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Vom ersten Spatenstich.....
Verfasst: Sonntag 5. Juni 2011, 15:06
von Nanielle Vermont
... bei Yette Symar bis zum eigenen Hof waren es einige Schritte.
Sie war jung und einsam...sie traf Yette und durfte auf ihrem Hof
arbeiten, sie wurde zu ihrer Magd und erfreute sich an all der harten
Arbeit und den vielen Dingen die sie von ihr lernen durfte.
Nanielle hatte schon immer ein Talent dafür die Tiere zu beruhigen und
ihre Bedürfnisse zu erahnen und nun wurde sie in Ackerbau, Zucht und
Kochen unterwiesen. Yette bereitete sie nach und nach darauf vor ihren
eigenen Hof führen zu können und der Tag kam als ihre Freundin und
Lehrerin vor ihr stand um ihr mitzuteilen, dass man eine Bäuerin suchte,
die den Herbergenhof vor Bajard übernehmen soll.
"Ich? Alleine? Einen Hof? Den vor Bajard? Es ist doch gefährlich dort!"
Ein Schubs, aufmunternde Worte und los ging ihr Ritt richtung Bajard,
dem Ort der in Zukunft ihr Zuhause sein sollte. Verdania Zac empfing sie
freundlich und mit großer Erleichterung für ihr Interesse am
Herbergenhof.
Ein Rundgang durch Haus und Hof, einige klärende Worte und
Bedingungen und schon war sie angenommen! Es ging so schnell, so
wahnsinnig schnell!
Doch kaum dort alleingelassen, gab es die ersten Vorkommnisse.
Ein Raubzug der ihren Hof zum Ziel hatte, ein Angriff von Letharen auf
die Dame N`yota und ein weiterer Besuch einer Gruppe Letharen die ihr
sämtliche Kräuter abverlangten....
So viel Grauen in so kurzer Zeit!
Doch es gab auch viel Licht in dieser Dunkelheit ihres neuen Daseins....
Freunde, viele neue Freunde und Bekannte, die ihr alle halfen und
beistanden und sie auch hier und da zum Lachen brachten.
Verdania die liebe Freundin und Schneiderin, welche sie wie eine richtige
Frau einkleidete, Yette ihre beste Freundin und Lehrmeisterin, welche ihr
half wo sie nur konnte durch Taten oder Worte, Fayana die
Feinschmiedin, mit welcher sie gerne Waren tauschte oder nette
Gespräche führte und die ihr Schutz anbot sofern Nanielle ihn benötigte.
All diese Menschen gaben ihr die Kraft und die Freude ihren Hof so gut zu
führen wie es nun der Fall war! Sie war glücklich...sie war endlich
angekommen!
Und auch wenn ihr Herz sie noch oft nach Adoran führte, wo sie sich
sicher fühlte, war dies nun ihr zu Hause .... ihr eigener Hof....
Verfasst: Sonntag 5. Juni 2011, 15:24
von Nanielle Vermont
Pfirsichtee ... wo gab es besseren als in der Stadtstube von Adoran.
Eigentlich war sie gekommen um einige der streunenden Hunde zu
suchen. Es waren so viele und einigen auserwählten wollte sie ein
neues zu Hause geben, sie pflegen und ihnen vielleicht sogar ein neues
Heim suchen. Doch wie so oft führte sie ihr Weg durch die Stadt vorbei
an der Schankstube wo sie so oft saß um diesen süßen, wohl duftenden
Tee zu genießen. Wie auch heute!
Sie band ihren Hengst vor dem Gebäude an und betrat das Gebäude in
freudiger Erwartung und wurde überrascht...ihr Blick traf auf einen fremden
Mann der an einem Tisch am hinteren Ende der Schankstube saß.
Vor ihm stand ein Glas Tee, der Farbe nach Kräuter oder ähnliches...
Irritiert von ihrer plötzlich auftretenden Unsicherheit ging sie zum Thresen
und orderte einen Pfirsichtee, welchen sie auch direkt bezahlte.
Nachdem sie sich auf einem der Stühle an den forderen Tischen niederließ
brachte ihr der Kellner auch schon den gewünschten Tee.
Zu heiß um ihn zu trinken beschäftigte sie sich zu allererst einmal mit
ihrem Kochbuch und wärend sie so da saß orderte der Fremde doch
tatsächlich ebenfalls einen dieser Pfirsichtees, obwohl er noch ein
halbvolles Glas vor sich hatte. Unbewusst beobachtete sie den Fremden,
sie musterte seine feinen Gesichtszüge und siehe da...er ertappte sie
dabei... wie unangenehm .... sie errötete sofort und konzentrierte sich
bemüht fest auf ihr Buch, bis er aufstand und sich auf den Weg nach
draußen machte. Sie wünschte sich mehr Mut, sie könnte doch fragen wie
ihm der Tee geschmeckt hat, rein aus Interesse für den Verkauf in ihrem
eigenen Laden....Doch nichts sie schwieg und dabei war das überhaupt
nicht ihre Art!
Doch dann sprach er...nur ein Abschied, aber die Art wie er sprach,
erfreute sie mehr als alles andere, er stotterte schüchtern und verdrehte
die Worte: "Semoras Tegen!" Das war sein Abschied... und wärend sie
noch einen Abschied erwiederte, war er auch schon durch die Tür hinaus.
Würde sie ihn nochmal wiedersehen? Sie wusste es nicht...doch Temora
würde ihr Schicksal lenken wenn es so sein soll!
Und mit diesem Wissen und einem fröhlichen Lächeln machte sie sich
wieder auf den Weg, die armen Hunde der Stadt zu suchen und zu sich
auf den Hof zu holen....
Verfasst: Dienstag 7. Juni 2011, 07:05
von Nanielle Vermont
Man munkelte, dass am 1. Tag des folgenden Wochenlaufes ein Barde in
Berchgards Drachenhöhle zugegen sein sollte. Ein Schauspiel ohne
gleichen sollte dies sein, so sagte man.
Nanielle war neugierig geworden und so bat sie den hiesigen Kutscher sie
nach Berchgard zu fahren. Dort angekommen ging sie den kurzen Weg
ins Dorf und weiter zur Drachenhöhle, doch war es noch sehr
ruhig...kaum jemand war zu sehen...hatte sie sich denn im Tag geirrt?
Sie trat die Stufen hinauf und öffnete die Tür, doch der Blick in die
Gaststube gab ihr keine neue Hoffnung.
Sie hörte deutlich gemurmel hinter dem Thresen und nachdem sie sich
räusperte um auf sich aufmerksam zu machen erklang ein dumpfer
Schlag und die Wirtin kam fluchend dahinter hervor. Sie rieb sich die
Stelle die sie sich angeschlagen hatte und nachdem einige Worte der
Begrüßung gewechselt wurden erklärte Amary, dass der Barde schon
bald eintreffen müsse und dass sie ja solang etwas vom kööööööstlichen
Rehrücken kosten könne.
Gesagt getan! Mit einem Pfirsichsaft nahm sie an einem der Tische Platz
und kurze Zeit später füllte sich der Schrankraum mit weiterem Publikum.
Auch Cedric von Mervis war darunter und er war es auch, der sie zu all
den anderen an den Thresen bat. In solch netter Gesellschaft lernte sie
dann auch Thancred und den Heiler Kilian kennen. Wahrlich nette
Menschen, dass musste sie zugeben!
Und dann begann der Barde mit seinem Auftritt, er erzählte Witze und
sang einige Lieder, bis die ZWerge hinzutraten. Zwei wirklich lustige
Gesellen! Sie wollten sich nicht die Hände waschen und Amary sagte, wer
sich nicht waschen will muss singen! Das taten sie nun, ein wirklich
lustiges Lied von Bier. Alle wurden animiert mitzumachen und so lockerte
sich die Stimmung noch weiter auf bis alle klatschten und sangen.
Sie hatte selten soviel Spaß wie an diesem Abend!
So ließen sich all die Sorgen vergessen...vor allem die, die durch die
Letharen entstanden!
Nachdem die Zwerge ihren Auftritt unter großem Applaus beendet hatten,
betrat der BArde wieder die Bühne und auch er gab noch ein Lied zum
Besten. Diesmal tanzten und sangen Amary und Nanielle gemeinsam
dazu. Die beiden hatten einen riesengroßen Spaß!
Das Lied neigte sich dem Ende zu, ebenso wie der Abend...und zum
Abschluss bekam sie von Thancred noch ihre Truhen, weche sie sich so
gewünscht hatte.
Nachdem sie sich von allen verabschiedet hatte ging sie wieder zum
Kutscher zurück, welcher sie nach Bajard fuhr, doch sie hoffte die ganze
Zeit über, dass sich solch ein schöner Abend ganz bald wiederholen wird!
Verfasst: Sonntag 3. Juli 2011, 22:36
von Nanielle Vermont
Viele Tage waren vergangen und so einiges hatte sie erlebt!
Da war zum einen das wunderschöne Strandfest in Adoran auf dem
sie Yette dabei geholfen hatte gefrorenes Fruchtmus zu verkaufen.
Und ja es hatte allen wunderbar geschmeckt. Sie hatten ja soviel
davon verkauft und noch mehr wunderbare Leute dadurch kennen
gelernt! Sie hatte wirklich Freude daran gehabt und war zu der ein-
maligen Gelegenheit gekommen 2 äußerst seltene Flaschen des kost-
baren Elfenweines geschenkt zu bekommen. Die eine würde sie zu ihrer
Hochzeit öffnen lassen und die andere zur Geburt ihres ersten Kindes!
Das hatte sie sich fest vorgenommen, denn keine anderen Augenblicke
sollten so gewürdigt werden.
Nach einem Besuch in Adoran, begegnete sie dann Raindir. Ein lustiger
Geselle der von sich behauptet er sei der Gärtner seines eigenen Gartens.
Aber ein wirklich wunderschönes Haus hat er und der kleine Eric der dort
mit ihm lebte war auch ein lieber Junge. Raindri war es auch, der ihr dann
einen einmaligen Vorschlag machte, doch benutzte er dazu eine kleine
List.
Er redete ausgiebig davon, das es ja keine gute Taverne gäbe in welcher
man gerne einmal ein Glas Wein trinken würde...und ob Nanielle nicht
gern eine solche eröffnen möchte irgendwann. Was für eine Vorstellung!
Eine Taverne leiten .... und dazu einen Hof führen? Viel Arbeit!
Er wollte ihr einen Platz zeigen wo man eine solche eröffnen könne und
siehe da, es stand dort schon eine. Sie wusste nicht wem sie gehörte und
die Türen waren verschlossen. Raindri gab vor die Schlösser geknackt
zu haben und so traten sie ein. Es waren traumhafte Räumlichkeiten die
sich über zwei Geschosse erstreckten und hochwertig eingerichtet waren.
Sie konnte sich kaum sattsehen, da rief Raindri sie, er habe etwas entdeckt.
Er ging vorraus und so betraten sie gemeinsam einen großen Kellerraum
der eine große Küche beherbergte und dem sich durch einige
Türen eine Räcuherkammer, ein Lagerraum, ein Schlafraum, ein
Waschraum und ein Ankleidezimmer anschlossen.
Das war unglaublich! Derjenige der dies geplant hatte, hatte an alles
gedacht! Ein wahrgewordener Traum für jeden der eine Taverne führen
wollte... Und dann hat Raindri sich verraten ... er kramte in einem Regal
und sagte er suche etwas und das es doch irgendwo sein müsste ... er
zog einige Stapel mit Rezeptbüchern vor und richte sie ihr... Sooo viele
hatte sie noch nie gesehen! Und dann war es ihr endlich klar, das hier
war Raindris Taverne!!! Sie gehörte ihm und er hatte sie hierhergelockt
um sie davon zu überzeugen, sie für ihn zu führen!
Ohh bei allem was ihr heilig war....sie war ja so leicht zu täuschen!
Ja er hatte ja recht...sie wollte es wirklich gern ... doch war sie dieser
neuen Herrausforderung bereits gewachsen? Sie war noch so jung!
Fast 18 Sommer alt! Doch Raindri sagte ihr, dass er immer da sein würde,
wenn sie die Taverne öffnen würde. Er würde also aufpassen wer genau
hier verweilen wollte. Er kannte die Menschen auch besser als sie, so
schien es! Sie bat ihn um Bedenkzeit und ging heim nach Bajard...
An einem Markttag in Bajard, nach ein paar guten Einkäufen, traf sie dann
Yette. Es war so als hätte das Schicksal sie hergebracht! Sie wollte unbe-
dingt ihre Meinung hören. Sie wusste immer was zu tun ist und kannte
Nanielle am besten! Nachdem sie ihr von diesem unglaublichen Angebot
berichtet hatte, meinte Yette dass sie an Nanielle glaubt und sie es sicher
schaffen wird! ja sie hatte recht, es wäre wirklich eine große Gelegenheit,
die vielleicht nie wieder kommen könnte...Doch waren Vorbereitungen zu
treffen. Sie brauchte eine Magd oder einen tüchtigen Knecht, denn beides
alleine würde sie nicht schaffen. Sie brauchte Hilfe für ihren Hof!
Verfasst: Montag 11. Juli 2011, 13:42
von Nanielle Vermont
Die Tage flogen nur so vorbei ... die Suche nach einer Hilfe für ihren Hof
blieb bisweilen ohne Erfolg. Doch würde sie nicht aufgeben, sie hielt an
ihrem Traum fest, denn jener war es, der ihr jeden Tag aufs neue die Kraft
gab ihrer Arbeit sorgfältig nachzugehen ...
bis .... ja bis sie ihn wiedertraf ...
jenen mystischen Herrn aus Adoran, den sie damals kurz in der Stadtstube
getroffen hatte ... Vamon war sein Name, sie hatte ihn nicht vergessen,
klang er doch ganz ähnlich dem ihren ...
Er war es, der sie beim Angeln vor Bajard überraschte, mit Maske und auch
sonst völlig verhüllt ... Er gab sich als Bandit aus, der sie überfallen wollte
und sein Plan verfehlte nicht seine Wirkung ... Sie hat Angst gehabt, wollte
weglaufen, doch ehe sie die Beine in die Hand nehmen konnte, lüftete er
die Maskerade und gab sich zu erkennen... Welch Erleichterung
durchflutete die junge Frau, als sie ihn wiedererkannte und sich nun
wieder in Sicherheit wähnte. Er wollte ihr nur deutlich machen, wie
gefährlich es für sie war, dort so alleine zu stehen, den Blick verträumt
aufs Wasser gerichtet ... ja es hätte so einiges geschehen können.
Und dann platzte er mit einer weiteren Überraschung heraus!
Er lud sie ein zu einem Tanzwettbewerb in Berchgard ... sie hatte bereits
davon gehört, doch alleine wollte sie nicht dorthin gehen.
Nun war es etwas anderes und mit Freuden nahm sie diese Einladung an!
Sie war wirklich geschmeichelt, war es doch das erste mal, dass sie eine
Einladung von einem netten Herren bekommen hat.
Der Abend rückte näher und nach einem Besuch auf dem Bajarder Markt
war sie auch an ein wunderschönes Kleid samt Umhang und Schuhen
gelangt. Die liebe Schneiderin Karawyn hat sie mit allem was nötig war
versorgt und sie mit Komplimenten umschmeichelt.
Nanielle war wirklich froh und auch aufgeregt, doch wie sollte es anders
sein, der Abend wurde ein voller Erfolg.
Sie hatten Spaß, tanzten und lachten und wenige Tage später besuchte
sie der junge Mann erneut am Hof.
Der kleine Eric hatte ihm geraten sie zu besuchen und um ein leckeres
Mal zu bitten, da Nanielle laut dem kleinen Jungen eine gute Köchin sein
solle.
Nachdem sie ihre Überraschung abgeschüttelt hatte, servierte sie ihm
einen leckeren Braten samt Beilagen und Nachtisch. Er schwärmte nur
so vor sich hin und würdigte ihr Gericht mit den schönsten Worten.
Ein weiterer wunderschöner Abend und ... sie konnte es kaum verneinen...
Sie mochte ihn ... er war so charmant und gebildet ... er war etwas
besonderes und sie wollte ihn wiedersehen!
Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 11:36
von Nanielle Vermont
Es war wieder einer dieser Tage, an welchem es sie hinaus in die Natur
zog. Weg von all den Menschen …. Ihre Lichtung … die vielen Tiere und
die Stille … es war einfach friedvoll!
Völlig in Gedanken versunken murmelte sie ruhige Worte in Richtung der
Tiere, als hinter ihr jemand die Stimme leise anhebt.
So taeuschten meine Augen doch nicht meinen Verstand. . .
Ihr praesentiert ein wahrlich Zauberhaftes Bild unter all den Tieren mylady..
Sprach er gedaempft ob der Maske ehe er diese dann leicht zum Hals zog.
Ihre Augen leuchteten erfreut auf als sie Belius darunter erkennt.
Er berichtete ihr, das er grade neue Bücher gekauft habe welche er mit
seinen Gedanken und Ideen beschreiben wolle. Auf diesen Hinweis hin,
fiel ihr wieder das Buch ein, welches sie seit der Begegnung mit einem
Gelehrten in Adoran bei sich trug. Er hatte es ihr nach einer spannenden
Diskussion über Gut und Böse gegeben. Eben jenes Buch reichte sie nun
Belius, der sich dieses interessiert ansah und durchblätterte.
Sofort gerieten sie in ein Gespräch über Chaos und Ordnung und wie sich
beides bedingen würde. Belius konnte immer so wunderbar einfach
erklären, da verstand selbst sie so manches Kompliziertes.
Belius Vamon: Verwirrung kommt oft auf wenn es um Chaos und
Ordnung geht... obwohl es
Belius Vamon: simpel zu beschreiben ist.
Belius Vamon: Ohne die Ordnung, gäbe es kein Chaos...
Belius Vamon: Und ohne das Gleichgewicht zwischen den beiden
Fraktionen würde die Welt nicht so funktionieren wie wir sie lieben…
Nanielle Vermont: Wir haben auch nur gesagt, dass wir ohne das Böse,
das Gute nicht zu definieren wüssten
Nanielle Vermont: *versucht sie ihm dann zu erklären*
Belius Vamon: Und damit den Satz gesprochen welchen ich gerade
studiere ..
Nanielle Vermont: Oh ... ach so ...
Nanielle Vermont: *schmunzelt dann*
Belius Vamon: *Er lächelt sachte*
Belius Vamon: Wenn ich in der Lage wäre, Rahal in einem einzigen
Inferno zu zerstören
Belius Vamon: würde ich es nicht tun...
Nanielle Vermont: *legt den Kopf leicht schräg und mustert ihn*
Belius Vamon: Ich wäre mir als Magisches Individuum im klaren darüber,
dass ich das Gleichgewicht aufheben und damit die Welt zerstören würde...
Nanielle Vermont: Hmmm und das obwohl sie so viel Schaden anrichten ...
Belius Vamon: Das gute würde überhand gewinnen, und aus dem guten
würde erneut das noch bösere entspringe
Belius Vamon: Dann aber gäbe es keine Energie mehr die ich nutzen
könnte, um das noch bösere weiterhin
Belius Vamon: magisch zu bekämpfen..
Nanielle Vermont: Das wäre natürlich ganz und gar nicht gut
Nanielle Vermont: *meint sie kurzum*
Nanielle Vermont: Also belässt man es lieber so wie es ist, weil man es
so besser kontrollieren kann?
Belius Vamon: So ist es!
Nanielle Vermont: *sie lächelt erfreut auf*
Sie unterhielten sich noch eine ganze Weile und schließlich bat Belius sie,
ihm bei seinen Studien zu helfen, was sie mit Freude bejahte. Er erzählte
ihr auch ein wenig von seiner Familie und seiner Kindheit … er hat es
wahrlich nicht leicht gehabt….
Schließlich beschlossen sie am nächsten Tag gemeinsam nach Menek`Ur
zu reise. Sie hatte dort eine Lieferung abzugeben bei Haashim Bashir und
nun würde Belius sie auf die Sonneninsel begleiten.
Seit einer Weile war einer der Zwerge ihr Kunde … ach man muss sie ja
Khaz-Aduir nennen, hatte Belius ihr erklärt. Zwerge hören sie ja nicht so
gern. Er wollte alles Mögliche kaufen … Früchte, Kräuter, Blut … er sagte
er will einen Teich aus Weichkram haben … was auch immer er damit
wohl meinte…. Es sollte ihr nur Recht sein, sie freute sich über gute
Kunden und sie bekam sogar Zwergenbier von ihm.
Der Ausflug nach Menek`Ur war auch wieder erfolgreich. Sie hatte nun
wieder einen weiteren Auftrag und so verdiente sie wirklich gut! Das
hätte sie niemals erwartet, es lief einfach alles wunderbar!
Und dann traf sie auf Yasme oder Yasme eher auf sie … Die junge Frau
hatte eigentlich nur zwei Fragen und bei etwas Saft auf ihrer Veranda
kamen sie dann ein wenig ins Gespräch.
Es ergab sich, das Nanielle ihr ein Zimmer anbot und auch ein wenig
Beschäftigung so sie welche habe. Das Angebot wurde glücklich
angenommen und seit dem war die junge Bäuerin nicht mehr allein auf
ihrem Hof und es war eine schöne und willkommene Abwechslung. Sie
sorgte auf dem Hof für viel Freude und Aufregung und unterstützte
Nanielle auch hin und wieder. Sie wurde von einer Fremden zu einer
Freundin.
Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 12:49
von Nanielle Vermont
Bei einem Gang durch Bajard, traf sie auf Bryan. Sie hatte ihn schon eine
ganze Weile nicht mehr getroffen und sich gefragt ob ihm wohlmöglich
etwas geschehen sein mag. Doch ganz offensichtlich war dem nicht so.
Er erklärte ihr, das er auf Reisen war und sich Gedanken machen musste
über seine Zukunft und einige Ideen die in seinem Kopf herumschwirrten.
Sie freute sich, dass es ihm gut ging und er wieder in Bajard war.
Raindri stieß zu dem Gespräch hinzu ebenso wie Siran, welcher sich mit
Bryan über die Bürgerwehr unterhielt. Sie nutzte die Gelegenheit um
Raindri zu sagen, dass sie sein Angebot die Taverne zu führen annehmen
würde. Jedoch müsse sie noch warten bis sie eine Magd habe, welche ihr
beim Herbergenhof zur Hand gehen würde.
Doch wer hätte in diesem Augenblick gedacht das die Magd nicht mehr
lange auf sich warten lassen würde….
Es war Bryans Besuch auf ihrem Hof, der diese Wendung mit sich
brachte. Er meinte, er kenne da jemanden, das junge Fräulein Ryah.
Sie sei Landwirtin, neu in diesen Landen und würde eine Anstellung
suchen. Sie vereinbarten ein Treffen in den Abendstunden, sodass sie
Ryah kennen lernen konnte.
Am Abend war es dann soweit… Yasme war auch da und öffnete Bryan
und Ryah die Tür wärend Nanielle etwas Tee kochte und Plätzchen bereit
legte. Die vier setzten sich an den Tisch und Ryah wie auch Nanielle
tauschten alle nötigen Informationen aus. Und so entschied sich die Magd
am nächsten Tag wieder zu kommen um sich den Hof genauer zeigen zu
lassen und ihre Entscheidung zu verkünden. Nanielle setzte große
Hoffnung in diese Frau welche zu ihrem Glück auch nicht enttäuscht
wurden! Ryah kam wie vereinbart und ließ sich alles Wichtige erklären
und zeigen. Am Ende entschied sie sich dafür das Angebot anzunehmen
und für Nanielle zu arbeiten.
Die junge Magd erwies sich als sehr fleißig und ebenso genau wie
Nanielle selbst und so stand der Taverne nichts mehr im Wege. Sie würde
alsbald Raindri wieder aufsuchen um ihm die Neuigkeit zu verkünden. Ein
Schritt nach dem nächsten ging es stetig vorwärts. So arbeiteten die
beiden Frauen von nun an gemeinsam und Ryah wurde von Tag zu Tag
geschickter!
Verfasst: Mittwoch 3. August 2011, 20:12
von Nanielle Vermont
Sie war müde und angespannt ... Yasme war bei einem Angriff von Banditen
verletzt worden, als Nanielle der jungen Frau einen Hain mit vielen Tieren zeigen
wollte. Sie konnten grade so flüchten und wurden dann von Fayana aufgegriffen.
Diese bot ihnen Schutz in ihrem Haus und holte sofort Cara dazu, welche das
verletzte Bein von Yasme zusammen nähte... Eine lange Nacht .... Doch die Arbeit
rief und die Tiere konnte man nicht warten lassen ...
Es lief wie immer, füttern, Feldarbeit, Früchte pflücken, Mist schaufeln, Blumen
gießen ... und dann kam Belius. Sein lächeln und seine positive Art munterten sie
auf! Er machte sich sorgen als Yasme und sie ihm davon berichteten was
geschehen war. er wollte gleich Schutz anfordern für sie und ihren Hof. Er war ein
wirklich guter Mann!
bevor er wieder ging, verabredeten sie sich für den Abend. Er wollte für sie kochen
in seinem Haus in Adoran... oh je ... ein Mann der kochen wollte ...
Doch wie es auch immer werden würde, sie würde essen was er ihr zubereiten
mochte.
Und so wusch sie sich, wechselte die Feldkleidung gegen ein hübsches Kleid und ritt
auf Feuerball nach Adoran.
Dort angekommen erwartete sie ein nervöser und durcheinander wirkender Magus.
Er hatte nicht gekocht, das hätte sie gerochen und irgendwie war sie über diesen
Umstand auch erleichtert. Er bot ihr etwas zu trinken an und so saßen sie am Tisch
und redeten über Gott und die Welt. Bis das Gespräch eine merkwürdige Wende
nahm...
Belius : Ich kann mir nicht mehr vorstellen, das wir nicht mehr miteinander sein
können ....
*seine Wortwahl scheint deutlich aufzufallen*
*sie legt den Kopf ein wenig schräg*
Belius: Aber ich habe studiert und ... habe...Ich finde du bist die bezaubernste Frau
die es für mich geben könnte... Du kochst das leckerste Essen und servierst den
besten Trunk...ausserdem...wir haben uns geküsst...und ich ehm...
*ihr Blick wirkt verwundert*
*sieht nun hinab, nimmt die Hände unter den Tisch und betrachtet etwas*
*er steht dann auf und scheint sich vor ihr auf die Knie zu begeben, seine
Anspannung ist deutlich zu erkennen und er schwitzt*
*ihr Blick ruht auf seinem gesicht und ihre Hände wirken nun etwas unruhig*
*sie hebt die Hand und streicht ihm vorsichtig über die Wange*
Belius: Wie du dich für Dinge begeisterst, meinen Worten lauschst....
*legt seine Hand auf die ihre*
Belius: Wie du bist und lebst, lachst und dich freust ... All das moechte ich auf
keinen Fall mehr hergeben ... und ... ich ehm ...
*wieder scheint er Probleme zu haben zu sprechen*
*sie schweigt und lauscht ihm aufmerksam, ihm wohl alle Zeit der Welt geben
wollend*
Belius: Würdest du meine Gemahlin ... werden ... wollen?
*sieht sie dann mit großen Augen an, recht aufmerksam und mit einem
gespielten Lächeln, was seine Nervösität überdecken soll, es aber nicht ganz schafft*
*ihr Mund öffnet sich vor Erstaunen, sie blickt ihn gar ungläubig an, dann lächelt sie
so glücklich wie noch nie und ihre Augen füllen sich leicht mit Tränen wärend sie
kräftig nickt*
*sie rutscht dann ein wenig auf dem Stuhl vor und fällt ihm in die Arme*
Nanielle: Jaaaaa aber natürlich will ich! Nichts würde ich mehr wollen!
*er umschließt sie dann mit seinen Armen und lächelt ebenfalls erleichtert auf*
*sie lacht fröhlich auf und küsst ihn auf die Wange*
Nanielle: Das ist wohl der schönste Abend meines Lebens!
Ja das war er wirklich! Belius zog einen wunderschönen Ring hervor, ein eleganter
Goldring mit einer sternförmigen Fassung in welcher ein Diamant in Fassettenschliff
ruht. Diesen steckte sie sich sogleich an ihren rechten Ringfinger, an welchem
zuvor nur der Ring der freien Herberge ruhte. Nun war es offiziell, Belius und
Nanielle würden heiraten. Wann? Das wussten sie nicht... Wo? Ohje die Planung
würde viel Arbeit werden, aber das war ihr gleich! Es war perfekt!
Verfasst: Freitag 5. August 2011, 23:15
von Nanielle Vermont
Es war beinahe zu schön um wahr zu sein gewesen ... Der Hof, Yasme
und Ryah die dazu kamen und jenen mit noch mehr Leben füllten, der
Antrag von Belius .... perfekt ....
Und dann kam Verdania zu ihnen, sie wollte mit Nanielle unter 4 Augen
reden. nanielle war bisher nur Anwärterin der Freien Herberge von
Gerimor... damals war alles anders ... sie kam dorthin, hatte niemanden
außer Yette... und wollte eine Chance bekommen! Doch die Bedingung,
welche an diesen Hof geknüpft war ... volle Mitgliedschaft in dieser
Gemeinschaft. Es hatte sich so viel geändert , Siran und Verdania hatten
nicht viel davon miterlebt, denn ihre Pflichten als Bürgermeisterin von
Bajard nahmen sie immer stärker in Beschlag.... Und nun, saßen die
beiden Frauen da und Verdania machte ihr klar, das sie sich nun
entscheiden müsste... Verschrieb sie sich der Herberge, durfte sie auf
diesem Hof weiter leben...doch wäre sie damit an das Haus und an
Bajard gebunden ... Will sie dies nicht, so müsse sie schon bald diesem
Hof den Rücken kehren und wo sollte sie dann hin? So schnell konnte sie
nichts finden ...
Doch war es unausweichlich geworden ... Belius gehörte Adoran und dem
Konzil des Phoenix an und die Taverne in welcher sie alsbald auch noch
arbeiten wollte, lag auch auf jener Seite des Berges ...
Doch das sie nun so schnell entscheiden musste ... binnen eines
Mondlaufes wollte verdania eine Antwort, oder sie müsse selbst
entscheiden was zu tun ist ... Nanielle war ganz schlecht vor Sorge...
Sie wollte Siran und Verdania als Freunde nicht verlieren, ebenso wollte
sie nicht riskieren, das Ryah, Yasme und sie selbst auf der Straße sitzen,
doch nun vorheucheln, dass sie der Herberge treu bleibt trotz aller
Wandlungen ... das war nicht ihre Art!
Belius stand auf einmal am Tor und riss sie aus ihren Gedanken...Sie
berichtete ihm von diesem herben Schlag und welche Angst sie nun hätte
und das sie keinen Ausweg wusste. So schnell konnte niemand einen Hof
herbeizaubern ... niemand ... bis auf Belius der Magus .. ihr zukünftiger
Mann. Er brachte sie zu einem Hof vor Adoran, an welchem zwei
Briefkästen hingen, jedoch schon seit einer ganzen Ewigkeit niemand
mehr zugegen war. Sie lief herum und betrachtete alles genau, beugte
sich über den Zaun um die Erde vom Acker zu prüfen...Er war gut und
groß genug...Das könnte die Lösung sein, doch wer war der Besitzer?
Sie entscheiden sich dazu, eine Schriftrolle in die Türgriffe zu klemmen
und auf Antwort zu warten. Sie lächelte wieder, denn da war er wieder,
der Hoffnungsschimmer. Hervorgezaubert von ihrem Belius!
Verfasst: Sonntag 7. August 2011, 13:17
von Nanielle Vermont
Bislang hatte sie keine Antwort erhalten und von einer inneren Unruhe
getrieben lies sie sich vom Kutscher nach Adoran fahren. Sie lief den
kurzen Weg zum Hof der Zwerge, doch von weitem konnte sie schon das
Unglück erblicken. Ihre Füße wurden schneller, sie stolperte und auf den
Knien landete sie den Blick auf die letzten Trümmer eines Hofes
gerichtet. Fassungslosigkeit mischte sich mit salzigen Tränen ... nein das
war nicht gerecht, das konnte doch einfach nicht sein....ihre einzige
Möglichkeit ... zerstört!!! Kaputte Zäune ... kahle Bäume ... das war alles
und im Astwerk flatterte .... ihre Nachricht ... von Enttäuschung und
Traurigkeit erfüllt zog sie ihr Pergament auf den Ästen und begab sich ...
schmutzig wie sie nun war, zurück zur Kutsche ... der Mann auf dem
Kutschbock sah sie mit gerunzelter Stirn an... er fragte was geschehen
ist, doch sie konnte nur schluchzend den Kopf schütteln ... nein das war
nicht gerecht ... sie gab sich solche Mühe und half den Mittellosen wo sie
nur konnte .... Die Kutsche schaukelte und sie beruhigte sich langsam
wieder. Sie musste nun klar denken. Irgendwo musste sie eine
Unterkunft für Ryah und sich selbst finden .... und ihre Tiere ... und die
Sachen ... ihre ganzen Sachen mussten gepackt werden ... Wohin sollten
sie nur gehen ... wenn sie doch nur Yette antreffen würde ...