Atharic Vigo
Verfasst: Freitag 25. März 2011, 20:24
Erste Schritte und Debakel
Über die Schiffplanke betrete ich ein neues Land und damit mein neues Leben. Alles habe ich hinter mir gelassen. Hochmut kommt vor den Fall, dass ist meine härteste Strafe. Ist er hier? Ja. Er ist überall. Wird mich überall finden. Eine Tempelweihe führt mich nach Düstersee. Fremde Gesichter, ich halte mich im Hintergrund, beobachte, jederzeit sprungbereit den Tempel zu verlassen. Ein blonder Lockenkopf, ein blonder Zopf sind zugegen. Kurz geht meine Fantasie mit mir durch. Konzentriere dich. Meine erste Prüfung. Die mysteriöse Priesterin reicht mir den Dolch, einem Fremden, ich könnte sie niederstrecken, aber das ist nicht mein Verlangen. Dunkel und schwerer als sie alle um mich herum auch nur ahnen können, liegt der schwarze Dolch in meiner Hand, ich spüre seine Macht, die Macht des Gottes der in ihm liegt. Wird er mich fällen wie einen Baum? Wird mein Weg nun doch enden, so kurz nachdem der Pakt geschlossen? Ohne Zögern schneidet mir der Dolch in mein Fleisch, Blut fliesst, der Schmerz ist mir willkommen, ich umarme ihn. Die Priesterin bemerkt es, ich kann es sehen in dem Aufblitzen ihrer Augen. Sie geniesst es. Meine Finger ballen sich über der Schüssel zusammen, in der dunkel mein Blut sich fügt zu den anderen. Die Prüfung habe ich bestanden und ihn habe ich gefunden. Was ist schon ein Name. Ich werde den Tempel befragen und Antworten finden. Mh. Wo ist der Lockenkopf, wo der blonde Zopf. Mh. Ein Name wie süsser Honig.
Hochauftürmende Häuser, welche die engen Gassen noch mehr in aschiges, düsteres Licht tauchen. Die Nachtstunden sind schon weit voran geschritten und nur wenige Menschen kreuzen meinen Weg. Schwer hängt der Geruch von Fisch in der dämpfigen Luft der Stadt und hüllt mich ein. Meine Schritte klackern zu laut in meinen Ohren, verraten wohin mich mein Weg führt. Die Schiffspassage war erschwinglich, der weitere Abend jedoch wird ein tiefes Loch in meine ohnehin spärliche Geldkatze reissen. Aber hier wird sie mich nicht finden und die Mädchen der Madame sind sauber, so heisst es. Es ist notwendig. Ich muss dieses unangenehme angenehme schmerzhafte Ziehen, das in meine Lenden fährt, sobald ich sie nur sehe, los werden und zwar schnell. Dabei ist es mir sonst einerlei, Frauen sie kommen und gehen. Nicht wert sich den Namen zu merken, für einen dienlichen Abend, mit oder ohne Anwendung von Gewalt. Ersteres bevorzugt, ich bin nicht eben unattraktiv für das schwache Geschlecht. Verdammt nochmal. Das mich blondes Haar in seinen Bann schlägt, lastet schwer genug auf mir. Irgendetwas ist anders an ihr. Erinnert sie mich an jemanden? Bilder tauchen in meinem Kopf auf, Blut, ein abgeschlagener Kopf, eine blonde Frau. Lass dich von seinem Zorn leiten, aber nicht verleiten. Ich bin am Ziel. Die schweren Holzflügel öffnen sich. Pomp und Pracht, Teppiche, Kissen, verhangener süsslicher Rauch, der die Sinne vernebelt. Die Mädchen sind rasch an meiner Seite, wittern Gold in meinen leeren Taschen. Ich lasse sie stehen, packe die Blonde, mit den langen Haaren, ihr Rücken ist mir zugedreht, das Intermezzo dauert nur kurz. Ihr Gesicht interessiert mich nicht, ich habe bereits ein Gesicht vor Augen. IHR Gesicht. Die Insel verlasse ich so schnell wie ich gekommen bin. Erleichterung? Eine Notwendigkeit.
Über die Schiffplanke betrete ich ein neues Land und damit mein neues Leben. Alles habe ich hinter mir gelassen. Hochmut kommt vor den Fall, dass ist meine härteste Strafe. Ist er hier? Ja. Er ist überall. Wird mich überall finden. Eine Tempelweihe führt mich nach Düstersee. Fremde Gesichter, ich halte mich im Hintergrund, beobachte, jederzeit sprungbereit den Tempel zu verlassen. Ein blonder Lockenkopf, ein blonder Zopf sind zugegen. Kurz geht meine Fantasie mit mir durch. Konzentriere dich. Meine erste Prüfung. Die mysteriöse Priesterin reicht mir den Dolch, einem Fremden, ich könnte sie niederstrecken, aber das ist nicht mein Verlangen. Dunkel und schwerer als sie alle um mich herum auch nur ahnen können, liegt der schwarze Dolch in meiner Hand, ich spüre seine Macht, die Macht des Gottes der in ihm liegt. Wird er mich fällen wie einen Baum? Wird mein Weg nun doch enden, so kurz nachdem der Pakt geschlossen? Ohne Zögern schneidet mir der Dolch in mein Fleisch, Blut fliesst, der Schmerz ist mir willkommen, ich umarme ihn. Die Priesterin bemerkt es, ich kann es sehen in dem Aufblitzen ihrer Augen. Sie geniesst es. Meine Finger ballen sich über der Schüssel zusammen, in der dunkel mein Blut sich fügt zu den anderen. Die Prüfung habe ich bestanden und ihn habe ich gefunden. Was ist schon ein Name. Ich werde den Tempel befragen und Antworten finden. Mh. Wo ist der Lockenkopf, wo der blonde Zopf. Mh. Ein Name wie süsser Honig.
Hochauftürmende Häuser, welche die engen Gassen noch mehr in aschiges, düsteres Licht tauchen. Die Nachtstunden sind schon weit voran geschritten und nur wenige Menschen kreuzen meinen Weg. Schwer hängt der Geruch von Fisch in der dämpfigen Luft der Stadt und hüllt mich ein. Meine Schritte klackern zu laut in meinen Ohren, verraten wohin mich mein Weg führt. Die Schiffspassage war erschwinglich, der weitere Abend jedoch wird ein tiefes Loch in meine ohnehin spärliche Geldkatze reissen. Aber hier wird sie mich nicht finden und die Mädchen der Madame sind sauber, so heisst es. Es ist notwendig. Ich muss dieses unangenehme angenehme schmerzhafte Ziehen, das in meine Lenden fährt, sobald ich sie nur sehe, los werden und zwar schnell. Dabei ist es mir sonst einerlei, Frauen sie kommen und gehen. Nicht wert sich den Namen zu merken, für einen dienlichen Abend, mit oder ohne Anwendung von Gewalt. Ersteres bevorzugt, ich bin nicht eben unattraktiv für das schwache Geschlecht. Verdammt nochmal. Das mich blondes Haar in seinen Bann schlägt, lastet schwer genug auf mir. Irgendetwas ist anders an ihr. Erinnert sie mich an jemanden? Bilder tauchen in meinem Kopf auf, Blut, ein abgeschlagener Kopf, eine blonde Frau. Lass dich von seinem Zorn leiten, aber nicht verleiten. Ich bin am Ziel. Die schweren Holzflügel öffnen sich. Pomp und Pracht, Teppiche, Kissen, verhangener süsslicher Rauch, der die Sinne vernebelt. Die Mädchen sind rasch an meiner Seite, wittern Gold in meinen leeren Taschen. Ich lasse sie stehen, packe die Blonde, mit den langen Haaren, ihr Rücken ist mir zugedreht, das Intermezzo dauert nur kurz. Ihr Gesicht interessiert mich nicht, ich habe bereits ein Gesicht vor Augen. IHR Gesicht. Die Insel verlasse ich so schnell wie ich gekommen bin. Erleichterung? Eine Notwendigkeit.