Fata viam invenient
Verfasst: Freitag 18. November 2011, 12:16
Der Mensch ist ein leidendes Wesen, daran besteht kein Zweifel.
Niedergedrückt und beschädigt sind manchmal Antrieb und Lebensfreude; Die Gestimmtheit,
Menschen sind herabgestimmt, voller ängstlicher Unruhe und voller Selbstzweifel.
Was bin ich wert?
Was ist das wert, was ich tue, was ich bin?
Das sind die Fragen, die man sich allenthalben stellt.
Melancholie nennt man das. Ein seelischer Zustand von Schwermut oder Traurigkeit.
In diesem Zusand erinnere ich mich oft an ein Gedicht, das ich einmal auf meinen Reisen aufschnappte:
Ich saz ûf eime steine
und dahte bein mit beine,
dar ûf satzte ich den ellenbogen;
ich hete in mîne hant gesmogen
mîn kinne und ein mîn wange.
Dô dâhte ich mir vil ange,
wie man zer werlte solte leben:
Deheinen rât kond ich gegeben,
wie man driu dinc erwurbe,
der keinez niht verdurbe.
Diu zwei sind êre und varnde guot,
daz dicke ein ander schaden tuot;
das dritte ist temoras hulde,
der zweier übergulde.
Die wolte ich gerne in einen schrîn.
Jâ leider, des enmac niht sîn,
daz guot und werltlîch êre
und temoras hulde mêre
zesamen in ein herze komen.
Stîge unde wege sint in benomen:
untriuwe ist in der sâze,
gewalt vert ûf der strâze,
fride unde reht sint sêre wunt.
Diu driu enhabent geleites niht, diu zwei enwerden ê gesunt.
Und auch wenn es nur ein lyrisches Werk ist, so ruht doch viel Warheit in ihm.
Wer wäre ich, mich frei von Selbstzweifeln zu wägen? Und wie könnte ich mich denn nun nicht selbst hinterfragen?
Aber kann das nicht auch auf irgendeine Art und Weise positiv sein?
Der Weg zur Selbstfindung beginnt mit dem Fragen.
Man muss doch zunächst eine Bestandsaufnahme machen und sich fragen, wer man ist, was in seinem Leben gut,
was schlecht läuft und was man alles hat.
Denn nur wer weiß, wo er steht, kann auch herausfinden, wie es weitergehen soll.
Der zweite Schritt besteht wohl darin, sich von falschen Vorbildern und Leitfiguren zu befreien.
Stück für Stück wird man dadurch zu der Person, die man gerne sein möchte.
So wie es scheint, muss ich noch vieles ändern, damit ich der sein kann, der ich noch nicht zu sein vermag.
Es schmerzt so unglaublich, ihr nicht die Freude geschenkt zu haben, die sie verdient hätte. Ich habe sie enttäuscht;
Und mich selber damit auch.
Gefangen in meinen eigenen Gedanken.
Ich habe mein Bestes gegeben, ihnen zu entkommen.
Ich weiß, es war nicht viel.
Ich war unfähig das zu fühlen, was ich hätte fühlen sollen.
Ich weiss nicht, ob sie mir das jemals verzeihen wird.
Ich habe Angst davor, dass sie mir das nie verzeihen kann.
Niedergedrückt und beschädigt sind manchmal Antrieb und Lebensfreude; Die Gestimmtheit,
Menschen sind herabgestimmt, voller ängstlicher Unruhe und voller Selbstzweifel.
Was bin ich wert?
Was ist das wert, was ich tue, was ich bin?
Das sind die Fragen, die man sich allenthalben stellt.
Melancholie nennt man das. Ein seelischer Zustand von Schwermut oder Traurigkeit.
In diesem Zusand erinnere ich mich oft an ein Gedicht, das ich einmal auf meinen Reisen aufschnappte:
Ich saz ûf eime steine
und dahte bein mit beine,
dar ûf satzte ich den ellenbogen;
ich hete in mîne hant gesmogen
mîn kinne und ein mîn wange.
Dô dâhte ich mir vil ange,
wie man zer werlte solte leben:
Deheinen rât kond ich gegeben,
wie man driu dinc erwurbe,
der keinez niht verdurbe.
Diu zwei sind êre und varnde guot,
daz dicke ein ander schaden tuot;
das dritte ist temoras hulde,
der zweier übergulde.
Die wolte ich gerne in einen schrîn.
Jâ leider, des enmac niht sîn,
daz guot und werltlîch êre
und temoras hulde mêre
zesamen in ein herze komen.
Stîge unde wege sint in benomen:
untriuwe ist in der sâze,
gewalt vert ûf der strâze,
fride unde reht sint sêre wunt.
Diu driu enhabent geleites niht, diu zwei enwerden ê gesunt.
Und auch wenn es nur ein lyrisches Werk ist, so ruht doch viel Warheit in ihm.
Wer wäre ich, mich frei von Selbstzweifeln zu wägen? Und wie könnte ich mich denn nun nicht selbst hinterfragen?
Aber kann das nicht auch auf irgendeine Art und Weise positiv sein?
Der Weg zur Selbstfindung beginnt mit dem Fragen.
Man muss doch zunächst eine Bestandsaufnahme machen und sich fragen, wer man ist, was in seinem Leben gut,
was schlecht läuft und was man alles hat.
Denn nur wer weiß, wo er steht, kann auch herausfinden, wie es weitergehen soll.
Der zweite Schritt besteht wohl darin, sich von falschen Vorbildern und Leitfiguren zu befreien.
Stück für Stück wird man dadurch zu der Person, die man gerne sein möchte.
So wie es scheint, muss ich noch vieles ändern, damit ich der sein kann, der ich noch nicht zu sein vermag.
Es schmerzt so unglaublich, ihr nicht die Freude geschenkt zu haben, die sie verdient hätte. Ich habe sie enttäuscht;
Und mich selber damit auch.
Gefangen in meinen eigenen Gedanken.
Ich habe mein Bestes gegeben, ihnen zu entkommen.
Ich weiß, es war nicht viel.
Ich war unfähig das zu fühlen, was ich hätte fühlen sollen.
Ich weiss nicht, ob sie mir das jemals verzeihen wird.
Ich habe Angst davor, dass sie mir das nie verzeihen kann.