hälfte verstehend erwachte er nun ganz frierend im Schnee vor leeren Anbindpfosten...

Verfasst: Donnerstag 12. Januar 2012, 03:35
von Torjan Eichental
Torjan erfuhr von den Geschehnissen und dachte lange drüber nach.
Ein paar Pferde waren also gestohlen worden. Gleichzeitig war der neue Stallbursche nicht mehr aufgetaucht.
Hatte er etwas damit zu tun oder war er ebenfalls mit entführt worden?
Hatte dies etwas mit den bisherigen Ereignissen der aus Berchgard verschwindenden Menschen zu tun?
Am meisten drehten sich Torjans Gedanken um das strahlend weiße Pferd Rafaels. Wie hätte ein Unbefugter so ein bekanntes und auffälliges Tier an Berchgards Wachen vorbei und dann zu einem Versteck gebracht?
Es gab nur zwei Antworten:
Im Stück, lebendig, aber mit Haarfarbe bestrichen oder ...
in Scheiben.

Er besprach sich mit Cedric und anderen Vertrauten. Man hörte sich um. Doch man erfuhr ebensowenig etwas von gestohlenen oder zum Verkauf angebotenen Pferden wie von frischer Pferdewurst auf dem Tagesmarkt.

Verfasst: Donnerstag 12. Januar 2012, 10:14
von Das Wiesel
*Das unruhige Kippeln mit dem Stuhl auf den Holzdielen, war das einzige Geräusch so früh am Morgen in dem kleinen Raum. Klack, klack, klack…*

Wie konnte man nur so dämlich sein?!?
Alles war so gut gelaufen!!
Nachdem auch diese Tiere untergebracht waren, hatte sie sich noch Unterwegs – vor der Heimkehr – der Verkleidung des Stallburschen entledigt.
Der anhaftende Geruch von Mist war da schwieriger los zu werden und begleitete sie wohl bis in die eigenen kleinen vier Wände. Dort angekommen versuchte sie erst einmal auch den letzten Beweis los zu werden – gar nicht so einfach, bei der eisigen Kälte!
Einen Tee.. Damit würde sie ihren Erfolg nun feiern.
Guter Dinge mit einem leeren Glas in den Händen, stand sie vor dem Regal mit den Teemischungen.
Eigentlich – nur, wo waren sie hin?!? Hatte sie nicht erst neue besorgt…?!?
In diesem Augenblick war ihr der Fehler aufgefallen, die Feierlaune war noch im selben Atemzug erstickt. Viel schlimmer als die Teemischungen .. der Süßkram!!
Seit dieser Erkenntnis saß sie nun auf dem Stuhl.

*Klack, klack…*

Auf Tee konnte man verzichten, aber der Süßkram… Er ging langsam aus und dank der angespannten Nerven war ihr Verbrauch davon deutlich angestiegen.
Nachdem sie sich versucht hatte mit anderen Dingen abzulenken waren noch mehr schlechte Nachrichten eingetroffen.
Die Pferde konnten nicht an dem Ort bleiben wo sie waren – aber wohin damit?!?
Hier her? Kam nicht in Frage.
Wohin mit vier ausgewachsenen Gäulen in der eisigen Kälte?!?
Der erhoffte Nachschub von Süßem, welcher den Verlust der eigenen Lieferung verschmerzt hätte, verzögerte sich aufs ungewisse.
Beim Vernichten des letzten Kuchenkrümels wurde es ihr schmerzlich bewusst.
Sie musste zurück – diese Lieferung war Lebensnotwendig!
Ohne würde ihr nie einfallen wohn nun die Gäule sollten, wer konnte schon ohne Süßes wirklich einen ernsthaften Gedanken fassen?!?
Sie nicht.
Nur wann?!?
Hatten sie das Fehlen mittlerweile bemerkt?
Gerüchte hatte sie keine aufgeschnappt, aber ob das viel zu heißen hatte?
Niemand berichtete von den fehlenden Viechern. Also könnte sie doch bei der Gelegenheit…
Wenn man schon vier Gäule unterzubringen hatte, kam es auf zwei mehr auch nicht mehr an!

Blieb die Frage offen wie sie dorthin zurück kehren sollte..
Verdammt noch eins, ohne Süßkram war einfach kein anständiges Nachdenken möglich!!!!!

*klack, klack… und mit einem heftigen Rums, hatte sie es übertrieben und landete schmerzhaft mit lautem Krachen, samt Stuhl auf dem Hosenboden.*

[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/thecakeisprw9y12fd4.jpg[/img][/url]

Verfasst: Donnerstag 12. Januar 2012, 20:19
von Das Wiesel
Eigentlich hatte sie letzte Reste vom Naschwerk gesucht,
aber sie war nicht fündig geworden und so war es ihr in die Hände gefallen!
Ein sehr schwieriges Rezept, aber die Lösung für all ihre Probleme!!
Das Problem war die Zutatenliste: Darm.
Den hatte sie nicht!
Verzweiflung kam auf.
Da war sie so nah an der Lösung ihres Zieles!
Und dann so etwas!! Wo bekam man den Mist nur her?!?
Und vor allem: Sie braucht ihn jetzt gleich und nicht morgen oder übermorgen.
Sie war schon kurz vorm Schreien, ohne den Nachschub, der dringend gebraucht wurde.
So irrte sie durch die Gegend bis ihr, ein Segen (!), ein treuer Herr begegnete, der tatsächlich bei der Jagd nach dem ersehnten Objekt half.
Mühsam war es, aber wenn sie gewusst hätte, was anschließend noch kommt!
Sie hatte doch tatsächlich gewagt zu glauben, dass nun das Schlimmste erledigt war.
Aber falsch gedacht! So schwer klang das Rezept gar nicht, die Türe abgeschlossen, stand sie mit verzweifelten Gesichtsausdruck vor der Zutatenliste. Die Zwiebeln. So passten die da aber nicht hinein!
Nein – da musste wohl davor noch etwas getan werden, aber was nur?!? Das Grünzeug weg. Und nun? … Stunden später und recht erschöpft betrachtete sie ihr Ergebnis.
Es war das erste Mal für sie und auch wenn sie sich sicher war, derjenige der sie probieren würde, müsse auf der Stelle tot umfallen – obwohl sie keinerlei Gift verwendet hatte, war sie fertig.
Von weitem betrachtet sah sie fast nach dem aus, was sie sein sollt.
Pferdeknackwurst.
Blieb für den Empfänger nur zu hoffen, dass sie nicht tatsächlich auch probiert wurde.
Rezepte zu verstehen war schwerer als gedacht!
Als ihr Werk beendet war, hieß es sich von dem Schmutz zu befreien und den Spuren ihrer Tat.
Der Erschöpfung nahe wurde alles gesäubert, verpackt und dann.. war sie immer noch nicht am Ende angelangt.
Es wurde Zeit für eine Verwandlung.
Aufwendiger als das bisherige Mal und mit Sicherheit sollte es ein Hingucker sein – kein Vergleich mit ihrer sonstigen Aufmachung. In der Hoffnung niemanden mehr zu treffen und Still ihrer ‚Tat‘ nachgehen zu können, machte sie sich schließlich auf.
So wehten bald darauf die blonden Strähnen im Wind, stumm wurde den entgegen kommenden zugenickt, die wertvolle Fracht in den Taschen.
Nach mehrmaligem Umsehen wurden dann an den Pfosten für die Tiere Überraschungen angebracht.
Und zu guter Letzt die Nachricht hinterlassen, offensichtlich zu finden:

Steh mit Würstchen in der Hand
Hier vor der Pferdeweide,
Schau auf die Wiese hier vom Rand,
Weiß weshalb ich Weiden meide

Schau auf die Hand zu der Wurst,
Werf den Blick auf die Pferde,
Erst denk ich nur ach hab ich durst,
Dann denk ich an die Herde

Will ich ihr Leben rauben?
Will ich auf Wurst verzichten?
Schau den Zossen in die Augen,
Und will die Wurst vernichten

Kann die Wurst nicht mehr sehen,
Drum esse ich sie schnell auf,
Will schnell von den Pferden gehen,
Und schon bin ich im vollen Lauf

Schäme mich vor den Tieren,
Schäme mich vor dieser Wurst,
Höre eins der Tiere wiehern
Und du, mein Gewissen, du murrst

Weiß was ich nicht mehr mache,
Weiß nun was ich tun werde,
Üb für mein Gewissen Rache,
Und ess nun noch viel mehr Pferde


Die Forderung direkt daneben, dann schnelle leise Schritte hinaus .. Sie schaffte noch nicht einmal den gesamten Rückweg, als es Zeit dafür war, die Augen zu schließen.. Nur einen Augenblick. Ausruhen…

Verfasst: Freitag 13. Januar 2012, 00:44
von Cedric Mervis
Der Tag des Ritters war schon stressig genug, traf er ja auf Rafael der ihm sagt das wie in Berchgard sei. Hilflosigkeit stieg in Cedric auf als er sein Mentor sah der jene Wort von sich gab, musst er doch nun ihm erklären das seine Pferde weg sind.
Die Minuten vergingen wie Jahre so fühlte es der Ritter, immer wieder wurden ihm die vorwürfe gegen den Kopf geworfen. Immer-mehr verengten sich Cedrics Augen, bis er dann meinte das Rafael doch selber nachfragen sollte, wie, was, wann und wo.
So ritten sie nach Berchgard kurz, am Rathaus angekommen fällt der erste blick sofort auf die Pferdewürste vor den Pfosten. Ewig diskutierten dann die beiden Ritter als Rafael sich ins Rathaus begibt und laut raus brüllt. Eilig stürmt Cedric hinein und blickt auf die Buch welche auf den, welcher er sich dann genau durchliest. Kaum das diese zu ende gelesen waren geht er zum Bild, welches Arganta zeigt, welches der Ritter sich lange ansieht.
Immer wieder schissen ihm die Wort der Bücher durch den Kopf, Rache, Bild von Arganta und zuletzt die Schrift die ihm irgendwie bekannt vorkam. Plötzlich fällt ihn ein und er murmelt laut vor sich her BITTE NICHT; BITTE NICHT, alle anderen schauen Cedric nur verwirrt an.
Der Abend verging garnicht immer wieder schoss Cedric durch den Kopf, las sie nicht solch Mist angestellt haben, so brach auch schon die Nacht herein. So sah man Cedric nur noch Nachhaus rennen, wo sich der Ritter in neutrale Kleidung hüllte, um wenig später die Lieblingsplätze von ihr aufzusuchen....

Verfasst: Freitag 13. Januar 2012, 08:09
von Rafael von Arganta
Er hätte sich doch gleich denken können das was Faul war, als man ihn fragte ob er nicht doch lieber noch ein wenig im Kloster verweilen wollte.
Um den heissen Brei redeten sie herum, und so dauerte es bis die Wahrheit tröpfchenweise in sein Gehirn drang.
"MOMENT?"
Begehrte er sofort auf, und ein jeder verstummte für den Moment, wohl abwartend des Donnerwetters das auf sie herabfahren sollte.
Dennoch gönnte sich der Kronritter und Graf die Zeit um langsam bis 10 zu zählen um dann dennoch zu Brüllen. "Wie ihr wisst nicht... WER MEIN PFERD ... AUSGEFÜHRT HAT?!!!"
Ein jeder der Umstehenden versuchte irgendetwas ein zu werfen, Entschuldigungen, Ausflüchte... alles um ihn zu beruhigen.
Aber er WOLLTE nicht ruhig sein!
Bitter daran erinnernd das ein Kalure einst sein letztes Pferd aus dem Königlichen Stall aufgegessen hatte, würde er langsam in Erklärungsnot kommen, warum wohl die Berchgarder Gesellschaft, Königliche, weisse Schlachtrösser als Kulinarische Köstlichkeit verstanden.
Himmel das konnte doch wohl alles nicht wahr sein.
Im Moment war es ihm egal das sie sich mitten auf der Strasse befanden, seiner Wut ließ er freien Lauf.
Wachen die vielleicht etwas übersehen oder geschlafen hatten, würden sicherlich den Kopf ein ziehen, sprich ein jeder der gerade zu der Zeit Dienst gehabt hatte.
Nur mit halben Ohr lauschte er den Darlegungen seines Freundes und rechter Hand Cedrics dann wehrte er ab. " Ich will TATSACHEN... keine Mutmassungen." fauchte er ihn an, bevor er alle stehen ließ, zu seinem Pferd ging und aufsaß.
Sie ritten nach Berchgard um sich dort weiter ein Bild der ganzen Situation zu machen.

Verfasst: Freitag 13. Januar 2012, 09:31
von Liam Ecclesia
Das passt nicht! Zu Anfang war alles im Nebel, die gestohlenen Pferde, dann die Wurst und Cedric. Endlich Zuhause, auf dem Schreibtischstuhl kippelnd sitztend konnte Liam erst Anfangen die Ereignisse des Tages zu Ordnen. Mit dem Kohlegriffel ging er ans Werk. Ein Kreis wurde gezogen und er schrieb jenne rein die Verdächtig sein könnten.

Der Kreis füllte sich schnell von den Rabendienern bis hin zu einzehlnen Personen die in letzter Zeit Grund hatten Rafael vielleicht zu schaden. Selbst Leute aus den eigenen Reihen wurden darin aufgenommen. Grübelnd über die Fakten und die Anwendung der Tat strich Liam nach und nach Namen fort.

Als Liam auch den letzten Namen strich und nur Yette über blieb und diesen auch sofort strich, mit einem sich über sich selber ärgernden Gesicht sie überhaupt in Erwägung gezogen zu haben.

Den Rücken durchdrückend ging der junge Magier an die frische eisige Luft, er musste den Kopf frei bekommen. Seinen überfütterten Hund an die Leine legend beschloss er einen Morgenspaziergang zu machen. Wieder flogen ihm die Verdächtigen durch den Kopf. Rabendiener, nein das passt nicht zu ihnen...

Grübelnd blieb er auf der Drachenbrücke stehen und schaut dem Wasser zu. Vielleicht sollte es auch nicht ihre Erlaucht treffen. Den Hund hochhebend lacht er jennem entgegen: "Dicker ich habs!"

Es passte alles! Warum war Cedric so aufgeregt? Warum wollte Cedric nicht das er sich auf die Lauer legt? Zu wem passte sowas wie die Faust aufs Auge? Wem hatte Cedric und er vor zwei Wochenläufen gewaltig auf die Füße getretten? Auf diese Frage gab es nur eine Antwort.

Die Aufregung und Freude über seine geniale Kombinationsgabe wich Liam aus den Zügen, als er weiter über die Konsequenzen nachdachte. Der Weg zurück nach Hause war beschwerlich, bedrückt von Sorgen. Das Bedeutet den Strick oder Kopf ab oder was für Tötungsarten dem Adel sonst noch alles einfallen kann. Die Fingernägel abknabbernd sass der junge Magier nun in der Kälte am Teich vor seinem Haus.

Das war einer dieser berühmten Momente vor denen ihn Eenja und Angelica immer gewarnt hatten.
Was zählt mehr?
Freundschaft oder Treue...aber war Rafael nicht auch irgendwie sein Freund?
Verdient jemand der jennen Hilft die ihn fast töteten und dennen erst fast zum Opfer fiel seine Freundschaft?
Verdient der Dieb wirklich den Tod?

Ich brauche mehr Wissen! Mehr Wissen bringt mehr Weisheit und mit Gewissheit kann ich leichter Entscheiden.

So machte sich in diesen frühen Morgenstunde eine Katze auf dem Weg zur Ernteganz und nach Düstersee, um dort in der Sickergrube und am schwarzen Ross,wie soviele Straßenkatzen, nach essbarem Abfall zu suchen. Doch jenne Katze scheint es wohl besonders auf Pferdeabfälle abgesehen zu haben.

Als das Kätzchen nichts gefunden hatte. hüpfte es etwas glücklicher durch den Schnee zurück nach Osten.

Verfasst: Freitag 13. Januar 2012, 17:26
von Nachtwind
Wenn Tölpel Hilfe brauchen


Tja, was tun, wenn man so etwas erfährt.
Im ersten Moment war mir nach lachen, im Zweiten nach fluchen, im dritten nach Mord und Totschlag und ich konnt’s nicht mal, weil sie es dem Falschen erzählt hatte. Sozusagen. Ich konnte mir schon ausrechnen, an welchen Stellen nicht mitgedacht worden waren, war also Zeit ein paar Spuren zu legen, die völlig den falschen Weg wiesen.

Hier ein Stofffetzen angebracht, grüner Farbe – den Spaß konnte ich mir einfach nicht verkneifen, diese Farbe! Ein paar Spuren im Schnee, Schlamm, Dreck. Bestimmt hatte ich nicht die Art von Ross, die abhandengekommen war, aber die Größe des Hufes dürfte in etwa passen. Fußspuren von viel zu großen Stiefeln dazu – ich hätte sie fast beim Laufen verloren. Alles in der tiefsten Nacht. Und wenn mich wer sah, würde er nicht mehr feststellen, dass ein Kerl seinen Gaul spazieren führte, statt darauf zu reiten. Ein Kerl, der nicht einmal Verdacht erregen dürfte. Woher auch? Tat ja nichts, der Kerl, außer den Gaul herumführen, so dass der Boden dezent ausgelatscht wenig hergab, bis die Spuren letztlich gen Ausgang führten und dann gen Sumpf davon. Und noch ein grüner Stofffetzen, der im Gestrüpp hängen geblieben sein musste.
Eins der Geschirre der Tiere flog im hohen Bogen ins Geäst eines der Bäume dort. Die Zügel baumelten munter herunter. Das zweite wenige Bäume später hinterher. Erst jetzt saß ich auf und ritt einige Meilen hinter den Sumpf, wendete den Gaul, hier eine Volte, dort, aufgewühlter Boden, dann zurück in den Sumpf, mittig rein, wo das dritte Zaumzeug seinen Baum fand, ganz in der Nähe der marodierenden Echsen. Dann gab ich meinem Gaul die Sporen und fand wenig später den sicheren Weg wieder hinaus aus dem Morast, ab den Weg hoch gen Osten und noch weiter und … links ab ins Gebirge hinein, wo ich das vierte Zaumzeug getrost verloren gehen lassen konnte an einem Felsen, halbwegs gut sichtbar. Die Reise ging weiter zurück gen Südwesten, ab in die Wälder hinein, wo genug Wildwechsel herrschte, dass sich die Spur meines Gauls letztlich verlor.

Fröhliche Schnitzeljagd ihr edlen Herren zu Fuß!

Dem Wiesel eine Notiz hinterlegt, den Heimweg wieder angetreten:

Wenn ich dich erwisch, zieh ich dich auf links.

Verfasst: Samstag 14. Januar 2012, 09:37
von Cedric Mervis
Nichts bracht dem Ritter die suchen an ihren Lieblingsplätzen ein außer einer weiteren schlaflosen Nacht, welche sich in seinem Gesicht widerspiegelte. Völlig erschöpft kehrt Cedric zurück in Rathaus, dort angekommen fiel sein blick von ein Mann, der meint wegen einer Bürgerschaft da wäre.
Behutsam nickt der Ritter und bittet den Mann ins Rathaus, rasch war das Gespräch auch beendet als Liam in den Raum tritt, welcher sofort los geschickt wird sie zu holen und zu Cedric in einer Taverne zu bringen. Ruhig abwarten Sitz der junge Ritter da und blickt auf die Beiden als jene auftauchen wird sofort Liam raus-geschickt.
Relativ ruhig verlief das Gespräch als sie immer wieder alles abstritt erhebt sich Cedric und wirft den Tisch gegen die Theke um besser am ihr ran zukommen. Völlig erschrocken bleibt sie sitzen und Cedric hockt sich zu ihr, legt seine Hände auf ihren schoss und schaut ihr in die Augen und stellt ihr erneut die frage wie sie damit drin streckt. Wieder wehrt sie alles ab, und wird laut, was Cedric recht wenig beeindruckt, da ihr Augen was ganz anderes gesprochen hatten.
So macht er sich wieder auf den Rückweg nach Berchgard, kaum das er durchs Tor ritt macht ihm ein Gardist beim Wachwechsel drauf aufmerksam, das ein Mann mit mehreren Pferde raus ist. Der Gardist deutet in die Richtung in die der Mann, so reitet Cedric in jene Richtung, es dauert nicht lange als er den Stofffetzen finde und die Hufspuren.
So reitet der Ritter den Spuren nach bis zum ersten Zaumzeug, welches genau betrachtet wird und schon vermag man ein lautes hallendes Lachen hören, war es keines von den gestohlenen Pferden. So glitt Cedric aus den Sattel und besah die Hufspuren genauer, auch hier hatten schludert so schlecht wie die Pferde beschlagen waren, waren es nicht die Pferde die gesucht wurde, dennoch verfolgt er weiter die Spuren bis diese sich im Wald verliefen.
Kurz nickt Cedric bevor er zurück reitet und mehre Boten auf die suche nach seinen Waldläufern entsendet....

Verfasst: Samstag 14. Januar 2012, 09:48
von Nachtwind
Was dem guten Ritter aber auffallen müsste, ist das Zaumzeug, an dem er zwingend vorbeikommen muss, wenn er den Spuren folgt, denn das ist es sehr wohl, das von den gestohlenen vermissten Gäulen, die sonstwo unterstehen.

Denn von dort wurde es geholt, das Zeug zum Zäumen und fein hergeschafft für die feine Spur, die gelegt wurde.

Verfasst: Samstag 14. Januar 2012, 14:54
von Torjan Eichental
Schon lange stieß ihm sauer auf, wie schlecht die Leute im Land ihre Tiere behandelten. Viele waren krank und ihre Besitzer schienen es nicht einmal zu bemerken.
Auf der Suche nach den verschwundenen Pferden oder einer Spur sah er sich einmal mehr die Tiere im Land an, von Berchgard nach Adoran, hinüber nach Bajard, dort eine kleine Runde und zurück nach Berchgard.
Da und dort, selten aber doch, traf er Pferdebesitzer an, die er drauf aufmerksam machte, dass eins ihrer Tiere krank war und informierte sie über die herrschende Epidemie, die unter den Vierbeinern umging.

Derartig verschleiernd, dass er intensiv nach den verschwundenen Pferden suchte, hatten seine Bemühungen vielleicht auch einen positiven Nebeneffekt. Vielleicht würde es künftig ein paar siechende Tiere weniger im Land geben.

Verfasst: Montag 16. Januar 2012, 13:48
von Das Wiesel
*Noch einmal wurde eine der Kerzen zurecht gerückt, ein verirrtes Blütenblatt vor der großen Flügeltüre wieder zurück geholt – hier gab es keine Flucht, alles musste am rechten Platz stehen!
Dabei war sie gedanklich noch nicht einmal dort, wo sie gerade stand…*


Langsam wurden die Viecher zu einer Last, irgendwie hatte sie es immer noch nicht geschafft den Standort zu wechseln.
Dabei klangen ihr die Worte noch gut im Ohr. ‚Bring sie da weg.‘
So oder so ähnlich war’s wohl gewesen, nur zwischen den Dingen die sie sich vorgenommen hatte, vergaß sie doch tatsächlich immer wieder, dass die Gäule noch immer auf den Standortwechsel warteten.
Egal wie sie es drehte, sie mussten weg.
Es musste zu Ende geführt werden!
Weg mit den Viechern und Platz für neue Taten!!
Und so kam es, dass sich bald darauf wieder eine Nachricht fein platziert an der gewohnten Stelle einfand.

Pferdelos ist heut die Koppel,
Doch ist es der Pferde Los,
Pausenloses Rumgehoppel.
Aber wo sind die Tiere bloß?

Es waren der Gäule vier.
Ein Hengst und drei Stuten.
Gestern grasten sie noch hier.
Wo sind sie denn, die Guten?

Haben sie sich vergaloppiert
Und sind in den Wald geraten?
Vergnügen sie sich da zu viert,
Unter dichten Bäume Schatten.

Ach wie menschlich sind Gedanken,
wenn Pferd und Mensch der Hafer sticht.
Die Pferde kennen ihre Schranken,
aber Menschen wissen sie oft nicht.

Weiter lauf ich, hör Gewieher
Bleib stehn vor einem Weidezaun.
Da sind die lieben Viecher.
Eines schwarz, eines weiß, und zwei braun.



*Ein leiser Seufzer entfährt ihr, als die Tür geöffnet wird und der hereindringende kalte Windstoß Unordnung in das Blattmuster fegt. Da blieb nur von vorne zu beginnen…*

Verfasst: Dienstag 17. Januar 2012, 02:17
von Cedric Mervis
Als Cedric ins Rathaus kommt, fällt sein Blick gleich auf die neue dargelegte Nachricht, welche sofort mit verengten Augen durchgelesen wird. Kaum das er die Nachricht gelesen hat, wird jene auch schon in den Kamin geworfen. So eilt dann der Ritter hinaus, schwingt sich auf sein Pferd und trommelt dann seine Leute zusammen. Außer Opi konnte er nicht Bescheid geben, so war jeder stinke sauer, das sich die Beiden nur stritten.
Genervt ob den Worten wendet er sein Pferd und reitet Heimwerts, Hudgarr würde es ihm gewiss sagen, dachte sich Cedric unterwegs. Daheim angekommen setzt er sich in den Sessel und grübelte nach wie man es wohl Morgen angehen sollte, denn Morgen würden sie endlich den wahren Täter fassen, hoffte der Ritter und traf alle Vorbereitungen......