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Ruinen bergen Schaetze !
Verfasst: Donnerstag 10. November 2011, 19:02
von Belius Vamon
(ஜ۩۞۩ஜ)Rueckblick relevanter Ereignisse(ஜ۩۞۩ஜ)
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Bereits 18 Jahre sind auf Mutters Erde verstrichen...
Ereignissreiche Zeiten zeigten sich mit der Geburt Belius auf...
Die Bevoelkerung Ala’thair´s befindet sich nunmehr im stetigen Wandel...
Im Jahre 252 fiel Varuna durch die Entfesselte Macht Rahals, den Drachen Kryndlagor...
In den Jahren darauf nahm der Glaube an Alatar dennoch rapide ab, wie auch die Bevoelkerung Rahals...
Nun aber scheint das "rechte Maß" eingehalten und die Schlacht der beiden Großreiche haellt weiter an, auf dass eines Tages die Welt so funktioniert wie von einem der beiden Reiche erdacht.Wuerde es der Vereinigung des Lichten Pantheons gelingen den Panther aus dem Weg zu schaffen, koennte Ala’thair in der von Eluive vorhergesehenen Harmonie Leben, ohne Zorn, Hass und Neid. Wuerde Ala’thair aber in die Haende Alatars geraten, waere die Schoepfung Eluive´s einzig und allein durch den bitteren Hass ihres eigenen Sohnes dem Untergang geweiht. Die Luege des Panthers aber scheint erneutes Interesse in den Menschen geweckt zu haben und so ist seine Armee wieder stark und standfest wie sie es auch vor zwei Jahren war, im Jahre 252.
Nicht weit entfernt von Varuna stand ein aus Holz erbautes Haus welches Jarvun und Saphira Vamon gehoerte. Jarvun Vamon wurde im Jahre 236 von der schwarzen Armee Alatars ueberwaeltigt und mit nach Rahal genommen. Nachdem sie ihn ohne Aussicht auf Erfolg immer mehr fragten und quaelten, brachten sie es letzendlich zuende. Damals wurden Saphira Vamon einige Persoenliche dinge von Jarvun uebergeben, die sie sofort im Keller versperrte und gegenueber ihres Sohnes Belius so tat als wuerde es keinen Keller geben. Da Belius aber noch viel zu Jung war um sich an besagten Keller zu errinern wusste er auch niemals davon.
Belius war in etwa 16 Jahre alt als ihm und seiner Mutter etwas Schreckliches wiederfuhr. Ihr Haus wurde von Anhaengern Alatars in Brandgesteckt nachdem sie dafuer sorgten ,dass es kein entkommen aus dem Haus gab. Das haus stuerzte in sich zusammen und begrub Belius unter sich. Seine Mutter allerdings konnte aus dem Haus gerettet werden und wurde nach Varuna gebracht. Belius war damals von einem Magier aus Rahal bewacht worden der ihm bereits nach seinem entkommen aus den Truemmern, Luegen ins Hirn pflanzen wollte. Belius hatte keine wirklichen Verletzungen davon getragen, doch einen sehr heftigen Schlag auf den Kopf einstecken muessen als der Balken auf ihn niederkrachte, was einen Mittelschweren Gedaechtnisverlust mit sich zog. Der Magier hoffte Belius auf seine Seite ziehen zu koennen da er sein Erwachen scheinbar Wahrgenommen hat. " Die Anhaengerschaft Temoras und dieses Reiches war es, welches das Feuer entfachte und eure Mutter zurueck in die Flammen stieß, aufdass sie Verbrenne und bueße ! " waren damals die Worte, die bei Belius verwirrung hervorriefen und dafuer sorgten das sich der Junge in den Wald zurueck zog. Belius wusste nicht mehr was geschehen war und glaubte somit daran, dass seine Mutter in den Flammen umgekommen war. Daraufhin lebte er 2 Jahre ohne jeglichen Kontakt zu Menschen aus der Stadt und lernte bei den Waldlaeufern mit dem noetigsten zu ueberleben. So kam es zu dem "Exil" wie er es selber nennt.
(ஜ۩۞۩ஜ)Die Eiswueste(ஜ۩۞۩ஜ)
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Dunkel ist es in den letzten Wochen um Belius geworden. Die Zukunft die sich ihm offenbarte haette kaum besser werden koennen, doch gab es immernoch eine große Leere die tief in seinem inneren ruhte. Schemenhaft kamen all die Erinnerungen wieder in ihm hoch, die so viele Jahre lang in ihm verloren schienen. Die letzten Worte seiner Mutter... Tage aus der Kindheit... Geschichten ueber seinen Vater... und nicht zuletzt der Tag an dem sich fuer Belius alles schlagartig veraenderte.
Ploetzlich erschien ihm das ganze in einem viel hellerem Licht und der Junge verstand endlich, warum er so bitter in die Welt entlassen wurde. Doch mit dem Wissen kam auch die ueberforderung. Es war wie ein weiterer herber schlag auf den Kopf, der ihm schleunigst alles wieder in den Kopf zauberte was vorher so viele Jahre lang verborgen war. Immer und immer wieder wollte er sich jemandem oeffnen, ballast abwerfen durch die gewaltige Macht der Worte aber... er war allein.
All die Erinnerungen die er nun wieder in sich trug, zogen ihn weg. Weg von Adoran und Gerimor, weg von all dem was ihn zurueck blicken ließ. Mit dem Schiff legte er ab und reiste auf eine Insel die fuer ihre eisige Kaelte und ihre ausgedehnte Dunkelheit bekannt war. Fuachtero. Was genau er sich aus dieser Reise erhoffte, vermochte er nichteinmal selbst zu deuten, doch fuehlte es sich so an als sei es der richtige Weg. Niemals zuvor hatte er diese Grenzen ueberschritten. Mit Trollleder und Wolfsfellen ausgestattet stampfte er schritt fuer schritt durch den tiefen Schnee der ihn umgab, ohne ein klares Ziel vor Augen. Bei der beißenden Kaelte konnte Belius sich zum ersten mal ein Bild von dem machen, was die alten Recken am Lagerfeuer als Eiswueste bezeichneten... und es war so wie sie sagten.
Die bloße Hand konnte man vor Augen nicht erkennen. Der Wind der ihm um die Ohren schlug pfeifte beinahe so laut, dass er niemand anderen haette verstehen koennen. Nachdem er die ersten leer gefegten Siedlungen hinter sich gelassen hatte, kam er schließlich in eine Hoehle, in der er einen geeigneten Platz fuer die Nacht gesehen hatte.
Ganze 10 Tage und Naechte verweilte er in der Eiswueste, doch weiß bis Heute niemand was er dort verloren oder gesucht hatte. Kein sterbens Woertchen verlor er darueber zu jemandem... bis auf Alindra.
Verfasst: Sonntag 8. Januar 2012, 16:27
von Belius Vamon
(ஜ۩۞۩ஜ)Der Nebelwald(ஜ۩۞۩ஜ)
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Nachdem Belius einige Zeit in Adoran hatte um sich von der schwierigen Reise in die Eiswueste zu erholen, packte er bereits wieder seine Sachen, um eine neue Reise zu beginnen. Diesmal aber wuerde sie nicht solange dauern. Der Nebelwald war das naechste Ziel was Belius bereisen wollte. Den Weg bishin zum Waldrand legte er mit seinem Mustang, Dunkelfell zurueck. Dort band er ihn dann in der naehe von Torjans Anwesen an und versorgte ihn mit einem Apfel. Schritt fuer Schritt naeherte er sich dem Wald ehe sich ein laecheln auf den Lippen des Jungen bildete. Nicht mehr lange wuerde es dauern und er wuerde den Nebelwald betreten. Schon immer wollte er diese Ecke bereisen, doch hielt ihn immer etwas zurueck. Der Respekt vor den Bewohnern dieses Waldes. Wie wuerden sie ueberhaupt auf einen Jungen reagieren, der dort ist um seine Neugier zu befriedigen und Erfahrungen wie auch Wissen zu sammeln ?! All diese Fragen beschaeftigten Belius und deshalb dauerte es auch solange bis er den entschluss fasste dorthin zu reisen.
Nun aber war er bereits auf dem Weg und er wuerde keinen Ruecktritt taetigen. Nicht lange dauerte es und ein Elf tauchte vor Belius auf. Aufgrund seiner Gruenen Farbe uebersah Belius ihn beinahe komplett haette ihm fast auf den Fuß getreten. Als der Elf aber sprach, erschrack Belius kurz und drehte sich rasch um.
" Sei gegrueßt Junger Mensch ! Sag was fuehrt dich her ? "
Belius war eine kurze Zeit sprachlos und musste sich wieder fangen ehe er ihm antworten konnte.
" Den Segen Phanodains, Herr des Waldes ! Ich wollte nicht Respektlos erscheinen und ohne Audienz den Wald betreten, doch wuerde ich gerne mehr ueber die Natur kennen lernen und auch ueber das Element der Erde oder des Geistes. Ich dachte hier wuerde ich am ehesten auf Antwort hoffen koennen . . . "
Verfasst: Sonntag 8. Januar 2012, 20:12
von Lu'araiel
Langsam und bedächtig schritt Lu durch den Wald, strich über die Rinde der uralten Bäume wie ein Liebender über die Haut seiner Geliebten. Der Ruf eines Greifvogels war in der Ferne zu hören, das leise rascheln und surren des Waldes umgab ihn in alle Richtungen genau wie der Nebel des Waldes. Zu dicht für das Auge aber nicht für den Geist, weiter einen Schritt vor den anderen erfühlten seine Füße den Pfad obwohl seine Augen geschlossen waren, war das Liedgewebe sein Pfad.
Stampfende Schritte, schweres Schnaufen und die leichte Note eines Duftwassers oder einer Seife. Mit einem leisen Seufzen lenkte der alte Elf die Schritte in dessen Richtung, es war unverkennbar ein Talari im Nuya'tan. Da brach er auch schon durch den Nebel als Lu seine Augen öffnete und aufhörte mit dem Geist allein zu sehen, schnell einen Fuß nach hinten, mit dem Bewegungsfluss eines geübten Tänzers...
"Sei gegrüßt junger Talar! Sag was führt dhao her?"
Man konnte ihm ansehen das er erschrocken war, hatte er vielleicht nicht so schnell mit einer Begegnung in diesen dichten nebligen Wäldern gerechnet?
"Den Segen Phanodains, Herr des Waldes! Ich wollte nicht Respektlos erscheinen und ohne Audienz den Wald betreten, doch würde ich gerne mehr über die Natur kennen lernen und auch über das Element der Erde oder des Geistes. Ich dachte hier wuerde ich am ehesten auf Antwort hoffen können..."
Ein Lächeln legte sich auf seine Züge das konnte er fühlen, als er den Talar mit folgenden Worten tiefer in den Wald führte...
„Der Nuya'tan hat alles für dhao, Antworten und Fragen, wähle weise was von beidem ti dir wünscht, manchmal eröffnet dir eine Antwort nur mehr Fragen.“
Lu konnte sehen das etwas an dem jungen Talar nagte das sich in seinem Gesicht als Unzufriedenheit über die Antwort zeigte. So fügte er rasch an noch auf dem Weg zu der sich langsam vor beiden öffnenden Lichtung...
„Die Natur hat ein kompliziertes Wesen, sie lässt sich nicht in einem einzigen Element ausdrücken, sie ist vielmehr das Zusammenspiel aller Elemente. Nimm zum Beispiel diesen Tan, der Nebel der in diesem Tan steht, er besteht aus den Elementen Luft, Wasser und auch Feuer. Das reine Element wirst ti in der Natur nicht finden können, reine Elemente sind etwas für alte bärtige Talari, die ihr Leben nichts als Bücher zum lernen hatten.“
Aus dem Augenwinkel konnte Lu erkennen wie die Schultern des jungen Talar hinab sanken, wieder eine Antwort die er sich nicht erhofft hatte. Vielleicht begriff er grade die Schwere der Aufgabe, die ob gewählt oder gestellt noch vor ihm liegt. Langsam legte sich seine große Hand auf die Schulter des jungen Talari und er deutete auf einen Baumstamm, bevor er sich selbst ins Gras fallen ließ.
„Auch wenn ein Besuch in diesen Wäldern nie umsonst ist, so will fae dhao noch etwas mitgeben, so lass uns über die elementare Erde sprechen. Was denkst ti wo dieses Element in seiner reinen Form auftritt?“
Lu betrachete den jungnen Talar der mit hoffnungsvollem Blick zu ihm sah und rasch zur Seite griff um etwas Moos von der Erde zu heben und eine Hand voll jener zu nehmen.
„Hier dies könnte wohl reine Erde sein, oder?
Er erinnerte Lu irgendwie an einen jungen Talar mit dem er vor dreihundert Jahren über jene Dinge philosophiert hatte, stets rasch mit einer Antwort. Aber manchmal ist nicht die schnellste Antwort die Richtige. So hob Lu einen Finger und lies ihn langsam hin und her wippen.
„Sieh dir die Erde in deiner Hand sa an, fühlt sie sich nicht einwenig feucht an? Es mischen sich auch hier wieder mehrere Elemente und Wasser mag nur das offensichtlichste sein. Aber die gute Erde hier ist ein Ort an dem das Element auch sehr gehäuft auftritt, diese Orte wirst ti überall finden. Feuer in Vulkanen... in der heißen Luft Menek'urs, Wasser in den Ozeanen. Aber auch an diesen vermeintlich reinen Orten ist jedes Element von anderen Elementen durchzogen.“
Langsam konnte Lu verstehen aus den Augen des jungen Talari lesen, er machte den Eindruck als würde er konzentriert über die Worte nachdenken. Sowas war selten geworden in dieser Zeit, so befeuchtete sich der alte Elf die Lippen und fuhr fort.
„Kommen wir aber zu dem einzigen Ort wo es reine Elemente gibt. Elementarwesen, sie sind anhäufungen reiner Elemente. Nirgendwo sonst wirst du sonst ein Element in seiner reinen Form vorfinden. Sicher auch hier mag das Element Erde häufig vertreten sein aber genauso häufig sind die Luft und das Wasser, nur das Feuer wird hier seltener sein, dennoch ist es vorhanden. Hoffentlich konnte fae dhao damit schon einpaar Fragen beantworten.“
Das grüblerische Gesicht des jungen Talar sprach Bände, er hatte wohl wie immer mehr Fragen eröffnet als mit Antworten geschlossen, aber so ist es nunmal. Umso mehr man weis umso mehr Fragen stellen sich. Langsam und leise erhob er sich nun wieder und als er schon wieder in den Nebel verschwand raunte er nach hinten.
„Ti kannst gerne noch etwas bleiben und nachgrübeln, sobalt ti den Nuya'tan verlassen möchtest wird dhao der Weg gewiesen werden.“
Dann ging er und lies ihn mit seinen Gedanken und Fragen alleine...
Verfasst: Freitag 13. Januar 2012, 16:15
von Belius Vamon
(ஜ۩۞۩ஜ)Eine innere Unruhe. Das Feuer fuer den Phoenix !(ஜ۩۞۩ஜ)
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Gerade war der Mond in der Mitte des Sternenhimmels angekommen, als der Junge Belius sich dazu entschieden hatte, nach vielen Stunden des nachdenkens doch Heim zu kehren. Eigendlich war die Aufgabe die Belius sich selbst gestellt hatte einfach aber... Dieser Waldelf machte es um ein vielfaches komplizierter. Oder war es garnicht so durchsichtig wie Belius es vielleicht vermutete ? Mit dem satz nach Oben um auf die Beine zu kommen, kam ihm auch der klaerende Gedanke !
" Wenn die Natur die einzelnen Elemente in sich sammeln kann um neues zu erschaffen...
Dann kann die Natur die Elemente auch buendeln um seinem Wirt mit einer verstaerkten Eigenschaft zur Seite zu stehen, oder nicht ?! "
Der Gedanke der Belius antrieb war ein durchaus schlichter Gedanke. Es handelte sich lediglich um den Stab eines Magiers ! Belius hatte in den letzten Mondlaeufen alles dafuer getan um einen Stab herzustellen, der zu einem Magier passen wuerde aber wollte es ihm einfach nicht gelingen ! Immer wieder lief etwas schief und so verließ Belius langsam die Motivation. Das war auch der Grund warum Belius auf Reisen ging!
Die Eiswueste offenbarte ihm die Macht welche das Wasser in Verbindung mit der Luft hatte. Der Mensch war seinen Grenzen dort eindeutig ausgesetzt und so hatte die Natur dem Jungen Magier bewiesen, wie Schlagfertig und vielleicht sogar unueberwindbar sie sein konnte.
Der Nebelwald war etwas Mystisches ! All diese Baeume, die Pflanzen welche aus der Erde sprossen und Farben im ganzen Wald verteilten. All diese Pflanzen waren nicht bloß schoen anzusehen, sie lebten ! Belius konnte die Strukturen des Liedes hier beinahe fuehlen ! Das Gespraech welches der Junge Magier mit dem Waldelfen fuehrte, erklaerte ihm nicht bloß das Element der Erde, nein ! Er Praesentierte Belius foermlig das zusammenspiel aller Elemente, doch vorallem zeigte er durch seine Worte auf, wie aus der Erde ein Geist entspringen konnte und ueber Tausende von Jahren weiter anwuchs. Ja Belius war Gluecklich ueber die Reise in den Nebelwald. Vorallem aber weil er selbst fuehlen konnte zu was die Elemente faehig waren, wenn sie es denn wollten.
Als der Junge dann wieder nach Adoran einkehrte um sich langsam auf das letzte Element das Feuer vorzubereiten, kam es ganz anders als Belius es erwartet hatte.
Wenn das Schicksal es so gewollt haette, dann waere Belius gleich nach seiner Ankunft in Adoran an die Arbeit gegangen, um seinen Stab endlich zu erlangen aber wollte eine hoehere Macht es wohl anders als der Junge Magier !
Gerade an seiner Haustuere angekommen, sah er aus dem Augenwinkel wie die Praeceptor Apex de Feruin auf ihn zugelaufen kam. Anscheinend hatte Magistra Valerian dafuer gesorgt, dass Alindra ueber die Reise von Belius informiert wurde und ebenfalls hatte seine bitte die Geedelte Leiterin des Konvents erreicht. Als die Leitende Kraft im Konzil des Phoenix, musste Alindra einiges auf dem Kasten haben, was Belius eben noch fehlte ! Und wer haette ihm das Element des Feuers naeher bringen koennen, als ein Erzmagier im Konzil des Flammenden Phoenix ?
Nachdem sich Alindra und Belius fuer eine kurze Zeit unterhalten hatten, brachte die Praeceptor Apex die beiden auf die Insel Lameriast, wo sich ein Feuriges Erlebniss auf den Candidatus Vamon geduldete.
Verfasst: Donnerstag 7. Juni 2012, 18:17
von Alindra de Feruin
Die zwei Gestalten kämpfen sich durch den Dschungel Lameriasts. Beide in weiße Roben gehüllt. Mit der gezückten Klinge in der Hand schneiden sie sich durch das dichte Unterholz, folgen hier und da Pfaden, die andere vor ihnen schon gegangen sind.
"Praeceptor Apex. Wieso gehen wir hier her, um das Feuer zu suchen. Wäre es in der Wüste nicht viel wahrscheinlicher? Dort ist es heiß, es ist trocken. Hier ist es zwar auch heiß, aber schwül... schon ohne, dass man etwas tut, klebt einem die Kleidung am Leib."
Alindra wischt sich mit einem Tuch die Stirn ab, die strahlende, weiße Robe mit den Runen scheint nicht gerade hilfreich zu sein, wenn man das Gefühl eh schon hat, dass man zerfließen könnte.
"Ihr wolltet Feuer... die reinste Form ist nicht immer dort zu finden, wo man es glaubt."
Die Reise schreitet voran, immer wieder kann man durch das Gestrüpp hindurch einen Berg sehen, offenbar ist das Ziel der kleinen Expedition. Alindra ergreift schließlich mit ihrer ruhigen Stimme, etwas außer Atem - mehr noch als der Schüler - das Wort.
"Sicherlich.. Ich könnte mir mit Magie Linderung verschaffen, mich gegen die Hitze wappnen oder kühlen, doch ist das Ziel der Reise das Feuer. Diese drückende Hitze ist auch ein Aspekt des Feuers, so paradox es klingen mag mit Wasserenergie. Es wäre nicht gerecht, wenn ihr euch abmüht und ich nicht."
Nach weiteren Minuten steht die Gruppe am Fuß dieses Berges. Auf der Lichtung, die sich vor den beiden auftut erkennt man einige Wesen, die sich dort tummeln. Hinter den Kreaturen führt ein Pfad ein Stück den Berg hinauf, verschwindet dort. Feuerfliegen, -elementare und -funken sind auf den ersten Blick zu erkennen.
"Ah... ich denke, dass ich jetzt verstehe, weshalb ihr mich hier her geführt habt. All jene Wesen dort sind eindeutig dem Element zuzuschreiben, das wir suchen."
Auf die Erkenntnis hin zaubert sich ein zufriedenes Lächeln auf Alindras Züge. In den Bernsteinaugen funkelt es amüsiert.
"Wie ich sehe, habe ich gut daran getan, euch am Konzil aufzunehmen. Immerhin die Beobachtungsgabe ist zufriedenstellend."
Nur wenige Momente später vernimmt Belius mehrere starke und kontrollierte Eingriffe ins Lied - das Signal, dass es in den Kampf geht. Wie gelernt beharkt der Candidatus die Feuerwesen aus der Ferne mit Eispfeilen, nutzt geschickt die Schwächen aus, während seine Begleiterin sich mit zwei Elementaren an ihrer Seite in den direkten Kampf stürzt. Magische Schilde glimmen auf, wildes Eingreifen der Feuerfliegen und anderen Wesen in das Gefüge des Liedes, das in diesem Moment von magischen Schilden und anderen Eingriffen geradezu chaotisch wirkt. Bald darauf ist es still, fern hört man eine Affensippe schreien - wohl um Artgenossen zu imponieren und Rivalen zu vertreiben.
Nach einem kurzen Anstieg und weiteren Vasallen Salambes treffen sie am Eingang ein, der erst einmal ins schwarze Nichts führt.
"Ihr fühlt es, nicht wahr, Herr Vamon...?"
"Ich.. ich denke schon. Es ist so heiß.. das ist ein Vulkan, nicht wahr? Ihr führt mich in einen Vulkan."
"Abermals enttäuscht ihr mich nicht. Ihr habt recht... ich bringe euch in das Herzen eines Vulkans. Hier ist das Lied durchtränkt von feuriger Essenz. So stark, dass von sich aus Repräsentanten entstehen, in jeglicher Form. In diesem Vulkan haust sogar ein Kult, ein Feuerkult. Es gibt ihnen Macht, blendet sie gleichzeitig."
"Ja. Die geistigen Repräsentanten. Ich erinnere mich: Zorn, Leidenschaft... Daher wirken diese Krieger wie Monster.. nicht wie Menschen, oder?"
Vor Alindra und Belius wird der weg nach und nach von rotem, wechselnden Licht überflutet. Nicht lange später öffnet sich der Tunnel und man steht offenbar mitten in dem Vulkan. Die Hitze hier ist fast unerträglich. Soweit das Auge reicht erstreckt sich ein See aus Lava, der von schmalen Stegen aus Stein überzogen ist. Wie ein Labyrinth schlängeln sich die Wege durch den Vulkan. Nicht nur an den Kreuzungen erkennt man seltsame Bauten und die mannigfaltigsten Feuerkreaturen. Humanoide Wesen mit Rüstungen von der Farbe glühenden Metalls patroillieren hier und da.
"Ihr wolltet das Feuer kennen lernen. Also los. Lasst uns das Feuer kennen lernen..."
Verfasst: Freitag 8. Juni 2012, 08:28
von Belius Vamon
(ஜ۩۞۩ஜ) Die letzten Schritte, war es wirklich so einfach ? (ஜ۩۞۩ஜ)
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Heiß.. Es war so heiß im inneren des Berges. Nie zuvor hatte Belius inmitten eines Vulkanes gestanden doch konnte er sich nun ein klares Bild von der erdrueckenden Hitze machen. Sekunde fuer Sekunde wurde es unertraeglicher, sodass der Candidatus es schwierig hatte einen klaren Gedanken fassen zu koennen. Alle Eigenschaften die fuer das Feuer standen wurden hier gesammelt und gleichzeitig auf den Jungen Belius nieder gelassen. So fuehlte er sich zumindest.
Die beiden Magier gingen die Wanderpfade entlang welche sich in all der Zeit in dem Vulkan klar hervor hoben. Hier und dort kamen Kreaturen und Menschen auf die beiden zu, um sie aus dem Berg zu vertreiben aber haben Sie sicher nicht mit solch umfangreichen Magischen wiederstand gerechnet. Die gezielten eingriffe ins Lied von Alindra waren fuer Belius stets beeindruckend. Auch hier konnte er fuehlen, wie Fehlerfrei die Anwendung von der Praeceptor Apex im Lied war und bestaunte jenes Talent. Doch auch er wusste wie er mit dem Willen der Almutter umzugehen hatte und so kaempften sie sich schließlich durch den Vulkan, bis sie im Herzen angekommen waren.
Die Schweißperlen fanden ihren Weg bereits laenger ueber das Gesicht des Jungen Candidatus. Die drueckende Hitze machte ihm so Stark zu schaffen wie nie zuvor. Auch seine konzentration hat stark unter der umfassenden Waerme gelitten, weshalb klare Gedanken fuer ihn momentan nicht erreichbar waren.
Doch die Augen von Belius wurden von einem auf den anderen Moment schlagartig groeßer. Dort im Herzen des Vulkans, auf einem kleinen Felsvorsprung war er. Der Waechter des Vulkans, welcher selbst aus reinem Feuer bestand. Die Magischen Wesen waren im Lied klar zu erkennen, doch auch hier war es das erste Mal, dass Belius etwas so Maechtiges vor sich gesehen hat. Der Waechter dieses Ortes war ein Drache, der das Feuer so umfangreich in sich Isulierte, dass Belius die Theoretischen Lehrstunden nun Praktisch sofort klar wurden weil er es spuehren konnte.
" Doch hier soll unser Weg vorerst enden. Wir wollen uns nun keiner groeßeren Gefahr aussetzen. "
Es brauchte keine Worte auf dieser Reise, nur die erkentniss ueber das Element, welches hier einwandfrei zum vorschein gekommen war.
Fuer die Reise nach Adoran wollte die Praeceptor Apex aber nicht zu lange brauchen, so bemaechtigte Sie sich ein weiteres mal an dem Lied und oeffnete den beiden eine Astralpforte, welche die beiden unmittelbar vor die Stadtmauern befoerderte. Belius bedankte sich vielmals bei Alindra und war mit seinen Studien ueber die Elemente nun fertig geworden. Lange hatte es gedauert, doch war es die Geduld die ihn bis hier her so weit vorran trieb. Nun galt es nurnoch zu lernen wie man den Stab zusammen setzen wuerde, welchen der Junge Candidatus so gerne in den Haenden halten wuerde.
Nachdem Belius sich von Alindra verabschiedet hatte, fuehlte es sich fuer Belius so an als wuerde der Windzug der ihn umgab etwas mit sich tragen. Hierbei handelte es sich nicht um Sand der aufgewirbelt war, oder eine Feder die der Wind bis dort hin getragen hatte. Vielmehr fuehlte es sich so an als wuerde das Lied mithilfe des Windes ins Gesicht geweht. Ein starker Liedstrang war es also der das Interesse von dem Jungen geweckt hatte. Die Richtung war klar zu definieren, somit folgte er der Richtung welche ihm vorgegeben war.
Der Wind fuehrte in letzendlich vor die verwuesteten Tore Varunas, dorthin wo er einst mit seiner Mutter gelebt hat. Viele erinnerungen kamen in Belius hoch als er noch das von der Natur verwachsene Fundament des Hauses sehen konnte in welchem er vor einiger Zeit gelebt hatte. Belius spuehrte das der Wind und das Liedgestraenge ihn hier verlassen haben. Beides war zwar noch vorhanden, doch nicht so stark vertreten wie er es zuvor gefuehlt hatte. Belius nutzte das Lied in eingeschraenkten maßen um die Ruinen von der Natur zu befreien und sah sich wohl ein letztes mal um. Doch fiel im etwas auf, was er zuvor niemals erblickt hatte. Eine Klappe hinunter in einen Keller war es die nun freigeworden war als Belius das Haus von dem Schmutz befreite, oder zumindest von dem was von dem Haus noch uebrig war. Langsam wie auch bedaechtig oeffnete er die Tuere in den Keller und musste laecheln als er die Treppe hinab stieg. Einige der Waren die seine Mutter auf dem Markt von Varuna verkauft hatte waren noch eingekocht in den Regalen, wie auch einige Flaschen Wein. Darueber wuerde sich Nanielle sicherlich freuen wenn er ein oder zwei Flaschen mit nach Hause bringen wuerde, um natuerlich auch Keldric eine davon zu ueberreichen. Doch in der Ecke viel ihm eine Truhe auf. Es war mehr ein großer Schrank, der mit einem Eisenschloss verriegelt war. Doch jenes sollte fuer Belius nicht das große Problem sein, und so bereicherte er sich erneut an dem Lied und oeffnete den Schrank.
Was er nun vor sich sah ließ in einen Moment lang in eine starre versetzen. Auch beim Zweiten hinsehen musste Belius sich die Augen reiben, um sicher zu gehen das er nicht traeumen wuerde. Es war der Magierstab seines Vaters der ein Licht aus dem Schrank in den Keller geworfen hatte und den Jungen fuer einen kurzen hauch einer Sekunde geblendet hatte. Daneben war die weiße mit Runen versehene Robe welche ebenfalls ein schimmern in sich Trug was aber einige Sekunden spaeter wieder erlosch. Belius traute seinen Augen immernoch nicht und wollte sich gerade die beiden dinge aus dem Schrank nehmen ehe er hoeren konnte wie jemand weiteres die Treppen in den Keller benutzte.
"Also habe ich mein gespuehr richtig gedeutet. Mir war bereits klar das ich euch nun hier finden wuerde, nachdem ihr Eure Reise bewaeltigt habt. Ihr habt also die letzten Erbstuecke eures Vaters finden koennen. Ich werde sie bereits an mich nehmen und Sie euch ueberreichen wenn die Zeit reif ist."
Das erscheinen der Praeceptor Apex war Belius immer ein Phaenomen. Sie tauchte auf, warf mit Weisheiten um sich und eroeffnete dem Jungen Candidatus stets mehr Fragen als er Antworten bekam. So auch jetzt. Belius war so sprachlos das er Alindra nichtmals mehr antwort geben konnte ehe sie wieder verschwunden war.
Belius ließ das Gefuehl nicht los, dass alles von ihr durchdacht war. Als sei es von ihr genau so geplant gewesen, doch konnte das wirklich sein ? War sie in der Lage jeden Schritt des Candidatus schon vorherzusehen ? Wieder entpuppten sich viele Fragen die nach einer Antwort verlangten, doch war es diesmal die Zeit welche aufzeigen wuerde was noch alles vor ihm liegt.