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Beobachtungen

Verfasst: Montag 9. Januar 2012, 15:55
von Samantha Quaas
Seit knappen zwei Wochenläufen schleicht im Schutze der Dunkelheit ein Junge von einem Fenster des FHZ-Gebäudes zum nächsten. Stets darauf bedacht nicht entdeckt zu werden und doch scheint er regelrechtes Interesse an einer Person im Gebäude zu haben.
Rasch in den nächsten Busch gesprungen dass der herannahende Kunde ihn ja nicht entdeckt und erneut überprüfen ob seine Zielperson noch an seinem Platz sitzt.
Hi und da wird etwas notiert ehe er erneut durchs Fenster linst. Auch wenn der Junge Bursche wohl schon Routine erlangte im Verstecken und wohl weiss an welchem Fenster man den besten Überblick erhaschen konnte, so wurde es aber auch von Tag zu Tag schwerer nicht entdeckt zu werden.
Er huscht erneut in Deckung und wechselt die Strassenseite, rasch hinterm Haus eine neue Deckung gesucht wartet er bis der Hausherr heimkehrt.
Jeden Abend das gleiche, nur ab und zu schickt Sie ihn auch unter Tags rüber um eine Kleinigkeit einzukaufen und so eventuell eine Tarnung zu haben falls ihn doch mal wer entdeckt. Aber meist beginnt und endet Tag wie heute. Beobachten tagein tagaus, erst im Zunftgebäude, dann später noch kurz im Privathaus und wenn alle Lichter erlöschen und der Hausherr im Keller verschwindet macht der junge Bursche sich rasch auf den Weg zur Kutsche und fährt mit der nächsten nach Adoran.
Sollte er eines Tages entdeckt werden und man ihm folgen wird man erkennen dass sein Weg von der Kutsche nicht mehr allzu weit war.
Zur Herberge vor der Brücke war es nicht mehr weit und er hüpfte vor Vorfreude auf die warme Mahlzeit die er bekam sobald er ankam und in der Gaststube sein Ziel erreicht hatte.
Rasch lässt er sich an einem Tisch nieder an dem eine junge Frau sitzt. Wenn man die Stube betritt sieht man erstmal nur die Silhouette von ihr die mit dem Rücken zum Eingang sitzt, hinten ragt ein langer, rothaariger geflochtener Zopf ueber die Lehne. Rasch winkt sie dem Wirten als der Junge ihr gegenueber Platz nahm und noch eher er wirklich ganz sitzt fordert sie ihn schon eindringlich auf ihr Bericht zu erstatten. Je näher man dem Tisch kommt umso besser kann man erkennen dass sie noch ein Bündel im Arm hält, wohl ein Baby das in ein rosa Wickelkissen gepackt ist und ruhig und zufrieden schläft.

Verfasst: Samstag 14. Januar 2012, 21:59
von Adrienne Mondstein
Und bei einem dieser Male wo der Junge die Zunft beschleicht und neugierige Blicke durchs Fenster wirft, wird sich die Gestalt Adrienne's aus der Zunft schleichen und ihn dabei überraschen. Sie packt ihn am Ohr wie einen Lausbengel und zieht ihn daran in die Zunft hinein.

Verfasst: Sonntag 15. Januar 2012, 19:15
von Havel Quaas
Der Junge wird schliesslich dem Zunftlmitgliedern vorgeführt. Der Junge muss sich eine intensiven Befragung durch alle Mitglieder gefallen lassen.

Bei den Befragungen wir sich nach und nach herausstellen wieso der Junge um die Zunft geschlichen ist.
Nach der stundenlangen Befragung, die dem Jungen wohl ein wenig zugesetzt haben dürfte, werden ihm einige Münzen in aussicht gestellt, wenn er einige Zunftmitgliedern zu der Frau führt die ihn losgeschickt hatte.

Es macht sich schliessliche eine kleine Abordnung der Zunft, die nicht als solche zu erkennen ist, auf den Weg nach Adoran.
In der nähe der Herberge trennt sich die Gruppe während der großteil die Herberge betritt und sich im raum verteilt. Nach einger Zeit wird der Junge schliesslich seine übliche Bericht bei der Frau abgeben.

Nachdem er dies getan hat werden sich die Zunftmitglieder zur Frau setzen.
Als Havel seine Ehefrau erkennt wird sich die Stimmung schlagartig in eine freudige Stimmung wechseln.
Schliesslich wird sie von Havel und einigen Zunftmitgliedern nach Hause gebracht.

Verfasst: Samstag 21. Januar 2012, 17:50
von Samantha Quaas
Endlich wieder daheim, daheim bei Havel den sie so sehr vermisste die ganze Zeit. Die beiden sahen sich lange zeit nur still an, so viele Fragen hingen in der Luft doch beiden verschlug es scheinbar die Sprache. Die kleine schlief schon tief und fest und was die Begleiter tuschelten bekam Sam nicht mit, sie war nur mehr auf Havel fixiert und froh wieder bei ihm zu sein.
Daheim gingen sie recht rasch nach unten, Leronia ins Bettchen gebracht begannen beide nun nach und nach zu erzählen was in der Zeit passiert ist als Sam bei ihren Eltern war.
Beide sassen am Bett und die Sonne ging schon auf ehe die beiden Hand in Hand am Bett eingeschlafen sind.
Ein kurzer Schlaf denn das kleine Fräulein Quaas war es ganz egal wo sie war oder wann ihre Eltern endlich einschliefen, sie hatte hunger und das sollte man bis nach Bajard hoeren wenn Sie nicht bald etwas bekommen würde.
Müde ging Sam mit ihr hoch um Havel nicht zu wecken und versorgte sie erstmal ehe sie sich nun langsam umsah. Eigentlich hatte sich nichts verändert, sie musste bald alles durchwischen und wieder für Ordnung sorgen, aber einiges stellte ihr viele Fragen. In der Wohnstube eine Kiste mit einer Damentasche drin, in der Küche eine Truhe die verschlossen war.....
Nachdem die kleine versorgt war und Sam ebenso eine kleinigkeit gegessen hatte hat sie es sich oben vor dem Kamin gemütlich gemacht und wartete darauf dass Havel wach wurde. War sie wirklich zu lange weggeblieben? Hatte er wirklich im Haus Damenbesuch oder was hatte es mit den Truhen auf sich?