Der Verlust eines Traumes
Verfasst: Freitag 30. September 2011, 10:02
Cetem fror und schwitzte zugleich, die Wache fiel ihm schwerer und schwerer, auch wenn er sein Gesicht so ziemlich auf das gesunde Bein verlegte.
Vor seiner Wache war er mit einigen andern jagen gewesen und hatte immer wieder gespürt das er längst nicht mehr so beweglich war wie er es früher war.
Die Narben die sein Bein hinauf zogen begannen ihn zu stören und behinderten ihn mehr und mehr.
Zum Ersten mal, verfluchte er jenen Tag an dem er Todesmutig in den vermeindlichen See gesprungen war.
Der See der sich dann als flüssige Säure entpuppte und der sein gesamtes Leben verändert hatte.
Er hatte seinem Volk damit einen Dienst getan, ohne an sich selber zu denken ...
Gut, weil er es nicht gewusst hatte.
Wäre er sonst hineingesprungen?
Und jetzt? Jetzt rächte sich das alles.
Er musste einfach der Wahrheit ins Auge sehen, er taugte nicht mehr zum Kampf.
Still stand er am Tor, blickte in den Himmel hinauf auf den Mond der ihre schöne Stadt beschien, und wischte sich verstohlen über die Augen.
War es das wirklich gewesen?
Er musste es sich eingestehen. Er würde eher jeden einzelnen in Gefahr bringen der darauf vertraute das er ein begnadete Säbelschwinger war, wie er es immer sein wollte.
Der große Traum seiner Kindheit zerplatzte wie eine Seifenblase.
Seine Hand umfasste zitternd den Griff seines Säbels.
Er würde alle entäuschen ... den Emir, Jumanah ... und seine Familie.
Was sollte aus ihm werden? Konnte er so einfach von seinem Traum loslassen.
Auch wenn er es nicht wollte, er musste.
Wütend mit einem Aufschrei schlug er auf sein Bein, als könne er die schmerzenden Narben damit ein für alle male fortzaubern, aber was blieb war ein weiterer dumpfer Schmerz, ausgelöst durch einen Schlag.
Wütend dreht er sich um, hinkte zu einer weiteren Torwache und bat jenen seinen Dienst zu übernehmen, dann ging er.
Ging er die Strasse entlang sich Teil für Teil seiner Uniform entledigend.
Er kam sich vor wie ein Verräter, wie ein Verlierer, Unnütz für sein Volk geworden.
Wie sollte er Jumanah eine Familie bieten. Wie sollte er für sie Sorgen?
Würde der Emir ihm vergeben das er aufgab?
Vielleicht sollte er einfach gehen? Zurück zu seiner Familie und Jumanah sollte sich einen andren Mann suchen der voll des Stolzes war, und ansehen der andren Familien besaß.
Er war nur noch ein Niemand, der nicht einmal seine Familie versorgen konnte.
Wie sollte er da je daran denken Kinder groß zu ziehen.
Ja, ja ... er würde einfach gehen ...
Schneller und schneller wurden seine hinkenden Schritte. Er durfte Jumanah diese Schmach nicht antun das sie ihn zum Mann bekam und doch... er schluchzte auf, er wollte auch nicht mehr ohne sie leben.
Ihre dauernden Streitereien die jedoch eher liebevoll waren, ja er liebte sie gar dafür das sie sich so herrlich aufregen konnte, er forderte es sogar heraus, das dabei ihre Augen sprühten das sie aussahen wie Edelsteine.
Er liebte sie, er würde niemals einen Menschen so lieben können wie jene für ihn einzigartige Frau.
Gerade deswegen durfte er nicht bleiben.
Er lief solange bis sein Bein ihn nicht mehr trug und erst jetzt ließ e sich fallen, mitten irgendwo in der Wüste.
Er wusste nicht einmal mehr wo er war. Aber es war ihm egal.
Wütend trommelt er auf das verletzte Bein ein, bevor er sich weinend zusammenkauerte.
Vielleicht gab es etwas anderes was er tun konnte, drang der erste vernünftige Gedanke durch seinen Kopf. Schmied werden wie sein Onkel.
Sein Onkel war ein guter Schmied gewesen und Cetem hatte oft genug zugesehen.
Aber das war nicht sein eigener Wunsch gewesen.
Vehement und schüttelte er den Kopf.
Er war auf dem Wege gewesen ein guter Säbelschwinger zu werden.
Der Beste! Wie er für sich immer dachte.
Mit wehmut dachte er daran wie stolz er sich gefühlt hatte, als ihm der Emir damals den Säbel überreichte, als Zeichen das er seinen Einsatz und seinen Mut schätzte.
Die Ehre die ihm dabei zuteil wurde, würde er niemals vergessen.
Was würde der Emir jetzt sagen wenn er seinen Dienst quitierte?
Würde er damit nicht den Emir beschämen?
Mutlos ließ er sich einfach in den Sand der Wüste fallen, den Säbel wie ein Artefakt umkrallend, als woll er jenen niemals wieder loslassen.
Jumanah ... schluchzte er.
Was tat er ihr nur an.
Aber hatte er eine andere Wahl?
Schmied werden ...
Klopfte ein leiser Gedanke in seinem Kopf, wie ein kleines Hämmerchen.
Er presste die Lippen zusammen.
Das war aber nicht was er wollte.
Säbelschwinger!!!!
Schmied !!!!
Seine Angst, seine Vernunft seine Hoffnung fochten einen stillen Kampf in ihm.
Und kaum spürte er das es längst Morgen wurde.
Die Sonne ging längst auf, strahlte auf ihn nieder und das erste Aas näherte sich im Glauben in ihm eine Mahlzeit zu finden.
Er krümmte sich zusammen und hörte den erschreckten Ruf seines Namens ohne zu reagieren, hielt ihn eher für eine Fata Morgana als für real.
Irgendwie würde es weitergehen, musste es weitergehen, ...
Die Frage war nur das Wie.
Vor seiner Wache war er mit einigen andern jagen gewesen und hatte immer wieder gespürt das er längst nicht mehr so beweglich war wie er es früher war.
Die Narben die sein Bein hinauf zogen begannen ihn zu stören und behinderten ihn mehr und mehr.
Zum Ersten mal, verfluchte er jenen Tag an dem er Todesmutig in den vermeindlichen See gesprungen war.
Der See der sich dann als flüssige Säure entpuppte und der sein gesamtes Leben verändert hatte.
Er hatte seinem Volk damit einen Dienst getan, ohne an sich selber zu denken ...
Gut, weil er es nicht gewusst hatte.
Wäre er sonst hineingesprungen?
Und jetzt? Jetzt rächte sich das alles.
Er musste einfach der Wahrheit ins Auge sehen, er taugte nicht mehr zum Kampf.
Still stand er am Tor, blickte in den Himmel hinauf auf den Mond der ihre schöne Stadt beschien, und wischte sich verstohlen über die Augen.
War es das wirklich gewesen?
Er musste es sich eingestehen. Er würde eher jeden einzelnen in Gefahr bringen der darauf vertraute das er ein begnadete Säbelschwinger war, wie er es immer sein wollte.
Der große Traum seiner Kindheit zerplatzte wie eine Seifenblase.
Seine Hand umfasste zitternd den Griff seines Säbels.
Er würde alle entäuschen ... den Emir, Jumanah ... und seine Familie.
Was sollte aus ihm werden? Konnte er so einfach von seinem Traum loslassen.
Auch wenn er es nicht wollte, er musste.
Wütend mit einem Aufschrei schlug er auf sein Bein, als könne er die schmerzenden Narben damit ein für alle male fortzaubern, aber was blieb war ein weiterer dumpfer Schmerz, ausgelöst durch einen Schlag.
Wütend dreht er sich um, hinkte zu einer weiteren Torwache und bat jenen seinen Dienst zu übernehmen, dann ging er.
Ging er die Strasse entlang sich Teil für Teil seiner Uniform entledigend.
Er kam sich vor wie ein Verräter, wie ein Verlierer, Unnütz für sein Volk geworden.
Wie sollte er Jumanah eine Familie bieten. Wie sollte er für sie Sorgen?
Würde der Emir ihm vergeben das er aufgab?
Vielleicht sollte er einfach gehen? Zurück zu seiner Familie und Jumanah sollte sich einen andren Mann suchen der voll des Stolzes war, und ansehen der andren Familien besaß.
Er war nur noch ein Niemand, der nicht einmal seine Familie versorgen konnte.
Wie sollte er da je daran denken Kinder groß zu ziehen.
Ja, ja ... er würde einfach gehen ...
Schneller und schneller wurden seine hinkenden Schritte. Er durfte Jumanah diese Schmach nicht antun das sie ihn zum Mann bekam und doch... er schluchzte auf, er wollte auch nicht mehr ohne sie leben.
Ihre dauernden Streitereien die jedoch eher liebevoll waren, ja er liebte sie gar dafür das sie sich so herrlich aufregen konnte, er forderte es sogar heraus, das dabei ihre Augen sprühten das sie aussahen wie Edelsteine.
Er liebte sie, er würde niemals einen Menschen so lieben können wie jene für ihn einzigartige Frau.
Gerade deswegen durfte er nicht bleiben.
Er lief solange bis sein Bein ihn nicht mehr trug und erst jetzt ließ e sich fallen, mitten irgendwo in der Wüste.
Er wusste nicht einmal mehr wo er war. Aber es war ihm egal.
Wütend trommelt er auf das verletzte Bein ein, bevor er sich weinend zusammenkauerte.
Vielleicht gab es etwas anderes was er tun konnte, drang der erste vernünftige Gedanke durch seinen Kopf. Schmied werden wie sein Onkel.
Sein Onkel war ein guter Schmied gewesen und Cetem hatte oft genug zugesehen.
Aber das war nicht sein eigener Wunsch gewesen.
Vehement und schüttelte er den Kopf.
Er war auf dem Wege gewesen ein guter Säbelschwinger zu werden.
Der Beste! Wie er für sich immer dachte.
Mit wehmut dachte er daran wie stolz er sich gefühlt hatte, als ihm der Emir damals den Säbel überreichte, als Zeichen das er seinen Einsatz und seinen Mut schätzte.
Die Ehre die ihm dabei zuteil wurde, würde er niemals vergessen.
Was würde der Emir jetzt sagen wenn er seinen Dienst quitierte?
Würde er damit nicht den Emir beschämen?
Mutlos ließ er sich einfach in den Sand der Wüste fallen, den Säbel wie ein Artefakt umkrallend, als woll er jenen niemals wieder loslassen.
Jumanah ... schluchzte er.
Was tat er ihr nur an.
Aber hatte er eine andere Wahl?
Schmied werden ...
Klopfte ein leiser Gedanke in seinem Kopf, wie ein kleines Hämmerchen.
Er presste die Lippen zusammen.
Das war aber nicht was er wollte.
Säbelschwinger!!!!
Schmied !!!!
Seine Angst, seine Vernunft seine Hoffnung fochten einen stillen Kampf in ihm.
Und kaum spürte er das es längst Morgen wurde.
Die Sonne ging längst auf, strahlte auf ihn nieder und das erste Aas näherte sich im Glauben in ihm eine Mahlzeit zu finden.
Er krümmte sich zusammen und hörte den erschreckten Ruf seines Namens ohne zu reagieren, hielt ihn eher für eine Fata Morgana als für real.
Irgendwie würde es weitergehen, musste es weitergehen, ...
Die Frage war nur das Wie.