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Aus dem Notizbuch einer Letherxiae

Verfasst: Freitag 7. Oktober 2011, 10:40
von Ked´harra
Sporadische Auszüge aus einem Notizbüchlein einer Lethra, die die Menschen ergründen will:

Menschen sind nur begrenzt manipulierbar! Manche wehren sich dagegen.

Hände schütteln

Man streckt die Hand aus, die Handflächen berühren sich, dann umschließt man die Hand des Anderen und man schüttelt einmal. Begrüßungsformalität!

Augenbrauen heben und senken

Zeichen der Verwunderung oder der Unsicherheit. Wenn ein Männchen zu einem Weibchen mit den Augenbrauen 'wippt' (schnelles auf- und abbewegen), dann will er sich mit ihr paaren!

Männer und Frauen sind bei den Menschlein gleichwertig!

Das Weibchen muss mit der Paarung einverstanden sein!

Lächeln:

Mundwinkel zu den Ohren ziehen. Zähne nicht blecken, sonst sieht es nach Tier aus! Macht man, um seinem Gegenüber zu zeigen, dass er willkommen ist und man sich gern? mit ihm unterhält.

Zitat: 'Das Wort ist eine starke Waffe. Mimik wie Lächeln und Stimmlage schleifen die Klinge des Wortes. Merken!

Anmerkung: Was ist gern? Was ist Freude? Herausfinden!

Verfasst: Montag 17. Oktober 2011, 09:06
von Ked´harra
hübsch machen

Grün ist hübsch! Hübsch ist nichts anderes, als angepasst. Hübsch ist zweckmäßig. Menschen machen sich hübsch, wenn sie in den Krieg ziehen, oder wenn sie sich paaren wollen. Dann waschen sie sich und ziehen sich neue Kleider an (grüne Kleider?). Frauen schmieren sich Farbe ins Gesicht.

Die Lager der Menschen sind weich!

Sie nennen es 'bequem'. Menschen sind schwach!

Sahne ist weich, cremig und fett.

Man stellt sie aus Kuhmilch her, die man lange schütteln muss. Je'yuxala fragen!

Die Paarungsrituale der Menschen sind kompliziert!

Die Frauen malen sich Farbe ins Gesicht. Männchen und Weibchen müssen einverstanden sein! Es dauert manchmal lange, bis beide einverstanden sind. Die Weibchen malen sich an, um ihre Vorzüge hervorzuheben (nicht die Waffen!), damit die Männchen sie anziehender finden. Die Tragezeit der Weibchen beträgt 9 Mondläufe. Heiler und Magier verhindern, dass zuviele der Brut sterben.
Wenn ein Männchen viel Gold hat, wächst seine Chance ein gutes Weibchen zu bekommen!

Fragen denen weiter nachgegangen werden muss:

Warum sind die Menschen so zahlreich, wenn ihre Paarungsrituale so kompliziert sind?
Warum legen Menschen so viel Wert auf Gold und wollen davon mehr haben, als unbedingt notwendig?
Warum legen sie Wert auf große Höhlen, wenn sie sie gar nicht füllen können?

Menschen trinken gern Alkohol und prügeln sich dann.

Offensichtlich kämpfen sie gern unter dem Einfluss dieser Droge. Das ist dumm und uneffektiv. Alkohol steigert ihre Aggressivität, doch es vernebelt auch die Sinne. Ein guter Kampf ist dann nur schwer möglich.

Menschen werden durch Alkohol leichter manipulierbar!

Menschen denken nur für sich selbst. Sie sind eigennützig und weniger auf den Vorteil für die Gemeinschaft bedacht.

Spielen

Eine Form von Wettstreit. Näher ergründen, was genau damit gemeint ist!

Den Menschen mangelt es an Hingabe und Demut!

Verfasst: Samstag 22. Oktober 2011, 11:10
von Ked´harra
Bitte und Danke

Menschen haben Wörter dafür, wenn sie etwas wollen, oder wenn ihnen etwas gegeben wird. Wenn man etwas will, sagt man 'Bitte', wenn man etwas bekommen hat 'Danke'. Sie nennen das Höflichkeit. Im Grunde unefffektiv, aber es trägt wohl zu einem besseren Zusammenleben bei.

Menschen sitzen gerne, wenn sie reden.

Dieses Grimmasse-schneiden scheint für sie unverzichtbar zu sein. Lächeln, Schmunzeln oder Grinsen nennen sie es. Ein Art nonverbale Kommunikation. Ich muss lernen, ihre Gesichter deuten zu können. Sie spiegeln soviel mehr wider, als unsere. Sie haben sich schlecht unter Kontrolle.

Mundwinkel wenig nach oben ziehen - Schmunzeln

Deutet an, dass sie sich über etwas innerlich amüsieren.

Mundwinkel mehr nach oben ziehen - Lächeln

Deutet an, dass sie ihrem Gegenüber friedlich gesinnt sind.

Mundwinkel weit nach oben ziehen, Zähne leicht blecken - Grinsen

Deutet an, dass sie sich über etwas freuen.

Mundwinkel sehr weit nach oben ziehen und Lippen öffnen, dabei laute, kehlige Geräusche ausstoßen - Lachen

Deutet an, dass sie sich sehr über etwas freuen oder amüsieren.

Die Mimik der Menschen ist sehr vielschichtig, sie muss unbedingt näher ergründet werden!


Das Namenssystem der Menschen ist kompliziert!

Wenn sie einen 2. Namen haben, wird dieser mit einem Herr oder Frau versehen. Z.B. Galamnor 'Herr' Braun.

Zu den Paarungsritualen gehört auch das Berühren mit den Lippen auf blanke Körperteile. Sie nennen es Kuss. Ausserdem umarmen sie sich.

Menschen baden mit Kleidung.

Liebe ist das Gegenteil von Hass!

So sehen es jedenfalls die Menschen. Das ist verwirrend. Ich muss mit der Erhabenen darüber reden! Wenn die Menschen sich paaren nennen sie es auch 'sich lieben'. Uneffektive Weibchen werden nicht getötet. Die Menschen gehen oft Bündnisse fürs Leben ein, dann redet man von Gemahlin (Weibchen) oder Gemahl (Männchen).

Sie erziehen ihre Kinder selbst, das nennen sie dann 'Familie' (Kleingemeinschaft - uneffektiv!). Aber auch sie benutzen dabei Strafen und Schmerzen.

Sie haben Spaß an der Paarung. Wenn sie nicht tragend werden, können sie es öfter tun. Wo ist da der Sinn? Paarung ohne das Ziel tragend zu werden ist uneffektiv!

Menschen reden viel und gern - auch durcheinander.

Sie haben keine Disziplin. Unter vielen Menschen zu sein ist verwirrend und anstrengend. Es scheint mir so, als wolle nur jeder etwas sagen, weil das reden ihnen Spaß macht. Oft ist es sinnloses Geplapper, welches sie mit Blicken, Gesten und Mimik unterstreichen.

Verfasst: Dienstag 25. Oktober 2011, 19:00
von Ked´harra
Kuchen

1. Stoff, mit dem man die Kleidung bedecken kann - Schürzen

2. viele Menschlein, möglichst auch ein Junges

3. Mehl - damit muss man viel herumstauben. Es scheint sich um eine Art Ritual zu handeln. Womöglich glauben die Menschlein, damit irgend etwas wohl zu stimmen.

4. Honig - sehr süß

5. Äpfel - sehr klein gehackt. Mit oder ohne Schale, das scheint egal zu sein. Die Äpfel müssen von einem Kind gehackt werden. Die Kerne können ebenfalls mitgehackt werden

6. Eier - bin mir nicht ganz sicher, ob die Schalen wirklich dazu gehören, sie knirschen später zwischen den Zähnen

7. Fett

8. Milch

Mit dem Mehl erst einmal möglichst viel Staub aufwirbeln, dann in eine Schüssel füllen. Dazu den Honig und 5-6 ganze Eier. Alles kräftig vermengen. Milch, Honig und dann das Fett dazu. Kneten. Sehr klebrig! Zum Schluss die gehackten, halbflüssigen Äpfel. Nochmals vermengen, dann in eine Form füllen und backen, bis der Kuchen goldbraun ist.

Anmerkung: Dieser Kuchen wurde sehr fest und knirschte. Die Menschen scheinen eine Zutat vergessen zu haben. Er duftet auch anders, als die Kuchen, die ich zuvor probierte.

Nähere Erkundigungen bei anderen Menschen einholen!

Haltbarkeit prüfen! Möglicherweise guter Proviant für lange Expeditionen, da hoher Nährwert und wenig Gewicht. Trocknungsversuche!

Verfasst: Samstag 29. Oktober 2011, 01:55
von Ked´harra
Gefangenen Raindri weiter befragen zu ketzerischem Reich.

Seine Definition von Demut lautet folgendermaßen:

Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, saet den Samen des Stolzes der zur Pflanze des Hochmuts heranwaechst. Die Demut ist die sanfte Brise die den Samen der Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwaechst und deine Seele fuer die Demut verdirbt.

Haarsträhne und Fingernagel an die Lethyren weitergeben!

Als sie diesen Eintrag verfasste, war ihr noch nicht klar, dass sie die mit blauen Fäden umwickelte Haarsträhne aus Raindris Haar und den ausgerissenen Fingernagel, den sie ebenfalls unter die Fäden geschoben hatte - dass sie dies alles aus ihrer weiten Robentasche irgendwo auf dem Weg zurück ins Nest verloren hatte - nachdem sie die merkwürdige Höhle, wo sie sich übte, wieder verlassen hatte.

Verfasst: Mittwoch 21. Dezember 2011, 18:25
von Ked´harra
Ergründe Sinn und Zweck unseres gemeinsamen Handelns

Dyla'xunae

Wir sind da, weil Vater uns haben wollte und wir sind dafür da, ihm zur Hand zugehen, um sein Ziel zu erfüllen, die Weltherrschaft zu erlangen. Wenn keiner mehr die Hure anbetet, wird sie schwächer und wird zerbrechen, wie ein Glasstab auf dem Boden.


Qel'hszyr

Die gesamte Schöpfung dem Vater Alatar Untertan machen, auf dass er sie nach seinem Willen ganz und gar beherrschen kann.

Der Sinn einer Gemeinschaft ist schlicht eine Frage des Nutzens. Ein einzelnes Wesen kann niemals alles alleine tun. Das Kollektiv ist stärker, als jeder Einzelne, ja, manche sagen sogar, stärker als die Summe aller Einzelnen.