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Ein Waldkind

Verfasst: Montag 26. September 2011, 18:58
von Yuni
Es ist eigentlich immer schön mit Ali, sie ist die beste Mami auf der ganzen Welt. Besonders abends wird kuschelig, denn dann sitzen wir beisammen, lauschen dem Abendwind und den Geräuschen des Waldes und manchmal sogar kommt Besuch vorbei und dann darf ich an die grosse Dose in der Kuchen und Kekse lagern. Khali unsere Wölfin liebt Zitronenkuchen, ich verstehe nicht dass Mami immer sagt , dass Kuchen nichts für Wölfe ist, wo sie ihn doch so liebt !
Gestern kam auch Besuch, er war glaub ich ganz nett, lächelte mich immerzu an und schenkte mir etwas was er Fisich nannte, ganz süss und es tropfte bei jedem Bissen mein Kinn herab dass es nur so kitzelte...
Er scheint Ali gern zu haben, und sie ihn, beide lächelten immer so komisch, es war lustig.. Ali sagte er sei ein Junge und mein Papi, obwohl doch eigentlich Opi mein Papi ist, ich hab das alles nicht ganz verstanden und ich war auch schon sooo müde... vielleicht kommt er ja mal wieder und bringt mir noch mehr Fisiche .. die mag ich...

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Verfasst: Mittwoch 2. November 2011, 18:15
von Yuni
Ich wartete lange auf Ali, sie war nur kurz jagen sagte sie, doch sie kam und kam nicht. Khali lief ebenfalls raus in den Wald, vielleicht Ali hinterher. Es war kein schönes Wetter mehr , kalte Tropfen fielen mir auf meinen Kopf,direkt hinab von den Bäumen, manche auch in meinen Nacken hinein. Ich ging ein Stückchen weg von unserem Zuhause , immer in den Wald guckend, sollte da nicht alleine hinein sagte Ali, zuviele gefährliche Dinge würde da sein. So wartete ich, ich weiss nicht wie lange, es wurde dunkel und ich fand nicht mehr zurück. Nicht weinen sagte ich immer, nicht weinen, du bist ja schon eine grosse Yuni, doch die blöden Tränen kamen einfach aus meinen Augen heraus. Da kroch ich einfach unter einen dichten Busch, tief hinunter und fand trockenes Moos und Laub vor , das war mein Bettchen. Ein wenig zittrig war mir schon, Mami sagte zwar immer dass der Wald mich beschützt und ich ein Waldkind sei, aber noch nie war ich so alleine hier draussen. Die Eule rief, und ich versteckte meinen Kopf ganz tief in meinem Kragen.
Ich erwachte erst im Morgengrauen, die Gegend um mich herum war mir ganz fremd, wo war unser Zuhause ? Ich lief hin und her bis mir ein Pfad bekannt vorkam, jaaa, hier wars... und schon stand ich binnen Kurzem vor unserer Höhle. Ihr könnt euch garnicht vorstellen wie froh ich war, doch als ich unten ankam und die Tür aufzog war Mami immer noch nicht da. Ich rief so laut ich nur konnte , wieder musste ich weinen . Ich nahm die kleine Papiertüte mit den geschenkten Süssigkeiten und rannte wieder hinauf und machte mich auf Mami zu suchen, immerfort nach ihr rufend.
An einem Weg sah ich einen kleinen bunt schillernden Käfer, der war so lustig und ich spielte mit dem. ganz glücklich machte mich das . Dann kam Vasooo, er war nett, und ich lief ihm hinterher, vielleicht wusste er ja wo Ali war. Ständig wollte er mich wegschicken, lauf nachhause Kleene sagte er in einer komischen Art zu reden, dann musste ich immer ein wenig lachen. Trotzdem folgte ich ihm, sogar bis in ein Ding was man Kutsche nannte. Dann brachte er mich zu Ella die bei Manni und Nicht Papi wohnte. Sie nennten mich Stern und liessen mich bei Ella schlafen, gaanz lieb sind die . Bald suchen wir Mami, so lange war sie noch nie jagen und wieder muss ich weinen.
Heute war ich mit Manni spazieren, sie zeigte mir einen Feentanzplatz, kleine Feen tanzen dort des nachts , so sagte Manni. Sie singen von Prinzen und Prinzesinnen. Wenn ich gross bin möchte ich auch einen Prinzen heiraten sagte ich zu Manni.
Dann kamen wir zu einem grossen Haus . da standen Pferdchen und Schweinchen wühlten in Trögen voller Schweinefutter. Sie schmatzten und waren voll eingekleckert, da musste ich wieder lachen.
Dieses Haus wäre gut für all das Unkraut sagte Manni, wir würden hier alle hineinpassen, nur leider gehörte es jemandem, vielleicht einer Hexe die Nicht Papi vertreiben kann ? Den ganzen Nachmittag spielte ich Hexenvertreiben... kschhhhh .... ich glaub ich sah fast selber wie ne kleine Hexe aus !!

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Verfasst: Sonntag 25. März 2012, 23:29
von Yuni
Ich kann mich schon garnicht mehr richtig an meine echte Mami erinnern. oftmals kneife ich die Augen ganz fest zu und stelle mir vor, wie ich in unserer Höhle in den weichen Fellen liege. Ich rieche dann die Erde und Ali's Duft nach Blättern und Zitronenkuchen! Oh den liebe ich ! Ali wo bist du nur. Auch Khali habe ich schon lange nicht mehr gesehen, warum besuchen sie mich nicht, Mami muss sehr krank sein.
Auch Amanda ist weggegangen und Nichtpapi auch, vielleicht suchen sie nur ein grösseres Haus für uns Kinder? Ich hab sie lieb, wo sind sie nur?
Nun wohnen wir beim Bimmelchen. Sie hat uns eine Burg gebaut mit echten Zinnen und einer Sternenhöhle die blau funkelt. Niclas und ich haben es ganz wunderschön, doch am schönsten wird es sein, wenn König Konrad zu Bimmelchen zieht und bei uns wohnt. Wir haben ihm einen Pfirsichkuchen gebacken, Yeto sagte, dass Könige starke Zähne haben und dass Eierschalen sie nicht stören würden, auch wenns ein wenig knirscht.
Das machte mich froh. Froh macht mich auch, dass Yeto so lieb ist.Er wohnt im Wald so wie Ali und kennt alle Tiere. Ich will nun auch Waldhüter werden, so wie er und wenn ich gross bin und einen so langen Bart habe wie Yeto schenkte ich ihm das Herzchen aus dem rosa Quarz welchen er mir heute gab.

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Verfasst: Dienstag 27. März 2012, 17:12
von Yuni
Nachts erwachte ich als Katzi sich zu mir unter die Bettdecke kuschelte. Ich tastete seitlich zu Niclas Platz, doch er war nicht da.Da erinnerte ich mich,dass er weg war, und ich ganz allein. Ich musste wieder ein bisschen weinen, doch da fiel mir Yeto ein, und dass er Ali finden würde. Ich nahm Katzi in meinen Arm und trotz weiterer Tränchen dachte ich an den Wald.
Am nächsten Morgen erwachte ich schon gaaaanz früh, zog mir meine warme Jacke an und schlich auf ganz leisen Sohlen aus dem Haus. Bimmelchen schnarchte noch leise in ihrem Bettchen,nur Katzi guckte kurz und maunzte leise. "Pst Katzi", flüsterte ich ihr zu und schlich die steinernen Stufen des Kellergewölbes hinauf, durch die Küche, vorbei an der Schmiedewerkstatt und hinaus auf die neblige Strasse Bajards. Niemand war unterwegs, alle schliefen noch.
Ich lief durchs Bajarder Tor und hin zum Wald. Hier würde ich warten bis ich Yeto sah,vielleicht schon bald würde er kommen.
Ungemütlich war es und kalt. Eng zog ich meine Jacke um mich. Sie wärmte mich und ich musste an meine Ali denken wenn ich sie anhatte. Die Jacke aus weichem Hirschleder hatte sie mir genäht, viele Abende lang sass sie in unserer Höhle und stickte und nähte viele kleine bunte Blätter aus Leder auf das Jäckchen. Ich hatte diese Jacke sooo lieb.

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Aber Yeto kam nicht. Ich weiss nicht wie lange ich am Waldrand gewartet habe. Dann lief ich zurück und lief zum Hafen. Vielleicht kommt ja Niclas doch und holt mich damit wir alle zusammen auf Esti's Insel spielen können.

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Verfasst: Mittwoch 28. März 2012, 22:45
von Yuni
Heute Abend bin ich die glücklichste Yuni auf der ganzen Welt! Zuerst sah ich Yeto, draussen saß er am Lagerfeuer und ich durfte von dem lecker Bratfisch probieren, dann stand er auf und brachte mir etwas und sagte :" Ein Waldhüter hält immer seine Versprechen", und gab mir Pieps, ein kleines Vögelchen mit nem gebrochenen Flügelchen. Yeto hatte den Flügel versorgt und nun sollte ich das Vögelchen behüten und füttern! Juhuuu! So sehr mir Niclas auch fehlte, nun war ich wieder glücklich.Yeto wollte mir den Wald zeigen und ich wollte einen echten Waldhüter Schwur leisten... ganz geheim und niemand durfte es wissen, denn es war ein ganz besonderer Schwur. Dann kam noch Vasolinooo und führte uns zu dem Ort wo er mich gefunden hatte. Wir fanden das Haus wo die sprechende Schlange wohnte wieder,doch die Schlange konnte ich nicht finden, schade.Aber plötzlich kam mir alles ganz vertraut vor und ich erinnerte mich, wie ich hier oft gespielt hatte und unsere Höhle garnicht weit von hier entfernt war. All das erzählte ich Yeto- ganz sicher findet er Ali und die Höhle, denn er kennt den Wald wie seine Westentasche. Doch dann kam das Beste! Ich bin nun ein echter Waldhüter!
Ich hab einen ganz laaaaangen Schwur geleistet, und Sachen versprochen dass ich immer den Wald und seine Einwohner lieb haben werde, immer nur ein bisschen nehmen und nicht zuviel und auch anderen helfen und abgeben will. Und auch immer die Wahrheit sagen und meine Freunde nie vergessen werde. Das war ganz schön anstrengend , doch als ich fertig gesprochen hatte und Pieps und Yeto mich ganz stolz angeguckt haben, fingen sogar die Bäume um uns herum an sich leise im Wind zu wiegen. Das war toll. Dann nahm ich Yeto's wunderschönen Bogen in die Hand, da warn lauter Tiergestalten reingeschnitzt und Yeto sagte, dass wenn ich gross bin, ich diesen Bogen bekommen werde! Da wurde mir ganz warm in meinem Herz, aber ich hatte auch Angst das Yeto dann weggeht , doch er sagte dass er nie weggeht, dass der Bogen dann aber flinke Hände braucht und die würde ich haben. Yeto half mir einen Pfeil abzuschiessen, hoch flog er und machte einen grossen Bogen in der Luft. Wir liefen hinterher um ihn zu suchen. Pieps hat ihn zuerst gesehen und piepste wie der Pfeil so im Waldboden steckte. Yeto schnitt mit einem Messerchen einen Ast ab und ich pflanzte ihn an genau der Stelle in die Erde wo der Pfeil herabgekommen war. Wir müssen der Erde immer was zurückgeben , sagte Yeto, und wenn der Baum gross geworden ist, wird mir Yeto das grosse Waldhüter Gelübte abnehmen und mir seinen Bogen geben. Wieder hatte ich ein ganz warmes und aufgeregtes Gefühl in meinem Bauch, doch heimlich wünschte ich mir, dass der Baum nicht allzuschnell wachsen würde, denn ich wollte dass Yeto noch ganz lange mit seinem Bogen schiesst und mir all die vielen tollen Dinge zeigt.
Nun liege ich in meinem Bettchen, hoch oben auf den Zinnen unserer Burg. Morgen will Yeto Bimmelchen fragen ob sie mitkommt um die Höhle zu suchen. Ob wir Ali finden? Alles ist so aufregend, und doch vermisse ich Niclas. Er ist sauer auf mich sagt Esti, aber ich kann ja nichts dafür dass ich Yeto mag und ich Waldhüter werden möchte- er will doch auch Ritter werden.
Piepsi hab ich nun doch mit zu mir genommen und Katzi gesagt, dass sie Pieps nichts Böses tun darf, ich glaube sie hats verstanden und sucht lieber Mäuse.
Gute Nacht Pieps, gute Nacht Ali, Niclas, Amanda und Bimmelchen und gute Nacht lieber Yeto!


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Verfasst: Donnerstag 29. März 2012, 12:16
von Aliyah Amadin
Keuchend ließ sie sich auf einem Ast der riesigen Bäume nieder, den sie grade mühsam hinauf kletterte. Bei den Göttern waren die Bäume im Dschungel hoch! Langsam gewöhnte sie sich an das Leben hier, auch wenn es noch wesentlich gefährlicher als in den heimischen Wäldern war. Ja, gefährlich... Sie seufzte leise. Es fiel ihr so schwer, ihre Tochter bei den Städtern zurück zu lassen, doch wusste sie das es sein musste. Nicht nur einmal brachte sie ihren Nachwuchs fast in Lebensgefahr, weil sie sie allein nicht beschützen konnte. Nachdem sie auf ihrer Jagd dann selbst fast getötet wurde und ihre Tochter tagelang allein im Wald zurückblieb, war ihr klar, dass ein so kleiner Welpe einfach nicht im Wald sein sollte. Es war richtig, sie in die Verantwortung von Amanda zu übergeben, um sie von den Wäldern fernzuhalten, bis sie groß genug war - so sehr sie die Stadt und die meisten ihrer Bewohner eigentlich verabscheute.
Von ihrer schweren Verletzung war inzwischen nicht mehr übrig, als eine feine Narbe. Ihre Selbstheilungskräfte leisteten gute Arbeit, sie war recht schnell wieder auf den Beinen...und doch zeigte sie sich nach ihrer Genesung ihrer Tochter nicht mehr. Es war besser so, sagte sie zu sich selbst. Es wäre leichter für Yuni ihre Mutter loszulassen, wenn sie sich nicht mehr sehen. In der Zeit kam sie trotz dem oft nach Berchgard, um sich zu vergewissern, ob es ihr auch wirklich gut ging.Verborgen im Schatten der Häuser beobachtete sie das kleine Mädchen.. sie schien glücklich dort. Sie lächelte wehmütig, und flüsterte leise 'es tut mir leid..' , dann zog sie sich langsam zurück.

Sie wollte alleine sein, und zog sich immer weiter in die tiefen Wälder zurück. Raindri hatte sie wieder mal mehr als enttäuscht, ob er wohl wenigstens mal nach Yuni sah? Sie schüttelte leicht den Kopf. Wahrscheinlich nicht.

Was wohl inzwischen aus ihrer Höhle geworden war? Wie lange war sie nun fort? Nur ein paar Monate, ein halbes Jahr oder gar länger? Vermutlich hatte die Natur bereits angefangen ihre Höhle wieder zurückerobern und es würde so aussehen, als würde dort seit langer Zeit niemand mehr leben. Oder die verfluchten Räuber haben sich dort nun breit gemacht.

Als sie so in ihren Gedanken versunken war , wurde ihr bewusst, wie sehr sie die anderen Waldläufer eigentlich vermisste. Vielleicht sollte sie bald zurückkehren...

Verfasst: Freitag 30. März 2012, 00:59
von Yeto Falkenauge
Leise knisterte das Feuer und warf lange Schatten auf der kleinen Lichtung. Yeto hatte sich in seinen waidfarbenen Umhang gehüllt und paffte gedankenverloren an einer langstieligen Pfeife. Irgendwo rief ein Kauz seinen Nachtgruß in den dunklen Forst und ein leichter Wind striff durch die Baumwipfel.
Das war schon ein seltsames Land in das es ihn nach langer Reise verschlagen hatte. Voller freundlicher Menschen aber auch ebenso großen Gefahren.
Er war es nicht gewohnt das Menschen ihm so offen begegneten und es fiel ihm schwer sich ihnen zu öffnen. Umso verwunderlicher war es das er sich immer öfter in dieses kleine Fischerdörfchen da am großen Wasser wagte. Anfangs nur um Felle zu tauschen und immer mit dem Gefühl das man ihm in der nächsten dunklen Ecke einen Dolch in die Rippen jagen würde.
Dann jedoch,ganz almälig, verflog seine anfängliche Scheu und die Leute, dessen Gewohnheiten er nicht so recht verstehen konnte,erweckten mehr und mehr sein Interesse.
Es war noch nicht lang her da hockte er auf einer Bank in eben diesem Fischerdörfen und beobachtete neugierig aber mit der ihm zur eigenen Vorsicht die Leute. Er wollte endlich aus ihnen schlau werden und vielleicht so hoffte er, sie irgendwann sogar verstehen können.

Wie er da so gesessen hatte,setze sich aufeinmal ein kleines Mädchen neben ihn. Er wunderte sich noch, da ihm sonst die Menschen eher mit einer gewissen Portion Missachtung entgegen traten. Man hielt ihn bisweilen schon für einen Bettler oder gar einen feisten Schurken und es war nicht selten gewesen das man ihn sogar vertreiben wollte.
Doch dieses kleine Mädchen schien keine Vorbehalte gegen einen wie ihn zu haben.
Munter hatte Yuni einfach drauf los geplappert und ihm freimütig von ihrem Zuhause erzählt. Es hatte nicht lange gedauert und Yeto hatte sie in sein Herz geschlossen.

Wie er an dieses Gespräch dachte ,rückte er noch etwas näher ans Feuer um die Kälte der Nacht zu vertreiben. Ein etwas wehmütiges Lächeln glitt ihm über die vom Wetter gezeichneten Gesichtszüge. Irgendwie erinnerte ihn die Kleine an seine eigene Familie die er einst besessen und doch verloren hatte.
Yuni hatte das ein oder andere mal von ihrer Mutter erzählt und wie Yeto ihr dabei aufmerksam lauschte, bemerkte er eine Traurigkeit in dem Kind, die auch er zu gut kannte. Auch sie hatte jemanden verloren den sie sehr gern gehabt hatte. Und noch viel schlimmer, sie kam sich vergessen vor.
Dieses Gefühl kannte der Waidmann nur zu gut und es schmerzte ihn zu sehen wie traurig die Kleine ob dieser Sache war.
Er wollte sie aufmuntern und verprach ihr, zumindest nach ihrer Mutter zu suchen. Große Chancen malte sich Yeto zwar nicht aus sie tatsächlich zu finden, allerdings war alles besser, als nichts zu tun. Scheinbar scherte sich niemand darum und auch als er mit einigen anderen ,die Yuni kannte, gesprochen hatte, beschlich Yeto das Gefühl das niemand ernstlich daran Interesse hatte dem kleinen Kind zu helfen.

Niemad sollte ohne Eltern aufwachsen und wenn doch, so sollte zumindest der Verbleib geklärt sein. So fand Yeto jedenfalls.
Immer mal wieder wollte Yuni etwas über Yetos Frau und seinen Sohn erfahren. Doch es war ihm bisher gelungen diesen Fragen irgendwie auszuweichen. Er wollte Yuni nicht traurig machen.
Jedes mal wenn er nach Bajard kam ,wartete sie bereits auf ihn und freute sich sichtlich darüber das Yeto gekommen war. Und als sie mal wieder etwas traurig war, hatte Yeto ihr eine kleine Flunkergeschichte aufgetischt und ihr einen Waldhütereid abgenommen.
Yeto musste etwas lachen wie er da an seinem Feuer hockte und die Pfeife etwas nachstopfte.

Herrje! Was hatte er sich nur dabei gedacht und etwas erstaunt über sich selbst war er auch das er den selbstausgedachten Eid so schnell aus dem Hut zaubern konnte. Aber als er die strahlenden Augen der Kleinen sah und er bemerkte das alle Trübsal wie weggeblasen war, wusste er das sie ihm, so sie alt genug war,diese kleine Flunkerei gewiss nicht übel nehmen würde.

Er hoffte nur das er ihre Mutter finden würde, anderfalls würde es Yuni schwer haben ihren Weg zu finden. Es war schrecklich nicht zu wissen woher man kommt und nicht zu wissen aus welchen Gründen man allein gelassen wurde.

An diesem Abend gingen ihm noch viele Gedanken durch den Kopf aber das süssliche Pfeifenkraut erfüllte seinen Dienst und langsam wurden ihm die Augen schwer. Er rollte sich in seine Decke und schlief ein.

Schon bald echote sein gleichmässiges Schnarchen über die Waldlichtung.

Verfasst: Samstag 31. März 2012, 17:34
von Aliyah Amadin
Inzwischen durchstreifte sie wieder die ihr so vertrauten, tiefen Wälder von Lameriast in denen sie aufgewachsen war. Sie hatte diesen Wald so vermisst! Sie lächelte glücklich und hielt nach einem geeignetem Platz zum Schlafen Ausschau, denn die Dämmerung würde bald anbrechen und in der Dunkelheit mochte auch sie nicht mehr in den Wäldern umher irren.
Sie lauschte in den Wald hinein und schauderte leicht, als die Äste der Bäume unheilvoll und irgendwie bedrohlich knarzten als der Wind durch sie hindurch wehte. 'Du wirst doch jetzt keine Angst haben', ermahnte sie sich selbst und musste schmunzeln, wie leicht sie doch immer noch zu verängstigen war.
Irgendwo in der Ferne im Wald waren Stimmen zu hören und Aliyah horchte angespannt in diese Richtung. Sie hoffte inständig, dass sie nun nicht auch noch auf Räuberpack treffen würde. Sie griff sich ihren Bogen und lief in geduckter Haltung den Stimmen nach.
Hinter einem Baum suchte sie Deckung und spähte nervös, aber auch neugierig zu dem Lager, welches auf der Lichtung aufgeschlagen wurde. Die Menschen sahen fast aus wie einer von ihrer Art... Ob es wohl auch Waldmenschen waren? Sie sahen nicht aus wie Wegelagerer oder sonstiges Gesindel. Während sie überlegte ob sie sich trauen sollte näher zu gehen, hörte sie ein Ästlein knacken und spürte sie wie direkt hinter ihr jemand stand. Ganz langsam drehte sie sich um und blickte direkt auf einen Pfeil, der auf sie gerichtet war. Der Kerl musterte sie misstrauisch und berichtete, das ihr Lager immer wieder von Orks angegriffen wurde – dann stellte er fest, dass sie ja keiner war und entspannte sich wieder. Sie atmete erleichtert auf, dachte sie doch, er würde sie gleich erschießen! Er brachte sie zu den anderen ins Lager und sie war gar nicht überrascht, als sie erfuhr, dass sie wirklich im Wald lebten wie sie auch. Sie waren alle nett, wenn auch die Stimmung sehr angespannt war.
Besonders mit dem einen Menschenweibchen, dessen Name sie noch gar nicht wusste verstand sie sich sehr gut. Aliyah erzählte von ihrer Tochter und den Wäldern auf Gerimor..

Die Unterhaltung nahm ein Ende, als plötzlich aus dem Dickicht fünf Orks auftauchten, die wohl nicht zum freundlich Plaudern kamen. Aliyah sprang wie die anderen auf und schnappte sich ihren Bogen um die Orks niederzustrecken. Alle waren auf diese fünf fixiert, als ein weiterer hinter Aliyah auftauchte und seine Axt bereits in die Höhe riss. Sie reagierte nicht schnell genug und schaffte es nicht mehr rechtzeitig beiseite zu springen. Die Axt bahnte sich ihren Weg durch ihren Rücken. Sie keuchte auf vor Schmerz und erstarrte für einen Moment lang fassungslos. Dann sank sie langsam zu Boden. Ihr wurde schwarz vor Augen. Sie bekam kaum noch etwas mit. Der Schmerz war unerträglich, das Atmen fiel ihr immer schwerer. Ihr wurde bewusst, dass sie nun sterben würde und sie hatte nicht einmal mehr Angst davor.
Jemand drehte sie um, und schrie irgendetwas. Alles hörte sich so seltsam an... Sie spürte, wie sich jemand neben ihr nieder ließ und nach ihrer Hand griff. Wer, konnte sie nicht sehen, es war plötzlich so grell. Aber es war auch egal. Die Waldfrau sah traurig auf sie hinab, ihre Hand haltend - wohl wissend, dass man nichts mehr tun konnte. Und sie sagte mit sanfter Stimme 'Und ich weiß noch nicht mal deinen Namen....'. Es fiel ihr schwer zu antworten, jeder Atemzug wurde schwerer und schwerer und schmerzte so sehr. 'Aliyah' konnte sie dann noch krächzend herausbringen.. 'Ein schöner Name..' Aliyah lächelte, dann hörte sie auf zu atmen und starb.....

Verfasst: Donnerstag 5. April 2012, 12:11
von Yeto Falkenauge
Als Yeto an jenem Morgen in der Höhle erwachte,fand er sich noch immer auf der kleinen Bank sitzend,fest in seinen Waidfarbenen Umhang gehüllt. Sein abgegriffeltes Tagebuch lag noch immer auf seinem Schoß,die Tinte war jedoch schon lange eingetrocknet.
Er versuchte sich seit einiger Zeit immer mal wieder im schreiben. Es war lange her das er es versucht hatte und vieles hatte er durch die lange Zeit im Wald vergessen. Doch es ging ihm nun von Tag zu Tag einfacher von der Hand.
Sein noch etwas müder Blick ging rüber zu der Hängematte,auf der sich Yuni gestern zu Ruhe gelegt hatte. Wie sein Blick auf sie fiel und er sah wie friedlich sie noch schlief,huschte ihm ein Lächeln über das Gesicht. Caramello hatte sich am Fussende zusammen gerollt und schnurrte leise im Schlaf.
Langsam und versuchend kein Geräusch zu verursachen erhob sich Yeto von der Bank und schlich durch das Halbdunkel der Höhle in Richtung der kleinen Feuerstelle. Es wurde langsam kalt ,da das Feuer über Nacht deutlich niedergebrannt war.
Er legte vorsichtig etwas Holz nach und schürte die Glut. Es war ein Glücksfall das sie die Höhle von Yunis Mutter wieder gefunden hatten. Er würde hier Wacht halten bis sie vorbei käme. Yeto hoffte das dem bald der Fall sein würde, er wollte nicht wieder in Yunis trauriges Gesicht blicken müssen,um ihr zu sagen das sie wieder nicht aufgetaucht war.
Er rechnete sich nicht all zu grosse Hoffnung aus das die Frau hier auftauchen würde,jedoch hatte seine bisherige Suche keine weiteren Hinweise auf ihren Verbleib geliefert. Yeto seufzte leise. Es machte ihn traurig das er Yuni keine vernünftigen Ergebnisse vorzeigen konnte. Niemand sollte ohne seine Eltern aufwachsen müssen und wenn doch, sollte zumindest der Verbleib geklärt sein. Die ungewissheit quälte das kleine Mädchen und wenigstens diese Ungewissheit wollte er für sie vertreiben. Das hatte er ihr versprochen.

Behutsam nahm er etwas zu Essen aus der Vorratstruhe und stellte die Sachen auf einen hölzernen Teller. Anschliessend nahm er zwei Federn aus einem Beutelchen und legte sie neben den Milchbecher und das Gebäck. Yuni würde schon wissen was er ihr damit sagen wollte. Sie war ein aufgewecktes Mädchen und ihr Verstand bisweilen sogar schneller als sein eigener. Wie ihm immer wieder auffiel.
"Du wirst noch zum Hausmütterchen" schoss es ihm durch den Kopf wie er das angerichtet Mahl so betrachtete und musste unwillkürlich schmunzeln.

Auf leisen Sohlen ging Yeto wieder zur Hängematte rüber und stellte den Teller vorsichtig neben selbiger ab. Er zog liebevoll das dicke Fell etwas hoch mit dem er Yuni am Vorabend zugedeckt hatte. Kurz schreckte Caramello auf und maunze leise. Yeto legte den Finger auf die Lippen "Schschsch Caramello ...sie schläft noch" flüsterte er ihm leise zu,woraufhin sich der dicke,schwarze Kater wieder schnurrend zusammenrollte.
Prüfend wanderte Yetos Blick nocheinmal durch die Höhle dann blickte er wieder zu Yuni. Sie schlief immer noch friedlich. Vorsichtig streichelte er kurz mit der Hand über ihren Kopf und machte sich dann zum Ausgang der Höhle auf.
Er musste trotz das er nun,wenn auch eher durch einen Wink des Schicksals,eine kleine Familie hatte,seiner Arbeit nachgehen und nach dem Wald sehen. Er nahm sich jedoch fest vor zurück zu sein bevor die Kleine aufgewacht sei.
So stapfte Yeto ,den Bogen geschultert und gut gelaunt in den dämmernden Morgen davon. Es war wieder neuer Schnee gefallen und sein Atem kondensierte zu kleinen Wölkchen.
Wann würde es nur endlich wärmer werden?

Verfasst: Freitag 6. April 2012, 11:02
von Jane Sylva
Mein Kopf brummte, es war, als säße dort inwendig jemand der meine Schläfe mit einem kleinem Hämmerchen malträtierte. Der bajarder Fusel wurde immer grauenvoller, mit dem Dorf schien es wahrhaftig den Berg hinab zu gehen. Die Scherenbruecks waren stets ein verlässlicher Ort gewesen wenn es um Getränke alkoholischer Art ging, doch öffnete dort derzeit keiner mehr die Türen.Somit hatte ich mit dem Oger vorlieb genommen,offensichtlich zu meinem Schaden.Oftmals beruhigte sich mein Kopfschmerz nach einem Zechgelage nach ein wenig frischer Luft, spätestens wenn ich die Seeluft einatmend konnte, doch diesesmal schien sich alles nur ins Gegenteil zu kehren. Somit entschloss ich mich kurzerhand vorm Übersetzen nach La Cabeza bei Aliyah der Waldläuferin einzukehren. Es wäre nicht das erste mal gewesen, daß sie mich mit ihren Wurzeln und Kräutern von garstigem Kopfschmerz befreit hätte.
Schon bald stand ich vor ihrer Höhle, gar zugewuchert schien der Eingang, die Waldbewohner liebten die Tarnung, nun, jedem das seine. Nur als ich die verwurzelten und teilweise eingebrochenen Stufen hinab zu ihrem Höhleneingang strauchelte, verfluchte ich es, verdammte Wildnis würde einen umbringen bevor die Zeit gekommen wäre. Ich schob den alten, löchrigen Vorhang beiseite und linste durchs Schlüsselloch - ein Licht - gedankt sei dem Klabautermann- sie schien daheim zu sein. Ich pochte an die hölzerne Tür als ich auch schon das Drehen eines Schlüssels im rostigen Schlüsselloch vernahm und konnte mich kaum vorher als der "Schlüssellochspäherposition" aufrichten, da ging auch schon die Türe auf und vor mir stand ein zottelhaariger und langbärtiger Kerl.Aliyah? Entrang es meiner Kehle wie ich ihn so ansah und er antwortete : "Nein, leider nicht. Ich dachte du wärst Ali," und hiess mich einzutreten.
Ich zog den Kopf ein, nicht ahnend dass die Höhle doch höher als vermutet war; nie liess Aliyah mich eintreten, sie bevorzugte ihr Heim unerkannt und geheim zu halten und fertigte mich oft an der Tür oder oben auf der Lichtung ab, so dass ich nur einen kurzen Blick ins Innere der Höhle erspähen konnte.Sie hatte uns "Städter" wie sie alles was kein Waldläufer war, nannte,nicht alllzu gern,misstraute uns und war sicherlich froh,wenn wir sie wieder verliessen. Doch dadurch,dass ich seit langem Marie,eine ihrer engsten Freunde kannte , schien mich Ali zu tolerieren.
Ich nahm den Kerl in Augenschein, mein Messer sicher an meinem Gurt wissend trat ich vorsichtig ein. Zu meiner Rechten plätscherte munter eine warme Quelle und gab eine gewisse Wärme an die Höhle ab.Der Mann stellte sich als "Yeto" vor und bot mir einen Hocker mit weichem Fellüberzug zum Sitzen an. Ich nahm diesen nur zu gern an, hämmerte es doch hinter meiner Schläfe gemein und ich rieb sie unablässig während er mir von Aliyah's Kind Yuni berichtete. Warum nur musste mich das Schicksal stets in den ungeeignetsten Momenten mit Überraschungen gleich dieser überrumpelt... ??? Yuni - Yuni- da dämmerte doch was- diesen Namen hatte ich doch schon gehört.. verdammt sind all verrotteten Möweneier Bajards... dieses Kind , war es nicht daselbe welches mit unserem Esteban spielte .. bei allem Sirenen, es war Aliya's Kind. Mein Kopf pochte und ich schien einer baldigen Ohnmacht nahe. Yeto schien dies zu bemerken und erhob sich um Wasser aufzukochen und mir einen Sud aus Wurzeln und Kräutern zu verabreichen. Mögen die Waldläufer wild, vor Schmutz starrend und scheu sein, sie waren Gold wert, wenn es um Kräuter und Wurzeln ging. Schon nach einigen Schlucken des gallebitteren Getränks pochte mein Kopf weniger und ich entspannte mich und reichte Yeto zum Dank eine mit mir geführte Flasche cabezianischen Rums sowie auch einige Unzen Wildkraut. Der arme Kerl war unverhofft in den Genuss geraten, die kleine Göre Yuni in sein Herz zu schliessen, gemein und hinterhältig wie kleine Kinder es vermögen, hatte ihn das Kind kurzerhand eingewickelt und betört und übrig blieb ein Kerl, der nichts weiter wollte als diesem Kind ein Heim und Sicherheit zu geben. Ich kannte diese Art von meinen eigenem Kinde nur zu gut, man muss es einfach lieben und zack, ist man ihr Opfer. Yeto hatte Aliyah's Höhle gefunden, sie kurzerhand bezogen um dort auf Ali's Rückkehr zu warten. Er hatte sogar alle seine Waldläufer Brüder und Schwestern nach Ali befragt,so erzählte er, doch ohne Erfolg.Sie sei nach schwerer Krankheit vom Erdboden verschwunden, ihr Kind vorher bei einer gewissen Amanda in Pflege gebend.Irrungen und Verwirrungen, so ein kleines Mädchen bereits in so jungen Jahren schon durch so viele Hände zu reichen erschien selbst mir nicht als besonders förderlich für Leib und Seele, das Kind brauchte eine Bezugsperson.Ich nahm Yeto weiter in Augenschein, er schien ein ehrlicher und zuverlässiger Kerl zu sein und Yuni schien ihn zu lieben. Ich empfand es nur als gesund daß das Schicksal dem Kind diesem Mann gesandt hatte, schliesslich war es ein Waldkind und gehörte unter seinesgleichen. Ich musterte Yeto. Unter dem wilden Haargewirr mitsamt Bart war ein wettergegerbtes Gesicht mit freundlichen Augen und interessanten Zügen zu erkennen,ein Mann, den man nicht unbedingt von der Bettkante schubsen würde. Ich lenkte das Thema zu Frauen und wie es denn darum bestellt sei, doch tappte ich direkt und wie so typisch in ein Fettnäpfchen, hatte Yeto doch ob eines unüberlegten Rachefeldzuges den Tod seines Sohnes verschuldet und somit auch seine Frau verloren, den hellsten Stern, wie er sie bezeichnete. Seit diesem schweren Schlag war der Wald der einzige Trost den dieser Mensch kannte, ein Jammer, wenn man bedenkt wieviele Trottel sich als Mann schimpfend Gerimor besiedeln. Ich mochte Yeto, soviel stand fest. Wo mochte Aliyah nur stecken. Und wieso zum Klabauter kümmerte sich Yuni's Vater, der gepuderte Schnösel Raindri nicht um sein Kind? Mir kochte die Galle. Nein, lieber kein Vater, als einer, der sein Kind vergaß. Es ging mich auch nichts an, oder nun etwa doch? Ich biß mir auf die Unterlippe, hatte mich das Muttersein doch entschieden verändert. Das was mir früher schlichtweg egal gewesen war, erschien mir nun in einem völlig anderen Licht. Muttersein ist eine böse Falle. Das Yunikind sollte man davor behüten bei nem Schnösel aufwachsen zu lassen, ebenso sollte sie auch nicht in Bajards unsicheren Strassen umherirren. Yeto schien der Passende zu sein um auf die achtzugeben. Es war spät geworden.Stunden waren vergangen und ich muss gestehen, die Gegenwart dieses Waidmannes beruhigte meine Sinne und sein Trunk meinen Schädel.
Beim Abschied konnte ich nicht anders und einem Instinkt folgend, drückte ich Yeto einen Kuss auf die Lippen, herrje, sollte dieser Kerl doch endlich erwachen aus seinem selbsterwählten Leid, Vergangenheit Vergangenheit sein lassen und sich nicht zum Großvater machen. Ein Kerl mit solchen Augen war einfach zu schade nicht geküsst zu werden. Fröhlich kichernd ob seines verwunderten Gesichtsausdruckes machte ich mich auf den Weg nach Cabeza, heim zu meinem geliebten Jaron und unserem Kind. Ich war froh,ahnte ich, dass ich einen neuen Freund gewonnen hatte.

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/wood.jpg[/img]

Verfasst: Freitag 6. April 2012, 11:04
von Jane Sylva
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Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 16:46
von Yuni
Als der Mann mir zuflüsterte, dass Meister Goldhaar ein böser Kinderfresser sei, bekam ich ganz schön Angst. Und als Yeto mich dann auch noch auf den Arm nahm und ich Goldhaar ganz von Nahem angucken konnte musste ich zappeln und schnell zu Bimmelchen in die Burg laufen, so doll Angst hatte ich. Ich nahm Pieps und Katzi zu mir in die Sternenhöhle und weinte auch ein bisschen. Aber heute glaube ich, dass Yeto garkeine bösen Freunde haben kann und der Mann mich nur erschrecken wollte. Oder?
Heute steh ich schon den ganzen Morgen am Hafen und gucke mir jedes Schiff ganz genau an, Niclas muss doch bald mal wiederkommen!!!
Ich bin doch die Sternenfee, das sagt Yeto auch, da kann mich Ritterkraut doch nicht so lange alleine lassen, oder???

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/yuni17.jpg[/img]

Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 17:09
von Jane Sylva
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Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 17:12
von Yuni
Jane Sylva hat geschrieben:*,*
*wegschieb*

Verfasst: Mittwoch 1. August 2012, 23:08
von Yuni
Das Heu piekte und der böse Traum hatte mich geweckt sodass ich ganz doll weinen musste plötzlich.Ich wollte dann nun doch noch zu Niclas laufen und auch wenn er knurrig war, mich zu ihm in sein Bettchen,da im Handelshaus legen,schliesslich war er mein einziger Freund und ich hatte ja sonst niemanden mehr als nur ihn.Doch hatte ich auch ein bisschen Angst vor den vielen Menschen dort, alle waren so lieb doch irgendwie wollte ich lieber draussen vor der Türe sein, da wo es nach Lindenblüten duftete und die Luft nicht so abgestanden roch.Deshalb schlief ich lieber überm Pferdestall im Heu.Aber nun hatte mich der böse Traum geweckt und ich stieg die Stufen hinab und lief rüber zum Handelshaus.Die schwere Tür ging nicht auf und ich hörte auch keine Stimmen, fast musste ich schon wieder weinen als ich Sarah traf.Die war lieb und suchte mit mir ganz Berchi nach Niclas,Shyra und Renfurt ab und als wir niemanden fanden machte sie mir ein Bettchen aus zwei weichen Sesseln im Rathaus wo es so kuschelig war.Morgen geh ich zu Niclas, ich vermiss ihn und Sir Krauti ganz doll und dann gehen wir hoffentlich bald zum König Konrad um dort bei dem zu wohnen.dann kann Niclas bald ein echter Ritter und ich die Burgfee werden.

[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/113_1a.jpg[/img]