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Eine Nachricht für Wache, Ahad Drugar und Alka

Verfasst: Samstag 24. Dezember 2011, 15:31
von Melinda Larion
*Nach einer Weile der Ruhe setzte sie sich an den Tisch vor dem Kamin und begann Nachrichten zu schreiben. Eine an Morgon, eine an den Ahad Drugar und einen nach Rahal zu seiner Heiligkeit dem Alka. Sollte man die schmucklosen Briefchen öffnen, so kann man folgenden gleichen Text lesen, die Schrift zittrig aber dennoch lesbar:*


Des All-Einen Segen *jeweilige Anrede*
Es kam zu einem weiteren Vorfall und auf Anraten von Arendor Felsenloh schreibe ich nun einen Bericht an Marschall Tar Adan, den ehrenwerten Ahad Drugar und an seine Heiligkeit. Ein Geist fand sich vor meinem Hof wieder, der zu mir sprach. Scheinbar war er nur für meine Augen bestimmt. Seine Worte gleichen einer Morddrohung. Überall würde der Tod auf mich lauern und ich könnte nirgends hin. ER würde mich überall finden. Er wäre auch in der letzten Nacht wieder da gewesen. Er kennt meinen Namen und auf die Frage, warum ausgerechnet ich als Opfer ausgewählt wurde, sagte er mir nur, dass ich das erst erfahren würde, wenn ich meine Seele aushauche. Er schloss mit den Worten, dass ich der Anfang wäre und nur ER allein entscheiden würde, ob es weitere geben würde oder nicht.
Arendor Felsenloh fand mich auf der Straße, nachdem der Geist fort war. Die Rahaler Wache würde ausrücken und Düstersee schützen.

*hier endet wohl der Bericht, oder die Schreiberin haben einfach die Kräfte verlassen*

Möge der All-Eine seine schützende Pranke über uns halten.

Melinda Larion

Verfasst: Samstag 24. Dezember 2011, 15:39
von Morgon Tar Adan
Morgon liest den Brief und beginnt zu toben. Wie konnte einer dieser dreckigen Grabschänder und Knuchenschlürfer sich nur so arrogant verhalten?

"Wenn ich ihn in die Finger bekomme wird es nachfolgendganz sicher einen anderen Totenbeschwöre benötigen, um mit ihm zu reden!"

Scheinbar ohnmächig etwas anderes zu tun geht er zur Hagburg um sich sofort mit Ahad Drugar auszutauschen. Vielleicht wird ja auch eine Antwort seiner Heiligkeit, des Alkas, folgen. In jedem Fall müsste dieses Schwein bluten ... oder was auch immer diese Dinger tun mögen, wenn man eine Klinge in die steckt.

Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 02:11
von Melinda Larion
*Ein weiterer kleiner Brief, ähnlich den anderen die er von ihr erhalten haben mag, findet sich auf Morgons Platz in der Wachstube, sorgfältig versiegelt mit dunklem Wachs. Sollte er das Siegel brechen und den Brief öffnen, wird er wohl ihre Handschrift sehen können, nicht so zittrig und fahrig wie die letzten Briefe sondern ruhig und gleichmäßig. Etwas scheint sie wohl sichtlich beruhigt zu haben. Im Text offenbart sich nun wohl die folgende Nachricht für ihn:*

Vermutlich habe ich nun den Grund dafür herausgefunden, warum gerade ich bedroht werde und sonst niemand. In einem langen Gespräch mit Cara und Laina erschloss sich mir dieser. Laina erzählte von ihrer eigenen Verfolgung und Verfluchung durch einen Rabendiener. Ein Schüler von ihr hatte aufbrausend gegenüber einer Dienerin reagiert und diese wusste wohl, dass dem Schüler an Laina und andersherum etwas gelegen hatte, um nicht sogar von Zuneigung zu sprechen. Daraufhin hat die Dienerin Laina verflucht um so an deren Schüler heran zu kommen. Bei dieser Geschichte kam mir der Gedanke, dass es bei uns vielleicht genauso sein könnte und sich die Geschichte nun wohl wiederholt. Vielleicht ist der Diener aus Talanas Taverne der selbe der mich bedroht, nur um an dich heran zu kommen. Ich hoffe, du verzeihst es mir, dass ich Laina und Cara ebenso in diesen Gedanken eingeweiht habe und die beiden nun wohl über uns Bescheid wissen. Ich hoffe, dass wir richtig liegen mit dieser Vermutung. Es würde uns ein gutes Stück voran bringen in dieser misslichen Lage. Ich selber hätte mir auch andere Umstände gewünscht dafür, aber daran lässt sich nun wohl nichts mehr ändern. Cara und Laina wachen über mich und meinen Schlaf und auch über meine derzeitigen Essgewohnheiten am Rande bemerkt.

Melinda

Verfasst: Montag 26. Dezember 2011, 09:09
von Melinda Larion
*Nachdem sie in der Nacht und in den frühen Morgenstunden lange darüber nachgedacht hatte, entschloss sie sich Morgon selber Bescheid zu geben. Sie wollte Laina nicht diese Bürde aufbinden. Nachdenklich saß sie an dem Kaminfeuer, das leere Pergament vor sich, ehe die Feder kratzend darüber glitt.*

Ich sage es dir besser selber, bevor ich Laina die Bürde dieser Nachricht aufbinde. Der Diener hat bekommen was er wollte und ich warte nur noch auf Veränderungen an oder in mir, aufgrund eines Fluches. Ich weiß, dass Laina und auch Talana bereit gewesen wären ihr Leben für mich zu geben, doch hätte ich es nie mit mir vereinbaren können, die beiden zwischen Untoten fallen zu sehen. Er war wieder in der Siedlung, vor dem Hof. Er hat ein gutes Dutzend seiner eigenen Diener beschworen und für jeden geschlagenen kamen zwei neue Diener wieder hervor. Mir blieb keine andere Wahl. Ich wollte Lainas und Talanas Leben schützen und gab ihm die geforderte Strähne meines Haares. Als er verschwunden war kam der Hauptmann der Rahaler Wache. Seiner Meinung nach bin ich mit diesem Problem in Caras Händen gut aufgehoben. Ich hoffe, dass er recht behält. Ich hoffe, dass es gar nicht erst dazu kommt, dass Cara mir helfen muss mit einem Fluch. Wir sollten bald miteinander reden, weil ich dir noch mehr zu sagen habe, bevor ich vielleicht irgendwann nicht mehr die Möglichkeit dazu habe.

*Während dem Schreiben konnte sie sich ihrer eigenen Tränen nicht mehr erwehren und hier und da mag die Schrift verschwommen sein durch das salzige Nass, deutlich zu erkennen als solches. Einzig ihr Name wird sich noch unter dem Text finden.*


Melinda

*das Pergament wird sorgfältig gefaltet und in einen Umschlag gesteckt, welcher versiegelt wird. Morgons Name mag vorne drauf stehen und sie bringt ihn in den Wachraum, ihn neben den anderen Brief legend, ehe sie wieder in die Burg selbst gehen mag.*