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Im Schatten des Wappens Vamon.

Verfasst: Samstag 9. Juli 2011, 02:26
von Belius Vamon
Das körperliche Erscheinungsbild

Der Gesamteindruck von Belius wirkt offensichtlich gepflegt. Seine braunen Haare sind lang und zu einem rechts Scheitel gekämmt. Seine ebenfalls braunen Augen wirken Müde und ziehen Augenränder mit sich. Sein Körper wirkt nicht zu kräftig und nicht zu schmal, ein Normaler Mensch mag man sagen. Bei einer Körpergröße von 170 cm ist er allerdings ziemlich klein geblieben.


Typische Charakterzüge

Meistens ist er ein guter Zuhörer und offener Gesprächspartner. Er besitzt die Gabe Menschen zum Lachen zu bringen und bemüht sich stets alles perfekt zu meistern. Er ist höflich und achtet stets darauf sich in einem guten Licht zu Präsentieren. Frauen gegenüber ist er allerdings etwas schüchtern und zurückhaltend, was sich nach einer längeren Bekanntschaft ändern kann.



Eigenschaften die ihn ausmachen

Intelligenz, da er sich ständig darum bemüht so viel Wissen über seine Themengebiete zu erlangen, wie es eben möglich ist. Er hinterfragt dinge die ihm unklar erscheinen und würde am liebsten über Gründliches und vollständiges All-Wissen verfügen. In der Praxis allerdings, Hapert es öfters auch mal in seinem Wahn.

Kultiviertheit, aufgrund seines Zuvorkommenden und Freundlichen Wesens für welches er sich stets bemüht.

Mystik, weil er immer wieder in Situationen gerät, die er sich eindeutig anders zurecht gelegt hatte. Egal welchen Weg er einschlägt, er wird von Pech verfolgt.

Religiosität, ist ein Muss für Belius. Ohne seinen Gott könnte er nur halb so gut Leben, Kämpfen oder anderes Leisten, da er immer noch davon überzeugt ist das Temora ihn überleben ließ weil sie höheres mit ihm vor hat und er fest daran glaubt geboren zu sein um den Menschen die Angst vor Alatar und dessen Lügen zu nehmen.

Spiritualität, natürlich nicht im übertriebenem Sinne, sondern klare Strukturen den ganzen Tag über wegen der Beruhigenden Wirkung der Meditation die er Täglich absolviert.


Geduld & Ausdauer fuehren zum Erfolg

Der Wille niemals etwas aufzugeben für was es sich zu Kämpfen lohnt ! Denn wer nicht aufgibt, wird seine Ziele in einer bestimmten Zeit erreichen & braucht sich um nichts mehr Gedanken zu machen. Gedanken befreit an eine Sache heran zu gehen, ist die beste Art etwas zu beginnen, ob den Kampf , die Arbeit oder die Alltäglichen dinge für die man sich motivieren muss. Wer nicht aufgibt, erkämpft sich seinen Platz , früher oder später.

Verfasst: Donnerstag 14. Juli 2011, 00:24
von Belius Vamon
Das aufgegebene Exil

Die letzten Funken taenzelten in richtung des Himmels & das Feuer welches ein gesammtes Haus ausradierte wurde unter einfluss von viel Wasser geloescht. Niemand kam an jenem Tag ums Leben, doch verlor Belius in diesem Haus sein Gedaechtniss und wurde Opfer der Luege, dass seine Mutter den Brand nicht ueberlebt hatte. Er konnte seine Gefuehle nicht mehr Kontrollieren, konnte nicht nach Varuna einreisen . . . jeder Kontakt mit Menschen war ihm zuviel. Er zog sich zurueck in den Wald, lernte dort zu ueberleben. Er ernaehrte sich von Obst an den Baeumen und Fleisch von den Tieren, trank Wasser aus den Quellen die sich ihm Offenbarten. Erst spät wurde er Teil einer Gruppe von Menschen die es sich zur Aufgabe gemacht haben im Wald zu leben, mit dem was dort zu finden war. Mit dem 16. Lebensjahr ging er, mit dem 18 kehrte er wieder. Die Stadt Varuna war Zerstoert, die Errinerung war das einzige was ihm blieb.

Durch einige Menschliche erzaehlungen konnte Belius erfahren, dass die Menschen aus Varuna in die Stadt Adoran gingen um dort Schutz zu suchen. Lange hatte er sich vor Verantwortungen und Menschenmassen gedrueckt, doch war es langsam fuer ihn wieder an der Zeit, sich seinen Herausforderungen zu stellen. Mit nichts in den Haenden und Zerlumpter Kleidung marschierte er nach Adoran, um sich ein Bild von der Stadt und den Leuten zu machen.
Schnell wurde er ueberrascht, als sogar die Wachen ihn zwar kritisch begutachteten , ihn aber dennoch in die Stadt ziehen ließen. Hier musste ein Ort der Akzeptanz sein. Belius erledigte Systematisch alles was ihm auf dem Herzen lag.

- Eine Buergerschaft wurde mit Erfolg beantragt.
- Die Aufnahme in das Konzil des Phoenix erfolgte.
- Ein Haus wurde von ihm angemietet.


Langsam aber Sicher aufwärts

Alles nahm seinen lauf, schritt fuer schritt fuehlte sich Belius heimisch und lernte verschiedenste Leute kennen. Edele, Adelige, Handwerker und Freie Menschen. Mit der Zeit fing Belius an Kraeuter & Pflanzen zu sammeln um diese an Heiler und Alchemisten zu liefern und somit einige Goldstuecke zu verdienen. Von diesem Gold kaufte er sich Buecher und Kleidung, Einrichtung und Lebensmittel. So schnell auf Erfolg zu stoßen war gaenzlich neu fuer Belius und er konnte kaum fassen was er erreichen konnte. Nachdem er in Adoran sesshaft war wurde er von einem alten Freund seines Vaters aufgespuehrt und beschenkt worden. Der Mustang der Familie Vamon, Dunkelfell war fortan wieder in Familienbesitz. Er war schon in Belius Kindesalter ein treuer Wegbegleiter des Jungen und sollte es auch fortan wieder sein. Mit der Zeit wurde es immer mehr, was Belius seinen Besitz nennen konnte... doch Gluecklich machte es ihn dennoch nicht. Als eines Tages sein Zwillingsbruder Keldric nach Adoran fand, wurde das Gefuehl der Einsamkeit gelindert, doch nicht ganz behoben. Immernoch fehlte ihm etwas, seine Eltern haben ihn stets Familiaer erzogen, wennauch es eher seine Mutter war welche fuer die Erziehung des Jungen Belius verantwortlich war. Doch sie hatte ganze Arbeit geleistet, denn er war ein Hoeflicher Junger Herr geworden. Eine Frau an seiner Seite war es die ihm Fehlte, dass musste es gewesen sein. Doch woher solle er die Zeit nehmen, zwischen dem erlangen von Kraeutern und dem Studieren seiner Buecher und Interessen ? Belius konnte es beinahe nicht mit sich vereinbaren... doch dann traf er eines Abends eine Frau in der Stadtstube von Adoran, welche sein Leben von dort an auf den Kopf stellen sollte.

Verfasst: Donnerstag 14. Juli 2011, 19:55
von Belius Vamon
Wissen ist Macht, auch in den Haenden des Feindes

Die letzte Seite wurde umgeblaettert bevor das Buch zuende gelesen wurde & sich ein wohlwollendes laecheln auf die Lippen des Jungen Belius legte. Ein weiteres Buch welches er in sich verinnerlichte, diesmal aber eines was nichts direkt mit seinen Studien zutun hatte. Das Wirken von Magie war Mysterioes und Vielseitig, aber wollte er auch verstehen was es heißt ein Mann des Adels zu sein. Schnell stellte er fest, dass er sich beinahe schon verhielt wie einer, es aber nicht war. Belius aber war der Meinung, dass man sich als ein Gelehrter auch dementsprechend verhalten sollte, und sich auf keinen Fall missguenstig Praesentieren duerfe.

In den letzten Tagen hat der Junge Herr Vamon sich oft in der Freien Bibliothek aufgehalten und sich durch die Buecherreihen dieser geforstet um mehr und mehr nach Wissen zu streben. Dieses Wissen in Macht zu verwandeln war dem Jungen allerdings noch fern und dachte er keine Sekunde daran, jemals den Wandel zu vollziehen. Viel mehr war es die Begeisterung immer mehr zu Wissen und sich in immer mehr Gespraeche Integrieren zu koennen, wennauch er es bei einigen nicht durfte. Die Maga Lilian Weilnau war es, die zusammen mit Kaylem Valerian die Bibliothek fuehrte, und beide hatten nichts dagegen dem Jungen Abschriften aller ihrer Exemplare zu gestalten, so dass Entgeld welches der Bibliothek selbst zugut kommen sollte stimmen wuerde. So langsam aber sicher wusste Belius das es bald nurnoch an ihm selbst lag, wieviel Wissen er Vermitteln kann.

Das doch eher zufaellige aufeinander Treffen mit einer Elfen Dame war es, was Belius einen Standpunkt offenbarte, ueber den er vorher nie so Nachgedacht hatte wie in diesem Moment. Ein Gesundes Allwissen ist etwas schoenes, doch sollte man stets vorsichtig mit diesem umgehen. Nicht jeder vermag die Begabung in sich tragen, mit dem Lied umzugehen, es zu wirken und beeinflussen, doch koennten Informationen Bezueglich anderer dinge ebenfalls schnell an die Falschen haende getragen werden. Sich seiner Macht bewusst zu sein ist das eine, mit dieser Macht allerdings verantwortungsvoll umzugehen, war das andere. Jeder Magier musste sich im klaren darueber sein umso mehr Magie gewirkt wird, umsomehr die Struktur des Liedes beeinflusst und strapaziert wuerde. Eine ueberstrapazierung koennte hierbei also dazu fuehren, dass die Welt aus dem Ankher geraet, und sich ihrem Untergang naehert, da der Schoepferwiller der Mutter erschoepft schiene.

All das durchflog den Kopf des Jungen Belius und forderte seine Gedanken. Er wusste aber rasch was gemeint war und auch worauf die Elfe hinaus wollte. Im Grundgedanken ging es darum, ein Exemplar des Gottes Phanodain in der Bibliothek zu erlangen, um diesem endlich einen Eigenen Raum zu widmen, allerdings musste dabei so viel Altes Wissen im Umlauf ueber ihn sein, dass es Fahrlaessig gewesen waere, die Exemplare Phanodains leichtfertig aus den Haenden zu geben. Belius war im Begriff zu verstehen, welch Macht die Elfen vielleicht hinter ihren Toren beherbergten, und warum sie keine Magie Wirken sondern... vielleicht sogar Magie sind.


Ordnung oder Chaos ? Das obliegt dem Auge des Betrachters


Oft wurden die Gedanken von Belius mit dem Wunsch durchstroemt, der dunklen scharr ein fuer alle mal ein Ende zu setzen, im Einklang mit Frieden und Wohlwollen zu Leben. Doch umso staerker der Wunsch danach war, umso mehr musste man dafuer tun ! Nicht nur, dass es in einem einzigen großen Gemaetzel beendet werden wuerde..nein.. auch wuerde das Dunkle sich niemals ganz von der Erde entfernen lassen. Aus der Ordnung wuerde ein noch viel schlimmeres Chaos entstehen, wie es derzeit der Fall ist, und man koennte es kaum noch Kontrollieren. Das musste auch der Grund gewesen sein, warum Maechtige Magier Rahal nicht in einem einzigen Inferno aufgehen ließen.

Ohne Licht wuerde es kein Schatten geben.. In der Dunkelheit, allerdings niemals ein Licht. Es war ein verblueffend wie Wissend... doch Unwissend man war wenn es darum ging, die Ordnung vom Chaos zu unterscheiden. Die auslegung der Worte allerdings, so dachte Belius waren nicht entscheident. Entscheident waren die Handlungen der jeweiligen Fraktionen ! Seit anbeginn der Zeit wurde versucht, dass dunkle auszutreiben.. oder aber das Licht. Konnte dies wirklich so gewesen sein ? War Alatar mit seiner Anhaengerschaft darauf bedacht, die Welt in Chaos versinken zu lassen ? Warum sollte ein Mensch aber so denken ? War es eine Luege ? Wurden die Menschen belogen ? Denken sie anders als ich ? Fragen ueber Fragen die Belius sich erklaeren wollte, aber keine wirkliche Antwort darauf fand. Er beließ es vorerst dabei und widmete sich anderen Buechern und Zielen.