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Wüstenbeben
Verfasst: Mittwoch 2. November 2011, 23:50
von Der Erzähler
Am Abend konnte man in Menek'Ur und in der Wüste ein Zittern
verspüren, das kleine Sandkörner auf den Straßen hüpfen lässt und dafür
sorgt dass sich die Wasseroberflächen kräuseln.
Es führt zu keinerlei Schäden in der Stadt und war auch nur zu bemerken,
wenn man feinfühlig genug ist. Die Gebäude, Pflanzen und die Straßen
nehmen von dem leichten Zittern keinerlei schaden.
Nach etwa 20 Minuten ist das Zittern wieder vorbei, und der abendliche
Alltagstrott auf Menek'Ur setzt wieder ein.
Verfasst: Mittwoch 2. November 2011, 23:55
von Samir Khaleel Ifrey
Bemerkt wurde es durchaus - es war nicht stark - keineswegs im gegenteil, der unterschied zwischen dem ende des zitterns und dem zittern selbst war kaum zu merken, doch mindestens 2 menekaner hatten es gemerkt.
Samir Khaleel Ifrey und Maryam Bashir haben beide ihre Häuser verlassen - wann maryam es tat war Samir keineswegs klar, aber sie erschien neben ihm als er gerade einen Wachen fragte ob er eine vorstellung hatte womit es zusammen hängen könnte. Sie durchlöcherte ihn mit fragen die alle beinhalteten ob es noch schlimmer würde oder dergleichen, fragen die er nicht beantworten konnte.. er ist jäger verdammt und kein magier, woher sollte er das wissen? hellseher war er auch nicht, sonst hätte er keine beule am kopf, geschweige dem die narbe!
Nun als das Beben sich legte ging Samir in den Tempel, weniger zum beten mehr zum nachdenken. Nicht das es ein zeichen für das war was man ihm am vorabend erzählt hatte, nicht das es ein djinn nun auf ihn abgesehen hatte... das wäre nun gewiss das letzte das er gebrauchen konnte....
erst lange zeit nach dem beben bewegte er sich heim... doch ob er schlafen können würde stand bisweilen noch in frage
Verfasst: Donnerstag 3. November 2011, 06:16
von Aalim Taahir
*Aalim war gerade dabei sich zu Bette zu bewegen, als er das Beben bemerkte. Das zittrige und wenn auch nur leichte Wackeln der Erde, was ihn in diesem Moment eher überraschte. Rasch konzentrierte sich Aalim auf das Lied Eluives, um mit seiner Gabe herauszufinden, wo das Beben her kam und was es ausgelöst hatte, doch fand er leider nur eine Antwort darauf, dass der Grund weit weg war, sodass er ihn nicht richtig wahrnehmen konnte. Dennoch musste es in der Wüste gewesen sein, da war er sich sicher. Ziemlich wenig Informationen, die er hier gewinnen konnte...
Etwas mürrisch und durch seine natürliche Neugier vom Schlafen abgehalten, kleidete er sich an und nahm seinen Stab zur Hand, ehe er sich auf den Weg, raus aus dem Familienhaus, hin zur Akademie macht, um dort in den Büchern der Bibliothek nach einem Hinweis zu suchen. Vielleicht, so dachte er ein wenig besorgter, müsse er, wenn er keine Informationen in der eigenen Bibliothek fände, nicht nur mit den Tranam über das Phänomen sprechen, sondern auch seine Mitstreiter der Erben Phanodains in das Geschehen der heutigen Nacht einweihen, denn vielleicht würden sie ihm helfen, mehr darüber herauszufinden...*
Verfasst: Donnerstag 3. November 2011, 11:41
von Ali
Ali schaute sich gerade in seinem neuen Haus um. Es war noch sehr leer... da musste noch viel gemacht werden um es einigermaßen wohnlich erscheinen zu lassen. Wie machten das die anderen Menekaner immer nur?
Deren Häuser waren immer wunderschön eingerichtet... Kissen, Teppiche, Körbe voller leckerer Früchte, Vorhänge und sogar Betten!
Nur eine Hauseinrichtung kam ihm seltsam vor... damals, als er im alten singenden Kaktus mal den Keller gesichtigt hatte. Da gabe es auch viele Kissen und Felle... aber auch Ketten die von der Wand hingen. Ali ging bei diesem Gedanken ein Schaudern durch den Kopf. Vermutlich wurden dort die Zechpreller gefangen gehalten.
Plötzlich wackelte es. Oh nein! Das Haus stürzt ein... das neue Haus!
Gerade erst war er umgezogen und nun stellte sich das Haus als einstürzgefährdet heraus...
Immer hatte er Pech... nichts gelang ihm richtig. Er war zwar Erzmagier an der ehrwürdigen Akademie Lewiatus, (oder so ähnlich, des Namen konnte er er sich nie merken) aber trotzdem schienen ihn die anderen Zauberer dort nicht ernst zu nehmen.
Und nun war auch noch das neue Haus eine Bruchbude!
Einfach schrecklich...
Doch... was war das? Das Wackeln hörte einfach auf... und das Haus stand noch. Zwar rieselte etwas Staub von der Decke, aber es waren keine Risse zu sehen.
Das war gerade nochmals gut gegangen!
Verfasst: Donnerstag 3. November 2011, 12:08
von Haashim
Das Kissen welches ihm Maryam geschenkt hatte war ein reiner Segen. Ward es doch viel Bequemer den Kopf auf dieses zu betten anstat wie sonst auf den Steinernen Alchemie Tisch, auf welchem vieleicht hie und da noch ein Stückschen Nachtschatten oder Ginseng, das Haupt weich bettete.
Mit dem neuen Kissen fielen die Augen schnell zu, er musste sich auch rasch erholen. Seine Nichte war sehr Neugierig und voller Tatendrang und er konnte es Neda ertragen wenn man ihr einen Wunsch abschlagen musste. So war sein Abend an welchem er sie wieder einmal auf das Festland begleitete um auf sie Aufzupassen, für den alten Menekaner Ereignissreich und Aufregend genug gewesen.
Sodass das wackelt und die leichte Vibration, ihn vollendst entspannte und ihm die Türen ins Traumland öffnete. Wie so oft, ließ jene innere Ruhe den alten das Wichtigste verschlafen.
Verfasst: Donnerstag 3. November 2011, 18:03
von Gast
Gerade hatte sie Aasim ins Bett gebracht, als sie das leichte klirren ihrer Gläser im Schrank hörte. Sie ging hinab in die Küche und blieb vor dem Schrank in der Küche stehen. Die leicht vibrierenden Gläser mit argwohn betrachten um dann langsam ihre Sinne zu schärfen.
Die Augen schließen sich auf die heilige Wüste auf die die Stadt erbaut war zu konzentrieren.
Es bebte, ganz sachte und leicht das ihre Fußsohlen es nur schwach wahrnahmen, aber ihr Geist nahm es dafür um so heftiger war. Irgendwo in der Wüste bebte es und sie konnte nur hoffen, dass es nicht zu schlimm bebte, denn vieles in der Wüste sollte dort verborgen bleiben wo es war. Im tiefen Stein oder in den untiefen der Wüste begraben.
Als das Beben immer länger andauerte wurde ihr doch mulmig zu Mute, aber es war schon tiefe Nacht über Menek'ur eingetreten und nun auf die Straße zu gehen oder gar in die Wüste war lebensgefährlich.
Daher blieb ihr nichts anderes übrig, als am Morgen des Tages aufzubrechen zum Berg Chantar. Um dort zu schauen ob die Statue zum Fuße des Berges noch so intakt war wie sie sein sollte. Denn diese Statue barg das Geheimniss, was Nazeeya auf ewig mit den Thyren des Nordens verband... der schwarze Djinn.
So betete sie den ganzen Weg dort hin unaufhörlich das Eluive dieses grausame Wesen weiterhin gefangen gehalten hat...
Verfasst: Sonntag 6. November 2011, 20:56
von Der Erzähler
Erneut bebt die Erde in Menek'Ur. Heftiger als einige Tage zuvor, selbst im
Sand der Wüste sind die Erschütterungen noch wahrnehmbar gewesen. Die
Erschütterungen lassen Wasseroberflächen keinere Wellen schlagen und
leichte Gegenstände, wie Gläser und Kelche beginnen in ihren Regalen
umherzu huepfen, das eine oder andere mag dabei auch zu Bruch gehen.
Verfasst: Montag 7. November 2011, 08:37
von Haashim
Pfff Jetzt ist die einfach Weg gegangen!
Entflieht es der Kehle des alten aufgebrachten Mannes, er hatte sich extra beeilt um schnell von der Akademie nach Hause zu kommen und nach Maryam zu sehen. Hat mit ihr den Kampf des Gleichzeitigen redens und auch zuhören gekämpft, und sich für einen alten Zausel richtig gut geschlagen. Und jetzt? Jetzt ist sie einfach gegangen!?
Aufgewühlt trottete er durch seine Alchemie Ecke, das Kissen auf welchem er sich hinlegen wollte lag schon zwichen dem Mörser und einem Schneidbrett bereit, aber der alte war nun so Aufgeregt das er Neda schlafen konnte. Was wenn Maryam nun etwas passiert? Sie ist neda eine Kämpferin, Kein Bashir ist ein Kämpfer...außer Radeeh vielleicht, der kann nen Säbel halten ohne sich selbst zu verletzen. Kann man sich mit einem Bogen verletzten? Selbst erschießen geht Neda, aber wenn die Sehne reißt diese könnte das schöne Gesicht seiner Nichte zerschneiden. Ohje, Ohje, nicht auszumahlen wenn ihr etwas passieren würde, Abaan würde Toben und Brüllen, da wäre das Wesen von vorhin nur Peinlich berührt.
Und wieder war ein Rundgang in dem kleinen Kämmerschen mehr in den Füßen des alten Menekaners.
Oh er wird sie Schimpfen wenn sie Heimkommt, Aiwa!! Sie soll sich gefälligst benehmen wie eine Bashir, wir sind Neda Kämpfer, ihm selbst ist schon zweimal die Axt auf dem Helm gefallen, einmal war sie sogar dabei, neda auszumalen wenn er keinen Helm getragen hätte, und wenn ihre Sehen reißt und das schöne Gesicht zerschneidet, ist sie Neda mehr etwas Wert, und der Brautpreis geht in den Keller. Oh der Arme Abaan und die arme Familienkasse. Neda, es gab genug Kämpferfamilien, die Stadtwache, die Palastwache, die Hafenwache und die Akademie da müssen Neda die Bashirs in die Wüste rennen, weil da was geschriehen hat.
Erneut, ist eine Runde in dem kleinen Kämmerchen zu ende und er lässt sich nun doch, auf seinem hocker nieder.
Das wird er ihr sagen Aiwa, Schimpfen wird er sie und Bestrafen, dass sie das Neda wieder macht. Er wird Morgen alle ihre Phiolen auslehren und sie sie neu füllen lassen Aiwa...30 teppische wird sie auch knüpfen müssen, dass sie neda mehr auf dumme Gedanken kommt, Aiwa aiwa...
Und wärend er so über die Bestrafungen für Maryam Nachdachte, beruhigte ihn die Tatsache, dass sie für eine Strafe erstmal Heil zurückkommen musste so sehr, das der alte dann doch noch seinen Frieden auf dem Kissen fand, und samt Alchemiertisch ins Traumland reißte, wo er weiterhin alle möglichen Strafen im Geiste durchspielte.
Verfasst: Montag 7. November 2011, 10:14
von Aalim Taahir
*In der Akademie Leviathan herrschte reges Treiben am Abend des neuen Bebens. Aalim hatte die beiden Tranam Saahir und Majidah zur letzten Unterrichtsstunde in der Alchemie geladen, ebenso wie den ehrenwerten Sohn der Bashir, Haashim, welcher den Unterricht führte, während Aalim lediglich neben ihm saß und ebenfalls seinen Worten lauschte, denn die Alchemie, interessierte ihn ebenfalls sehr. Das Beisammensein in der Gruppe, erfreute Aalim sehr, denn am heutigen Abend schienen die leeren Gebäude und Gassen der Stadt, wenigstens für die Unterrichtsstunde, wie weggeblasen. Selbst ein später in die Akademie gekommener Ali, welcher versuchte Staub unter dem Teppich der Akademie verschwinden zu lassen, was Aalim, dank seiner Gabe verhindern konnte, hatte den Abend nur bereichert. Der Abend schien fast perfekt, bis zum Ende der Unterrichtsstunde.
Direkt zum Schlusswort Haashims, der gerne noch Fragen beantworten wollte, begann die Erde erneut zu beben, dieses Mal stärker als alle anderen, denn selbst die Akademiewände begannen leichte Risse zu bekommen. Auch war ein ohrenbetäubendes Brüllen aus der Wüste zu hören, welches wohl, zumindest nahm Aalim das an, von einem riesigen Wesen stammen musste, welches das Volk nun bedrohte. Aalim reagierte dennoch sofort und bat alle Anwesenden in der Akademie, diese sofort zu verlassen, nicht dass diese, sollte das Beben stärker werden und die Akademie einreißen, in den Trümmern begraben wurden.
Sie hatten die Akademie verlassen und nun mussten rasch Entscheidungen getroffen werden. Aalim gab zu erst Ali einen Auftrag die Bewohner der Stadt, sowie im Palast vor weiteren Beben zu warnen, sodass sich die Bürger der Stadt sofort versuchen konnten zu schützen, falls es erneut zu beben beginnen würde. Denn nichts war wichtiger, als der Schutz des Volkes und der Familie Omar! Direkt danach, versuchte er Haashim zu bitten, Aalim und die Tranam zu begleiten, doch er wollte zu erst nach Maryam sehen, ob es ihr gut erging. So ließ Aalim ihn ziehen, denn er konnte nicht erwarten, dass man freiwillig sein Leben in der Wüste, denn dort wollten sie nun nach dem Ursprung des Gebrülls und des Bebens suchen, aufs Spiel setzte. So verließ Haashim die Gruppe und die drei übrig gebliebenen Magier, machten sich hurtigen Schrittes zum Südtor der Stadt auf, wo sie sich dann wieder mit Ali treffen wollten.
Am Südtor angekommen, warteten die drei Magier auf Ali, welcher nach kurzer Zeit in Kampfmontur zu ihnen stieß, genauso wie Maryam. Beide hatten beschlossen, die Magier zu begleiten und ebenfalls, so es nötig wurde, in den Kampf für das Volk zu ziehen. So begannen sie ihre Expedition in die Weiten der Wüste, ohne zu wissen, was sie erwarten würde.
Mehrere Kämpfe lieferte sich die Gruppe mit den unterschiedlichsten Monstern, Scarabäen, Harpyen und Riesenskorpionen, bis sie dann, nach einiger Zeit des Marsches, inmitten der Wüste ein riesen Loch entdeckten, welches im Westen der Stadt, nicht weit entfernt der Arena zu finden war. Ein jeder bei sich, wusste, dass es nicht natürlichen Ursprunges sein würde und hatte dieses Loch noch nie gesehen, es musste also neu sein! Die Gruppe näherte sich dem Loch, einige mehr durch ihre Neugierde getrieben, andere eher aus Vorsicht nicht zurück zu bleiben, ohne Schutz vor Monstern. Aalim sah, wie Saahir eine Münze das Loch hinabfallen ließ, ohne, dass sie jemals den Aufschlag der Münze auf den Boden des Lochs hören würden. Majidah war hingegen vom Loch so fasziniert, dass sie am liebsten hineingesprungen wäre, was Saahir, noch verhindern konnte. Ali hingegen, welcher in etwas Abstand zum Loch stand und wohl das Schutzschild für Maryam bildete, die sich hinter ihm versteckte, begann damit das Loch zuzuschütten, was ihm Aalims Unmut einbrachte. Das Loch musste so bleiben wie es ist, ohne Veränderungen! Aalim gab ihnen dann zu verstehen, dass er sich in das Loch hinab schweben lassen würde, um vielleicht etwas finden zu können. Die anderen Menekaner, abgesehen von Saahir, der sich dies bereits gedacht hatte, waren geschockt und versuchten ihn aufzuhalten, aber vergebens. Aalim wies Saahir an, auf alle aufzupassen und niemanden in die Nähe des Loches zu lassen. Sollte er nicht wieder aus dem Loch zurückkehren, so solle er sofort im Palast bericht erstatten und Hilfe organisieren, um es entweder zu verschließen oder Aalim zu retten. Saahir verstand und ließ Aalim seinen Schicksal freien lauf...
Mehr mit Faszination und Neugierde, was ihn erwarten könnte, als mit Furcht, näherte sich Aalim dem Rand des Loches, während die restlichen Menekaner der Gruppe im sicheren Abstand Stellung bezogen. Ohne Zeit zu verlieren, versicherte Aalim seinen getreuen Mitstreitern, dass er zurückkommen würde und begann dann die sekundären Energien der Luft um sich herum, eine Art Rüstung aus Luft, zu bündeln, welche ihn zum Schweben bringen sollte und ließ außerdem mit der Energie der Erde einige kleine Vorsprünge in der Wand entstehen, falls er bald die Konzentration verlieren sollte. Mit einem letzten Blick zu seinen Freunden, ließ sich Aalim dann in die Tiefen des Lochs hinab sinken.
In stickiger Luft, welche immer wärmer zu werden schien, ließ sich Aalim weiter hinunter ins Loch schweben, um dort gleich festzustellen, dass die Wände des Lochs merkwürdig glatt waren und das Loch offen hielten, obwohl es nur von Sand umgeben war, der eigentlich hätte hinunter rieseln müssen, ehe es wieder verschlossen war. Immer tiefer und tiefer schwebte Aalim hinunter und war auch schon eine ganze Weile von der Dunkelheit und immer wärmere, ja fast schon heiße Luft, als die am Tage in der Wüste herrschte, umgeben, ehe er dann sanft auf einem Boden ankam. Aalim ließ die Energie der Luft frei, welche sich dann mit der im Loch vermischte. Er blickte hinauf und konnte weit über sich nur vereinzelnd sehr klein gewordene Sterne am Himmel erblicken, er musste also einige hundert Schritte tief in diesem Loch stecken, erschreckend. Sich dennoch bemühend, nicht in Panik zu geraten, bündelte er die Energie des Feuers um seinen Stab, welche dann nach wenigen Augenblicken zu leuchten begannen und wohltuendes Licht in dem Loch spendeten. Er bemerkte schnell, dass er nur auf einem relativ kleinen Vorsprung stand und das Licht, welches die Klänge des Feuers erzeugten, von den Wänden wieder zurückgebrochen wurde. "Die Wände sind fast wie Glas, es scheint, als habe das Wesen, welches noch am Abend seine Existenz kund gegeben hat, dieses Loch mit extremer Hitze erschaffen. Das erklärt die glasigen Wände, welches keinen Sand in das Loch fallen lassen und die Hitze hier unten.", dachte er sich und war sich sicher, dass er aufgrund dieser Erkenntnis, nicht mehr alleine weiter hinab in das Loch durfte. Er musste wieder hinauf, um den Palast, als auch die Erben Phanodains zu informieren. Mit diesem Vorhaben, bündelte er nun eine Menge Energie der Erde unter sich und ließ unter seinen Füßen eine schmale Platform entstehen, welche dann mit Hilfe seiner Konzentration zu wachsen schien und ihn so wieder hinauf brachte.
Oben angekommen, waren die Menekaner mit denen er dort angekommen war, voller Freude als sie ihn erblickten, sie hatten scheinbar sie ganze Zeit auf ihn gewartet. Sofort begann er ihnen seine Erkenntnisse mitzuteilen, was die Gruppe an sich nicht wirklich beruhigte und was sie als nächstes tun sollten. Ehe die Gruppe zur Stadt aufbrach, versiegelte Aalim das Loch, mit Hilfe einer hohen Wand aus Erde, welche er mit gebündelter Energie der Erde errichtete, damit kein Menekaner das Loch in irgendeiner Art und Weise veränderte oder sogar hinunterfiel. In der Stadt selbst, sie alle waren wieder heile angekommen, kapselte er sich von der Gruppe ab, um rasch zur Akademie zu gehen, wo er sogleich eine Vielzahl an Schreiben aufsetzte, die er dann mit einem Boten zu den jeweiligen Leuten und in den Palast entsandte. Es musste schnell gehandelt werden, bevor die Stadt unter dem Treiben des Wesens zerstört wurde oder die Bewohner Menek'Urs Schaden nahmen.
Der erste Schritt war nun getan, und Aalim hoffte nun, dass sich seine Erkenntnisse des Wesens betreffend, nicht bewahrheiteten und sie rasch mehr Informationen finden würden, um rechtzeitig Schutzmaßnahmen einleiten zu können... *
Verfasst: Montag 7. November 2011, 10:32
von Maryam
Kaum hatte sie endlich die erlösenden Geräusche der Tür gehört, sprang sie bereits hoch und förmlich in Haashims Arme. Endlich war jemand da und sie nicht mehr alleine.
Ohne Kontrolle sprudelten die Fragen aus ihr heraus und während Haashim sich noch mit der Antwort Zeit lies, stellte sie bereits die nächste. Nur sicherheitshalber, sie durfte ja keine Frage vergessen. War das nun die Antwort auf die erste Frage oder doch schon die Zweite? Wie, er hat es beim Unterricht auch gespürt? Eine Gruppe macht sich auf in die Wüste? Saahir ist dabei, denn kenne ich!. Eigentlich hatte sie noch fragen, aber sie musste sich rasch umziehen. Ihre Schutzkleidung, die ihr Abaan einmal geschenkt hatte. Und brauchte sie wohl auch ein Bogen? Ach, er sah gut an ihr aus.
Haashim? Hatte er noch etwas gesagt? Und wie war jetzt die Antwort auf die letzten Frage. Überstürzt rannte sie aus dem Haus und sah eben noch die Tür der Stadtmauer zugehen.
Ach, hatte sie nun Haashim gesagt, dass sie der Gruppe folgen würde? Ja, sie nickte, er war schließlich ihr Onkel und ehe sie sich versah, stand sie bereits bei der Gruppe.
Kannten sie den Weg? Die Schritte waren so zielsicher. Und warum engte ihr Oberteil sie heute ein. Abaan sollte ihr ein neues anfertigen. Und während sie noch mit sich am kämpfen war, standen sie bereits vor einem.... Ja, wie sollte sie es nennen? Vorsichtig lugte sie wie die anderen hinein. Ein Loch. Nicht so groß, aber tief? Sie traute sich nicht näher. Lieber stellte sie sich hinter Ali, weil dann würde er immerhin vor ihr fallen.
Das Loch schließen? Sie könnte gerne einen großen Teppich knüpfen, denn man drüber legen konnte, aber bis auf bei Ali kam diese Idee nicht gut an. Ihre Teppiche waren toll!
Wasser hinein, vielleicht würde es ja eine neue Oase geben. Sie fand diese Idee wirklich ansprechend, aber ständig hieß es nur „Geht nicht. Unmöglich. Zu groß.“
War das Aalim der sich in das Loch hinein getraut hatte? Es schüttelte sie. Nein, daran wollte sie gar nicht denken.
Sie wollte wieder heim. Das war doch nichts für sie. Und irgendwie saß ihre Rüstung merkwürdig.
Kaum kamen die Wachen der Stadtmauer wieder in Sicht, rannte sie bereits los und ging in ihr Zimmer, um sich umzuziehen.
Ob es noch mehr Löcher geben würde? Hatte Abaan recht, dass sich bald der Boden verflüssigen würde und die Stadt versinken würde? War es ein böser Djinn, der die Beben auslöste?
Sie schüttelte nur den Kopf. Sie wollte keine Beben mehr.
Verfasst: Donnerstag 10. November 2011, 13:52
von Der Erzähler
Die letzten Tage waren ruhig in Menek'Ur kein eigentümliches Geräusch,
kein erneutes Beben. Doch am Mittag des heutigen Tages drängt sich immer
mal wieder ein Schatten vor die Mittagssonne. Am strahlend blauen Himmel
sind kaum die Umrisse des Wesens zu erahnen, doch handelt es sich
unverkennbar um einen Drachen, der über der Wüste und der Stadt seine
Runden dreht, als erwarte er irgendwas.
Kaum erkennbar ist er auch ausser Reichweite von Bolzen und Magie.
Verfasst: Mittwoch 16. November 2011, 11:34
von Der Erzähler
Am Abend:
Der Drache brachte am Abend Chaos über Menek'Ur. Er flog viele Runden
um die Stadt, zog seine Kreise immer enger und je näher er kam, desto
mehr stieg die Hitze an. Viele der trockeneren Pflanzen auf Menek'Ur
fingen Feuer und brannten bald in einem unheimlich heißem Feuer, das
heißer war als eine normale Flamme. Auch die Farbe der Flammen
unterschied sich zu der der normalen Flammen. Es war offensichtlich, dass
die Anwesenheit des Drachen die Feuer verursachte. Überall in der Stadt
war es trotz der späten Stunde unerträglich heiß. Einzig der Tempel und
die Oase versprachen Kühlung. Bis dorthin drangen die erhöhten
Temperaturen nicht.
Die Bevölkerung der Stadt war in Aufruhr versetzt, wurde aber von der
eifrigen Stadtwache über die Ereignisse in Kenntnis gesetzt.
In der Nacht:
Ein leises Flüstern in der Stadt. Nur auf der Schwelle zwischen Wachsein
und Schlaf wahrnehmbar. Selbst im Lied als solches kaum wahrnehmbar,
oder lokalisierbar. Doch können die Einschlafenden es hören, egal ob
Liedkundiger oder nicht. Es ist ein beruhigendes Flüstern,
hoffnungsversprechend, wohltuend. Konzentriert man sich darauf,
verlischt es, als wolle man Wasser mit einem Sieb schöpfen. Auch in der
Phase des Aufwachens wird man dieses leise Flüstern bemerken können.
[...]
Verfasst: Donnerstag 17. November 2011, 13:31
von Gast
Nun wo sie Aasim einmal wieder in rasche Sicherheit bringen musste, brach es ihr beinahe das Herz, als sie davon hörte was geschehen war.
Der Drache der die Stadt beinahe gänzlich in Flammen getaucht hatte.
Die vielen Menschen in Panik und all das was geschehen war.
Ihr Haus war zum Glück wenig betroffen. Aber sie musste dennoch etwas tun, so gut wie es in ihrer Macht stand. Sie war eine Kaliq aber im gegensatz zu den Magiern konnte sie weniger tun, sie konnte nur beten und hoffen, das Eluive ihnen helfen würde.
Verfasst: Donnerstag 8. Dezember 2011, 22:00
von Gast
Ihr Weg führte sie direkt aus der Stadt hinaus in Richtung der Oase. Einem der heiligen Orte der Eluive, ein Ort wo sie jene um sich spürte und wo sie ihr nahe war.
Sie fühlte sich leer so unglaublich leer und jedes mal brachte es ihr mehr einen Stich wenn sie die Glaubenslosen um sich fühlte. Jene für die Eluive nur noch ein Wort war und nicht mehr.
Jene die nur sagten sie Glaubten aber nicht mehr glaubten. Sie verstand nicht wieso Eluive jenen nicht aufzeigte, dass sie die Mutter des Volkes war.
Oder war genau der Drache das Zeichen?
Sie wusste es nicht, sie hatte jenes Wesen bisher noch nie erblickt. Aber um so länger es scheinbar in der Nähe Menekur verweilte um so schwächer fühlte sie sich. Und die Menekaner um sie herum konnten den halt nicht aufbringen, denn sie benötigte um neue Kraft zu schöpfen. Einzig und allein die einsamen Gebete schafften es sie im Gleichgewicht zu halten.
Sie sah die Berge von Salz als sie durch die Stadt ging die die Feuer gelöscht hatten. Sie sah die tiefe Gruben im Sand. Was bei Eluive sollte noch geschehen. War es der Niedergang?
Vielleicht war das nächste der Tempel schutzlos wie er dalag der Niedergebrannt würde. Und kaum ein Menekaner würde eine Träne darum weinen. Denn man würde ihn einfach neu aufbauen und nicht wissen das damit eine Zeit vorrüber ging.
Aber vielleicht war diese Zeit schon längst vorrüber. Wer war sie... nicht mehr wie eine Natifah, das hatte sie immer gesagt und doch gewusst, dass sie den Glauben brachte.
Nun musste sie denken sie ist doch eine Kaliq... und ist eigentlich nur noch eine Natifah für die Familie Omar... für die Kinder der Wüste und für alles andere um sie herum... nur noch eine Natifah, den der Glauben brannte wie die Flammen des Drachens.