Glaubensfragen
Verfasst: Donnerstag 7. Juli 2011, 16:09
- Anfänge -
Regen prasselte unaufhörlich auf ihn herab und durchnässte ihn völlig.
In dieser Nacht konnte man nur wenig durch den andauernden Regen erkennen. Sogar das Wetter versuchte ihn aufzuhalten, so kam es ihm auf jeden Fall vor. Er wendete sich seinem Elternhaus, der kleinen Stube mitten in einem der Wälder von Gerimor, ein letztes mal seine Augen zu.
Er seufzte langgezogen. Jahrelang hatte man ihn vor der Aussenwelt abgeschirmt, ab und an war er zu Reisenden Händlern mitgenommen worden, aber die großen Städte hatte er niemals erkunden können.
Inzwischen war der Punkt erreicht an dem es zuviel war, er musste fort, musste seinen Vater im Stich lassen.
Langsam kämpfte er sich bei strömenden Regen durch den dichten Wald vor, bis er das Hügelgrab seiner Mutter erreichte.
Noch ein letztes mal kniete er nieder, wie so viele Male zuvor schon.
"Keine Sorge, auch wenn ich lange Zeit nichtmehr wiederkommen werde, vergessen werde ich dich niemals, Mutter...", murmelte er mehr zu sich selbst.
Abschiede waren etwas was er nie gut gekonnt hatte und so erhob er sich wieder, warf noch einen letzten Blick auf das Grab, liebevoll hätte man meinen mögen, bevor er sich weiter auf den Weg machte.
Nach Stundenlangem Laufen durch den Wald kam er auf einen gewundenen Waldweg, dem er dann zu folgen begann.
Er kam vorbei an großen Wohnhäusern, Gehöfe und anderen Bauten, so groß wie er sie selten gesehen hatte. Staunend ging er weiter die Straßen entlang bis er auch eine Kutsche passierte, deren Kutscher ihn mit einem kurzen Nicken grüßte.
Dann kam er an ein Fischerdorf, auf dem Stadtschild wurde es als Bajard betitelt, das klein und verschlafen wirkte.
Um Schutz zu suchen wollte er die Herberge aufsuchen, lief aber vorher einem jungen Mann über den Weg, jünger als er selbst war.
Er stellte sich als Belius Vamon vor und fragte ihn was sein Handwerk sei.
"Die Kriegskunst liegt mir im Blut, sie ist alles was mir mit auf den Weg gegeben wurde", sagte Solus und tätschelte kurz den Knauf des Schwertes das um seine Hüften hing.
Der junge Herr Vamon nickte kurz und fragte Solus, welchen Glaubens er sei.
"Ich wurde am Schwert unterrichtet, nicht im Glauben, so habe ich keine spirituelle Führung...aber ich bin dem Thema nicht abgeneigt!", antwortete Solus, seine Mutter hatte ihm immer beigebracht sich gewählt und präzise auszudrücken.
Herr Vamon reagierte darauf nur wenig, sagte ihm er solle die Ritter in Adoran dazu befragen, worauf er sich womöglich gelangweilt abwandte, so interpretierte es Solus zumindest.
Enttäuscht ging er in die Herberge um endlich etwas Schlaf zu finden.
Immernoch hatte er nur ein Schwert, Kraft, Treue, Ehrgeiz und viel Mut zu geben, aber keine wollte ihn führen...
Regen prasselte unaufhörlich auf ihn herab und durchnässte ihn völlig.
In dieser Nacht konnte man nur wenig durch den andauernden Regen erkennen. Sogar das Wetter versuchte ihn aufzuhalten, so kam es ihm auf jeden Fall vor. Er wendete sich seinem Elternhaus, der kleinen Stube mitten in einem der Wälder von Gerimor, ein letztes mal seine Augen zu.
Er seufzte langgezogen. Jahrelang hatte man ihn vor der Aussenwelt abgeschirmt, ab und an war er zu Reisenden Händlern mitgenommen worden, aber die großen Städte hatte er niemals erkunden können.
Inzwischen war der Punkt erreicht an dem es zuviel war, er musste fort, musste seinen Vater im Stich lassen.
Langsam kämpfte er sich bei strömenden Regen durch den dichten Wald vor, bis er das Hügelgrab seiner Mutter erreichte.
Noch ein letztes mal kniete er nieder, wie so viele Male zuvor schon.
"Keine Sorge, auch wenn ich lange Zeit nichtmehr wiederkommen werde, vergessen werde ich dich niemals, Mutter...", murmelte er mehr zu sich selbst.
Abschiede waren etwas was er nie gut gekonnt hatte und so erhob er sich wieder, warf noch einen letzten Blick auf das Grab, liebevoll hätte man meinen mögen, bevor er sich weiter auf den Weg machte.
Nach Stundenlangem Laufen durch den Wald kam er auf einen gewundenen Waldweg, dem er dann zu folgen begann.
Er kam vorbei an großen Wohnhäusern, Gehöfe und anderen Bauten, so groß wie er sie selten gesehen hatte. Staunend ging er weiter die Straßen entlang bis er auch eine Kutsche passierte, deren Kutscher ihn mit einem kurzen Nicken grüßte.
Dann kam er an ein Fischerdorf, auf dem Stadtschild wurde es als Bajard betitelt, das klein und verschlafen wirkte.
Um Schutz zu suchen wollte er die Herberge aufsuchen, lief aber vorher einem jungen Mann über den Weg, jünger als er selbst war.
Er stellte sich als Belius Vamon vor und fragte ihn was sein Handwerk sei.
"Die Kriegskunst liegt mir im Blut, sie ist alles was mir mit auf den Weg gegeben wurde", sagte Solus und tätschelte kurz den Knauf des Schwertes das um seine Hüften hing.
Der junge Herr Vamon nickte kurz und fragte Solus, welchen Glaubens er sei.
"Ich wurde am Schwert unterrichtet, nicht im Glauben, so habe ich keine spirituelle Führung...aber ich bin dem Thema nicht abgeneigt!", antwortete Solus, seine Mutter hatte ihm immer beigebracht sich gewählt und präzise auszudrücken.
Herr Vamon reagierte darauf nur wenig, sagte ihm er solle die Ritter in Adoran dazu befragen, worauf er sich womöglich gelangweilt abwandte, so interpretierte es Solus zumindest.
Enttäuscht ging er in die Herberge um endlich etwas Schlaf zu finden.
Immernoch hatte er nur ein Schwert, Kraft, Treue, Ehrgeiz und viel Mut zu geben, aber keine wollte ihn führen...