Umzug in die Tiefen des Bergs nach Nilzadan
Verfasst: Mittwoch 4. Mai 2011, 07:41
Den heutigen Tag vergess ich nicht so schnell. Der war ganz nach dem Geschmack von Arz. Leider gibt es den nicht mehr, nachdem ich mich dem stellen musste, was ich war, ne kleine furchtbar ängstliche, schüchterne, junge Frau mit wilden goldblonden langen Locken. Kein Verstecken mehr hinter meinem großen alten Hut, der so viel schon gesehen und zusammen mit Arz erlebt hat.
Wie gesagt, ich habe es geschafft. Nie hätte ich im Traum daran gedacht, dass einer der besten Schmiede der Welt, ein echter Zwerg, ahm nein Kalure, mich als seinen Lehrling aufnimmt. Ich habe den Rest an Mut in mir gesammelt, dabei an Arz gedacht, der immer viel mutiger war als ich die Esther und habe da einfach mal nachgefragt. Hat geklappt! Ohne verstecken, ohne Verkleidung als Arz. Esther hat es alleine geschafft! Als ich dann noch den kalurischen Bartschmuck für Ingosch entworfen hatte und der auch richtig schön an ihm aussah, genau so wie ich es mir gedacht hatte, war alles in Butter! Ich bin nun Lehrling von Balir! Die anderen Kaluren mögen mich auch! Die sind wie ich, naja fast, wobei eigentlich sind sie wie der Arz in mir, frech und voller Streiche und ein bisschen verrückt.
Also ich machte mich mal auf um da mit Thorgrim die Botschaft abreißen zu helfen. So hab ich das jedenfalls verstanden. Adoran, dort war sie und sollte weg. Ich kannte eigentlich bisher nur den Sandstrand von Adoran, also hielt ich mich an den schnellen Schritt von Thor. Ich bin ja nicht gerade langsam und habe den Namen Wirbelwind von meinem letzten Meister erhalten, der irgendwie verschwunden ist. Naja egal. Ich stapfe da in meinen viel zu großen geborgten Stiefeln hinter Thorgrim her bis wir da vor diesem riesigen Haus stehen. Ehe ich noch fragen kann:“ Das ist es, Thor?“. Macht es einen Knall, so ungefähr stelle ich mir das vor, wenn 10 Balrons gleichzeitig ne Tür rammen, und ich sehe ein Loch, dort wo mal die Tür war. Hat der Kerl es doch tatsächlich geschafft nur mit seinem Kopf auf dem dieser Dornenhelm drauf war, die Tür einzuschlagen. Irre! Das nenn ich mal einen harten Schädel! Die anderen Kaluren in der Botschaft, also auch mein Meister Balir, die haben gestaunt. War ein richtig guter Auftritt von Thor und mir, wie wir dann durch das Loch über die herumliegenden Holzstücke dann stolz im Raum standen. Wir haben dann alles Zeug in Kisten verpackt und Thor hatte ne prima Idee! Wir zerschmeissen die Fenster. War das ein Spaß! Ich habe auch gleich einige Steine durch die Scheiben geworfen! Das war ein Ding! Naja wir sollten das Haus ja abreißen, also hatte ich keine Hemmungen. Als wir beide so ziemlich alle Scheiben zerschmissen hatten und der Lärm von dem zersplittertem Glas nachgelassen hatte, stand da ne Rute vom Regiment, so hat sie sich jedenfalls genannt, und keifte und keifte, dass mir die Ohren weh taten. Ich hab dann dem Thor und Balir es überlassen mit der zu reden und bin nach oben die restlichen Sachen von Kunna noch einzupacken. Aber das Gekeife von der Rute hörte ich bis rauf. Die war sauer! Keine Ahnung warum, es hieß doch abreißen! Ich habe mich dann um das Wichtige gekümmert und bin dann später runter um nachzusehen, ob da alles eingepackt war. War es bis auf die Glocke. Also die muss mit! Ich habe dann mit viel Mühe, indem ich mich mit beiden Beinen gegen die Wand gestemmt habe, es geschafft sie rauszureißen! Thor war richtig stolz auf mich! Dass mein Po dann auf dem ich mit Krach gelandet bin, nach dem Schwung mit dem sie samt Mauerwerk aus der Wand kam, weh tat war egal nach dem Lob von Thor! Ich habe die Glocke in die Tasche meiner viel zu weiten Hose gestopft damit sie ja nicht verloren geht. Die brauchen wir ja noch in Nilzadan, dachte ich und weil alle Kisten schon verschlossen und auf den Steinbeissern aufgeladen waren, fand sie da ihren Platz.
Nachdem Trubel von Kisten abladen, Kisten verteilen und Sachen umräumen in Nilzadan war ich schrecklich müde.
Am nächsten Tag ging es weiter. Ich war gerade am Weg von Thors Haus, wo ich netter Weise schlafen durfte auf den Weg zum neu errichteten Handelshaus, als ich da nen viel zu großen Schatten sah. Sicherheitshalber habe ich geschrieren. Thor hat immer zu mir gesagt, wenn du Angst hast, schrei gleich, einer von uns ist da und hilft dir. Während ich mir da die Seele aus dem Leib schreie, kommt keiner und der Schatten war weg. Also bin ich wie ein Wirbelwind zu Thors Haus gelaufen, reiß die Tür auf und da steht er. Ich kenn das schon. Manchmal steht er wie ein Monument herum, rührt sich nicht, sagt nichts, da muss man nur handgreiflich werden, hat mir seine Frau Tarni gesagt. Da ich kein Nudelholz zur Hand hatte hab ich mit den Fäusten auf seinen Panzer gehämmert und wie wild seinen Namen gebrüllt, was in diesen mächtigen Hallen von Nilzadan viel Lärm verursacht hat. Sogar die Steinbeisser am tiefsten Punkt der Stadt waren nun wach. Thor endlich auch. Er hat mir dann geholfen den Schatten zu suchen. Während wir da unten zu den Bierfässern am Dach seines Hauses rauf gesehen haben, ob die noch da waren, Ja waren sie zum Glück, hörten wir ein Geräusch hinter uns. Also hat der Schatten wenigstens die nicht weggetragen, meinte Thor erleichtert und schon stand er, der Schatten, wie aus dem Nichts hinter uns. Ich habe schon den Mund aufgerissen, um zu schreien, damit Thor in Schwung kommt, aber der kannte ihn und hat sich sogar verneigt vor dem. Skorgrim nannte er ihn und mir blieb das Herz stehen. Skorgrim der Schlächter, der jeden, den er nicht kennt, gleich umlegt, das hat mir Thor erzählt.
Vor Schreck konnte ich nicht mal Pieps sagen und hab mich aufgrund eines Schwächeanfalls auf den Steinboden gesetzt und mir einige Tropfen Wasser aus meinem Wasserschlauch ins Gesicht gespritzt. Bei Cirmias mir war übel. Das hätte schief gehen können. Skorgrim hat uns dann erzählt, dass Kunna ihm sehr wohl von mir erzählt hat und er nur nicht wusste wie ich, das Langbein, das für ein Langbein eher sehr klein war, aussah. Die gute Kunna denkt wirklich an alles, dachte ich mir, und ich war richtig glücklich in dem Augenblick. Alles an mir war noch dran und er war sogar richtig nett dann, der Skorgrim, was mich sehr beruhigt hat. Ja sogar aus Freude, dass alles so glatt abgelaufen war, habe ich dann zusammen mit Thor und Skorgrim mitgeholfen die Laternen dort aufzustellen, wo Kunna sie haben wollte. Dabei gingen einige der schönen Laternen kaputt von Thor und mir. Die schön geschliffenen Glasköpfe haben das Schleifen über den Steinboden nicht ausgehalten. Zum Glück hatten wir genug andere in Reserve! Ich war auch dann sehr vorsichtig und habe sie mit viel Mühe einzeln an ihren Platz getragen. Kunna wird stolz auf uns sein, denke ich, während ich da stehe und sie betrachte.
Wie gesagt, ich habe es geschafft. Nie hätte ich im Traum daran gedacht, dass einer der besten Schmiede der Welt, ein echter Zwerg, ahm nein Kalure, mich als seinen Lehrling aufnimmt. Ich habe den Rest an Mut in mir gesammelt, dabei an Arz gedacht, der immer viel mutiger war als ich die Esther und habe da einfach mal nachgefragt. Hat geklappt! Ohne verstecken, ohne Verkleidung als Arz. Esther hat es alleine geschafft! Als ich dann noch den kalurischen Bartschmuck für Ingosch entworfen hatte und der auch richtig schön an ihm aussah, genau so wie ich es mir gedacht hatte, war alles in Butter! Ich bin nun Lehrling von Balir! Die anderen Kaluren mögen mich auch! Die sind wie ich, naja fast, wobei eigentlich sind sie wie der Arz in mir, frech und voller Streiche und ein bisschen verrückt.
Also ich machte mich mal auf um da mit Thorgrim die Botschaft abreißen zu helfen. So hab ich das jedenfalls verstanden. Adoran, dort war sie und sollte weg. Ich kannte eigentlich bisher nur den Sandstrand von Adoran, also hielt ich mich an den schnellen Schritt von Thor. Ich bin ja nicht gerade langsam und habe den Namen Wirbelwind von meinem letzten Meister erhalten, der irgendwie verschwunden ist. Naja egal. Ich stapfe da in meinen viel zu großen geborgten Stiefeln hinter Thorgrim her bis wir da vor diesem riesigen Haus stehen. Ehe ich noch fragen kann:“ Das ist es, Thor?“. Macht es einen Knall, so ungefähr stelle ich mir das vor, wenn 10 Balrons gleichzeitig ne Tür rammen, und ich sehe ein Loch, dort wo mal die Tür war. Hat der Kerl es doch tatsächlich geschafft nur mit seinem Kopf auf dem dieser Dornenhelm drauf war, die Tür einzuschlagen. Irre! Das nenn ich mal einen harten Schädel! Die anderen Kaluren in der Botschaft, also auch mein Meister Balir, die haben gestaunt. War ein richtig guter Auftritt von Thor und mir, wie wir dann durch das Loch über die herumliegenden Holzstücke dann stolz im Raum standen. Wir haben dann alles Zeug in Kisten verpackt und Thor hatte ne prima Idee! Wir zerschmeissen die Fenster. War das ein Spaß! Ich habe auch gleich einige Steine durch die Scheiben geworfen! Das war ein Ding! Naja wir sollten das Haus ja abreißen, also hatte ich keine Hemmungen. Als wir beide so ziemlich alle Scheiben zerschmissen hatten und der Lärm von dem zersplittertem Glas nachgelassen hatte, stand da ne Rute vom Regiment, so hat sie sich jedenfalls genannt, und keifte und keifte, dass mir die Ohren weh taten. Ich hab dann dem Thor und Balir es überlassen mit der zu reden und bin nach oben die restlichen Sachen von Kunna noch einzupacken. Aber das Gekeife von der Rute hörte ich bis rauf. Die war sauer! Keine Ahnung warum, es hieß doch abreißen! Ich habe mich dann um das Wichtige gekümmert und bin dann später runter um nachzusehen, ob da alles eingepackt war. War es bis auf die Glocke. Also die muss mit! Ich habe dann mit viel Mühe, indem ich mich mit beiden Beinen gegen die Wand gestemmt habe, es geschafft sie rauszureißen! Thor war richtig stolz auf mich! Dass mein Po dann auf dem ich mit Krach gelandet bin, nach dem Schwung mit dem sie samt Mauerwerk aus der Wand kam, weh tat war egal nach dem Lob von Thor! Ich habe die Glocke in die Tasche meiner viel zu weiten Hose gestopft damit sie ja nicht verloren geht. Die brauchen wir ja noch in Nilzadan, dachte ich und weil alle Kisten schon verschlossen und auf den Steinbeissern aufgeladen waren, fand sie da ihren Platz.
Nachdem Trubel von Kisten abladen, Kisten verteilen und Sachen umräumen in Nilzadan war ich schrecklich müde.
Am nächsten Tag ging es weiter. Ich war gerade am Weg von Thors Haus, wo ich netter Weise schlafen durfte auf den Weg zum neu errichteten Handelshaus, als ich da nen viel zu großen Schatten sah. Sicherheitshalber habe ich geschrieren. Thor hat immer zu mir gesagt, wenn du Angst hast, schrei gleich, einer von uns ist da und hilft dir. Während ich mir da die Seele aus dem Leib schreie, kommt keiner und der Schatten war weg. Also bin ich wie ein Wirbelwind zu Thors Haus gelaufen, reiß die Tür auf und da steht er. Ich kenn das schon. Manchmal steht er wie ein Monument herum, rührt sich nicht, sagt nichts, da muss man nur handgreiflich werden, hat mir seine Frau Tarni gesagt. Da ich kein Nudelholz zur Hand hatte hab ich mit den Fäusten auf seinen Panzer gehämmert und wie wild seinen Namen gebrüllt, was in diesen mächtigen Hallen von Nilzadan viel Lärm verursacht hat. Sogar die Steinbeisser am tiefsten Punkt der Stadt waren nun wach. Thor endlich auch. Er hat mir dann geholfen den Schatten zu suchen. Während wir da unten zu den Bierfässern am Dach seines Hauses rauf gesehen haben, ob die noch da waren, Ja waren sie zum Glück, hörten wir ein Geräusch hinter uns. Also hat der Schatten wenigstens die nicht weggetragen, meinte Thor erleichtert und schon stand er, der Schatten, wie aus dem Nichts hinter uns. Ich habe schon den Mund aufgerissen, um zu schreien, damit Thor in Schwung kommt, aber der kannte ihn und hat sich sogar verneigt vor dem. Skorgrim nannte er ihn und mir blieb das Herz stehen. Skorgrim der Schlächter, der jeden, den er nicht kennt, gleich umlegt, das hat mir Thor erzählt.
Vor Schreck konnte ich nicht mal Pieps sagen und hab mich aufgrund eines Schwächeanfalls auf den Steinboden gesetzt und mir einige Tropfen Wasser aus meinem Wasserschlauch ins Gesicht gespritzt. Bei Cirmias mir war übel. Das hätte schief gehen können. Skorgrim hat uns dann erzählt, dass Kunna ihm sehr wohl von mir erzählt hat und er nur nicht wusste wie ich, das Langbein, das für ein Langbein eher sehr klein war, aussah. Die gute Kunna denkt wirklich an alles, dachte ich mir, und ich war richtig glücklich in dem Augenblick. Alles an mir war noch dran und er war sogar richtig nett dann, der Skorgrim, was mich sehr beruhigt hat. Ja sogar aus Freude, dass alles so glatt abgelaufen war, habe ich dann zusammen mit Thor und Skorgrim mitgeholfen die Laternen dort aufzustellen, wo Kunna sie haben wollte. Dabei gingen einige der schönen Laternen kaputt von Thor und mir. Die schön geschliffenen Glasköpfe haben das Schleifen über den Steinboden nicht ausgehalten. Zum Glück hatten wir genug andere in Reserve! Ich war auch dann sehr vorsichtig und habe sie mit viel Mühe einzeln an ihren Platz getragen. Kunna wird stolz auf uns sein, denke ich, während ich da stehe und sie betrachte.