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[RP] Wehrburg zu Düstersee
Verfasst: Sonntag 18. September 2011, 23:36
von Galamnor Braun
Vor den Mauern Düstersee's angekommen, schwang er sich von seinem Roß und schritt durch die Ruine des Bauplatzes. Alles so wie sie es verlassen hatten. Auch die Warnung war noch dort wo Sie sie gefunden hatten.
Er musste mit Marzius sprechen. Dieser hatte bisher alles geplant und organisiert.
Er würde den Schaden besser einschätzen können. Sie würden also gemeinsam alles kontrollieren müssen. Aber dies hatte auch in den nächsten Tagen noch Zeit.
Auch wenn er in Rahal bereits lange geschlafen hatte, so war er immer noch müde und gereizt. Er sollte ins Bett gehen. Morgen war auch noch ein Tag.
Verfasst: Samstag 8. Oktober 2011, 10:47
von Marzius Windwarden
*Im Umhang eingehüllt auf Grund der neuerlichen Wetterverhältnisse des Herbstes, betrat er die Baustelle und sah sich alles genau an. Viel von dem verkohlten Holz wurde bereits weggeschwemmt von dem großen Herbststurm, die Absteckungen sind teils verbrannt und deils überspült von Dreck.. und die Paar Steine die bereits da lagen, sind etwas in den weichen Boden gesackt. Kurz um, viel war nich aufzuräumen und einen großen Schade hatte das Feuer auch nicht verursacht.*
Verfasst: Montag 17. Oktober 2011, 20:42
von Galamnor Braun
*Das Pergament hatte er zwar schon einige Zeit, aber bisher noch nicht geöffnet. Als er nach seiner Reise wieder sein Haus betrat nahm er es auf und überflog es. Hoffentlich hatte Marzius in der Zwischenzeit Fortschritte auf dem Bauplatz gemacht. Diesen hatte er noch gar nicht aufsuchen können. Vielleicht sollte er Kiana und Marzius einmal einladen um alles weitere zu besprechen. Ansonsten müssten sie sich nun alle ranhalten. Der Ahad würde nicht ewig warten wollen.*
Verfasst: Sonntag 23. Oktober 2011, 10:50
von Galamnor Braun
*Das Treffen mit den beiden war gut verlaufen. Sie hatten sich auf die Aufgabenverteilung geeinigt. Auch wenn Marzius vorerst nicht auf der Baustelle auftauchen konnte. Alles war geklärt und die Baupläne gesichtet.
Der Abriss der alten Burg lief gut voran. Die Dachziegel konnten zum Großteil verwendet werden, ebenso die alten Steine. Jedoch mussten sie alles prüfen, ob es noch gut genug war. Die Holzbalken würden sie neu anfertigen müssen. Aber im Wald gab es genügend was sie schlagen konnten.
Das Fundament der neuen Burg war schon vorbereitet wie auch der Aushub für das Kellergewölbe und das Verließ. Sie mussten zwar noch einige Steine aus dem Steinbruch herbeischaffen. Aber dies würden Kiana und er zusammen mit den Helfern berwerktstelligen können.
Er würde Cadoc darum bitten mit Marzius bezüglich des Holzbalken zu sprechen und die Helfer zu beaufsichtigen und die anfertigung mit Marius abzusprechen.*
Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 17:27
von Eloriahus Drugar
*Der Ahad lenkte das Streitross durch die Baustelle und versäumte es dabei nicht den einzelnen Arbeitern ein wohlwollendes Wort oder auch Kritik zu zurufen. Rund um die heranwachsende Burg tummelten sich Steinmetze, Schmiede, Holzarbeiter und andere Hilfskräfte. Es wurde gehämmert, gemeiselt, gesägt, gebrüllt, geschimpft und gelacht. Grundlegend eine vielfältige und beeindruckende Geräuschskullisse.
Eloriahus hob seinen Blick gen Himmel und schätzte ab wieviel Stunden heute wohl noch gearbeitet werden konnte. Das Wetter hatte sich, Alatar sei Dank, gefangen und so wurden die Tage maßgeblich von einem frischen Nordwind und einer wärmenden Herbstsonne geprägt. Und doch.. der Ahad würde an diesem Abend abermals seinen Vorarbeiter ins Gespräch nehmen müssen.. schließlich sollte die Wehrburg noch vor dem Wintereinfall bezugsfähig sein. Es gab viel zu tun.*
Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 17:40
von Talana Virr
Immer einmal wieder huschte sie auch über die Baustelle. Die Handwerker mussten versorgt werden, vor allem bei Kräften gehalten und dann musste außer dem stärkenden Bier auch noch ein Nachtisch her! Täglich wanderte sie mit einem leisen Summen und einem Körbchen bewaffnet, dass fast bis zum Bersten gefüllt war zu den Arbeitenden.
Von weitem kündigte sie sich schon mit ihrem Trällern an, wäre es nicht das Mittagsmahl was da kommt, hätte sicherlich manch einer auf Grund des schiefen Tones die Flucht ergriffen.
So blieb ihnen nichts als auszuharren, bis der kleine Feger die Nahrung an den Mann gebracht hatte und sich dann für die Ohren erholend wieder entfernte.
Hin und wieder blieb dabei der Blick der blauen Augen an einem der Steine des Burgbaues hängen und wenn man nah genug heran war, konnte man hören wie das verrückte Huhn mit sich selbst redete !
'Nein, wag dich nicht, die werden gebraucht.. Sonst wird der Bau löchrig. Nein, der bleibt da stehen. Der Blumengarten hat genug Steine...'
Bis sie dann ausser Sichtweite gelangt und auf dem Bau wieder wohltuende Ruhe einkehrt
Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 18:06
von Cara DelMur
das stetige Hämmern und Klopfen übertönte nun den morgentlichen Weckruf des Hahnes, der sich wirklich alle Mühe gab dagegen anzukrähen. Und mit wachsender Neugier und kindlicher Vorfreude, machte Cara sich täglich auf den Weg, um nach den Arbeitern zu sehen. Es gab immer eine Schürfwunde zu versorgen, einen verrenkten Knochen zu richten und selbst ein paar aufmunternde Worte, dienten dem Wohlergehen der fleissigen Männer und Frauen. So es ihre Zeit erlaubte, scheute sie sich nicht, selbst mit anzupacken, eine Schaufel in die Hand zu nehmen, Kleinholz von einer Seite zur anderen zu tragen oder was sonst in ihren Möglichkeiten lag. Nunja, zumindest in den offen sichtlichen
Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 18:11
von Cadoc Dryscol
Früh am Morgen zog Cadoc mit seinem treuen Packpferd zum Stadttor Düstersees hinaus. Müde gähnend zog er die Zügel hinter sich her, mit der Hand über die Augen wischend. Es war noch verdammt früh! Aber er hatte seine Hilfe angeboten, und jetzt musste er sie auch umsetzen. Holz zu schlagen galt es heute... eine Menge Holz...
Dafür hatte er sich gestern noch extra ein Beil bei Marzius geholt um seinen Beitrag zur Wehrburg leisten zu können. Hoffentlich haue ich mir das Beil nicht ins Bein oder andere wichtige Körperteile, schoss es ihm durch den Kopf.
Nach einigen weiteren Schritten die noch schwer fielen, passiert er nun die Baustelle der Burg wo schon wieder beschäftiges Treiben herschte. Grüßend hob er die Hand als er samt Pferd vorbei trottete und dem Weg Richtung Wald folgte...
Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 19:01
von Ked´harra
Immer wieder schlich des Nachts eine kleine dunkle Gestalt um die Baustelle und vergewisserte sich, dass sich dort niemand aufhielt, der nicht auch dort hingehörte. Geschickt hielt sie sich im Schatten, so dass es niemandem groß auffallen dürfte, dass die Baustelle durch die scharfen Augen und guten Ohren einer Letherxiae geschützt wurde....
Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 19:23
von Nachtwind
Manches Mal fand auch der Schwarzhaarige den Weg zur Wehrburg hin. Nicht etwa, um Hand an zu legen. Dafür waren die Handwerker da. Aber einen Blick darauf werfen, wie sie sich anstellten, war nie verkehrt. Faulenzern, die das Gold aus den Kassen ziehen wollten, ohne viel zu leisten, wurde an diesen Tagen entsprechend begegnet.
Gelegentlich gönnte er sich das perfide Vergnügen unerwartet aufzutauchen, nicht etwa vom Weg her, sondern vom Meer her, so dass er erst Recht mit seiner Anwesenheit überraschte. Das war allerdings nicht das Einzige, worauf er achtete. Seine griesgrämige Aufmerksamkeit ruhte vor allem auf dem aufmüpfigen Schreiner, bei dem er es sich allmählich zur Aufgabe machte das Haar in der Suppe zu suchen.
Zumeist nutzte er jene Besuche auch dafür, sich in der Siedlung umzuschauen, ob dort alles ruhig war. Nicht, dass er zu den Wachhabenden gehörte und ihnen die Arbeit streitig machen wollte, aber es schadete ja nichts sich mal hier und dort und dann und wann zu zeigen. Auch wollte er nicht behaupten, dass er bezüglich der Wehrburg viel von Statik verstand und von Architektur, das Grundverständnis dafür, dass er besaß, zeigte ihm aber dennoch auf, wo jemand versuchte zu schlampen. Und das kam gewiss gar nicht in Frage.
So sollte es nicht verwundern, wenn der eine oder andere Handlanger durch einen anderen am Folgetag ersetzt wurde. Gewiss nicht unbedingt offend, sondern auch hier manches Mal eher überraschend.
Verfasst: Dienstag 25. Oktober 2011, 11:46
von Eloriahus Drugar
*Am frühen Morgen hatte ein leichter, doch kühler Regenschauer eingesetzt und so waren die Arbeiten mit einem nahezu durchgängigen Murren und Schimpfen angelaufen. Der Wille der Arbeiter war jedoch ungebrochen geblieben, auch wenn das für Düstersee typische Lachen und Scherzen ausblieb.
Um die Baustelle herum bewegten sich schwer bewaffnete Patrouillen der Wachmannschaft und Haustruppe des Schirmherrn. Der vergangene Anschlag auf die Baustelle war nicht in Vergessenheit geraten und so wurden die Wachgänge in ausdauernder Manier durchgeführt. Eine neuerliche Schmach sollte nicht in Frage kommen.
Der Schirmherr hatte sich noch bevor die Arbeiten wieder begonnen hatten mit seinem Marschall und seinem Vorarbeiter besprochen. Man lag wieder im Zeitplan und es hatte zuletzt keine neuerlichen Pannen oder Zwischenfälle gegeben, die eben diesen Zeitplan ins Wanken gebracht hätten.*
Verfasst: Dienstag 25. Oktober 2011, 14:50
von Galamnor Braun
*Die Arbeiten gingen gut voran. Es waren nur noch wenige Steine der alten Burg übrig die zur Baustelle geschafft werden mussten. Der Schuttberg der sich angehäuft hatte war jedoch nicht so groß wie erwartet. Aber darum würden sie sich später kümmern müssen.
Der leichte Schauer hielt noch immer an und die Stimmung der Arbeiter würde sich heute wahrscheinlich auch nicht mehr bessern. Selbst das Trällern, dass das Mittagessen ankündigte wurde klaglos entgegen genommen und ihm selbst zauberte der kleine Feger der zwischen den Arbeitern umherschwirrte ein Lächeln ins Gesicht, trotz des Wetters.
Wenn Sie weiter so gut vorankommen würden mit dem Bau der Burg, würde es nicht mehr lange dauern.*
Verfasst: Dienstag 25. Oktober 2011, 16:49
von Morgon Tar Adan
Morgon schaute des öfteren auf der Baustelle vorbei. Bei jedem Besuch war mehr zu sehen ... inzwischen war sogar gut ersichtlich, wie die Wehrburg nach ihrer Fertigstellung aussehen würde.
In Gedanken war Morgon bereits oft dabei zu überlegen, wie die Verteidigung der Burg zu organisieren war.
Im Laufe eines jeden Besuches sprach er mit den Wachen, erteilte ihnen Anweisungen und befahl stets des nachts eine ausreichende Anzahl Fackeln im Umfeld der Baustelle zu entzünden. Einen Stein, ein Brett oder auch nur einen Hammer fasste Morgon allerdings nie an ... wofür waren denn sonst noch die Handwerker gut?
Ja ... bald sollte es soweit sein. Eins der Dinge, die einfach nicht schnell genug geschehen können.
Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2011, 12:05
von Cadoc Dryscol
Die Sonne stand bereits hoch am Himmel, es musste als fast Mittag sein, als Cadoc mit seinem Packpferd den Weg entlang getrottet kam. Es war voll beladen mit Holz aus dem nahen Forst. Es schien garnicht glücklich ob der großen Last welche es nun schon mehrere Male aus dem Forst zur Baustelle der Wehrburg bei Düstersee transportieren musste.
Er war Heilkundiger und kein verdammter Holzfäller! Aber er war ja selber Schuld, er hatte seine Hilfe angeboten, und jetzt musste er auch dazu stehen. Es war ja für Düstersee...
Kurz nachdem ihm diese Gedanken durch den Kopf schossen, schaute er auch im nächsten Moment auf seine nun mit kleinen Blasen übersäten Hände. Irgendeine Salbe wird sich schon finden lassen um das zu behandeln... Jetzt galt es erst einmal das Holz abzuliefern.....
Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2011, 19:53
von Aylia Drugar
*Aylia schaute aus dem Fenster des Anwesens. Es regnete leicht und sie musste gleich raus in den Regen. Diese Vorstellung gefiel ihr garnicht, aber sie wollte nunmal unbedingt die Fortschritte der Burg begutachten. Also zog sie ihren Mantel über und zog sich die Kaputze des Umhangs auf den Kopf, ehe sie das Haus verließ. Gemütlich schlenderte sie den Weg entlang zur Burg und nickte hier und da eine Wache freundlich zu. Angekommen an der Burg staunte sie nicht schlecht. Die Arbeiter hatten wirklich gute Arbeit geleistet und waren schnell vorangekommen. Hier und da hörte sie ein Fluchen aufgrund des schlechten Wetters, doch die Arbeiter ließen sich nicht von ihrer Arbeit abbringen. Marzius und Galamnor hatten wirklich fleissige Helfer engagiert. Lächelnd stand sie da und beobachtete das Treiben noch eine Weile, ehe sie sich wieder zurück zum Anwesen begab*[/i]