Unerbittlich [Q]
Verfasst: Donnerstag 30. Juni 2011, 00:09
Als das Mondlicht die letzten Ruhestätte traf und der Schrei der Eule verging brach vielerorts die Erde auf. In Scharen kamen sie aus den Gräbern. Erst waren es nur einzelne Hände die durch die Erde stießen, gefolgt von modrigen Leibern. Das faulige Fleisch noch an den Knochen, folgten sie seinem Ruf, dem Ruf sich zu formieren. An jenen Wegen die sie passierten hinterließen sie den Gestank des Todes. Blumen verdorrten als die Kreaturen vorüber zogen, Sträucher verwelkten, selbst an den Bäumen starben, jetzt mitten im Sommer, die Blätter ab.
Zur gleichen Zeit:
Weit draußen auf dem Meer war die See wild und rau.
Ein unerbittlicher Sturm tobte, peitschte die Wellen meterhoch und ließ die Gicht den nächtlichen Himmel noch zusätzlich verdunkeln. Wie eine Nussschale wurde die kleine Handelskogge hin und her gewirbelt. Die kleine Besatzung kämpfte gegen den tosenden Wind, versuchte die Taggelage zu retten und das Schiff so sicher wie möglich durch die Wellenberge zu manövrieren. Doch die ganzen Anstrengungen sahen aussichtslos aus. In dem Moment als die 10 köpfige Mannschaft einen Hoffnungsschimmer sah, setzte zusätzlich ein Gewitter ein. Unheilvoll angekündigt von einem dunklen Grollen kam es sehr schnell näher. Das kleine Schiff war nur kurze Zeit später im Zentrum des Geschehens.
Gerade einem Wellental entflohen, befand sich die Kogge auch schon auf einem Wellenkamm der sie in die Höhe trieb. Noch ehe sie wieder bergab geschoben wurde geschah es. Ein mächtiger Blitz, der die Nacht taghell werden ließ, schlug in den Mast ein, riss ihn auseinander und ließ ihn krachend aufs Schiffsdeck kippen. Von der Wucht rissen Teile der Planken auseinander und hinterließen ein tiefes Loch auf Deck. Ein gefundenes Fressen für die Wellen. Es dauerte nur wenige Lidschläge bis die Handelskogge mit der Besatzung in die Tiefe sank.
Doch auch wenn die Menschen dem Sturm entkamen, ihre Seelen sollten dennoch keine Ruhe mehr finden.
Zur gleichen Zeit:
Weit draußen auf dem Meer war die See wild und rau.
Ein unerbittlicher Sturm tobte, peitschte die Wellen meterhoch und ließ die Gicht den nächtlichen Himmel noch zusätzlich verdunkeln. Wie eine Nussschale wurde die kleine Handelskogge hin und her gewirbelt. Die kleine Besatzung kämpfte gegen den tosenden Wind, versuchte die Taggelage zu retten und das Schiff so sicher wie möglich durch die Wellenberge zu manövrieren. Doch die ganzen Anstrengungen sahen aussichtslos aus. In dem Moment als die 10 köpfige Mannschaft einen Hoffnungsschimmer sah, setzte zusätzlich ein Gewitter ein. Unheilvoll angekündigt von einem dunklen Grollen kam es sehr schnell näher. Das kleine Schiff war nur kurze Zeit später im Zentrum des Geschehens.
Gerade einem Wellental entflohen, befand sich die Kogge auch schon auf einem Wellenkamm der sie in die Höhe trieb. Noch ehe sie wieder bergab geschoben wurde geschah es. Ein mächtiger Blitz, der die Nacht taghell werden ließ, schlug in den Mast ein, riss ihn auseinander und ließ ihn krachend aufs Schiffsdeck kippen. Von der Wucht rissen Teile der Planken auseinander und hinterließen ein tiefes Loch auf Deck. Ein gefundenes Fressen für die Wellen. Es dauerte nur wenige Lidschläge bis die Handelskogge mit der Besatzung in die Tiefe sank.
Doch auch wenn die Menschen dem Sturm entkamen, ihre Seelen sollten dennoch keine Ruhe mehr finden.