Seite 1 von 1

Zeilen an Tar'lyrrn

Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2011, 15:35
von Eloriahus Drugar
Den Segen des Herrn, Freund Tar’lyrrn

Abermals sind die Beziehungen zwischen deinem Volk und meiner Gemeinde, Düstersee getrübt worden. Vor drei Tagen wurde ein Mitglied der Wache von Düstersee durch ein Kind deines Volkes in Rahal bedroht, attackiert, gedemütigt und letztlich gefoltert. Erweißt sich der benannte Sachverhalt als stichhaltig, werden wir uns Beide nicht der möglichen Folgen und erforderlichen Maßnahmen verwehren können. Ich bitte dich die entsprechenden Aussagen zu diesem Fall innerhalb deines Volkes einzufordern und mir das betroffene Kind zu benennen. Bis zu einer weitergehenden Klärung und Aussprache werde ich den Fall bei mir behalten und keine weiteren, störenden Aktionen anstoßen.

Darüber hinaus sehe ich einen dringenden Bedarf dafür, dass sich Vertreter deines Volkes und meiner Gemeinde bald an einer Tafel bereden und sich über die fortwährenden Störungen, die mit ihren einzelnen Höhepunkten nicht mehr im Sinne des Herrn sein können, beratschlage.

Eloriahus Drugar
Ahad des Herrn, Sohn Hagaduns
und Schirmherr von Düstersee

Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2011, 15:38
von Eloriahus Drugar
Entsprechende Abschriebe ergehen an die Wachführung in Düstersee, die Bürgermeisterin und die Familien Drugar und Del'Mur.

Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2011, 16:42
von Morgon Tar Adan
Morgon liest die Abschrift, die ihm zukam und runzelt die Stirn.

Diese Letharen waren einfach zu impulsiv. Sicher, die sind Seine Kinder und demnach zu achten. Doch um der Einheit des Reiches willen sollten sie sich alsbald etwas zusammenreißen. Denn ... wie hieß es doch so schön?

"Der Feind ist im Osten"

Morgon brummte etwas und kratzt sich mit den Fingern am Barte.

Hoffentlich kommen sie bald zur Vernunft ... nicht nur die Kinder des Einen ... sondern alle Alatari ... der Duft des Krieges lag doch sozusagen schon in der Luft.

Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2011, 19:29
von Leonar Drugar
Missmutig betrachtet Leonar die Zeilen der Abschrift. Können sich die Letharen nicht im Osten an den Hurengläubigen vergreifen? Diverse Gedanken schossen ihm, begleitet durch ein Kopfschütteln, durch den Kopf. Er legte die Abschrift letztendlich wieder bei Seite um diverser Tätigkeiten nachzugehen begleitet mit dem Eindruck als wollen die Letharen die eigenen Reihen des Allmächtigen Alatar lichten.

Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2011, 20:01
von Solus Thalion
Den Wachführern mag aufgefallen sein das Solus Thalion seid Tagen nichtmehr zum Dienst angetreten ist...

Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2011, 22:26
von Tar´lyrrn
Ein niederer, kleiner, dreckiger Bote wird auf die Suche nach Yxul'lerlatox gehen und ihn ein weiteres Mal auf das Schreiben aufmerksam machen. Viel zu sagen hat der lumpige Bote nicht... er vermutet bloß ganz frech, dass Tar'lyrrn keine Zeit hat und sich um etwas viel wichtigeres kümmern muss,... wie z.B. auf einem Weibchen herumzurutschen.
Der frisch gebackene Lethrixor soll sich also ersteinmal um die Angelegenheit kümmern, ein diplomatisches Schreiben aufsetzen...und den unverschämten Botenjungen am Leben lassen.

Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2011, 22:30
von Yxul'lerlatox
Auf den unverschämten Boten kommt nach einiger Zeit weitere Arbeit zu, er wird nach Düstersee mit ein paar Schreiben entsandt. Adressiert an Ahad Drugar. Die Schrift ist schnörkellos, sie wirkt viel eher steif und man erkennt den Drang nach korrekter Darstellung jedes Buchstaben:

Des Vaters Segen mit Euch und seine schützende Pranke über Eure Siedlung ehrenwerter Ahad Drugar,

wir nehmen Eure Sorge ernst und möchten die Unklarheiten ausräumen, die Euch zu Eurem Schreiben veranlaßt haben. Die besagte Person hat sich mehrerer schwerer Vergehen schuldig gemacht, offenkundig aus Unkenntnis über die heiligen Gesetze.
Die Vergehen könnt Ihr dem beigefügtem Bericht entnehmen und wurden ordnungsgemäß in der Schwarzen Armee dokumentiert.
Aufgrund der schwere der Vergehen war es dringend erforderlich sofortige disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen, in dem Bewußtsein, dass ein Gläubiger die wahre Bedeutung der Bestrafung für sich zu nutzen weiß.

Das Interesse über eine Beratschlagung wurde an die obersten Letharen, Meister und Erzlethoryxae weitergeleitet. Ihr werdet unverzüglich informiert, sollte eine Antwort dahingehend erfolgen.


Eine seltsame, letharische Rune prangert unter dem Schreiben.

i.A. des stellvertretenden Heerführers Tar'lyrrn
 Yxul'lerlatox
Lethrixor
Landsknecht der Schwarzen Armee
Yxul´lerlatox hat geschrieben:Ein Bericht wird in der Kommandantur hinterlassen.

17. Cirmiasum im Jahre 254

Vaters Segen mit Euch Hauptmann Swynedd,

ein gewisser Solus Thalion, angeblich ansässig in Düstersee, wurde vom Lethrixor Tar'lyrrn und mir vor nicht allzu langer Zeit wegen seines respektlosen Verhaltens gegenüber den Kindern des All-Einen ermahnt. Diese Beschwerde wurde auch Ahad Drugar vorgebracht, der versicherte, dass solch ein Verhalten nicht hingenommen wird und dafür Sorge getragen wird, dass eine Besserung eintritt.
Am heutigen Tag musste ich feststellen, dass dahingehend kein Fortschritt erzielt wurde.
Nicht nur, dass er sich den Weisungen widersetze, er wollte innerhalb der heiligen Mauern einen Kampf führen und zog sein Schwert, als ich ihn festzusetzen versuchte.
Die Mittel, die ich ergriff, waren ein Niederreiten, da er bereits schnellen Schritttes versuchte aus der Stadt zu fliehen. Bei dieser Handlung zog er sein Schwert und attackierte damit. Als die Wachen am Stadttor herbei kamen, um ihn festzunehmen, widersetze er sich mehrfach der Verhaftung. Zu einem Zeitpunkt täuschte er vor, dass er sich ergeben würde, nur um wieder die Flucht ergreifen zu wollen. Darauf hin ergriff ich meine Waffe und stach ihn nieder.

Eine Bestrafung für die Respeklosigkeit gegenüber den Kindern des All-Einen, dem Gebrauch von Waffen in der heiligen Stadt gegenüber den Kindern des All-Einen, als auch das mehrfache Widersetzen bei der Verhaftung, wurde von mir umgehend im Folterraum der heiligen Stadt vollzogen.
Hiernach wurde er aus der Stadt geschleppt und wieder freigelassen.

gez.


Yxul'lerlatox

[OOC: Der Spieler hat darauf bestanden, dass er nicht eingekerkert werden möchte. Ich habe diesen Wunsch respektiert und ihm die Option der sofortigen Bestrafung und Freilassung geboten, damit er nicht im Kerker versauern muss. In beiderseitigen Einverständnis wurde dies akzeptiert.

Verfasst: Donnerstag 21. Juli 2011, 09:33
von Eloriahus Drugar
Die Nachricht des Letharen Volkes wird schon bald an die Wachführung und Bürgerverwaltung in Düstersee weitergereicht. Im Anhang befindet sich ein kurzer Befehl...


Es ist eine unmittelbare Befragung von Solus Thalion anzuordnen. Seine Aussagen sind darüber hinaus den Schilderungen und Klagepunkten des letharischen Landsknechtes gegenüber zu stellen. Im Anschluss erwarte ich einen Bericht. Darüber hinaus hat Solus Thalion in der Zwischenzeit nicht das heilige alatarische Reich zu verlassen.

Ahad Drugar

Verfasst: Donnerstag 21. Juli 2011, 10:30
von Morgon Tar Adan
Morgon bekommt die Nachricht der Letharen ausgehändigt, liest sie ruhig um dann in aller Ruhe eine Flasche, die gerade unglücklich auf seinem Schreibtisch stand gegen die Wand zu werfen, wo diese in aller Ruhe in hunderte Einzelteile zersprang.

Dann geht er ruhig hinaus zu Staffan.
"Soldat Staffan, finde mir Solus Thalion und überbringe ihm die Nachricht, dass er sich auf der Stelle bei mir zu melden hat. Sollte er aus unerfindlichen Gründen nicht freiwillig mitkommen, so ist es dir gestattet, Gewalt anzuwenden."

Staffan salutiert, dreht sich um und macht sich allem Anschein nach daran, den Befehl auszuführen.


Wenn die Anschuldigungen des Letharen wahr sind, so muss hier ein Exempel statuiert werden. Verdammter Mist! Das schwächt unsere Position selbstverständlich wieder. Aber solch ein Verhalten eines Mitgliedes der Wache Düstersee innerhalb Rahals Mauern - und das auch noch gegenüber eines Kind des Einen - das durfte keinesfalls toleriert werden! Komm du mir nur her, Solus. Dich erwartet eine nette Befragung ... in aller Ruhe...