Zwischen den Welten
Verfasst: Mittwoch 21. Dezember 2011, 21:51
Lange stand sie am Rande der Lavagrube. Die Gesichtshaut spannte schon von der aufsteigenden Hitze. Es wäre so einfach, ein kleiner Schritt nur und schon nach wenigen Minuten wäre nicht viel mehr übrig, als vielleicht noch der dunkle Umriss ihres Körpers auf dem träge vor sich hinblubbernden Lavasee, dort wo sich die oberste Schicht kurz abgekühlen würde durch den Aufprall.
Ernste Zweifel waren in ihr aufgestiegen. Schon seit Tagen. War sie stark genug, ihrem Weg weiter folgen zu können? Weder gehörte sie zu dieser Welt richtig dazu, noch zu der anderen.
Für die einen nur der blaue Exot, von dem man sich Entspannung und Frieden zu den Verbündeten erwünschte und erhoffte, dem man aber auch nicht wirklich traute. Die Distanz war immer spürbar. Es wurden ihr keine konkreten Aufgaben anvertraut, das meiste lief an ihr vorbei.
Für die anderen diejenige, die am weitesten unten in der Hierarchie stand und die man anzweifeln, herumkommandieren, hinterfragen oder strafen konnte, egal was oder wieviel sie leistete oder versuchte, für die Gemeinschaft zu tun. Mittlerweile war es schon soweit gekommen, dass ihr offen ins Gesicht gesagt wurde, dass sie den Lehren der Sieben nicht mehr folgen würde, sich zu sehr den Menschen angepasst hätte. Und das ausgerechnet von jemandem, der nicht mal die Winzigkeit eines Einblickes in ihre bisherige Arbeit hatte, da sie ihn so gut es ging mied.
"Verlass das Axorn in den nächsten Tagen nicht!" - lautete der eine Befehl.
"Geh mir aus den Augen!" - der andere.
Doch wohin?
Ergründe Sinn und Zweck unseres gemeinsamen Handelns.
Ohja, darüber konnte man lange nachdenken. Viele schlaue, oder weniger schlaue Worte reden. Doch handelten sie überhaupt gemeinsam? Oder war nur sie es, die dort nicht hineinpasste?
Ein winziger Schritt nur... und alles wäre vorbei.
Ernste Zweifel waren in ihr aufgestiegen. Schon seit Tagen. War sie stark genug, ihrem Weg weiter folgen zu können? Weder gehörte sie zu dieser Welt richtig dazu, noch zu der anderen.
Für die einen nur der blaue Exot, von dem man sich Entspannung und Frieden zu den Verbündeten erwünschte und erhoffte, dem man aber auch nicht wirklich traute. Die Distanz war immer spürbar. Es wurden ihr keine konkreten Aufgaben anvertraut, das meiste lief an ihr vorbei.
Für die anderen diejenige, die am weitesten unten in der Hierarchie stand und die man anzweifeln, herumkommandieren, hinterfragen oder strafen konnte, egal was oder wieviel sie leistete oder versuchte, für die Gemeinschaft zu tun. Mittlerweile war es schon soweit gekommen, dass ihr offen ins Gesicht gesagt wurde, dass sie den Lehren der Sieben nicht mehr folgen würde, sich zu sehr den Menschen angepasst hätte. Und das ausgerechnet von jemandem, der nicht mal die Winzigkeit eines Einblickes in ihre bisherige Arbeit hatte, da sie ihn so gut es ging mied.
"Verlass das Axorn in den nächsten Tagen nicht!" - lautete der eine Befehl.
"Geh mir aus den Augen!" - der andere.
Doch wohin?
Ergründe Sinn und Zweck unseres gemeinsamen Handelns.
Ohja, darüber konnte man lange nachdenken. Viele schlaue, oder weniger schlaue Worte reden. Doch handelten sie überhaupt gemeinsam? Oder war nur sie es, die dort nicht hineinpasste?
Ein winziger Schritt nur... und alles wäre vorbei.