Seite 1 von 1

Befehlsausgabe - an Provost Felsenloh

Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 03:44
von Aidarius
Es liegt ein Schreiben in der Kommandantur der Stadtgarde Rahals aus. Einige der unmittelbar im Hauptgebäude eingesetzten Gardisten bekamen den Auftrag Provost Felsenloh zu informieren und diesen zu bitten sich des Schreibens anzunehmen.


Des All-Einen Segen,
über euch Provost Felsenloh.

Im Auftrage des Hauptmannes und stellv. Statthalters seien euch hiermit folgende Befehle übermittelt.

Die Wachmannschaften sind zu instruieren die verschärften Kontrollen in der Stadt, allem voran aber an den Toren wie angeordnet durchzuführen. Unbekannte haben weiterhin ihren Bürgerbrief auf Aufforderung vorzulegen.

Die Ermittlungen im Falle der Ermordung Wachmanns Kadlins sind fortzuführen.

Hierzu einige Fakten:
Die Untersuchungen ergaben, Wachmann Kadlin ist gegen Mitternacht vom 24ten auf den 25ten Alatnar, im Hofe des leer stehenden Hauses an der Badehausstraße hinterrücks ermordet worden.
Ein Beilhieb gegen seinen Rücken führte zu einem raschen Tod.
Der Täter ging professionell, gerissen und sehr hinterlistig vor.
Es erscheint möglich dass mehr als nur eine Person an dem Mord beteiligt war.
Das Opfer erkannte seinen Mörder nicht und hatte drum keine Gelegenheit sich zu wehren.
Wertvolle Habe und Gold des Wachmannes wurden entwendet, ebenso die Gardeabzeichen.
Am Tatort wurden ein Schal mit dem Siegel der Bürgermeisterin Bajards sowie Goldstücke Bajarder Prägung, 10 an der Zahl, sichergestellt.
Der Mordhergang selbst offenbart einen erfahrenen und professionellen Täter, doch die am Tatort vermeintlich verlorenen Gegenstände deuten auf Unachtsamkeit und Plumpheit hin. Ein solcher Wiederspruch im Verhalten des Mörders erscheint unplausibel und lässt Vermutungen über die gefundenen Indizien zu.

Mehrere Szenarien sind zu überdenken und zu prüfen.
-Zwei Täter arbeiteten zusammen, von jenen Einer Schmiere stand und den Mörder vor einem nahendem Bewohner warnte, woraufhin dieser in Eile geriet und die besagten Gegenstände verlor.
-Ein Einzeltäter hat nach der Vollbringung seiner Tat die Beweisstücke absichtlich bei dem Leichnam hinterlegt. Womöglich in der Absicht eine falsche Spur zu auszulegen.

Weitere Untersuchungen zum Tathergang sind durch die Garde im eigenem Ermessen anzustellen. Ebenso sind Befragungen der örtlichen Händler und Bewohner durchzuführen. Berichte samt Zeugenaussagen über relevante Vorkommnisse zur Kommandantur weiterzuleiten.


Des Weiteren wird dem Landsknecht Eichenholz befohlen, sich in das Fischerdorf Bajard zu begeben. Getarnt als einfacher Reisender möge er das dortige Hurenhaus ausfindig machen und Befragungen der Dirnen sowie örtlicher Bewohner durchführen. Die Frage ob Wachmann Kadlin jenes Haus oder Bajard in der Vergangenheit aufsuchte ist zu klären.
Geheimhaltung und Tarnung haben hierbei oberste Priorität. Der Auftrag ist unter keinen Umständen zu vernachlässigen! Unverzügliche Rückverlegung sofort nach Ausführung.


Möge der Eine euch auf euren Pfaden leiten.

gez.
Aidarius
Adlatus des Hauptmannes und stellv. Statthalters

Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 16:53
von Holm Eichenholz
In den frühen Stunden am Morgen, hatte der Landesknecht von seinem Auftrag erfahren. Kurz darauf machte er sich Gedanken wie er im Dorf auftretten wollte und welche Tarnung er wählt. Rasch hatte er den Entschluß gefasst, als Fischer mit dem Hang zum Alkohol in das Dorf zu reisen.

In der Truhe im Kerker, fand er auch eine passende Verkleidung das Lumpengewand von einem erst kürzlich in Haft genommenen Strassenräuber, dass er anlegte. Von dem Krämer der Stadt erwarb er eine Angel die er mit einem Dolch und etwas Schmutz bearbeitete um ihr ein altes Ansehen zu verpassen. Zuletzt noch eine Flasche Schnaps aus der Taverne, von dem er ein paar Schlücke trank, aber nicht ohne damit kräftig zu Gurgeln. Den restlichen Alkohol verteilte er zusammen mit Matsch und Schmutz auf der Kleidung um sich auch den richtigen Geruch zugeben.

So brach er auf in Richtung Bajard.

Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 17:53
von Holm Eichenholz
In Bajard angekommen, hatte er sofort mit seinem Auftrag angefangen. Zum Nachmittag des Tages beschloß er eine kurze Depech nach Rahal zu schicken.

27. Altaner, Bajard


Heil Herrn und Reich.

Herr Hauptmann, wie es mir befohlen wurde bin ich nun getrant als Fischer in Bajard angekommen. Ich habe den Tag genutzt und mir einen ersten Überlick verschafft.
Ich habe mir die Häuser genauer angesehen, jedoch ist ein Hurrenhaus nicht offensichtlich zuerkennen. In dem Dorf sind hauptsächlich Handwerkshäuser zufinden.
Allerdings ist mir ein Haus aufgefallen, das recht merkwürdig wirkt auf mich. Das ist im Osten unmittelbar an der Taverne "Taverne zum torkelnden Oger" gelegen. Mann muss an dem Haus direkt vorbei wenn man das stille Örtchen aufsuchen möchte. Ausserdem ist es auch unaufällig durch den Pferdestall der Taverne von Westen her zuerreichen ohne das man damit rechnen muss gesehen zu werden.

Das Haus ist mir ins Auge gefallen, durch die roten Kerzen die auf der Veranda angebracht sind. Als ich ein Blick durch das Fenster warf, konnte ich grosse rote Kissen auf dem Boden erblicken so wie einen dicken roten Vorhang an der Wand. Schwere goldene Vasen und Kerzenständer, eine Truhe. Sonst ist nichts weiter zu sehen ausser einer großen Standuhr.
Auf dem Schild an dem Haus steht der Name Aniviels Bleibe.

Jedoch konnte ich kein Treiben dort erspähen und die Befragung der Personen im Dorf ergab noch nichts dazu. Daher kann ich nicht mit Sicherheit sagen ob es ein Hurenhaus ist oder nur eine Verwechselung.

Hauptmann ich bitte Euch mir etwas Verstärkung zu schicken um das Haus in genaure Beobachtung zunehmen, damit es auch in der Nacht observiert werden kann, denn ich vermute das ich am Tage wenig herraus bekomme. Und wir bald Klarheit erlangen darüber was es mit dem Haus auf sich hat.

Landesknecht


Holm Eichenholz




Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 18:33
von Yxul'lerlatox
Etliche Berichte und Meldungen wanderten über den Tisch des Hauptmanns. Darunter auch jener von Landsknecht Eichenholz. Mit zufriedener Miene wurde jener zur Kenntnis genommen. Hiernach wurden zwei kurze Schreiben verfaßt und einer davon mittels unkenntlichem Boten nach Bajard zum Landsknecht entsandt. Kopien von den Schreiben werden dem Adlatus in seine Schreibkammer überbracht:

Folgende Order wird Landsknecht Ernard überbracht:

Hail Alatar Landsknecht Ernard,

Ihr werdet umgehend in ziviler, getarnter Aufmachung Landsknecht Eichenholz in Bajard unterstützen. Er ist bereits Vorort und wird Euch entsprechend unterweisen.

Yxul'lerlatox
Hauptmann der Stadtwache Rahals


Folgendes Schreiben wird Holm Eichenholz nach Bajard mittels unkenntlichen Botens überbracht:

Hail Alatar,

Ich sende Euch zur Unterstützung Landsknecht Ernard. Weist in entsprechend umgehend ein. Euer Auftrag wird ausgeweitet und Ihr und Landsknecht Ernard erhaltet die Order die Verteidigungsmöglichkeiten des Dorfes auszuspionieren. Ich erwarte zudem einen detaillierten Bericht über die derzeitige Lage in Bajard.

Yxul'lerlatox
Hauptmann der Stadtwache Rahals

Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 19:53
von Holm Eichenholz
Als der Bote ihn erreicht, nimmt er die Nacht mit den neuen Anweisung entgegen. Gleich nachdem lesen der Nachricht verbrennt er diese. Noch ohne eine kurze Pause zu machen streift er am Tor zu Bajard herum, und beginnt mit der Aufgabe.

Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 21:05
von Aidarius
Erneut wartet ein verschwitzter und schwer atmender Bote, in staubüberzogenen Kleidern am vereinbarten Platz gar nahe Bajards. In seiner rechten hält er ein zusammengerolltes Stück Pergament. An seiner Linken zehrt unruhig ein aufgescheuchtes Pferd, dessen Zügel um die Hand des Boten gewickelt sind.

Im Auftrage des Hauptmannes und stellv. Statthalters seien euch hiermit folgende Befehle übermittelt.

All jene derzeit in Bajard eingesetzte Gardisten haben,
neben der Wahrnehmung der ihnen bisher gestellten Aufgaben, insbesondere nach folgenden Personen Ausschau zu halten.

- Solor Kronos, ein Mann von etwa 20 Lebensjahren und eher jungenhafter Statur. Sein Haupthaar ist von dunkler Färbung und lang. Obwohl er keine Gesichtsbehaarung trägt mag er ein wenig älter wirken als er ist.
Markant ist die Narbe auf seinem Kopf, welche er aber oft durch das Tragen eines Stirnbandes zu verbergen versucht.
Gekleidet ist er zu Meist in einen Plattenharnisch. Trägt Waffen bei sich.
Bemerkbar macht sich dieser Knabe meist durch sein vorlautes Mundwerk. Er scheint ständig auf der Suche nach Streit, tritt überheblich und arrogant auf.
Ist bereits einige Mal mit der Miliz Bajards in Konfrontation geraten und wird deshalb gesucht.

- Ein Unbekannter Mann, ebenfalls von etwa 20 Lebensjahren und einer Größe von ungefähr 190Fingerbreit. Trägt keinerlei Gesichtsbehaarung und lange, schwarze Haare. Keinerlei markanten Merkmale.
Seine Kleider haben eine dunkle und teils graue Färbung.
Soll sich am Abend des 24ten Alatnar in Bajard aufgehalten haben.
Pflegt einen unfreundlichen, gar bedrohlichen Umgangston. Legt ein verstohlenes und geheimtuerisches Verhalten an den Tag.

Diese Personen sind sofort zu ergreifen und lebendig, möglichst unversehrt zur Kommandantur zu bringen. Geheimhaltung und Tarnung haben hierbei weiterhin oberste Priorität. Eine Aufklärung unserer Kräfte, durch die örtliche Miliz oder Dorfbewohner, ist unter allen Umständen zu verhindern.

Möge der All-Eine euch leiten.

gez.
Aidarius
Adlatus des Hauptmannes und stellv. Statthalters Rahals

Verfasst: Mittwoch 28. Dezember 2011, 00:26
von Holm Eichenholz
Auch diese Auftrag, findet den Weg in die Hände des Landesknechts Eichenholz, der wie der davor verbrannt wird nachdem er gelesen wurde.

28. Altaner, Bajard

Heil Herrn und Reich.

Herr Hauptmann, ich habe die neue Befehle erhalten. Ich habe schon damit angefangen die Wehranlage in Augenschein zunehmen. Auch gelang es mir in ein Gespräch mit einem Mitglied der Wehr zukommen.
Zu dem konnte ich ein paar Information zu dem Namen Solor Kronos sammeln.

Die Wehranlage von Bajard erstreckt sich von Westen her bis nach Osten zu der "Freien Herberge" sie besteht aus hohen dicke Bammstämme die in den Boden gerammt sind. Diese sind sehr stabil und stellen ein echtes Hindernis da.
Im Westen wenige Schritt vom Meer entfernt befindet sich ein eingelassenes Gittertor, das allerdings von der Innenseite versperrt ist durch zwei dicke schwere Baumstämme.
In der Mitte der Wehranlange befindet sich der Eingang in das Dorf. Dieser ist nur zu pasieren über eine Brücke die über einen kleinen Graben führt. Aufgrung der Bauart dieser kleinen Brücke ist es nicht möglich über diese zu reiten.
Die Schwachstelle entdeckte ich ganz im Osten noch hinter der Herberge, genauer gesagt gehört die Schwachstelle zu Herberge dazu. Es handelt sich um das Viehgatter, durch das Viehgatter ist es möglich die Wehranlage zu umgehen und ins Dorf zu gelangen. Mann muss lediglich die einfache Lattung aufbrechen. Ich war selber sehr überrascht als ich das sah.
Interesanterweise soll die Bürgermeisterin oft in der Herberge sein wie ich von einem Schmied mit dem Namen Piet Wagner erfahren konnte. Die Herberge die wohl unter zwei Namen bekannt ist "Freie Herberge" und "Gesellschaft zu Kompass und Schwert" reicht Essen für umsonst und scheint eine Anlaufstelle zu sein im Dorf.

Ich konnte ein Mitglied der Wehr in ein Gespärche verwickeln, Alvar Gutholz. Dieser gab mir an des es mehre Mitglied der Wehr gibt eine genaue Zahl nannte er nicht, auch der Frage hin ob er bezahlt wird oder nicht ist er aus dem Weg gegangen. Er scheint erst neu in der Wehr zu sein. Ich werde versuchen sein Vertrauen zugewinnen um an weiter Informationen zukommen.

Die Informationen über Solor Kronos die ich sammeln konnte sind wie folgt.
Folgt man dem Hauptweg durch das Dorf in Richtung Süden vorbei an der Bank, findet man zu der Linke eine einfache Hütte bevor der Weg weiter führt zum Leuchtturm. An dieser Hütte ist geschrieben auf dem Hausschild der Name Silor Kronos darunter befindet sich auch ein Zeichen "Ein Schwert und ein Schild ".
Bei einem Blick durch das Fenster konnte ich sehen das in der Hütte so gut wie nichts drin ist. Der Bewohner schläft mit einem Schlafsack sogar auf dem Boden. Da neben steht eine Truhe aus Metall und eine einfache Küche mit Feuerstelle.

Ich vermute das es sich bei Solor Kronos und Silor Kronos um die selbe Person handelt und sich nur ein Fehler in der Übermittelung eingeschlichen hat.

Ich warte auf weiter Anweisung.

Landesknecht



Holm Eichenholz


Das Schreiben wird von einem Boten auf dem schnellsten Weg nach Rahal gebracht und findet dort den Weg zum Hauptmann.

Verfasst: Mittwoch 28. Dezember 2011, 07:58
von Holm Eichenholz
Es wird eine Eildepeche aus Bjard nach Rahal geschickt. Nur wenige Minuten nachdem dem Landesknecht Eichenholz von der Neuigkeit erfahren hat.

28. Altaner, Bajard

Heil Herrn und Reich.

Eildepeche :

Herr Hauptmann, das Dorf Bajard erklärt Solor Kronos als Vogelfrei.
Er soll ein Mordversuch gegen die Bürgermeisterin begannen haben.

Die Nachricht verbreitet in Bajard ein Rothran.

Es wird auch hier von Solor Kronos gesprochen nicht von Silor Kronos.
Auf der Hütte die ich fand steht eindeutig Silor Kronos.

Landesknecht


Holm Eichenholz

Die Eildepeche wird zum Hauptmann gebracht.

Verfasst: Donnerstag 29. Dezember 2011, 00:44
von Aidarius
Ein weiterer Befehl wird in üblicher Form zu dem ausgemachten Übergabeplatz nahe Bajards gebracht. Der Reiter scheint nun ein Anderer doch kaum in einer besseren Verfassung.


Des All-Einen Segen über euch Landsknecht Eichenholz.

Im Auftrage des Hauptmannes und stellv. Statthalters seien euch hiermit folgende Befehle übermittelt.

Sofort ist dem Auffinden des gesuchten Solor Kronos oberste Priorität beizumessen. Aufgrund der kürzlich erfolgten Verbannung ist abgesehen von der weiter durchzuführenden Opservation seines vermeidlichen Hauses, ebenfalls in den Bajard umgebenden Wäldern nach ihm zu suchen. Nahe an Bajard gelegene Orte, jene als mögliches Versteck genutzt werden könnten, sind ausfindig zu machen und zu kontrollieren.
Sollte ein solches vorgehen keinen Erfolg bringen, ist die Möglichkeit des Stellen einer Falle zu prüfen. Womöglich lassen sich Bekannte oder Geschäftspartner des Solor Kronos ausfindig machen um diese als Lockvögel einzusetzen.

Die Ermittlungen bezüglich der Wehrhaftigkeit des Dorfes Bajard sind als abgeschlossen zu betrachten.

Desweiteren ist die Kommandantur im Zuge eures nächsten Berichtes über den Verbleib des euch zur Unterstützung, nach Bajard befohlenen Landsknechtes Ernard zu unterrichten.

Möge der Eine euch auf euren Pfaden leiten.

gez.
Aidarius
Adlatus des Hauptmannes und stellv. Statthalters

Verfasst: Donnerstag 29. Dezember 2011, 13:37
von Holm Eichenholz
Der Landesknecht, hatte sofort mit der neuen Aufgabe begonnen. Nicht ohne dabei vor sich zu meckern, als die Kälte im östlichen Waldgebiet vor Bajard in das Gesicht schlug.

29. Altaner, Bajard


Heil Herrn und Reich.

Ich habe damit angefangen mich auf dem Weg nach Westen vor Bajard umzusehen. Neben ein paar Wohnhäusern, ist dort "Die Freie Handwerkszunft" ansässig. Dort hätte der Gesuchte Solor Kronos die Möglichkeit sich mit dem was er braucht einzudecken. Die einzige Möglichkeit, die ich auffinden konnte. Wenn man davon ausgeht, dass der Gesuchte das Dorf nicht betritt. Auf diesem Weg befindet sich in der nähe zu der Handerwerkszunft auch die Herberge "Gasthaus zu Tirell", eine Nachfrage ergab, dass der Gesucht dort kein Zimmer hat. zumindest nicht auf seinen richtigen Namen.

Im nördlichen Waldgebiet, konnte ich eine alte Ruine von einem Haus entdecken, halb zerfallen. Diese jedoch gibt noch Schutz vor der Kälte, daher wäre es möglich diese als Nachquatier zu nutzen. Ich konnte keine Spuren entdecken das jemand hier war. Denkbar wäre das er das Gebäude noch nicht entdeckt hat oder seine Spuren verwischt.

Im östlichen Waldgebiet, fand ich ein Wohnhaus das bewohnt wird von einer Frau Tangran und einem Herr Schwarzmourne. In der nähe ist eine Futtertrog aufgestellt mit Stroh. Eingehüllt im Stroh wäre es sicher auch möglich eine Nacht darin zu verbringen. Sicherlich die schlechtste Möglichkeit die ich fand aber möglich wäre es ohne erforen zu sein. Ein Stück weiter befindet sich die Herberge "Zur Erntegans" die vermutlich einem Schmied Rogan Virr gehört. Ungewöhnlich ist das die Eingangstür mit zwergischen Runen verzirrt ist.

Ich fasse zusammen :

Ohne Schutz im Wald ist bei der Kälte, davon auszugehen das er erfriert. Von daher kommt nur in betracht eine der zwei Herbergen aufzusuchen, oder das brüchige zerfallene Haus oder der Futtertrog. so fern er nicht unterschlupf bekommen hat bei Freunden.

Eine Überwachung von diesen Orten schaffe ich nicht aleine, da sie einfach zu weit von einander entfernt liegen. Um sie im Kreis die Nacht über abzulaufen. Wenn man bedenkt das ich noch ein Auge auf das Haus in Bajard haben soll das dem Gesuchten vermutlich gehört.

Die Verstärkung ist bis jetzt nicht eingetroffen, von dem Landesknecht Ernard fehlt hier in Bajard jede Spur. Wenn die Suche von erfolgt gekrönt sein soll brauche ich dringend weitere Verstärkung.


Landesknecht



Holm Eichenholz

Der Bericht wird nach Rahal zur Kommandantur gebracht von einem Boten.

Verfasst: Donnerstag 29. Dezember 2011, 17:36
von Garun Ernard
Der Bote des Hauptmann fand schließlich Garun Ernard, als dieser die Keller Rahals verliess und sein Training beendete.
Man hat Ihn schließlich mehrere Tage gesucht.
Nachdem er ausführlich die Briefe des Hauptmannes las, schickte er mit einem Antwort schreiben den Boten sofort zu dem Vorgenannten.

29. Alatner 254

Alatars Segen mit Euch,

Ich habe zu bedauern Euer Schreiben zu spät erhalten, doch ich hoffe es ist noch nichts vorbei und werde mich sofort auf den Weg nach Bajard zum Kollegen Landsknecht Eichenholz machen um dort weitere Befehle zu erhalten.



Landsknecht Garun Ernard


Garun macht sich somit auf den schnellsten Weg nach Bajard um Holm Eichenholz zu suchen.

Verfasst: Freitag 30. Dezember 2011, 15:39
von Garun Ernard
Als der Bote davon läuft um dem Hauptmann Yxul´lerlatox die Nachricht zu überbringen, macht sich Garun gleich daran in der Kommandantur seine Sachen zu packen. In Bajard soll ein eiskalter Wind herrschen sagt man und außerdem sollte er unerkannt bleiben, man soll ihm nicht ansehen, er sei ein Gardist Rahals.

Gut gerüstet gegen die Eiseskälte und natürlich seine persönliche Kampfausrüstung, für alle Fälle dabei macht sich Garun im eiles tempo auf den Weg nach Bajard.

"Ich muß mich einfach nur an die Wegweiser nach Bajard halten, dann müßte ich es auf den schnellsten Weg schaffen." Spricht er zu sich selbst.

Dem Feldweg entlang bis man das Alatarische Reich verlässt und schließlich .. querfeldein richtung Bajard?

"Es gibt keinen direkten Weg nach Bajard?"

So wie die richtung des Schildes angedeutet entsprechend führt Garun fort. Am Horizont erkennbar macht sich eine schwarze Rauchwolke auf beim näheren betreten eine brennende Ruine. Beim Beobachten fällt auf, daß das Feuer garnicht ausgeht, es tanzt umher, als wären es Gestalten. Garun hat eine solche Form des Feuers noch nie gesehen. Beim ersichten der Höllenhunde wird ihm klar, daß dies kein "normales" Feuer, es agiert mit dem Höllenhunden und sofort greift einer dieser Garun an.
Er ist unvorbereitet auf diesen Moment und muss erstmal das Weite suchen, in richtung Süden, dort hinter einer dieser verdorrten Bäume verstecken um schnell nötigste Ausrüstung heraus zu kramen, damit man es mit dem Köter aufnehmen kann. Der Höllenhund mit seinem höllisch lautem gebell schnellt herbei und wenige meter vor dem Baum bleibt der Höllenhund stecken und wird rasch in den Boden gezogen, erst jetzt bemerkt Garun daß er sich in einem Sumpfgebiet befindet.

"Puh.. das Problem sollte gelöst sein, jetzt nur noch meinen Fußstapfen im Schnee wieder zurück gehen und der Ruine ausweichen."

Doch nun tut sich an der Stelle, wo der Höllenhund im Sumpf versank ein Ungetüm auf, es ähnelt einer riesigen aufrecht gehenden Echse, mit zwei großen Krallen Pranken und am Körper übersäht mit Stacheln. Garun rennt seinen Rückweg genau wie her gelaufen bis man wieder festen Boden unter den Füßen spüren konnte. Die Echse ist scheinbar nicht friedlich und schreitet mit großen Schritten über den Sumpf hinterher. Ein Kampf ist also nicht auswegslos die Echse springt mit einem Satz auf Garun zu und stürzt auf ihn drauf, wird dabei von seinem Bastardschwert durchbohrt. Garun stößt das schwere Ungetüm von sich und -um sicher zu gehen- wird das Schwert noch einmal gen der Echse gestoßen.

"So jetzt aber schnell nach Bajard, meine Verspätung glaubt mir sonst niemand!"

Der grüne zähflüssige Schleim wird noch mit einem Tuch vom Schwert entfernt und Garun macht sich ohne Verschnaufspause gleich wieder auf den Weg.
In unmittelbarer Nähe ist ein Weg der von der Ruine wegführt und in richtung einer Stadt die am Horizont zu erkennen ist.

Die Stadt die am Horizont zu erkennen war, ist Bajard. Dort angekommen macht sich Garun sogleich auf die Suche nach seinem Kollegen Holm Eichenholz.

Verfasst: Sonntag 1. Januar 2012, 17:19
von Garun Ernard
Alsbald fand Garun auch seinen Kollegen Eichenholz in Bajard, man erkannte ihn kaum wieder in seiner Verkleidung, als betrunkener Angler.

Die beiden gingen ein wenig Abseits des Trubels von Bajard und tauschten die Informationen bezüglich Solor Kronos aus. Um keine Zeit zu verlieren werden die möglichen Orte, an denen sich Solor Kronos aufhalten könnte abgesucht und anschließend einen Bericht per Eilbote nach Rahal zum Hauptmann Yxul'Lerlatox geschickt.


01. Hartung 255

Heil Alatar Hauptmann Yxul'Lerlatox,

ich habe mich mit Landsknecht Holm Eichenholz eingefunden.
Wir haben die Lokalitäten wie aus vorherigen Nachrichten genannt nochmals abgesucht.
Uns ist dabei aufgefallen in der verfallenen alten Hütte wurden Fallen aufgestellt, vermutlich hat man mit uns gerechnet. Wir werden diese verstärkt regelmäßig Augenscheinlich untersuchen, aber auch die Herberge, die Grippe und das Gebiet drumherum.

Landsknecht Garun Ernard
Landsknecht Holm Eichenholz