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Findung der Lehren, Findung eines Alten Gefühls..
Verfasst: Donnerstag 5. Januar 2006, 10:39
von Farion Lefar
Die Bitte.
Mehrere Tage waren nun vergangen seit dem Neu Aufbau Varunas, viele Menschen beteiligten sich daran. Zwischen einiger Zeit welche es Braucht und der Zeit welche nach der Belagerung Varuna spielte, wahr Farion die letzten Tage tief in sich gekehrt, der Tot Leons machte ihn so sehr zu schaffen das sich selbst das Hellegrün seiner Augen, mit einen Grauen Schleier umgarnte. Einst wahr er sein Glaubens Führer auf den Weg Temoras, sein Gefährte der ihn lehrte was sie bedeutet Tugend und Prinzip, Substanz und Resonanz, Geschichte und Zukunft, …..Freund und Glaubensbruder.
Zerstritten von vorwürfen welche sich Nacht für Nacht in ihn kehrten. Er hatte jemanden verloren ihn zu ersetzen wäre wohl unmöglich aber er wusste das er mehr wissen wollte, es wäre auch in dem Interesse Leons gewesen das er nicht Aufgeben werde, es gab noch viel zu wissen und zu lernen und vielleicht einen neuen Freund zu finden.
Die Zinnen des Klosterwalls, Monumental, sie müsse schon sehr Alt sein. Oft verbrachte er dort viel zeit im Selbststudium, das er selbst das Alter vergas welches dieses Kloster umwebte machte es ihn wohl noch Stutzig. Mit Hilfe, eines kleinen ungefähr handgroßen Metall Ring welcher an der Klosterpforte hing, ließ er ein klopfendes Geräusch auf dem Tor lasten. Mit Hoffnung das man ihn öffnen würde.
Er würde nur etwas Zerrissenheit mit bringen und sich wohl in einer der Bibliotheksecken im Kloster zurückziehen.
Das langsame aufschließen des Tores fand Gehör an dem Blauschopf, es würde wohl ihre Heiligkeit sein oder gar ein Wächter der Kaste welcher ihm die Tore öffnete wohl ein bekanntes Gesicht welches er in seinen Tagen hier schon kannte. Eine der beiden Türen zog sich dann einen Spalt auf, überrascht hoben sich die Augenbrauen des Ritter leicht nach oben, als ihn tief Blaue Augen direkt an schauten.
Der Segen Temoras fand schnell die Lippen der Jungen Templerin, welche die Worte zum Gruße Sprach. Farion stockte etwas, diese Schneeweißen haare er hatte sie schon einmal gesehen, dies Gesicht wahr damals mit Trauer und doch mit soviel Mitgefühl berührt worden. Wie ein Blitz traf es das Bild in seinen Kopf, welches er noch von dieser Frau hatte. Kniend auf Grün, vor einem Grab.
Sichtlich versuchte Farion sich nichts anmerken zulassen, lediglich ein lächeln umwebte die Mundwinkel. Er verneigte sich zugleich und Grüsste seiner Gnaden wie es sich gehörte.
Ihr Name wahr Sanjana Valeth, ihr Gesicht sah er schon des öfters in den hallen der Paladine, wie auch in der Kirche zu Kriegszeit.
Die noch recht Junge Templerin, gewährte dem Ritter einlass, jedoch spürte sie wohl schon das etwas nicht stimmen würde. Farion konnte sich gut hinter seinem Rang verstecken, oder auch seiner steinern Miene welche er aufsetzte um unangenehme Fragen ab zu Blocken. Selbst seine Ernsthaftigkeit konnte sie mit einen Blick brechen. Für einen Moment war er ganz aus der Bahn geraten, ihr Persönlichkeit lud ein grade zu darauf ein sich ihr zu öffnen. Nach einigen Schritten durch die Abtei der Templer, vorbei an vielen Türen und Zimmern, fanden sie sich in dem Raum des spirituellen Daseins wieder, die Kloster eigene Bibliothek, hier ruhte soviel wissen auf Holz und Pergament was mehr als ein Menschen leben beanspruchen würde um es sich anzueignen.
Sie setzten sich auf einen der Stühle welche sich in den diesem Raum befanden und begannen zu reden, um so mehr Worte er mit ihr wechselte um so mehr hatte er das Gefühl, es würde ihn bekannt vorkommen, diese Art, diese Verhalten, Leon ? Es Pochte in seinem Hinterkopf. Das verhalten der Templer welche sie in ihrer Vielfalt nicht kennt vermag auf den ersten Blick merkwürdig sein, jedoch kannte man sie länger konnte man gewisse Eigenschaften an ihnen erkennen, diese Ausgeglichenheit mit sich selbst, welche von ernst und Überzeugung geprägt war, an einen unerschütterlichen Glauben, welche durch Mitgefühl und Demut in ihnen verankert wahr, ließ einen nicht mehr los, wer das in ihnen Gefunden hat, der wusste sie waren wahrlich ein Sprachrohr der Herrin.
Farion welcher seine traurige Vergangenheit mit seinem herzen teilte gab sie nun zu Wort, danach wahr er sichtlich etwas niedergeschlagen. Und aus der Konversation heraus ergab sich sonderbares. Er würde sie noch nicht lange kennen aber was noch nicht währt wird passieren sagte man ihm einst. Sanjana eine Diener seiner Herrin, so wohl ihrer Heiligkeit vor Temora. Er würde sie bitten ihn zu unterrichten, ihn dem Glauben weiter zu führen, ihn vielleicht ein Freund sein ?
Die zeit rann weiter und weiter sie unterhielten sich viele Stunden. Bis dies eintrat womit er nicht mehr gerechnet hatte. Sie lass es aus seinen Gedanken so musste es sein, oder waren es doch seine Worte welche noch mal Revue passierten?. Sie würde ihn lehren, lehren was es Heißt wieder auf zu stehen wo er einst mit Leon gefallen war. In einen Augenblick der Hoffnung zog sich der graue Schleier von seinen Augen, und man vermochte förmlich aus ihnen zu sehen wie sehr er sich über ihre Worte freute. Bald schon würde er die ersten Stunden bei ihr nehmen können. Und Hoffnung die Lücken füllen von denen viel zu viele über die Zeit in ihm sich angesammelt haben. Temora besaß Gesichte, der Weg des Glaubens er würde unendlich sein, dies weiter zu geben in einem Mann der ein Schwert trägt um somit etwas zu erschaffen, wahr einer der schwersten Augengaben so würde es wohl sein, wo Fleiß und Tadel dicht beisammen liegen würde er seine ganz Hoffnung in Sanjana wieder finden und warten biss es beginnen würde.
Sie redeten noch etwas bis zum Anbruch der Nacht, bis ihn die Templerin wieder vor den Pforten des Weges wies, und sie sich nicht für lange dort auf wieder sehen sagten……
Verfasst: Donnerstag 5. Januar 2006, 12:51
von Sanjana Valeth
Ein wenig überrascht hätte Sanjanas Miene gewirkt haben müssen, als Farion ihr die Bitte offenbarte, ihn als Schüler aufzunehmen und seine geistige Führung anzunehmen. Und doch war ihr Erscheinungsbild wie so immer: ruhig, emotionslos, fast statuengleich.
Wenige Atemzüge, nachdem Farions Worte verstummten, erhob sie ihre sanfte Stimme. Bedächtig müssen ihre Worte gewirkt haben, als sie ihm ohne jegliche Umschweife darauf aufmerksam machte, dass sie eine Frau sei und er sich im Klaren sein müsse, dass somit auch eine Frau seine Führung übernehmen würde.
Wohl ein wenig verwundert ob dieser Anmerkung schauten die grün-gräulichen Augen in das Antlitz der jungen Templerin.
Sie erwähne dies, da Farion eine hohe Stellung in der Gesellschaft einnahm und die Führung einer Frau dem männlichen Geschlechte einen gewissen Angriffspunkt bieten könnte. Ohne lange zu zögern erklärte Farion sich dieser Situation bewusst zu sein. Es mag keine Rolle gespielt haben für ihn, wer ihn führte, solange es doch jemand war, der gewillt sein würde ihm beizubringen, die Fragen in seinem wissbegierigen Herzen zu beantworten.
Sanjana war gewillt...
Es würde keine leichte Zeit werden, dessen waren sich beide bewusst. Und doch sprach es lediglich der Ritter aus, welche sich in den heiligen Gemäuern befand. „Sowahr ihr gewillt seid, wird es nicht schwer...“. Und die Antwort Farions erleichterte das schneeweiße Haar... Er war wirklich bereit. Und doch waren ihre Gedanken immer wieder im Krieg, welcher doch erst vor wenigen Tagen ein Ende fand...
Ruhig erklärte sie, welch Versuchung die Krieger ausgesetzt waren, was sie in den Augen der Waffenträger sah... Welch Unmut es in ihr hervorrief... Ruhm... Sie sah den Drang zum Ruhm... Was ist Ruhm? Diese Frage stellte sie auch dem Ritter... Seine Antwort war knapp und doch erkannte sie, dass er verstand: „Ich würde es als eine materielle Bereicherung ansehen... einen Vorteil. Seiner selbst einen Vorteil zu ziehen...“. Die Beweihräucherung seiner selbst, ja.
Um jegliche Missverständnisse zu klären, und Sanjana sprach die folgenden Worte weder androhend, noch so, als wolle sie etwas negatives ausdrücken wollen. Klärend und ruhig wie immer sagte sie lediglich: „Wenn ich diese Eigenschaft in Euren Augen erkennen sollte, sowahr ihr ein Schwert in den Händen haltet, werd eich wissen, dass Euer Wille keine Kraft hat die Anforderungen zu erfüllen, die ich Euch auferlegen werde. Seid Ihr Euch dessen im Klaren, Sir Farion Lefar..?“
Klar und deutlich sprach er mit einem Nicken: „Das bin ich mir.“
Somit war es für Sanjanas Geist und Herz besiegelt. Temora schenkte ihr einen Schüler, dem sie all das beibringen konnte, was sie erlernte. Sie würde einen guten, geistig kräftigen und ehrbaren Schützer des Glaubens aus diesem Ritter machen.
....ja, dass war nun ihre Aufgabe...
Verfasst: Freitag 10. Februar 2006, 20:25
von Farion Lefar
Schwacher Kerzenschein, Dunkle Nächte, Zwei Seelen.
Wieder saßen sie nebeneinander, ihre Gnaden und ein Ritter. Ihre Wege kreuzten sich nicht allzu oft wie in der Kriegszeremonie einst um Varuna. Jedoch sprachen vergangene Tage für sich. Sie fanden sich wieder an dem Ort des Klosters wo Wissen und Alter zu einem Pergament gerollt wurde. Die Klosterbibliothek war ein harmonischer Ort für den Ritter, hier fühlte er sich geborgen was auf viele Vergangenheiten beruhte als er des öfter mit Leon hier Residierte. Das Schnee weiße Haar welches die zierlichen Schultern der Templerin überblätterten und die strahlenden Augen welche Güte und Aufopferung in sich Prägten, ließen den Ritter ab und an von ihren Worten abschweifen.
Werter Sir Lefar? Dämmerte es in einer sanften Stimme ihm ins Gesicht.
Der Blauschopf rüsperte sich selbst ermahnend und redete sich mit Verschlafenheit von verstecken Gefühlen aus.
Nun kommen wir zu Brynn. Meinte sie Resigniert, Farion nickte Eilig und schlug sein Buch auf, um einige Notizen mit zunehmen. Das traurige Schicksal eines Händlers und seiner Tochter, als Farion die Gesichte des Opfertums erfahr in dieser Nacht, brachen in ihm sehr nachdenkliche Fragen auf.
So begann die Templerin zu lehren. Farion begann zur gleichen Zeit seine Notizen anzufertigen:
Der Vater ihn machte das Materielle so blind das er selbst nicht merkte wenn er andern damit schadete, selbst wenn einige Konkurrenten auf der Strasse endeten. Jedoch seine Tochter wahr der Spiegel ihres Vaters, sie versuchte steht’s hilfsbereit und andern Menschen zu helfen wo ihr Vater sie auf die Strasse trieb. Auch wenn es nur einige Goldmünzen wahren die Brynn ihn zu stecke wahr es die Absicht und ein warmes lächeln was die Leute ihre Wärme erkennen ließen. Farion notiert sich einige Fragen zu den Worten ihrer Gnaden und lauschte aufmerksam weiter. Eines Tages, wohl bekam der Vater das tun seiner Tochter mit und wollte sie förmlich herausjagen aus dem Haus. So geblendet von andern ihr Wohlergehen konnte er wohl den Anblick seiner Tochter nicht ertragen wie sie denen Menschen unter anderem half die er so ausnahm. Ganz im Gegenteil hatte die Mutter der kleinen Brynn immer ein Ohr für ihre Tochter und so verschleierte sie ihren Gatten mit Worten das er sich dem nicht länger erwähren konnte und ihre Taten wieder vergas, wenn ihre Tochter wieder den Armen half.
Lange Zeit verging in dem Elternhaus der Brynn, als sie aufbrach von Temora erwählt ihre Bestimmung nach zukommen. Es war schon Früher die leise Stimme in ihren Kopf welche nach und nach Stärker wurde, und sie letztendlich ihren Weg offenbarte.
Schwere Wege, durch Sumpfiges gebiet, gefahren hinter jeden Baum soweit weg von zuhause, erreichte Brynn eine Insel, dort empfing sie eigens selbst die Lehren Temoras mitten im Saatengrün des Waldes errichtete die ein Mahnmal an die Menschheit der Schrein der Opferbereitschaft. Über den verblieb Brynn`s ist weiter nicht viel bekannt…
Als die Templerin endete sah sie einen aufgeweckten Ritter auf den Platz sitzen, Farion welcher die Augenbrauen tief ins Gesicht gezogen hatte begann auch sogleich einige Fragen zustellen, welche Sanjana heraus sehr schlüssig erklärte.
Nach einigen Gesprächen, beantworteten Fragen und vielen Gedanken, folge schließlich jene Zusammenfassung, die Farion, der Einfachheit halber niederschrieb:
Der alleinige Wille auf Materielles kann das Auge blind machen,
So prägt man gute Taten in der Absicht das Falsche wieder gut zu tun so mag es dich hinfort jagen wollen.
Jedoch auf ewig dankbar werden diejenigen dir sein welche du versucht hast zu helfen, ihnen das wieder zugeben was ihnen durch andere genommen wurde.
Der Verlust der Lebenskraft, welche sie an ihrem Band des Schicksals bindet, mag durch Übel und Macht anderer zerstört sein, jedoch bist du selbst bereit etwas von dir zu geben etwas zu Opfern wirst du in den Augen und den Warmen Gedanken andern geholfen zu haben ewig weiter leben.
Farion sog ihre Worte förmlich in sich auf, und Nickte verstehend.
Die Nacht hatte noch viele Stunden, und viele Kerzen standen bereit, die jetzt schon herunter gebrannten zu ersetzen, um die Lehre über die Kinder Temoras weiter führen zu können…..
Der Blütenregen der Zeit,...
Verfasst: Montag 15. Mai 2006, 13:41
von Farion Lefar
Der Blütenregen der Zeit,
Alte Blüten fallen, und neue dringen aus den Knospen hervor, und schmücken den Rosenkranz der Blume. Viel Zeit ist vergangen, und auch Farion hatte seine letzten Blüten verloren, um Platz zu machen für neue. Immer wieder kehrte er in das Kirchenschiff der Kirche Varuna's ein, dort konnte er in Spiritueller Gewogenheit seinen Lehren nachgehen. Das ein oder andere Buch zu Studieren, oder vor dem Ankh dem Kreuz der Kirche sein Zeugnis ablegen.
Das Kreuz, es hing Weit oben über den Köpfen unser aller auf den Kirchentürmen, und tief bei uns erreichbar um unsere Worte im Zeichen der Gleichheit an „Sie“ zu richten.
Betrachtete man dieses Heilige Symbol, als wie nur den Stein welche die Form hatte, konnte jede Tiefgründigere Seele welche bestärkt den Glauben nachging mehr erkennen. Es zeigte jede Himmelsrichtung, alle Seiten dieser Welt, Oben und Unten, Links und Rechts. Und dies alles verlief zu Mitte, und hielt sich gegenseitig aufrecht stehend über uns alle.
Konnte man eins von diesem Heiligensymbol lernen war es die Gleichheit die wir aufbringen sollten auf unserem Gegenüber ganz gleich welcher Art dieser entspringt. Immer wieder richten vielerlei Menschen ihr Zeugnis über dieses Symbol an „Sie“. So bekennen wir uns alle zu ihr, und streben steht’s nach Ausgeglichenheit und nach dem Wohltaten dieser Welt. Diese in Frieden und im Lichte der Erkenntnis zu wiegen.
Farion fühlte sich im laufe der Zeit welche er immer mehr in der Repräsentierten Kirche verbrachte mehr und mehr an diese gezogen, vielleicht schon verbunden mit diesen Stillen Ort der Zuflucht, und der Geistigkeit. Auch heute trieb ihn die Lehre zum Gebet an diesen Ort. Vor diesen Platz bezogen, war es seine Hand welche dasselbe Symbol des Kreuzes welches vor ihm Stand auf seine Brust zu zeichnen. Dort sollen es alle sehen, dort würde er es Zeichnen nahe an seinen Herzen so wie ihn Temora näher lag als alles andere würde er auch ihr Symbol mit sich tragen. Herunter auf den Knien, gebettet auf seinen Stoff der Robe, schlossen sich die Arme des Ritters vor die Brust zu einem Henkelkreuz, um so seinen Worten gerecht zu werden….
Temora,
Bewahrerin der Tugenden, unser aller,
Trägerin der Barmherzigkeit, und des Mitgefühls, unser aller,
Geheiligt sei dein Name, Geheiligt sei dein Tun,
Demütig unterstelle ich mich deiner Pracht, unter gebe mich deiner Heiligen Schwingen, welche die Tugenden zu uns tragen, sie uns ins Herz prägen, sie uns verstehen lassen,
Temora,
so Weihe ich dir die meinen die ich Liebe, damit du gnädig ihre Schritte lenkst,
so weihe ich dir meinen Ansturm der Versuchung, und gebe mir Kraft, diese zu widerstehen,
so weihe ich dir mein Herz, und allen was dieses einschließt, und so weihe ich dir mein Wollen, gut zu sein….
Ältliche Ferse überkamen die Lippen des Gläubigen bei diesen Gebet, bis dieser sich mit einen langen, stillen Moment ihrer Obhut wieder entzog. Vorsichtig rafft er seine Robe an und erhob sich alsbald er wieder seinen Pflichten nach gehen würde, seinen alles geliebten Pflichten über das Sinnieren Temora’s und das da sein für jenen Menschen die ihn brauchten, wie auch seinen Aufgaben…
Ein Zupfen des Blumenkranzes...
Verfasst: Dienstag 6. Juni 2006, 14:07
von Farion Lefar
Verschwommen Blickte er auf die letzten Tage zurück, beide Hände vor seinem Gesicht gehoben welches sich wie ein Schleier dahinter verbarg. -Ein neuer Bruder trat dem Orden bei, Crean er hatte ein gutes Herz dies erkannte der alternde Gläubige auf Anhieb, selbst ihrer Gnaden hielt an dem aufrechten Gemüt des kurzhaarigen fest-.
Der Orden er war im Wandel.
Nach dem Tot Leon's welcher einige Sommer schon zurück reichte und den herben Ereignissen zwischen den verhärteten Fronten Rahals und Varunas. War es auch die Berufung ihrer Gnaden Valeth, welcher auf die Anfrage des Ordens ihre Dienste in diesen stellte. Diesen Tag würde Farion bei langen nicht vergessen, viele Erinnerungen gingen mit dieser jungen Templerin in ihm mit. Und dennoch war der Stoff der Robe welcher über seine Schulter liegt noch nicht ganz getrocknet, und holte selbst das ruhigste Gemüt wieder in das hier und jetzt zurück. So hatte er sie noch nie erlebt, weder noch in geringsten erahnen können. Geborgen und beschützt hielt er sie zu Boden gesunken in seinen Armen. Stille Momente flüsterten die Tränen von ihren Schmerz, welche selbst das Mitgefühl des Ritters in Mitleidenschaft zog. Auch wenn der Orden sich in größter Blüte seines Daseins aufhielt, waren es auch mit gleich die schwersten Zeiten für Farion selbst, Erinnerungen galt es zu bewältigen, damit um zu gehen, keine Prüfung des Glaubens konnte höher sein, wenn „SIE“ einen dieser Menschen welche uns nahe stehen zu sich holte,….
Langsam erhob er sich von seinem Platz, und schlich Schritt für Schritt durch das Ordenshaus, angekommen vor seinem Arbeitszimmer zog er die Tür grade soweit auf das er hindurch huschen konnte, und schloss sie mit einem leisen Klicken wieder hinter sich. Kurz nur binnen eines Moments schweiften die Smaragd farben'den Augen Farion`s durch das spärliche Zimmer und hielten sich im Schein der flimmernden Kerze fest. Wie würde es nun weiter gehen, würde er einschlafen und Morgen alles mit andern Augen sehen? Wenn er eins aus den Lehren Leon's mitnehmen konnte war es sein ständiger Optimismus welchen er wieder erkannte in der Jungen Templerin auch wenn dieser sich in einer andern Art wieder gab war es doch der gleiche Weg.
Sanft fühlend zogen sich die Fingerspitzen seiner rechten über den Hölzernen Tisch als er diesen mit einigen Schritten um ging und vor seinem Flauschigen Sessel halt machte, dabei viel sein Blick auf das angelehnte Schwert mit goldenen Knauf, die Waffe des Ritters, würde man sie wohl bezeichnen und doch verstanden viele nicht ihren Symbolischen Wert. Vorsichtig Griff er nach dem Knauf und zog die Klinge mit leisem Gesang heraus, mit der Spitze nach oben deutend und der Parierstange über den Handfläche, ein Schwert wie jedes andere und doch zugleich das Heiligste Symbol was jeder unwissentlich bei sich trug. Mit einer geübten Drehung wendet er die Spitze nach unten, und stellte sie kurz auf den Tisch, der Knauf nun nach Oben zeigend die Parierstange in die wagerechte gebracht könnte man meinen es wäre ein verlängertes Kreuz was ein jeder bei sich tragen würde, und so selbst unbewusst das Zeichen der Sieben Schreine wie das der Kirche bei sich trug. Zwischen einem schmalen Lächeln führt er die Klinge wieder zurück in die Scheide und stellte sie an ihren Platz zurück ehe er sich in seinen weichen Sessel fallen ließ. Und doch gingen ihn die Schneeweißen Haare nicht aus den Kopf, am nächste Morgen würde er sie aufsucht und nach ihr sehen, sei es seiner selbst Willen, oder doch eines geweckten Gefühles wegen…… ? ……….
Verfasst: Mittwoch 7. Juni 2006, 23:17
von Sanjana Valeth
Ruhig war es geworden… Das schneeweiße Haar. Ruhig, in sich gekehrt… Und doch versuchte sie immer wieder Mut und Hoffnung zu schöpfen.
Das Grab… sie suchte es jede Nacht erneut auf, verharrte dort Minuten… oder gar Stunden. Betete und fand sodann den Weg heim in das Kloster…
Doch zuvor, wie jeden Abend, brachte sie ihre Tochter zu Bett und sang ihr, mit ihrer geschulten Stimme, ein Nachtlied. Doch diesen Abend ward es schwer…
Erklärungen waren nötig… Musste doch auch die kleine Tira wissen, was mit ihrer …Tante… passierte…
Es ward ein langer Abend, wahrlich… Und so ward Sanjana froh, mochte auch ihr kleines Licht der Hoffnung endlich schlafend im Bette liegen. Schlafen… Lage hat die junge Templerin nicht mehr richtig geschlafen… Vor Sorge… Vor Trauer…
Und so machte sie sich vor ihrem Besuche am Grabe auf, um Einkehr in das Gebäude des Ordens zu finden…
Wohl wie jeden Abend, an welchem Sanjana dies tat, fand sie den werten Sir Lefar auf, welcher nun auch ihr Ordensbruder ward. Trost mochte er ihr noch am gestrigen Morgen gespendet haben, lag sie doch weinend in seinen Armen. Sich selbst nicht erkennen, gar
halten könnend, suchte ihr innerstes selbst die Ruhe und den Frieden der menschlichen Nähe. Thancred gab ich jene schon am Abend des grausigen Fundes, doch am nächsten Morgen dann Sir Lefar? Beschämt muss die junge Templerin hiernach gewesen sein, schenkte sie
ihm doch solch unübliche Nähe, welche gerade für sie wohl so befremdlich gewirkt haben muss.. Doch Trost, sei Trost. Und jenen nahm sie nur zu gern an.
Doch jener Abend ergab erneut ein wahrlich offenes Gespräch… Mögen Dinge über die Lippen geflossen sein, welche so ehrlich waren, wie jener Trost am Tage zuvor.
Spät ward schon die Nacht und so saßen das weiße und das blaue Haar an der Tafel des Ordens, welche im Dimmerlicht der Kerzen erhellt wurde.
So mochte es Farions Anliegen sein, seine Gedanken über alles Vergangene seid jenem ersten Aufeinandertreffen beider Gläubigen, zu Worte zu fassen. War er doch der Meinung dem nicht gerecht werden zu können, was die junge Templerin ihm damals, als er noch ihr
Schüler war, auferlegte. Wenig Zeit hinderte den Blauschopf… Ward er, laut seiner Worte, doch einfach nicht im Einklang mit sich zu jenen Zeiten…
Entschuldigende Worte fanden seine Lippen, doch es rief nur ein Schweigen in Sanjana hervor.
Erst nach einigen Momenten die in der Stille des Schweigens verstrichen, mutete es der jungen Templerin wieder an zu sprechen, und so sprach sie mit ruhiger Stimme zu jenem. Niemals hatte sie das Vertrauen in ihren Schüler aufgegeben, nicht einst in jener Zeit da er sie nicht auf suchte… Und so erzählte sie ihm, dass sie einst, als sie noch ein Kind war, von einem Paladin errettet wurde, aus den Klauen des Todes.
Und jener Ward vom Charakter her ruhig und besonnen… bis in den heutigen Tage ward er ihr in Erinnerung geblieben und eben jene Eigenschaften, welche sie damals zu schätzen gelernt, spiegelten sich in jenem Blauschopfe wieder. Ward er doch jener erste Ritter, welchen sie außerhalb des Krieges erblickte und kennen lernen konnte.
Auch dieser Zeiten zeigte sich die Wissbegier ihres Schülers, als Jener zu erfragen gedachte, was nun Paladine sein in ihren Augen…
Und so berichtete sie, was der die Paladine seien. Ihres Wissensstandes nach waren jene etwas wie eine Vereinigung von Templer und Ritter… welche Fähigkeiten jener besaßen… Bewunderung erklang aus den Worten des Ritters Lefar für jene Männer welche besonnen waren wie Templer und gleich eines Ritters…
Und nun war es an Sanjana ein weiteres Geheimnis zu enthüllen, jenes, das sie Farion durchaus zutrauen würde den edlen Stande dieser Zunft zu erreichen… Ungläubig sah er sie an und es schien ihm nötig zu sein ihr zu berichten, was er ersonnen, als er ihrer Schülerschaft fern geblieben sei… hatte er sich doch eingeredet sie enttäuscht zu haben und unwürdig zu sein… doch zerstreute sie seine Zweifel…
Noch weiter ward ihnen zu besprechen… doch ein junger Bruder des Ordens trat ein und beendete das Gespräch auf diese Weise…
ward es doch nur für ihren Ohren bestimmt…
Verfasst: Sonntag 11. Juni 2006, 11:45
von Farion Lefar
Seltsam betrachtete Farion diesen einen Schlüssel welchen er kurz vor seine Augen gehoben hatte. Der Schlüssel zu einem Haus, zu einen eigenem Heim. Würde er dies brauchen? Seit gedenken verbrachte er seine Nächte im Orden, oder im Kloster der Templer, ja selbst auf dem Stuhl im Seitenhaus der Kirche ist er weg genickt.
Einige Zeit unterhielten sie sich über das Haus, die Vergangenheit welches auf diesen Lag und die Bedeutung welche es für Sanajana hatte, lass er schon aus ihren Augen wo sie es das erste Mal erwähnt hatte. Vorsichtig führte er die Hand mit dem Schlüssel wieder an die Seite. Könnte er so ein Geschenk worauf so viel Hoffnung liegen würde annehmen. Man meinte wenn man nicht beginnt aus den Geschichten der vergangenen Zeiten zu lernen sei man verdammt dieselben Fehler in aller Ewigkeit zu wiederholen. So entschied sich der Blauschopf dieses Haus anzunehmen, ganz gleich auf den Wunsch von Sanjana’s, oder auf einen Materiellen sinne her. Allein die Hoffnung welche er versuchen würde diesem zu geben wäre Grund genug aus der Vergangenheit zu lernen. Viele würden sagen es hätte nicht die Ansprüche für einen Mann in seinem Stande, die Umgebung wäre nicht „Akzeptabel“. Ganz gleich wie zurück gezogen der Blauhaarige Ritter schien, war ihm das Verbunde Volks Gefühl eines der Wichtigsten und hier hatte er dieses aufs Neue. Flüchtig ohne etwas Rücksicht zu zeigen, nahm er die Hand von Sanjana und drücke sie lieb, als er auch schon mit ihr die Hölzerne Treppe hinauf Eilte. Sie hätte es schon eingerichtet, jedoch könnte er nach seinen belieben es wieder umgestalten, sprach sie immer wieder beiläufig. Die Freude Farion`s stand ihn Förmlich ins Gesichts geschrieben als er sich dankbar vor der jungen Templerin stellte. Sie war steht’s verpicht darauf das gute zu tun selbst wenn es um das begehr seines Wohles ging, hatte es gedauert bis sie endlich aus ihrer Furore der Worte heraus fiel und den vor sich stehend Ritter stumm anschaute. Langsam suchten beide Hände des Blauschopfes die ihren und hielten sie aus Überzeugung einfach nur vor sich fest, vorsichtig wiegte sich ein schmales Lächeln auf seine Lippen welches Sanjana’s Sanft widerspiegelte, jedoch hielt dieser Moment nicht lange den Zauber aufrecht und Pflichten würden nach ihr Verlangen als sie auch schon wieder aus dem Haus kehrte und Farion seines neuen Wohnsitzes überließ.
Später am Abend
Funkelnde Sterne zeigten die ganze Pracht des Himmels. Jeder einzelne trug das Licht welches die Nacht erhellte in sich. Selbst die Strahlen des an diesen Abend Sichelförmigen Mondes welche den Boden mit seinen Silbernen Fäden brühte schien Farion den Weg zum Kloster aufzeigen zu wollen. Gewissens los von seiner langen Reise wieder an Land gegangen. Geleitet von den Sternen fand er sich auch schon nach einigen Stunden vor den schweren Klosterpforten wieder. Selbst er war überrascht als er hinauf zu den Zinnen der dicken Mauern blicke und zeigte weiter keine Reaktion. Bis er sich vom Schicksaal erweichen ließ und die Bitte welcher schon lange auf seine Seele brannte noch um diese Zeit hier los zu werden zu Kopf nahm. Anklopfend trat er dann ein Schritt zurück und Musterte die Türen, als sie sich auch schon um einen Spalt aufgezogen wurden. Überrascht schaute er zu der Person, die Schneeweißen Haare zu einem Zopf gebunden und doch durchzogen einige Strähnen das junge Gesicht. „Euer Gnaden „ formte es die Lippen Farion`s erneut mit Überraschung, und doch war es die Person die er aufsuchen wollte. Kurz begrüßten sie sich als sie den alternden Gläubigen auch schon den Weg ins Kloster ebnete, jedoch viel ihn immer wieder das schwer Müde Gesicht der Templerin auf. Farion tadelt sein Blick zu Boden und besaß darauf wieder gehen zu wollen um an diesen Abend nicht noch mehr Umstände zu machen. Bis sie ihn davon erzählte das sie von einer Schlange gebissen wurde. Als hätte die Sorge selbst beide Hände auf die Schultern Farion`s gelegt sacken diese etwas herab. Dann bestand er noch darauf sich die Wunde einmal selbst anzusehen so wie er eins von Bruder Novel mitnehmen konnte welcher die Heilpraktiken Studierte. So kam es doch immer wieder vor das selbst Demut die Liebliche Templerin um ihr eigenes Wohl kein halt machte und sie jedes Leid ertragen würde und sich keinen Schmerz ansehen lassen würde nur um nicht die Sorge in jemanden andern wecken zu müssen. An sie geklammert führte sie den Ritter in ihren Schlafraum und setzte sich auf seinen Wunsch hin aufs Bett die festen Stiefel von ihren Beinen zupfend drangen auch schon der Bandagierte Knöchel zum Vorschein. Auch diese waren vorsichtig abgewickelt, und die Wunde sorgsam gemustert. Mit viel Feingefühl tastete Farion die Stellen um die Wunde ab, bis er schließlich auf das Zentrum des Bisses zu Steuerte. Leichte Schwellungen und eine starke Errötung der Haut, ließen den Ritter erneut erheben und eine Salbe aus der Kommode Sanjana’s suchen. Diese wurde mit viel Sorgfalt auf die Wunde getragen welche das Kühle Gefühl erzeugen sollte um die Schwellung wieder abklingen zulassen. Kurz darauf erhob er sich wieder so recht zufrieden war er nicht, jedoch sollte dies vor erst genügen sich der Wunde vorgebeugt zu haben. Er würde sobald er Bruder Mark erreichen könnte diesen ins Kloster beordern lassen, das dieser sich den Schlangenbiss selbst noch einmal Ansehen könne.
Scheu lächelte Sanjana ihn an, und bat ihn Verständnisvoll nun ihr Zimmer zu verlassen, damit sie sich noch kurz umziehen könne. Selbstverständlich neigte er seinen Kopf und wartete vor ihrer Tür bis diese erneut aufgetan wurde nun könne er ihr endlich sein Dasein beipflichten und sich noch einmal für seine Unannehmlichkeiten Entschuldigen welche er um dieser Zeit machte.
Auf eine Bank nahe dem Klostereinlass nieder gelassen berichtete Farion seine Bitte.
Einst schenkte Temora ihn selbst die Vision vor dem Baum des Lichtes.
Eingehüllt in strahlendes Licht, mit der Wärme beflügelt dort ihre Gunst erworben zuhaben wollte er erneut um eine die Sèance bitten. Nun würde er an diesen Ort zurückkehren, wo einst ein Teil der Kraft ihrer in den jungen Sprössling gleitet wurde aus welchen sich der Baum des Lichtes geboren hat. Sieben Nächte des Glaubens in der Sèance der Tugenden würde das Vorhaben dauern. Zu Tage würde er sich an dem Arbeiten des Klosters anschließen, und den jung Templern wie den andern Einwohnern des Klosters helfend zu Hand gehen. Kurz bedachte Sanjana seine Worte und zögerte keinen Moment ihm ein Zimmer im Kloster zu geben. Überrascht war sie trotz dem etwas als er sie darum bat das sie an jeden dieser Nächte so wie er die Sèance vor dem Baum des Lichtes abhielt sie an seiner Seite wissen wollte, jedoch weiter ging sie nicht darauf ein sie konnte sein Vorhaben wohl schon aus seinen Grünen Augen lese welche den Dank und die Ehrfurcht vor diesen Ort ausstrahlte welchen er nach dem Ableben Bruder Leon’s nur schwer wieder betreten konnte.
Sie gab ihn noch einen Schlüssel zu seinem Zimmerchen und erwartete den Blauhaarigen am frühen Morgen an der Speisetafel wo alle Gemeinsam den Tag mit einem Tischgebet beginnen würden. Wie auch der Pfad0 Farion`s……..
Verfasst: Sonntag 11. Juni 2006, 23:36
von Sanjana Valeth
Der Abend brach an… Der Abend, nach jener Nacht, in welcher sie mir erschien und, zumindest versuchte, mir die Schwere meines Herzens zu nehmen…
Wahrlich ward es erleichternd… Sie zu sehen… Ihre Stimme zuhören… Ihre beruhigenden Gesten zu vernehmen…
Ruhe sanft… Träume nun deinen Traum… Die Freiheit ist dein…
Veni… venenoi…
Kreisten meine Gedanken doch nach jener Nacht wahrlich um die vergangenen Dinge der letzten Tage…
Werde glücklich….
Vergiss niemals deine Aufgabe…
Worte… Worte… Das vergangene… Hast du mich aus diesem Grunde aufgesucht? Hast du gesehen, wie ich zu einer Frau wurde, die man niemals in mir sah…? Eine gebrochene Seele…
Sollen die Erinnerung und deine Worte aus der vergangenen Nacht mein Herz beieinander halten…
Werde glücklich…
Nun kann ich es… Ich danke dir… Ruhe sanft.
Immer wieder versuchte ich an diesem Tag meine Gedanken der bevorstehenden Nacht zu widmen. Wusste ich doch um Bruder Farions Vorhaben.
So verstrich die Zeit und selbst das gemeinsame, abendliche Essen mochte ich wohl vergessen haben… Mochte es so weit kommen, dass Bruder Farion mir einen Besuche bescherte… wohl lag es in seinen Sinnen sieben Mond beschiene Nächte unter dem heiligen Baume der Temora zu verbringen und so ersuchte er mich, ihn dort zu geleiten…
Welcher nun erneut unter meiner Schülerschaft stand ward in dieser Zeit, als sich der Mond zu erheb begann, unter die Blätter des heiligen Baumes getretetn und gülden leuchtete das Blattwerke im silbrigen Mondenschein…
Und so sprach ich mit ihm… stellte Fragen über die Tugend der Demut… was jene sei… welches Kind der Temora sie gelehrt… Und als er mir berichtete, erhob ich mich von meinem Platze, pflückte ein einzelnes Blatt vom Baume und hielt jenes in meiner Hand, als ich erneut neben meinem Ordensbruder Platz nahm.
Ich sah, wie sichauf dem Blatt aus schimmernden Funken ein Bildnis zeigte...
Ein Hirtenstab...
Demut...
So baute ich nach und nach die Verbindung zu Temora auf und verband jene gen Farion, indem meine Hand in die Seine…
Und im Scheine des Lichtes und durch die Anrufungen Temoras spürte ich die Macht des Baumes und es wirkte auf meinen Geiste… Und so übermannte es auch langsam den neben mir ruhenden Ritter, merke ich doch, wie sein Sein dahin ging…
und mir ward bestimmt, ihn auf jenen Pfaden zu begleiten…
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
Verfasst: Montag 12. Juni 2006, 12:08
von Farion Lefar
Die Sèance Ilara’s
Wandelnd, zog das tanzende Licht durch ihre Hand. Eingehüllt von einem Gefühl der Wärme und der Zuneigung brachten den Ritter an einem andern Ort.
Viele Menschen waren an diesem, Frauen und Männer selbst Kinder liefen über die Straßen. Aber irgendetwas schien nicht zu stimmen, Liebe Mut und Wahrheit schien an diesem Ort aus den Herzen der Erwachsenen verbannt. Die Pflanze des Hochmutes hat sich ihre Herzen angenommen und wiegen es ohne Verstand durch ihr leben.
Einige Meter wandelte der Ritter über die Straßen, bis er ein Zupfen an seinen rechten Ärmel vernahm. Mann konnte ihn sehen? Wie würde dies möglich sein. Er drehte sich zu Seite und erkannte diese tief Blauen Augen wieder. Von Blondes Haar durchzaust und kaum Stoff an dem Lieb wimmerte ein kleiner Junge mich an. Vorsichtig beugte ich mich zu ihm herunter. Mitfühlend streift die rechte Hand Farion`s über seine Wange. Als er diesen einige Goldstücke gab. Der Junge stand einen Moment schweigend und schaute auf die Münzen als hätte er alles andere erwartet in dieser beflügelten Welt des Falschen Stolzes.
Kurz verzerrte sich das Bild vor Farion`s Augen und klarte sich erneut auf. Der Ort er war derselbe die Menschen diese Gesichter dieselben. Nach einigen Schritten dieses Revue das gleiche Zupfen an seines Ärmel's, jedoch schien es ein andere Junge zu sein. Rabenschwarzes Haar genauso durchzaust, von dunklen lumpen angezogen. Wimmerten seine Lippen dasselbe wie zuvor. Wieder wollte ich mich herab beugen und diesen sein Leid zu lindern, jedoch ich konnte nicht. Der rechte Arm streckte sich aus und Schubste das Kind bei Seite.
Ein Ruck durchfuhr Farion in diesen Moment, als könnte er Schmerz von der Elle bis zum Knie spüren. Nun lag er vor einem Mann die kleinen Händchen über das Gesicht ziehend. Er fand sich wieder im Angesicht des Kindes welches von dem Manne bei Seite geschubst wurde. Eine Stimme im Hinterkopf hallte
„was... empfindet ihr...?“
„dieser Mann... was denkt ihr Über ihn...?“
Trauer umschloss das Herz des Ritters wie vor dem Baum, als auch in seiner Vision. Welche das Bild anhielt.
„er, ... er ist von der Hochmut verführt, ... ich ... und doch .. hege ich ...Trauer über ihn ..“
„die Hoffnung das er .. seine Tat im nächsten Moment mit Reue begegnet...“
Die Stimme ertönt wieder aus seinem Hinterkopf.
„oder... ist es euer Herz... welches weint um die Tugend, welche in dem herzen“
„des Mannes keinen Anklang fand....“
Einen Moment ging nichts von dem in der Ordenstracht gekleideten Ritter aus bis er seine Lippen wieder zu Worte Formte.
„Ich fasse mir an die Brust, und doch weine ich .. um diesen Mann...“
Die Bilder lösten sich in einem verschwommenen Ton wieder auf. Und er fand sich wieder im hier und jetzt. Mit dem vorsichtigen Öffnen seiner Augen, perlte sich eine Träne an seiner Wange hinab und Tropfe von seinem Kinn ab. Brüht am Herzen schaut er zu Sanjana herüber, ihre Lippen Formten Stumme Worte… „Weine nicht „.
Der Kopf Farion`s fand sich unweigerlich in diesem Moment an der zierlichen Schulter der Jungen'templerin wieder, welche behutsam die Hand auf seinen Hinterkopf legte…
So wie man nicht mehr in der Lage ist seinen Stolz in Zaum zu halten, so sucht uns die Hochmut ein, Taub’t unsere Ohren, und lässt uns nicht einmal mehr den Hilferuf unser eignenden Kinder verstehen. Sie lehrt uns die Welt nicht als ein ganzes zu sehen, sondern jede Entscheidung mit bedacht zu wählen. Und lässt sich nicht in dem Bann die Materellen ziehen. Kinderaugen verraten uns wie man die Welt besser machen kann, sie sehen die Wahrheit in einer Person und können uns mehr verraten über dieser als man vielleicht selbst von einem weiß.
Nochan diesem Abend suchten die Jungen'templerin mit dem Blauhaarigen Ritter das Grab Ilaras heim, um dort ein Gebet zu sprechen, hier würde sich die Demut in Farion's Herz bannen....
Verfasst: Montag 12. Juni 2006, 12:43
von Sanjana Valeth
Lange noch spazierten der Blauschopf und das schneeweiße Haar durch die Nacht. Ein Waldstück ward es, nahe des Klosters, in welchem Sanjana oft umherstreifte.
So mochte sie den ritterlichen alsbald zurückführen zum Kloster, doch sie selbst wusste, dass ihre Gedanken noch Freiheit suchten, und so verlies sie die heiligen Mauern erneut bis zum Morgengrauen.
Schlafen… konnte sie seit „jenem anderen Ereignis“ schon lange nicht mehr…
Doch auch Sanjana mochte zurückkehren vor Sonnenaufgang und ihre Erschöpfung lies sie in einen tiefen Schlaf fallen. Lange hielt dies jedoch nicht an, so das gemeinsame Frühstück nicht versäumt werden sollte, weckte Tira doch ihr Mutter.
So verbrachte Sanjana den Tag in ruhe damit die Gänge des Klosters auszufegen, die Acker zu bestellen, sowie die Wolle der Schafe zu scheren. Übliche Klosterarbeiten, welche sie in den letzten Tagen nur zu gern annahm. Kurze Gespräche lenkten das schneeweiße Haar von ihren Gedanken ab, ward sie wahrlich dankbar hierfür.
Schnell sank die Sonne erneut gen Horizont danieder und alsbald schon ward sie verschwunden. Der Mond, mit seiner immer dicker werdenden Sichel stieg empor, als wolle er die folgende Nacht mit seinem Strahlen erhellen… Als… wolle er Farion den Pfad erleichtern mit seinem Lichte.
Begann der Abend doch fast wie der vorige: der edle Rittersmann, sowie die junge Templerin saßen erneut vor dem Baume des Lichtes.
Mitgefühl…
Worte dieser Tugend geweiht, flossen über Farions Lippen und wusste er wohl, dass die zierliche Hand der jungen Frau erneut die seine suchen würde. Wusste er auch, dass in ihrer anderen Hand ein frisches Blatt des Baumes ruhte, welches aus schimmernden Finken ein Herz in der Mitte dessen abbildete.
Mitgefühl…
Sollte der Blauschopf nun sehen, was für ihn bestimmt ward...
Verfasst: Montag 12. Juni 2006, 15:36
von Farion Lefar
Die Sèance Amyra`s
Leises Plätschern eines kleinen Flusses welcher seinen Arm durch ein kleines Dorf hielt, und den Einwohnern die Lebensessenz des Wassers gab. War nur ein Bild welches sich vor seinen geistigen Augen auftat. Einige Hütten und ein etwas größer Dorfplatz zeigten das Geschähen an diesem Ort sehr genau wieder. Fast Menschenleer schien es hier zu, zu gehen.
Nach einigen Schritten welche Farion durch das Dorf führten ließen ihn vor einer Hütte einkehren diese war mit Stroh überdacht und mit Lehmziegel erbaut worden. Aufmerksam trat er näher an das Haus heran. Die meisten der Bewohner tummelten sich in diesen, welches Farion etwas Skeptisch wirken ließ.
Was Ging hier vor?
Vorsichtig trat er über die Schwelle und schaute sich um. Mitfühlende Gesichter zeigten sich auf den der Anwessenden, standen sie doch alle um ein Bett herum. In diesem Fieberte ein kleines Mädchen nicht Älter als das 10 Lebensjahr mit Perlender Stirn.
Trauer breitete sich in Farion aus, bei dem Bild was ihm geboten wurde. Die Mutter welche an ihrer Seite saß und ihre Stirn mit kaltem Wasser kühlte.
Ein man Sprach empört!…
„Der Heiler aus der Stadt wollte Hundert Goldmünzen!“
„Wie sollen wir soviel Gold aufbringen!“ Empörte eine Ältere Dame
Dann wieder kehrte Plötzliche Stille ein, Farion welche zum Fuß des Bettes getreten war hob sein Blick. Alle Gesichter schauten nun zu ihm. Als würden sie ihn wahrlich erkennen können wie er Leiblich da stand.
Leise hallte die Stimme wieder aus seinem Hinterkopf.
„Das Leben wie es geachtet wird, vermag durch das Leid anderer beeinflusst zu werden. Diese Menschen hier bewerten ihr eigenes Leben so hoch wie das eines andern oder eines welches Leid in sich verbirgt. Darum werden sie niemals die Hoffnung aufgeben. Und doch sind sie in keinen Glauben geschult. Die Ängste ein Leben zu verlieren, beherrschen noch immer die Herzen der Menschen und lassen sie die Hoffnung manchmal aus den Augen verlieren.
Und nun tritt an die Seite des Kindes….. „
Die Stimme verschwand wieder in einem Echo, die Gesichter der Menschen zeigen wieder Emotionen und konnten Farion nun genau sehen.
Vorsichtig trat er an die Seite des Bettes, keiner der Anwessenden vermochte einzuschreiten.
Warum taten sie es nicht? War er nicht ein Fremder? Welchem man nicht einfach herein lassen würde? Oder sahen sie die Hoffnung in seinen Augen….
Langsam kniete er sich neben das Bett, das Kind drehte sein Kopf etwas zu Seite. Wieder diese Tiefblauen Augen das Blonde Haar, langsam tastet er nach der Hand des kleinen Mädchens und umschloss diese mit seinen. So erfordert es manches Mal die Kraft am Mitgefühl fest zuhalte. Allein in diesen Moment sammelte sich das ganze Mitgefühl in dem Ritter. Es schien förmlich unerschöpflich zu sein, die wohlige Wärme welche durch seine Hände wanderte und übersprang auf die schwache Hand des kleinen Kindes. Versetzte diese wieder mit Wärme, den Schmerz zu teilen sei er noch so Groß ließ jedes Herz Wissen ...man ist nicht alleine…
Ein Lächeln zeigten die kindlichen Lippen widerspiegelnd als auch schon die Vision wieder in sich zusammen viel.
Besinnend erwachte Farion mit einem Nicken,erhob er sich nun verstehend und wandte sich zu der Templerin. Welche ihm nun den Weg an das Grab Amyra`s zeigte.
An diesem angelangt Nickt Sanjana ihm kurz zu, darauf trat Farion an das Grab niederkniend, mit einem Gebet das Mitgefühl ins sich bannend.
Ich bin hier um wahrhaft Hilfreich sein zu können,
Hier um „Sie“ zu vertreten,
Ich brauche mich nicht zu sorgen, was ich sage, oder tue denn „Sie“,
„Sie“ wird mich führen,
Ich bin zufrieden da zu sein wo immer „Sie“ es wünscht,
Mit der Erkenntnis, das „Sie“ mit mir dorthin geht,
So werden wir alle geheilt, in dem wir uns von „Ihr“ lehren lassen wie man heilt.
Verfasst: Dienstag 13. Juni 2006, 12:22
von Sanjana Valeth
Als wären die vergangenen zwei Nächte schon zu solch Ritual geworden, fanden sich Bruder Farion und ich zur Stunde des aufgehenden Mondes am heiligen Baum des Lichtes wieder…
Worte… fielen nicht…
Lediglich Blicke verrieten, dass es beginnen sollte. Und so nahmen wir Platz im Grase, welches noch die Wärme des Tages in sich trug.
So ward ich es, welche erneut, in voller Demut und Dankbarkeit, ein Blatt des heiligen Baumes nahm. Diese Nacht, sollte er es sehen… Das Symbol… Die Tugend, welche Temora ihm darbot diese Nacht…
Ein Tropfen… Ein… Blutstropfen…
Opferbereitschaft…
Das Blut ist das Symbol der Opferbereitschaft…
Hörte ich meine Stimme erheben.
Man kann es Bildlich sehen, was immer man opfert, ist Teil des Blutes. Sei es das Blut direkt, oder, als Beispiel, eine lieb gewonnene Sache, oder gar Gewohnheit.
Das Blut ist das Leben und so geben wir es und bilden ein besonderes Band. Zwischen dem Mensch… und dem Gott.
Diese Worte... Die Pilgerreise zu jenen Schreinen damals... Es ward in mir.
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
Verfasst: Dienstag 13. Juni 2006, 13:30
von Farion Lefar
Die Sèance Brynn’s
„Es, es ist so Dunkel“
Murmelte eine Kinderstimme. Überall war es etwas Nass, die Wände, der Boden, wie in einem Kerker könnte man meinen. Der Geruch von verfaulten Speisen, und Nahrungsmittel brachte jede Nase zum Rümpfen. Eine lange Gasse durchzogen mit armen Menschen welche nicht mehr besitzen als wie die freie Luft zum Atmen tat sich vor dem Geistigenauge Farion`s auf. Viele Menschen wurden von der Armut heimgesucht, besaßen nichts zu Essen magerten soweit herab das sie der Hungertet heimsuchte. Noch immer schleicht er durch die Gassen der meisten Städte und rafft die Menschen dahin.
All diese Menschen, All diese Seelen, kann man alle Retten welche ungerecht von dem Leben der Wohltat verstoßen wurden?
Was für ein Opfer wäre es ein Leib Brot, ein Krug mit Wasser denen zu reichen welche es am dringendsten brauchen.
Ein Mensch könnte mit dem Mut zu Opferbereitschaft viele andern das Leben retten. Und doch wäre seins somit verwirkt.
Langsam verzog sich das Bild der langen Gasse, und wie im Fluge wurde er durch diese gezogen, bis es sich wieder aufklarte. Krauseliges Haar in Form eines langen Bartes hing an seinem Gesicht herab, in seiner rechten Hand ein alter Stab nicht mehr als morsches Holz welche ihm sein Gang erleichterte. Mit Lumpen gezeichnet tastet sich der alte Mann durch eine Gosse. In seiner freien Hand ein Leib Brot. Er schätzte sich wohlhabend eine Goldmünze von diesen Kissen'sitzern ergattern zu können welche sie mit Hochmut vor ihm fielen ließen nur um ihn nieder knien zu sehen wie er danach greifen würde.
Schnell hatte er sich davon was zu Essen gekauft, und verspeiste zwei der drei Brotleibe noch auf der Stelle. Eins jedoch würde ihn die nächsten Wochen überleben lasse, und neue Hoffnung geben können.
In einer Ecke ließ er sich nieder und nickt kurz ein.
Erst als sich die magern Finger um seinen Stab vor Kraftlosigkeit öffneten, und dieser zu Boden viel wachte er wieder auf. Grummelnd griff er nach diesem und schaute sich etwas irritiert um, er war nicht mehr alleine. Ein Kind es stand vor ihm nicht mehr Stoff am Leib wie er selbst.
„Diese Blonden Haare, diese Blauen Auge“
Immer wieder viel der Blick des Kindes auf sein Leib Brot, welches wohl in seinen Schlaf selbst befreit hatte und vor ihm zu Boden fiel. Als er den Blick des Kindes deutet erhob sich der Knausäbart und zog seinen Stab einige male durch die Luft.
„Kusch“
„verschwinde“
Fauchte er mit alter Kratziger Stimme, und griff schnell nach seinem Leibbrot dieses wieder sicher bei sich wissend ging er an dem Kind vorbei. Jedoch kam er nach einigen Schritten wieder zum stehen. Was machte er in diesen Moment. Er erinnerte sich zurück Bilder der Vergangenheit, wie ihm jegliche Hilfe versagt wurde. War er jetzt nicht der Reiche Mann, und das Arme Kind er?
Langsam drehte er sich wieder herum und schaute auf sein Leibbrot, dann ging er wieder zurück zu dem Kind, und stopfte dieses förmlich in seine Hand. Dann auch schon verschwant der Alte Mann um die Nächste Ecke allein sein Knausern war nur noch zu Hören.
Die Blauen Augen das Kindes zogen sich noch etwas Zögernd auf das Brot als er dieses auch schon Hungrig verspeiste. …
Dann auch schon zerbrach das Bild der Vision in aber vielen Stücken von Scherben.
Lange noch weilten die Junge Templerin und der Blauschopf vor dem Baum des Lichtes und wählten mit bedacht ihre Gedanken über die Opferbereitschaft.
Und wie auch in den Nächten zuvor geschah der Gang an das Grab jenes Kindes der Temora, an diesem sich die Opferbereitschaft in Farion bannte.
So wie man etwas von sich gibt,
so wird man etwas empfangen,
So wer verzieht, dem wird verziehen,
wer sein Leben hingibt,
erwacht zum ewigen Leben.
Verfasst: Donnerstag 15. Juni 2006, 14:19
von Sanjana Valeth
Nacht um Nacht… um Nacht. Ja, drei Nächte waren es bereits und so sollte die heutige die vierte sein. Temora allein wusste, welch Bilder der Blauschopf sehen sollte, welch Worte er vernehmen würde und so traf man sich im Glanze des Mondlichtes am heil’gen Baume.
Als würde der Baum willig ein Blatt seines Kleides geben, so schwebte es schon fast in die Hand der jungen Templerin. Wusste sie doch so, dass das Blatt auch nicht vrgehen würde. Denn es würde ein Teil Sir Lefars werden. Das Blatt… des heiligen Baumes, in eine Vision, welche als Gedanken in seinem Herzen verwahrt werden sollen.
So mochte sich in jener Nacht auf dem Blatte erneut ein Symbol erscheinen.
Ein Schwert… aus dem sanften Schimmer des heiligen Baumes.
Ein Schwert…
Verfasst: Donnerstag 15. Juni 2006, 15:30
von Farion Lefar
Die Sèance Boresal’s
Wie ein Wärmender Mantel liegt sie einem auf den Schultern.
Lässt einen dem Ungewissen ohne Angst gegenüber stehen.
Selbst das Dunkel wird mit ihr Empfangen und in Licht gewandelt, so wie man die Tapferkeit besitzt sich dem zu stellen was einen die Größte Angst zeigt.
Die Tage im Kloster zogen nicht Spurlos an dem sonst Ruhigen Ritter vorbei. Arbeiten auf dem Kloster eigenem Ackerfeld, und an seinem Kloster eigenden Tieren. Wie das streben nach Wissen, und dem Beisammensein zu Tisch brachten ihre Stränge mit sich. Das Variie’ der Zeit verlor in den Mauern des Kloster seine Bedeutung an diesem Ort des Wissens und der Präsenz der Wärme war mehr als Einzigartig und würde ein jedes Herz welche sich auf den Pfad der Tugenden befindet in seinen Bann ziehen.
So war es auch wieder um Farion bestimmt den Abend mit Ehrfurcht zu beginnen. An der Seite einer Frau welche er in den letzten Tagen „Lieben“ gelernt hatte. Mit dem Symbol des Schwertes läuteten sich auch schon ein dunkles Bild vor seinem Geistigenauge ein.
Verziert in dem Spiegelnden Blau des Ordens ruhte auf seinen Leib die Rüstung welche er nur selten anzog um gegen die Schergen, und dem Leid vor zugehen. Kurz hob er die Arme etwas.
„Wo bin ich? „
Eingehüllt vom Dunkel der Bilder dämmert es um einige Meter vor ihm schwach auf. Die Arme Farion`s legten sich langsam wieder an die Seite, als er auf das kleine Licht zuging. Umso näher er dem kam schärfte sich das Bild vor ihm auf.
„Ein Schwert“
Sagte er leise. Er Stand schon immer etwas missmutig den Waffen gegenüber welche die Macht besitzen unüberlegte Taten zu begehen, und dem Leid und Schmerz andere Menschen welche um diesen nicht verstehen können in ihrer Form in die Welt heraus getragen werden. So schien die Klinge förmlich vor ihm in der Luft zu liegen. Ehe er sich versah ging eine Stimme von diesem Schwert aus.
„Viel Leid, viele Schmerzen, gehen durch diese Waffe aus“
„Wie kann es Tapfer sein sie zu führen und in Ehre zu halten“
„Ist es nicht der Wille des Menschen, und seiner Taubheit, wie in seiner Natur vor furcht seine Waffe zu erheben und ein Leben zu beenden“
Farion`s Scheue stand ihn förmlich in sein Gesicht geschrieben, schon in seinen jüngern Alter wurde er schon zeuge dieser Worte welche von dem Schwert ausgingen. Schmerz und Leid, vor Machthunger nach mehr, und der Angst welche ihre Augen verschließt, einen andern zuzufügen.
„Denkst du das es genug Kraft gibt sich dem Dunkel, ohne Angst entgegen zu stellen“
„Die Tapferkeit Prägt keinen Menschen,
jeder Mensch Prägt seine Tapferkeit für sich selbst im Anglicht seiner Angst.“
„Und nun greife nach mir, besiege Schmerz und Leid“
„Sei Tapfer im Angesicht jedes Moments welcher sie herausfordert“
„So wird sie dein ständiger Mantel vor der Angst sein“
Mit einem Echo der letzten Worte klang die Stimme ab, und kehrte wieder zurück in die Klinge. Nachdenklichkeit breitete ihre Flügel um Farion aus. Allein der Moment der Stille und die Verbindung zu Sanjana konnten seine Angst gegenüber dem Schwert erkennen.
Zitternd hob sich sein Schwertarm, die Hand öffnete sich zögerlich und schwebe noch abwartend über den einfachen Knauf der Klinge.
Kurz sammelte sich der Ritter, und griff mit der Entschlossenheit sich dem zu stellen, was Leid und Schmerz als Zeichen auf der Irdischen Welt fungieren kann, um diese mit seiner engenden Tapferkeit widerstehen zu können, um so der Hoffnung ein weitern Atemzug verschaffen zu können.
Noch im Selben Moment als sich die schlanken Finger um den Knauf des Schwertes legen … um dieses heran zu heben... brach das Licht das Dunkel auf welche eine andere Stimme mit sich Brachte.
Laut und Prüfend, trat sie an ihm heran.
„Ist dieser Weg GERECHT!?“
Beginn der Sèance Semborel`s
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