Steine auf dem Weg ins Glück?
Verfasst: Montag 2. Januar 2006, 12:45
Sie stand an ihrem Lieblingsplatz, in der Mitte der Brücke die Bajards Ufer verband. Es begann bereits die Morgendämmerung, keine Ahnung wie lange sie dort schon stand. Die schwarzen Strähnen fielen ihr lose ins Gesicht und die leichte Brise die vom Meer her wehte, strich sie ihr sanft über das Gesicht. Einen kleinen Schlüssel hielt sie zwischen Daumen und Zeigefinger und drehte ihn hin und her. Äußerlich den gewohnt ruhigen Eindruck machend, tobte in ihr ein kleiner Kampf. Sie steckte den Schlüssel in die Tasche und sah auf die Palisaden gestützt aufs Meer hinaus. Darion hatte ihr diesen Schlüssel gegeben… Den Schlüssel zu seinem kleinen Haus in Bajard. Sie drehte sich um, lehnte sich an die Palisaden und konnte nun auf die Häuser Bajards blicken.
Hier oben hatte Darion ihr vor ein paar Stunden seine Gefühle gestanden. Doch was war mit ihr? Noch vor ein paar Wochen wäre nichts schöner gewesen, als diese Worte aus seinem Mund zu hören, doch die Gefangenschaft in dem Lager der Rahaler vor Varuna hatte einiges verändert. Sie hatte gefehlt. Bei der Flucht gemeinsam mit Aura lief sie einfach mit. Darion war an den Pranger gekettet. Als sie im Lauf sah, daß die Rahaler nur Aura hinterher zu laufen schienen, rannte sie zurück zu ihm. Doch er schrie sie an sie solle Laufen… Und das tat sie… Seit dem war etwas anders. Sie konnte ihn nicht ansehen, ohne daran zu denken, daß sie ihn im Stich gelassen hatte. Ihn in dem Lager zurückgelassen hatte, nicht wissend was sie alles mit ihm anstellen würden, wo er doch ohnehin schon so geschwächt war, daß er sich kaum in den Ketten aufrecht halten konnte.
Als er ihr nun sagte wie er empfand, versuchte sie ihm zu erklären wie sie sich fühlte, doch Darion sagte, daß für ihn das wichtigste gewesen wäre, daß Kay fliehen und er sie in Sicherheit wissen konnte. Aber als sie ihn fragte, ob er gegangen wäre an ihrer Stelle, verneinte er. Lange sah sie ihn an. Sie empfand viel für ihn, fühlte sich ihm sehr verbunden, doch diese Schuld ließ nicht mehr Gefühle zu. Wenn er erst erfuhr, was sie noch getan hatte… Als ihr die ersten Tränen in die Augenwinkel schossen, nahm er sie in den Arm, hielt sie fest umschlossen und versuchte sie zu beruhigen. Eine ganze Weile standen sie so da und sie genoß die Nähe zu ihm.
Doch hatte das eine Zukunft? Wenn sie jetzt schon der Ansicht war, daß sie ihm nie alles erzählen könnte? Was wenn er es durch einen dummen Zufall erfuhr? Oder sie direkt nach ihrer Verganghenheit fragte? Sie würde ihn nicht anlügen können…
Warum musste das alles so schwer sein. Wieso konnte sie sich nicht einfach darauf einlassen… Sie hatte Angst…
Dann war da noch dieser … Mann … **Den sie kennenlernte, als sie nachts vor Bajard fast von ihm über den Haufen gerannt wurde ... und seit dem immer mal wieder, sei es an ihrem Lieblingsplatz auf der Brücke oder vor der Taverne, zuletzt an der Kutsche vor Bajard.
Sie schüttelte sacht den Kopf und versuchte den Gedanken an ihn aus ihrem Kopf zu verdrängen, doch immer wieder musste sie an die sich immer mehr häufenden, seltsamen Begegnungen mit ihm denken…
Hier oben hatte Darion ihr vor ein paar Stunden seine Gefühle gestanden. Doch was war mit ihr? Noch vor ein paar Wochen wäre nichts schöner gewesen, als diese Worte aus seinem Mund zu hören, doch die Gefangenschaft in dem Lager der Rahaler vor Varuna hatte einiges verändert. Sie hatte gefehlt. Bei der Flucht gemeinsam mit Aura lief sie einfach mit. Darion war an den Pranger gekettet. Als sie im Lauf sah, daß die Rahaler nur Aura hinterher zu laufen schienen, rannte sie zurück zu ihm. Doch er schrie sie an sie solle Laufen… Und das tat sie… Seit dem war etwas anders. Sie konnte ihn nicht ansehen, ohne daran zu denken, daß sie ihn im Stich gelassen hatte. Ihn in dem Lager zurückgelassen hatte, nicht wissend was sie alles mit ihm anstellen würden, wo er doch ohnehin schon so geschwächt war, daß er sich kaum in den Ketten aufrecht halten konnte.
Als er ihr nun sagte wie er empfand, versuchte sie ihm zu erklären wie sie sich fühlte, doch Darion sagte, daß für ihn das wichtigste gewesen wäre, daß Kay fliehen und er sie in Sicherheit wissen konnte. Aber als sie ihn fragte, ob er gegangen wäre an ihrer Stelle, verneinte er. Lange sah sie ihn an. Sie empfand viel für ihn, fühlte sich ihm sehr verbunden, doch diese Schuld ließ nicht mehr Gefühle zu. Wenn er erst erfuhr, was sie noch getan hatte… Als ihr die ersten Tränen in die Augenwinkel schossen, nahm er sie in den Arm, hielt sie fest umschlossen und versuchte sie zu beruhigen. Eine ganze Weile standen sie so da und sie genoß die Nähe zu ihm.
Doch hatte das eine Zukunft? Wenn sie jetzt schon der Ansicht war, daß sie ihm nie alles erzählen könnte? Was wenn er es durch einen dummen Zufall erfuhr? Oder sie direkt nach ihrer Verganghenheit fragte? Sie würde ihn nicht anlügen können…
Warum musste das alles so schwer sein. Wieso konnte sie sich nicht einfach darauf einlassen… Sie hatte Angst…
Dann war da noch dieser … Mann … **Den sie kennenlernte, als sie nachts vor Bajard fast von ihm über den Haufen gerannt wurde ... und seit dem immer mal wieder, sei es an ihrem Lieblingsplatz auf der Brücke oder vor der Taverne, zuletzt an der Kutsche vor Bajard.
Sie schüttelte sacht den Kopf und versuchte den Gedanken an ihn aus ihrem Kopf zu verdrängen, doch immer wieder musste sie an die sich immer mehr häufenden, seltsamen Begegnungen mit ihm denken…