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Berchgard, geknechtet, gebeutelt und geliebt
Verfasst: Freitag 23. September 2011, 08:29
von Rafael von Arganta
Langsam erhob sich die Sonne über Berchgard und tauchte die Stadt seines Herzens in ein fahles Licht.
Die Wärme der Sonnenstrahlen ließen auch die letzten Nebelschwaden sich auflösen und was blieb war der Morgentau auf Blüten und Blättern.
Alles schien wie sonst. Das frühe Zirpen der Vögel die sich wohl einen guten Morgen wünschten, die beginnenden Geräusche der Tagewerke der Menschen hier.
Handwerker, Bauern ... Menschen wie es überall gab, und doch war der Morgen lange nicht wie jeder andere.
Barg den Schatten der Nacht in den Köpfen und Gliedern jener die so vehement zur Verteidigung gegen die Untoten gestanden hatten.
Kein Auge hatte er zugemacht.
Still und starr in der Dunkelheit des Raumes gesessen und aus dem Fenster geblickt.
Seine Gedanken glitten hin zu Adrian, seinem Freund und Bruder, und erneut bemerkte er wie schmerzlich er jenen vermisste.
Wie oft hatten sie gemeinsam mit so vielen Menschen Varuna und Berchgard verteidigt.
Varuna war gefallen, das durfte mit Berchgard nicht geschehen.
Zu viele Menschen lebten hier, waren mit dieser Stadt verbunden.
Seine Seite, mit der gebrochenen Rippe, von der letzten Schlacht gegen Rahal schmerzte wie gleißendes Feuer in seiner Seite, so das er sich kaum getraut hatte sich zu bewegen, aber jetzt, musste es sein.
Er erhob sich schwerfällig, um den Weg zum Tor zu gehen.
Das stolze Tor Berchgards. Einst von Zwergen geschmiedet, würde kaum noch viel abhalten können nach den letzten Angriffen.
Auch wenn geschäftigt daran gearbeitet wurde, wie er auch jetzt schon beim Näherkommen vernehmen konnte, es war derart beschädigt worden, das es nicht mehr all zu viel abhalten würde könnnen.
Den Menschen die ihm begegneten einen guten Morgen wünschend ging er weiter, sich seine Schmerzen nicht ansehen lassend, bis er gänzlich am Tor stand.
Die Wachen des Regimentes begrüsste er ernst, und trat über die Brücke nach Vorne.
Von der nächtlichen Schlacht war wenig geblieben.
Die Untoten Kreaturen, oder das was übrig geblieben war, war noch in der Nacht verbrannt worden.
Er war noch auf Menek'ur gewesen, um über eventueller Waffenhilfe zu sprechen, und als er zurück kam, war das Chaos schon ausgebrochen.
Zu seinem Glück hatte Sir Friedolin mit den Verteidigern Berchgards bereits alles im Griff, die ersten Angriffswellen der Untoten zurückgeschlagen.
Aber es kamen Neue. Thelor ließ ihn gewähren und kämpfte souverän an der Seite des Reichsritters, und Berchgard blieb durch jene vom Überrennen verschont.
Warum Berchgard, warum jetzt ...
Rafael gestern am liebsten noch nach Varuna, hätte sich durchgekämpft um zu sehen wer dort stand und diese Scharen gen ihnen lenkte, gereicht hat es dann jedoch nur noch für einen Ausfall um die letzten versprengten Kreaturen zu erschlagen.
Aber jener Ausfall war für ihn am Ende genugtuung, zu sehen wie gut die Fünf Männer und Frauen zusammen arbeiteten, gemeinsam agierten, und auch den letzten der Untoten erschlugen.
Varuna selber jedoch mied er. Nicht noch einmal alle heran und herauslocken.
Wer schickte sie nur?
Kra'thor? ... er hasste wohl niemanden mehr als ihn, überlegte er während er sich unbewusst über den fehlenden Finger an seiner Hand strich.
Einmal schon hatte man unter Hilfe der Heiligkeit damals jene Schergen schlagen können, Kra'thor gar geschwächt aber was ihnen jetzt gen Berchgard geshcickt wurde, vermochte man kaum noch zu zählen.
Was da alleine zählte war die schiere Kraft der Schwerter.
Sie hattn gestern in MASSEN von erschlagenen Untoten Kreaturen gestanden.
Warum kamen sie ?
Hatte jenes Buch damit zu tun was Arlon gefunden hatte?
Und wenn ?
Er hatte Arlon gebeten jenes Buch den Magiern zu zeigen, auf das sie vielleicht etwas herausfanden.
Des weiteren wäre es einen Versuch wert das Buch heute Abend einmal in Adoran zu belassen.
Wenn die Kreaturen dann dorthin aufbrachen und angriffen, wusste man mit Sicherheit das jenes der Grund der Angriffe war.
Für den Moment dachte Rafael gar dieses Buch dann in Rahal zu vergraben, damit jene ein wenig der Ablenkung genossen und man so auch in Ruhe das Tor reparieren konnten.
Er hoffte jetzt auf die Arbeit von Meister Thancred, der Zwerge und auf Meister Bospa mit dem er über eine Effektive Blokade sprechen wollte.
Berchgard...
Er sah sich noch einmal um bevor er dann zurück zum Rathaus ging.
Er wusste nur eines.
Er würde diese Stadt niemals aufgeben.
Zu sehr hing sein Herz an jener, und er würde es bis zu seinem letzten Blutstropfen verteidigen.
Für Tiefenberg, für Ador für Lichtental
Verfasst: Samstag 24. September 2011, 10:20
von Rafael von Arganta
Es war alles so viel Schwieriger geworden.
Adrian fehlte ihn an allen Ecken und Kanten, und er vermisste ihn sehr.
Die gebrochene Rippe machte ihm zu schaffen und die Sorge um Berchgard nagte an ihm.
Die Untoten würden sie schon aufhalten können, aber was wenn Rahal dies ausnutzte?
Am Tor wurde gebaut, aber es würde nicht von Heute auf Morgen wieder reperiert sein.
Thelor hatte Recht.
Lange nicht war Rahal so stark wie jetzt, und doch sprach er und Mariella sich dagegen aus Hilfe zu suchen.
Menekaner, Zwerge, Tiefländer, Elfen ...
Eine jeder dieser Rassen hatte seine Eigenheiten und Rafael hatte gelernt mit jenen zu leben und diese zu akzeptieren. Daher glaubte er auch einige Freunde unter ihnen zu haben, und er war sich gewiss das er sie auch zur Verteidigung Berchgards bitten konnte, das sie helfen würden, aber ... das Reich war stark genug, man würde es auch so schaffen ...
Rafael war anderer Meinung.
Warum noch mehr Tote Riskieren, noch mehr Schwächung wenn doch ein einfaches eingehen auf andere so viel mehr schaffen konnte.
Eine Macht aus Menschen, Menekanern, Zwergen, Tiefländern... vielleicht Elfen ... Was bitte hätte Rahal da entgegen zu setzen? Nichts
Er war Teil des Grafenrates, und als solcher hatte auch er sich der Mehrheit zu fügen.
Das Reich war stark genug alleine mit den Problemen fertig zu werden.
Warum zweifelte er nur daran?
Gut er würde froh sein wenn er sich irrte, und die richtige Taktik im Kampf konnte natürlich durchaus auch zum Siege führen, da hatten Beide vollkommen Recht.
Er mochte Mariella, mehr sogar. Ihr kleines Spielchen was sie verband, brachte ihr sicherlich ebenso viel Vergnügen wie ihm.
Es war ihm immer eine Freude sie zu sehen, und Thelor war einer seiner besten Freunde.
Es würde ihm keine Schwierigkeiten bereiten sich zu entschuldigen für seinen Irrtum zu Wünschen Bündnispartner für den Kampf zu gewinnen.
Aber er selber würde sehr viel ruhiger schlafen mit den Kaluren an seiner Seite, oder den Tiefländern.
Er hatte sich um den Schmerz des Verlustes seines Freundes und Bruders lange Zeit sehr zurückgezogen gehabt, und er hoffte das würde sich jetzt nicht rächen.
Er machte sich Sorgen, große Sorgen.
Rahal hatte die Letharen, die Akorither und wenn man Pech hatte die Rabendiener dazu.
Die dunklen Templer ... mit ihrer Magie.
Mit gemischten Gefühlen blickte er aus dem Fenster.
Die Nacht wich so langsam dem Morgen.
Wieder eine Nacht ohne Schlaf.
Das Stetige Hämmern und Klopfen was von den Handwerkern am Tor her rühte, nahm er kaum noch wahr.
Das Klopfen in seiner Seite jedoch sehr wohl.
Unruhig wanderte er durch das Zimmer.
Arlon hatte das Buch nach Adoran gebracht ... wenn es wirklich auslöser für den Angriff der Untoten war, hätten sie nun den Schwarzen Peter.
Vielleicht jedoch war es auch einfach nur ein leeres Buch.
Dann würden sicherlich die Kreaturen Kra'thors bald wieder vor den Toren Berchgards stehen.
"Kra'thor wie ich dich hasse." ließ er sich in seinem hilflosem Zorn vernehmen, und stieß mit dem Fuß wütend den nächst besten Stuhl zur Seite.
Es würde dem Reich gut tun bald einmal wieder einen Sieg feiern zu können.
Sehr gut sogar.
Und Rafael hoffte das es bald sein würde.
Vorgestern wäre er am liebsten gleich weiter nach Varuna geritten. Sie hatten soviele Gegner vernichtet, das man sicher hinein gekommen wäre.
Vielleicht endlich herausbekommen, wer die Befehle gab.
Aber das Tor musste bewacht werden, die Leute waren geschwächt von den Kämpfen.
Gab man den Truppen der Toten jetzt nicht wieder Gelegenheit sich zu sammeln?
Er verfluchte seine eigene gezwunge Untätigkeit.
Wahrscheinlch war er immer noch nicht der ruhige Zugucker zu dem man ihn inzwischen verbannt hatte, und es viel ihm äußerst schwer einfach nur in Berchgard zu warten, aber im Moment zwang ihn auch seine Verletzung dazu.
Müde lehnte er die Stirn auf die Tischplatte.
Die Namen vieler vergangener Freunde fielen ihm wieder ein. Gegangen, gestorben oder gefallen.
Menschen, Kaluren, Tiefländer, Anguren, Elfen ...
Warum nur fühlte er sich so verdammt alleine.
Adrian, Darna, Falk, die Hinrahs an sich, Isdaniel, Elnestea, Hudgarr...
Er hörte auf zu denken.
Bei all den Sorgen forderte doch irgendwann die Müdigkeit seinen Tribut, und noch am Ratstisch sitzend, den Kopf auf den Armen gebettet, schlief er ein.
Verfasst: Samstag 24. September 2011, 16:21
von Magnus Siluvaine
Von den zerstörten Mauern Varuna´s erhebt sich ein pechschwarzer Rabe in Richtung Berchgard. Neugierig schweift der Blick der kleinen Knopfaugen über die neu errichteten Pallisaden. Mehrere Male kreist der Vogel über den Graben und die Stadtmauer, ehe er sich wieder mit einigen kräftigen Flügelschlägen zurück zum untoten Heer macht. Würden die armen Bürger Berchgards auch nur ahnen, welcher Schrecken ihnen heute bevor steht, würden sie ohne Frage die Stadt verlassen, so lange sie es noch können....
Verfasst: Sonntag 25. September 2011, 11:34
von Rafael von Arganta
Die Tür schloss sich hinter ihm und noch in voller Rüstung ließ er sich an der Wand herabsinken.
Es war wieder einmal geschafft.
Wieviele Wellen an Angriffen sie zurückgeschlagen hatten, wusste er kaum mehr.
Drei ? Vier?
Es war egal. Berchgard war noch immer unversehrt und selbst das Tor war nicht weiter beschädigt worden, Oh ja, die Barrikade war wirklich die Arbeit wert gewesen die sie am Vormittag noch inverstiert hatten, und dennoch waren so viele der Verteidiger verletzt oder hatten ihr Leben verloren.
Rafael zog es die Brust zusammen.
An der Wand gelehnt versuchte er sich an die Gesichte zu erinnern.
Natürlich hatte er die Verletzten in der Nacht noch Besucht
Kaylem hatte sie alle in das Lazarett bringen lassen und kümmerte sich um sie.
Rafael hatte jedem die Hand geschüttelt und ihnen Mut zugesprochen, sich bedankt und doch war alles so schwierig.
Alles für eine Stadt ?
Nein. Alles für das Leben, für die Freiheit für den Schutz vor Krat'thor.
Thelor und er hatten die Verteidigungslinien gut im Griff gehabt, die Männer und Frauen die vehement den Untoten entgegenstanden, vermochten Wellen um Wellen der Angriffe auf zuhalten.
Oft genug war ihr Gedanke gewesen ob das denn niemals aufhören würde.
Wieviele würden noch kommen? Hunderte, über Hunderte, die Knochenhaufen und zerfestzten, vermodeten Körper türmten sich vor der Stadt.
Die Frischesten Gardisten, jene die am Ende erst von Adoran aus dazustießen, bekamen den Befehl sie zusammen zu tragen und zu verbrennen.
Das Feuer jedoch war wohl erst in den frühen Morgenstunden entfacht worden.
Dennoch war es auch im Grau des Morgens weit aus zu sehen.
Rafael hoffte das es noch in Varuna zu sehen war, als Mahnmal für die Stärke die sie in diesen Abenstunden hatten offenbaren können.
Auf jedenfall würde es bestimmt brauchen bie erneut solch Armee der Untoten würde aufgebracht werden können .
Sicher?
Sicher!
Irgendwann musste dem Rabengott doch mal die Toten ausgehen.
So schnell würde das nicht gehen. Davon war er überzeugt.
Also Zeit sich die Wunden zu lecken, und vielleicht eine Möglichkeit zu finden das Grauen in Varuna selbst zu beenden.
Das Problem MUSSTE an den Wurzeln gezogen werden.
Immer wieder nur die Truppen der Untoten zu vernichten würde die Situation nicht verbessern.
Der Gegner hatte gestern an Kraft verloren.
Der Gegner hatte an Kraft verloren?
Vielleicht war es dann gerade heute an der Zeit einen erneuten Vorstoß zu wagen in die einstiege Perle Hohenfels.
Vielleicht vermochten sie endlich einen Hinweis zu finden auf die Ursache die Kraft die sie vorantrieb.
Aber konnte ,er durfter er heute schon wieder von Männern verlangen zu kämpfen?
Konnte er selber die Kraft aufbringen ?
Er würde es sehen.
Am Abend vielleicht, und vielleicht würde er auch einige Krieger finden die ihn begleiten würden.
Heute Abend ...
Er nickte, schloß die Augen und schlief dann an der Wand gelehnt ein.
Verfasst: Sonntag 25. September 2011, 17:09
von Keldric Vamon
Ein erschöpfter Blick in die Wasserschale ließ keinen Zweifel über, das was heute Nacht geschehen ist. Alvinor und Ravena, beide Mitglieder der Berchgarder Garde, beide verletzt und doch waren sie beide die einzigen die der junge Cupitor aus den Fängen Krathors entreißen konnte. Er trocknete sich die Hände ab und warf das Stofftuch in die Ecke des Raumes. Dort hatten sich von der Nacht schon einige aufgetürmt und die Helferin des Heilerhauses war dabei sie gerade einzusammeln.
Seine Gedanken gingen an den Grafen als er sich in einen Stuhl setzte. Er hatte noch am Abend die Gefangenen besucht. Er war ein starker Mann und hatte in seiner wenigen Zeit die er hatte noch eine Momente für die Verletzten gefunden. Er war schon zu bewundern doch in seiner Verantwortung nicht zu beneiden. Er trug die Last der Entscheidung über viele Leben in deiser Stadt. Dann viel sein Blick auf Gardistin Ravena. Ihr ging es nun besser nachdem er ihre Wunde noch einmal aufgeschitten hatte.
Die Wunderöffnung ist ihm gelungen wenn auch mit großer Angst. Er war kein Heiler, wie auch viele Menschen des gestringen Nacht keine Kämpfer waren. Sein Wissen kam aus Büchern wie auch alles was er hier tat. Seine Jahre als Mönchsjunge wurden nun zu dem was diesen Soldaten vielleicht das Leben retten würde. Nach mehreren langen Minuten hatte er einen Knochenpfeil bei Ravena entfernd. Die Wunde am Bauch würde die Gardistin immer daran erinnern woher sie sie hatte.
Doch er war froh des er die ruhige Helferin an seiner Seite hatte. sie kannte sich etwas mit den Kräutern und Tinkturen im Haus aus und er konnte so die Schmerzen der beiden Gardisten soweit beruhugen das sie schlafen konnten.
Nur eine kleine Kerze brannte zwischen den Betten, die den Raum etwas erhellte. Er verlor sich etwas in ihrem Schalen Licht als er an die letzte Nacht dachte. Den heroischen Kampf des Grafen sowie seine Begleiter. Der Orden der Temora hatte sich zu dem kampf begeben und der Graf wie seine Gardisten, so auch die Kampfer des Ordens pflügten durch die gegnerischen Reihen. Er hatte die Fahne Berchgard's geschwenkt. Alles das um den Kämpfern Mut zu machen. Er wusste nicht ob sie sie gesehen hatten doch es zählte jeder Funke Hoffnung. Er überblickte die Schlacht und heizte über den Burgmauern die Pechkessel an um eine letzte Waffe zu haben bevor die Untoten die schöne Bergstadt erreichen würden.
Es kam aber nicht so weit, Welle um Welle wurde von den tapferen Menschen abgeschmettert. Sie erreichten in er Vertedigunglinie schon fast das Stadttor und er hatte den Hebel für das Pech in der Hand, doch der Befehl des Grafen kam nicht. Er wunderte sich schon, doch es waren Entsatztruppen angerückt. Schützen des Reiches warfen mit ihren Armbrüsten die Untoten wieder auf die Linine der Holzpalisaden zurück.
Kurz darauf endete die Schlacht.
Einige Stunden später hatte sich der Rauch gelichtet und keldric half die Toten und überlebenden des Tages zu bergen. 32 Seelen zog er mit den Gardisten vom Schlachtfeld. 17 Verletzte versorgte er darunter Alvinor und Ravena die es schlimm erwischt hatte.
Er stand aus de Stuhl auf und verdrängte die Gedanken an das Scharmützel. Der Weg nach draussen ließ ihn erschaudern. Die Leichen wurden abtransportiert. Die Wachen sagten das sie den Graf nicht auffinden könnten und was mit ihnen Geschehen sollte. Keldric schrieb ihre Namen in ein Buch so sie erkannt wurden an Namen ihn ihren Roben oder jemand sie kannte. Er ließ sie in der Nacht schon in leinen packen so ihre Leiber nicht offen nicht in der Überdachung neben dem Heilerhaus liegen mussten. Die Gardisten brachten ihm die Abzeichen der Barette die sie trugen. 12 Bürger hatten auch ihr Leben für diese Stadt und das reich gelassen so war es der Anschein. Doch viele erkannten den Bäckejungen sowie eine Magd die vor der Stadt gearbeitet hatte. Keldric versuchte nicht in Tränen auszubrechen in dem Gedanken was ihre Zukunft noch hätte für sie bereit gehabt. Er tröstete sich damit das wegen ihen er noch am Leben sein durfte. Sobald alle Leichen auf zwei Karrenwägen geladen waren kam einer der Gadisten zu Keldric und gab ihm einen Zettel mit den Namen.
Keldric Sprach daraufhin zum Gardisten.
Fahrt mit ihnen an das andere Tor zum dortigen Friedhof. Legt dort die Leichen noch heute Nacht in ein Grab. Ich werde in dieser Entscheidung die volle Verantwortung übernehmen Soldat. Es wird ein Schreiben an die Kirsche Temora's entgehen so sie Gefallenen dort Segnen. Sollte der Graf erzürnt sein oder es Probleme geben sagt den betreffenden Personen das ich diese Entscheidung zum wohle Berchgards und des Reiches getroffen habe.
Keldric war kein Soldat und kannte sich nicht aus, dennoch versuchte er zu salutieren um den Waffenbrüdern respekt zu zollen. Unerwartet salutierte der Gardist zurück und wendete sich ab. Er brachte die beiden Wägen in Bewegung.
Keldric ging sogleich in die Heilerstube zurück und sah nochmal nach den zwei überlebenden Gardisten.
Er ließ sich 34 Blatt in Form von kleinen Schriftrollen herbeiholen. Er setzte in feinem Wortlaut einen Brief an jedes Opfer auf sei es Gardist oder Bürger.
An den Bürger [entsprechendet Name]
In tiefer Trauer sende ich, im Namen des Reiches, euch diese Zeilen um den Verlust [Name des Gefallen] zu verkünden. Es wurde ein großes Opfer gebracht als er sein Leben bei der Verteidigung der Stadt gegen die Untoten Herrscharen gab. Ich kann mich selbst an seinen stolzen Blick erinnern als der Graf von Arganta, vor der ersten Welle der untoten Abscheulichkeiten, eine flammende Rede hielt. Sein Blick verharrte Stolz auf der Fahne der Grafschaft sowie des Reiches. Im Angesicht des Todes, so berichtete man mir, hatte er sich geopfert um einem anderen Waffenbruder das Leben zu retten. Er gab sein Leben am Altar des Lebens um das eines anderen zu schützen. Ein sochles Opfer zu bringen ist das Höchste an Opferbereitschaft was ein Mensch in diesen dunklen Tagen erbringen kann. Ich vereige mich vor seinem Mut und seinem Willen einem anderen in großer Not im Angesicht des Feines zu helfen. Sicher sei ihm das er bei der Schwertmaid und Lichtbringerin Temora, nun an einem Tisch mit allen sitzen wird die das gleiche Opfer dargebracht haben. Sein Körper wird gerade zum Schutze der Stadt Berchgard unter den ihm gebührenden Respekt behandelt und begraben. In tiefen Mitgefühl danke ich ihnen für das Opfer das ihre Familie dem Reich und der Freiheit darbrachte.
in Hochachtung,

Gelehrter und gläubiger der Schwertmaid Temora
Ein vorletzter brief geht an die Kriche der Schwertmaid mit einer Bitte das Grab der Gefallenen zu Segnen und einen Götterdienst abzuhalten.
Als letztes schrieb er dem Grafen einen Brief in dem er sein Handeln mit den Leichen erklärte. Er fügte noch die 21 Orden und Abzeichen ein die die Kämofer bei sich haben. Sie zeigten teilweise die Narben und Schläge der Kämpfer die sie einstecken mussten. Die sehen gereinigt aus doch viele scheine noch etwas Blut zu tragen. Blut das für diese Stadt vergossen wurde.
In Moment als er den letzten Brief fertig geschrieben hat, schläft er vor Erschöpfung, auf dem Tisch der Heilerstube ein. Die Helferin kümmert sich sogleich um die Siegelung und versendung der Briefe.