Verfluchte Heulerei
Verfasst: Sonntag 27. März 2011, 12:17
Sie hatte es satt. Wozu wurden Arkorither denn erzogen? Garantiert nicht dazu, unpünktlich zu sein. Die fadenscheinigen Entschuldigungen ihrer Schüler hatte sie satt. Danielle hatte ihre Geduld vollkommen ausgereizt und ja, auch sie war es, weswegen sie sämtlichen Glauben an die Schüler verloren hatte. Sie waren weich, naiv und weinerisch. Nichts an Härte, nur ständige Nörgelei. Keinerlei Disziplin. Nur Schwächen. Sie hasste Schwächen und Schwächen würden härter bestraft werden denn je.
Dass es heute jedoch ein äußerst ungünstiger Tag war, die Elegida zu verärgern, das war der jungen Schülerin nicht bewusst. Leise klopfte es an die Türe. Tarja war gerade erst zurückgekommen von einem Ausflug und hatte sich noch nicht einmal ihres Mantels entledigt. "Herein.", die Tür sprang durch einen Eingriff ins Lied auf. Xandoria trat mit geduckter Haltung in den Raum. Wer war sie eigentlich? Tarja hatte sie sich noch nie wirklich betrachtet. Sie war nie aufgefallen zwischen all den Arkorithern. Unscheinbar. Im Grunde genommen war das ein sehr ausgeprägtes Potenzial, wenn man es richtig zu Nutzen wusste. Xandoria stammelte irgendeine Entschuldigung und Tarja wusste nicht einmal im Ansatz, worum es ging. Der Vortrag, den sie seit Wochen hätte halten sollen und für den am morgigen Tage ein Termin angesetzt war, ihn konnte sie nicht halten.
Es waren nur merkwürdige Erklärungen, die Tarja nicht verstand. Sie mochte es nicht, wenn man sie an der Nase herumführte und ihr so offensichtlich ins Gesicht log. Sie hatte große Lust, Xandoria ähnlich wie Danielle leiden zu lassen. Die Wut auf beide Schülerinnen war viel zu groß. Waren sie denn alle von guten Geistern verlassen oder weswegen reizten sie ihre Geduld immer noch weiter aus?
"Ich will frei sein, Elegida. Nicht gefangen, wie ich es hier bin.", entfleuchte es der Schülerin. Frei sein. Frei? Sie wusste es nicht zu schätzen, was es bedeutete, ihre Lehren am Orden der Arkorither genießen zu können. Eine Akademie, die sich so deutlich von anderen abhob? Tarja lachte verachtend. "Willst du mich reizen, Xandoria?", doch diese schüttelte heftigst ihren Kopf. "Nein, Elegida. Ich möchte nur nach meiner Freizeit bitten!"
Freiheit. "Ich kann dir deine Freiheit geben, wenn du so sehr darum bittest." Tarja lächelte daraufhin falsch. Und es dauerte nicht lang, ehe die Schülerin vor ihr auf dem Boden lag. Das Gift hatte sich in Windeseile in ihrem Körper verteilt und den Rest getan. Der leblose Körper lag inmitten ihres Raumes. Seufzend stieg sie darüber und zog die Kapuze in ihr Gesicht. Eine kurze Mitteilung an Isabella, ehe sie die Burg verließ. Der Raum würde gesäubert sein, ehe sie zurückkam. Und keiner würde erstmal vermuten, was in den Räumlichkeiten der Elegida tatsächlich passiert war. Wie die Höhle einer Schlange, man betritt sie - aber lebend kommt man nur sehr selten heraus.
Dass es heute jedoch ein äußerst ungünstiger Tag war, die Elegida zu verärgern, das war der jungen Schülerin nicht bewusst. Leise klopfte es an die Türe. Tarja war gerade erst zurückgekommen von einem Ausflug und hatte sich noch nicht einmal ihres Mantels entledigt. "Herein.", die Tür sprang durch einen Eingriff ins Lied auf. Xandoria trat mit geduckter Haltung in den Raum. Wer war sie eigentlich? Tarja hatte sie sich noch nie wirklich betrachtet. Sie war nie aufgefallen zwischen all den Arkorithern. Unscheinbar. Im Grunde genommen war das ein sehr ausgeprägtes Potenzial, wenn man es richtig zu Nutzen wusste. Xandoria stammelte irgendeine Entschuldigung und Tarja wusste nicht einmal im Ansatz, worum es ging. Der Vortrag, den sie seit Wochen hätte halten sollen und für den am morgigen Tage ein Termin angesetzt war, ihn konnte sie nicht halten.
Es waren nur merkwürdige Erklärungen, die Tarja nicht verstand. Sie mochte es nicht, wenn man sie an der Nase herumführte und ihr so offensichtlich ins Gesicht log. Sie hatte große Lust, Xandoria ähnlich wie Danielle leiden zu lassen. Die Wut auf beide Schülerinnen war viel zu groß. Waren sie denn alle von guten Geistern verlassen oder weswegen reizten sie ihre Geduld immer noch weiter aus?
"Ich will frei sein, Elegida. Nicht gefangen, wie ich es hier bin.", entfleuchte es der Schülerin. Frei sein. Frei? Sie wusste es nicht zu schätzen, was es bedeutete, ihre Lehren am Orden der Arkorither genießen zu können. Eine Akademie, die sich so deutlich von anderen abhob? Tarja lachte verachtend. "Willst du mich reizen, Xandoria?", doch diese schüttelte heftigst ihren Kopf. "Nein, Elegida. Ich möchte nur nach meiner Freizeit bitten!"
Freiheit. "Ich kann dir deine Freiheit geben, wenn du so sehr darum bittest." Tarja lächelte daraufhin falsch. Und es dauerte nicht lang, ehe die Schülerin vor ihr auf dem Boden lag. Das Gift hatte sich in Windeseile in ihrem Körper verteilt und den Rest getan. Der leblose Körper lag inmitten ihres Raumes. Seufzend stieg sie darüber und zog die Kapuze in ihr Gesicht. Eine kurze Mitteilung an Isabella, ehe sie die Burg verließ. Der Raum würde gesäubert sein, ehe sie zurückkam. Und keiner würde erstmal vermuten, was in den Räumlichkeiten der Elegida tatsächlich passiert war. Wie die Höhle einer Schlange, man betritt sie - aber lebend kommt man nur sehr selten heraus.