Familienchronik der Bashir
Verfasst: Montag 28. Februar 2011, 23:06
*in dunklen Kellergewölben deren muffiger Geruch Zeuge dessen ist, dass nur selten die dicken Sandsteinernen Türen geöffnet werden um die eingelagerten Pergamente und Bücher zu schonen, die in den Archiven Menek'urs ihr einsames Dasein fristen, ist ein unermesslich reicher Wissensschatz vorhanden. Pergamente und Bücher die seit jeher von einigen wenigen Auserwählten des Volkes gesammelt, zusammengetragen und gehütet wurden. Erzählungen, Sagen, Überlieferungen und Legenden .. selbst die Rezepte des berühmten menekanischen Schwarzminztees und vieler anderer Köstlichkeiten konnte man hier unten finden, wenn man nur tief und lang genug suchte.
Neben dem unermesslichen Erfahrungsschatz jahrhunderte alter Wissensträger, lag auf einem Podest auf ein schweres rotes Samtkissen gebettet ein dickes Buch, gleich einem antiken Schatze aufgebarrt. Der Einband muss einmal aus kostbarem gegerbten Leder bestanden haben, doch die Spuren der Zeit liessen nicht mehr viel von einstiger Pracht zurück. Dieses Buch war alt, sehr alt und hatte Jahrzehnte kommen und gehen sehen, Jahrhunderte vielleicht. Und wer das Glück hatte einen Blick auf diesen Findling der Zeit zu werfen, dieses Urgesteins menekanischer Geschichte wird in goldgefassten Lettern den Titel des Meisterwerkes erkennen können, ein Buch wie es gewiss diesseits der Wüste ... ''seines gleichen sucht'' ... *
Familienchronik des Hauses Bashir
*... nach unzähligen Seiten voller Erzählungen und akribisch geführter Aufzeichnungen der einzelnen Generationen, welche nur von handverlesenen Mitgliedern der Familie geführt wurden, die Jahrzehnte in der Schreibkunst ausgebildet wurden ... kommen wir in die Ära der Bashir unseres Zeitalters, in die Ära Abaans und seines Cousins Hassan, der die leidliche ähm ich meine ehrenvolle Aufgabe hat, Hüter und Schreiber dieser Chronik zu werden. Und dies sind die Geschichten ...*
27. Eisbruch 254
Der große, vielgepriesene, weise, mächtige Abaan ibn Falanh ibn Rashid ibn Jufud ibn Jusuf aus dem Hause Bashir, Hausoberhaupt und Großmeisterlicher Magier wenn es um die Kunst der Metallbearbeitung geht, Eluive gesegneter Tränensucher und persönlicher Rüstschmied der geehrten und unermesslich gesegneten Familie Omar, der wir alle unsere Treue schwören, Erschaffer der edelsten Kunstwerke und Schmucks aus den wertvollsten Metallen ...
*Wir blättern aus Zeitgründen 2 Seiten weiter ...*
... und bescheidenster Mann noch bescheidenere Vorvätter, beschloss an diesem Eluive gesegneten Tag, in seiner huldvollen Gnade dem Bitten seines mächtigen Onkels Taufiq ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf ibn Zarif Zeki Bashir, großmeisterlicher Bezwinger aller Schlösser, mächtiger Schlächter gewaltiger Bestien ...
*Eine weitere Seite die wir umblättern ...*
... und mit der Weisheit und Erfahrung unzähliger Reisen gesegneter Mann, nachzugeben und einige auf alten karten verzeichnete Schätze zu suchen.
Die wichtige Expedition wurde von Hassan ibn Hakim ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf Bashir und unserer Cousine Fariah Bashir, großmeisterliche Trankkundige, mit Eluive gesegneten Händen begnadete Heilerin begleitet.
Unzählige Gefahren und Bestien wurden auf den Weg vom mutigen Abaan und dem genialen Taufiq niedergestreckt, zuviele Heldentaten um alle in diesen Buch niederzuschreiben, bis man in der Fremde ein sehr bescheidenes Heim, das aus kaum mehr als ein paar leidlich zusammengeschusterten Brettern bestand, entdeckte. Natürlich war dieser Ort, der kaum einem Tier als angemessene Behausung scheinen würde, von einer der Barbaren, dieser Fremdländer aus dem Norden bewohnt. Aber noch nie haben der große Abaan und Taufiq einer Gefahr den Rücken gekehrt und in endloser milde und Güte, die Eluive selbst zu Tränen gerührt hätte, währe sie dieser angesichtig geworden, segneten sie die Barbarin mit ihrer Anwesenheit und erlaubten ihr, ihnen einige Erfrischungen zu bringen.
Von der huldvollen und majestätischen Präsenz, die nur noch von der der Familie der Omar und des Emirs selbst übertroffen wird, geblendet geschah das von Eluive geschenkte Wunder. Mit unerwartet viel Verstand und Einsicht gesegnet, erkannte dieses niedere Wesen die Großartigkeit der vor ihr stehenden Persönlichkeiten und erwies völlig selbstlos die ihnen zustehende Gastfreundschaft und reichte ihre darben und einfachen Speisen, zu denen sie fähig war den hochedlen Personen als Geschenk.
Edel und gütigen Herzens gewährten Sie dieser einfachen Person die unermessliche Ehre, von den Speisen zu kosten nachdem die überalle maßen Weise und tapfere Fariah, einem leuchtenden Beispiels aller wunderbaren Tugenden der Frauen Menek'urs gleich, selbstlos und selbstverständlich ohne Aufforderung nur um die Sicherheit der Erhabenen besorgt, anbot die Waren vorzukosten obgleich der Gefahr das jene einfachen Speisen von Gift oder Krankheit getränkt sein konnten. Unermesslich die Ehre die sie auf sich geladen hat, so selbstlos ihr eigenes Leben für das ihres Hausobersten und des weisen Taufiqs zu riskieren. Eluive selbst segnete solch einen Tag, indem sie die Speisen rein und bekömmlich sein liess, sodass sie sogar den erlesenen Geschmack des glorreichen Abaan fanden.
Von unermesslichen Glückes und Demut erfüllt war die einfache Kreatur ob dieses Lobes und der Akzeptanz unseres überlegenen Volkes den Tränen nah und verabschiedete in aller angemessener Demut und den einfachen Gebaren der Festländer die Gesandtschaft aus dem Reich der Sonne, welche ihren weg fortsetzte um den unermesslichen Schatz zu finden, den die einfache und mit kaum als solche zu identifizierende Schrift versehene Karte versprach ...
*Es folgt eine Abhandlung darüber wie die Truppe glorreich die Kiste hob, die natürlich völlig zu Unrecht, nur ein Bruchtteil der versprochenen Reichtümer enthielt, bis sie endlich irgendwann wieder heimkehrten ... 3 Seiten weiter findet sich der nächste Eintrag, nur einen Tag später ...*
28. Eisbruch 254
... welch grausame Prüfung Eluive selbst für das Haus Bashir mit seinen gesegneten Oberhaupt bereit hielt. Eine gemeingefährliche Bestie von unermesslichen Ausmaß und mit unmenschlicher Hinterlist die nur von seinem dämonischen Geist ausgeheckt werden konnte, verfolgte ungesehen die Ruhmreich heimkehrenden Krieger des Hauses Bashir dem am heutigen Tage auch der tapferste der Tapferen, dem Säbelkünstler und meisterlicher Bogen- und Armbrustschütze ...
*Wir wissen ja nun was folgt und blättern eine Seite weiter...*
...dem sogar die Ehre zuteil wurde den hochheiligen Tempel der Eluive selbst zu bewachen, Radeeh ibn Falanh ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf Bashir, angehörte. Dem leiblichen Bruder unseres gottgepriesenen Abaan.
Gerade als man sich in den heimischen und sauberen Gefilden des Hauses von der Anstrengung des Massackers, dass man unter den Dämonengünstlingen im verfluchten Ahnengrab angerichtet hatte, erhohlen wollte wurde mit einer Teufelsgleichen List die kein menekanischer Geist auch nur annähernd hätte durchschauen können, die tapfere Fariah verleitet, die Tür des Hauses zu öffnen. Sofort Griff die 10 Schritt große Bestie mit unheiligster Magie die tapferen Recken an, glaubte sie doch, alle unvorbereitet und in einem Zustand der Ruhe vorzufinden um die vermeintliche Schwäche auszunutzen. So sicher war sich das Untier, dass es Hohnworte in glutturaler Stimme sprach, die weit über Menek'ur zu höhren wahren. Es glaubte das ehrenvolle menekanische Volk mit Schimpf und Schande besiegen zu können und deutete das nichteingreifen der reichlich vorhandenen Stadtwache Menek'urs als Zeichen der Schwäche und Angst! Welch bizarren Irrtum diese widerwärtige chaotische Abberation doch unterlag, bemerkten die Wachen doch, welch starkes und wehrhaftes Haus sich diese dumme Kreatur zum Ziel ausgesucht hatte. Und mit menekanischer Gelassenheit, verfolgten sie wie die tapferen Krieger des Hauses Bashir, allen voran Abaan, Taufiq, Radeeh und Fariah todesmutig gleich, sich dem Untier und seinen herbeigerufenen Getreuen im Kampf stellte. Oh welch erbarmungsloser und brutaler Kampf in den Mauern des heiligen Sonnenreiches tobte! Eluive hätte aus Angst um ihre Getreuen bittere Tränen vergossen, so brachial und langanhaltend tobte die Schlacht. Denn obwohl es dem mächtigen Hause Bashir gegenüberstand. war es immerhin ein Fürst aus der Hölle selbst! Seine Haut war aus reinem Sand, sodass kein Pfeil und Bolzen sie zu durchdringen vermochte und die Klauen des Besties waren so scharf, dass sie mit nur einem Hieb jede nicht meisterlich und aus den Händen eines Menekanischen Großmeisters gefertigte Rüstung, sofort in Teile schnitten. Und als wäre die Bestie nicht schon genug, folgten ihrer da Legionen Drachenartiger Bestien und geifernder schwarzgefärbter Höllenhundkreaturen. Einem dummen Barbaren währe es wie der jüngste Tag vorgekommen, hätte er diesen glorreichen Kampf beigewohnt.
Nach Stunden zähen Ringens triumpfierte Abaans unvergleichlicher Heldenmut, als er ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben und nur die Sorge um die Sicherheit der ihm anheimliegenden Schutzbefohlenen im Herzen, der leicht angeschlagenen Bestie allein entgegentrat. Er duckte sich unter den wütenden Hieben hinweg, wich grazil und elegant der bösartigen und vernichtenden Magie aus, die die Bestie ihm entgegenschleuderte und stach mit von Eluive gegebener Kraft einen langen Speer der Bestie mitten in das verrottete Herz. Zu tode getroffen sank sie schliesslich nieder und für einen Moment blieb jedem Bashir das Herz in der Brust stehen als das Oberhaupt heldenhaft mit der Bestie zu Boden sank.
Sofort eilten alle herbei und nur der Umsicht und Weitsicht des großartigen Taufiq, war es zu verdanken, dass die Wunde des heldenhaften Abaan nicht schlimmer wurde, bettete er den gestählten Leib des Hausoberhauptes doch auf ein weiches Kissen, sodass die grässliche Wunde, die das Oberhaupt am Kopfe davontrug, als eine jener Klauen seinen Helm durchstach, von den beinah göttlichen Händen der Fariah versorgt werden konnte ohne das befürchtete Komplikationen auftraten. Das Leben aller Einwohner Menek'urs und seines ganzen Hauses wurde von dieser heldenhaften Tat geschützt, doch anstatt an sich zu denken waren Abaans erste Worte die seine reinen und selbstlosen Gedanken wiederspiegelten, nachdem er noch mit den Schmerz der Wunde zu kämpfen hatte, dass man den Kopf der Bestie hohle die unser Land verherrte und sie dem Emir zum Geschenk mache!
Nur zugleich machten wir alle uns auf den Weg ...
*abermals ersparen, ich meine übersehen wir einige der Zeilen und schliessen vorerst mit dem Wissen, dass der Sanddämon besiegt und sein Kopf genommen wurde, ohne das ein Bashir groß zu schaden kam und man fest davon überzeugt war, an diesem Tag große Ehre eingefahren zu haben, die man in aller Bescheidenheit nur stillschweigend akzeptierte ...*
Neben dem unermesslichen Erfahrungsschatz jahrhunderte alter Wissensträger, lag auf einem Podest auf ein schweres rotes Samtkissen gebettet ein dickes Buch, gleich einem antiken Schatze aufgebarrt. Der Einband muss einmal aus kostbarem gegerbten Leder bestanden haben, doch die Spuren der Zeit liessen nicht mehr viel von einstiger Pracht zurück. Dieses Buch war alt, sehr alt und hatte Jahrzehnte kommen und gehen sehen, Jahrhunderte vielleicht. Und wer das Glück hatte einen Blick auf diesen Findling der Zeit zu werfen, dieses Urgesteins menekanischer Geschichte wird in goldgefassten Lettern den Titel des Meisterwerkes erkennen können, ein Buch wie es gewiss diesseits der Wüste ... ''seines gleichen sucht'' ... *
Familienchronik des Hauses Bashir
*... nach unzähligen Seiten voller Erzählungen und akribisch geführter Aufzeichnungen der einzelnen Generationen, welche nur von handverlesenen Mitgliedern der Familie geführt wurden, die Jahrzehnte in der Schreibkunst ausgebildet wurden ... kommen wir in die Ära der Bashir unseres Zeitalters, in die Ära Abaans und seines Cousins Hassan, der die leidliche ähm ich meine ehrenvolle Aufgabe hat, Hüter und Schreiber dieser Chronik zu werden. Und dies sind die Geschichten ...*
27. Eisbruch 254
Der große, vielgepriesene, weise, mächtige Abaan ibn Falanh ibn Rashid ibn Jufud ibn Jusuf aus dem Hause Bashir, Hausoberhaupt und Großmeisterlicher Magier wenn es um die Kunst der Metallbearbeitung geht, Eluive gesegneter Tränensucher und persönlicher Rüstschmied der geehrten und unermesslich gesegneten Familie Omar, der wir alle unsere Treue schwören, Erschaffer der edelsten Kunstwerke und Schmucks aus den wertvollsten Metallen ...
*Wir blättern aus Zeitgründen 2 Seiten weiter ...*
... und bescheidenster Mann noch bescheidenere Vorvätter, beschloss an diesem Eluive gesegneten Tag, in seiner huldvollen Gnade dem Bitten seines mächtigen Onkels Taufiq ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf ibn Zarif Zeki Bashir, großmeisterlicher Bezwinger aller Schlösser, mächtiger Schlächter gewaltiger Bestien ...
*Eine weitere Seite die wir umblättern ...*
... und mit der Weisheit und Erfahrung unzähliger Reisen gesegneter Mann, nachzugeben und einige auf alten karten verzeichnete Schätze zu suchen.
Die wichtige Expedition wurde von Hassan ibn Hakim ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf Bashir und unserer Cousine Fariah Bashir, großmeisterliche Trankkundige, mit Eluive gesegneten Händen begnadete Heilerin begleitet.
Unzählige Gefahren und Bestien wurden auf den Weg vom mutigen Abaan und dem genialen Taufiq niedergestreckt, zuviele Heldentaten um alle in diesen Buch niederzuschreiben, bis man in der Fremde ein sehr bescheidenes Heim, das aus kaum mehr als ein paar leidlich zusammengeschusterten Brettern bestand, entdeckte. Natürlich war dieser Ort, der kaum einem Tier als angemessene Behausung scheinen würde, von einer der Barbaren, dieser Fremdländer aus dem Norden bewohnt. Aber noch nie haben der große Abaan und Taufiq einer Gefahr den Rücken gekehrt und in endloser milde und Güte, die Eluive selbst zu Tränen gerührt hätte, währe sie dieser angesichtig geworden, segneten sie die Barbarin mit ihrer Anwesenheit und erlaubten ihr, ihnen einige Erfrischungen zu bringen.
Von der huldvollen und majestätischen Präsenz, die nur noch von der der Familie der Omar und des Emirs selbst übertroffen wird, geblendet geschah das von Eluive geschenkte Wunder. Mit unerwartet viel Verstand und Einsicht gesegnet, erkannte dieses niedere Wesen die Großartigkeit der vor ihr stehenden Persönlichkeiten und erwies völlig selbstlos die ihnen zustehende Gastfreundschaft und reichte ihre darben und einfachen Speisen, zu denen sie fähig war den hochedlen Personen als Geschenk.
Edel und gütigen Herzens gewährten Sie dieser einfachen Person die unermessliche Ehre, von den Speisen zu kosten nachdem die überalle maßen Weise und tapfere Fariah, einem leuchtenden Beispiels aller wunderbaren Tugenden der Frauen Menek'urs gleich, selbstlos und selbstverständlich ohne Aufforderung nur um die Sicherheit der Erhabenen besorgt, anbot die Waren vorzukosten obgleich der Gefahr das jene einfachen Speisen von Gift oder Krankheit getränkt sein konnten. Unermesslich die Ehre die sie auf sich geladen hat, so selbstlos ihr eigenes Leben für das ihres Hausobersten und des weisen Taufiqs zu riskieren. Eluive selbst segnete solch einen Tag, indem sie die Speisen rein und bekömmlich sein liess, sodass sie sogar den erlesenen Geschmack des glorreichen Abaan fanden.
Von unermesslichen Glückes und Demut erfüllt war die einfache Kreatur ob dieses Lobes und der Akzeptanz unseres überlegenen Volkes den Tränen nah und verabschiedete in aller angemessener Demut und den einfachen Gebaren der Festländer die Gesandtschaft aus dem Reich der Sonne, welche ihren weg fortsetzte um den unermesslichen Schatz zu finden, den die einfache und mit kaum als solche zu identifizierende Schrift versehene Karte versprach ...
*Es folgt eine Abhandlung darüber wie die Truppe glorreich die Kiste hob, die natürlich völlig zu Unrecht, nur ein Bruchtteil der versprochenen Reichtümer enthielt, bis sie endlich irgendwann wieder heimkehrten ... 3 Seiten weiter findet sich der nächste Eintrag, nur einen Tag später ...*
28. Eisbruch 254
... welch grausame Prüfung Eluive selbst für das Haus Bashir mit seinen gesegneten Oberhaupt bereit hielt. Eine gemeingefährliche Bestie von unermesslichen Ausmaß und mit unmenschlicher Hinterlist die nur von seinem dämonischen Geist ausgeheckt werden konnte, verfolgte ungesehen die Ruhmreich heimkehrenden Krieger des Hauses Bashir dem am heutigen Tage auch der tapferste der Tapferen, dem Säbelkünstler und meisterlicher Bogen- und Armbrustschütze ...
*Wir wissen ja nun was folgt und blättern eine Seite weiter...*
...dem sogar die Ehre zuteil wurde den hochheiligen Tempel der Eluive selbst zu bewachen, Radeeh ibn Falanh ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf Bashir, angehörte. Dem leiblichen Bruder unseres gottgepriesenen Abaan.
Gerade als man sich in den heimischen und sauberen Gefilden des Hauses von der Anstrengung des Massackers, dass man unter den Dämonengünstlingen im verfluchten Ahnengrab angerichtet hatte, erhohlen wollte wurde mit einer Teufelsgleichen List die kein menekanischer Geist auch nur annähernd hätte durchschauen können, die tapfere Fariah verleitet, die Tür des Hauses zu öffnen. Sofort Griff die 10 Schritt große Bestie mit unheiligster Magie die tapferen Recken an, glaubte sie doch, alle unvorbereitet und in einem Zustand der Ruhe vorzufinden um die vermeintliche Schwäche auszunutzen. So sicher war sich das Untier, dass es Hohnworte in glutturaler Stimme sprach, die weit über Menek'ur zu höhren wahren. Es glaubte das ehrenvolle menekanische Volk mit Schimpf und Schande besiegen zu können und deutete das nichteingreifen der reichlich vorhandenen Stadtwache Menek'urs als Zeichen der Schwäche und Angst! Welch bizarren Irrtum diese widerwärtige chaotische Abberation doch unterlag, bemerkten die Wachen doch, welch starkes und wehrhaftes Haus sich diese dumme Kreatur zum Ziel ausgesucht hatte. Und mit menekanischer Gelassenheit, verfolgten sie wie die tapferen Krieger des Hauses Bashir, allen voran Abaan, Taufiq, Radeeh und Fariah todesmutig gleich, sich dem Untier und seinen herbeigerufenen Getreuen im Kampf stellte. Oh welch erbarmungsloser und brutaler Kampf in den Mauern des heiligen Sonnenreiches tobte! Eluive hätte aus Angst um ihre Getreuen bittere Tränen vergossen, so brachial und langanhaltend tobte die Schlacht. Denn obwohl es dem mächtigen Hause Bashir gegenüberstand. war es immerhin ein Fürst aus der Hölle selbst! Seine Haut war aus reinem Sand, sodass kein Pfeil und Bolzen sie zu durchdringen vermochte und die Klauen des Besties waren so scharf, dass sie mit nur einem Hieb jede nicht meisterlich und aus den Händen eines Menekanischen Großmeisters gefertigte Rüstung, sofort in Teile schnitten. Und als wäre die Bestie nicht schon genug, folgten ihrer da Legionen Drachenartiger Bestien und geifernder schwarzgefärbter Höllenhundkreaturen. Einem dummen Barbaren währe es wie der jüngste Tag vorgekommen, hätte er diesen glorreichen Kampf beigewohnt.
Nach Stunden zähen Ringens triumpfierte Abaans unvergleichlicher Heldenmut, als er ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben und nur die Sorge um die Sicherheit der ihm anheimliegenden Schutzbefohlenen im Herzen, der leicht angeschlagenen Bestie allein entgegentrat. Er duckte sich unter den wütenden Hieben hinweg, wich grazil und elegant der bösartigen und vernichtenden Magie aus, die die Bestie ihm entgegenschleuderte und stach mit von Eluive gegebener Kraft einen langen Speer der Bestie mitten in das verrottete Herz. Zu tode getroffen sank sie schliesslich nieder und für einen Moment blieb jedem Bashir das Herz in der Brust stehen als das Oberhaupt heldenhaft mit der Bestie zu Boden sank.
Sofort eilten alle herbei und nur der Umsicht und Weitsicht des großartigen Taufiq, war es zu verdanken, dass die Wunde des heldenhaften Abaan nicht schlimmer wurde, bettete er den gestählten Leib des Hausoberhauptes doch auf ein weiches Kissen, sodass die grässliche Wunde, die das Oberhaupt am Kopfe davontrug, als eine jener Klauen seinen Helm durchstach, von den beinah göttlichen Händen der Fariah versorgt werden konnte ohne das befürchtete Komplikationen auftraten. Das Leben aller Einwohner Menek'urs und seines ganzen Hauses wurde von dieser heldenhaften Tat geschützt, doch anstatt an sich zu denken waren Abaans erste Worte die seine reinen und selbstlosen Gedanken wiederspiegelten, nachdem er noch mit den Schmerz der Wunde zu kämpfen hatte, dass man den Kopf der Bestie hohle die unser Land verherrte und sie dem Emir zum Geschenk mache!
Nur zugleich machten wir alle uns auf den Weg ...
*abermals ersparen, ich meine übersehen wir einige der Zeilen und schliessen vorerst mit dem Wissen, dass der Sanddämon besiegt und sein Kopf genommen wurde, ohne das ein Bashir groß zu schaden kam und man fest davon überzeugt war, an diesem Tag große Ehre eingefahren zu haben, die man in aller Bescheidenheit nur stillschweigend akzeptierte ...*