Dunkle Träume in lichten Betten [Q]
Verfasst: Donnerstag 20. Januar 2011, 16:48
Die Dämmerung war hereingebrochen, hier und dort sah man Handwerker und Tagelöhner ihren Heimweg bestreiten. Den ganzen Tag hatten sie für Silbermünzen - manch einer sogar für Gold - geschufftet. Noch immer war der Boden gefroren, noch immer stieg die Atemluft in kleinen Atemwölkchen hinauf zu den Sternen. Bald schon würde es dunkeln und ganz Gerimor würde unter einem undurchsichtigen schwarzen Schleier verschwinden. Träume würden sich durch die Schlafstätten schleichen, manche konnten mit der Realität konform gehen, andere würden nach dem Erwachen in die Kategorie "Unsinn" geschoben werden. Doch wer konnte je sagen ob ein Fetzen Wahrheit an einem Traum war? Wer wollte entscheiden ob es nur Unsinn war? Jedem Träumenden würde es überlassen bleiben ob er es nutzte oder nicht...
Nun war sie da. Die Nacht, Wohnstätte der Träume begann zu regieren. In den fein zillisierten Häusern Ered Luins verlief die Zeit oft langsamer. Lebten die Eledhrim doch länger als jeder der Menschen. Die verspielten Muster der Marmorwände säumten das Schlafgemach Isdaniels. Der Edhil schlummerte bereits friedlich vor sich hin. Doch wie lange sollte dieser Frieden anhalten? In den Bildern seines Traumes beobachtete er wie ein schwarzer, schemenartiger Rauch durch sein Fenster eindrang und sich formierte. Ähnlich der Form eines Flaschengeistes mit den Augen aus glühenden Kohlenstücken ragte die Erscheinung nun über dem Bett des Hochelfen auf. Die glühenden Augen wanderten umher ehe sie sich auf etwas richteten. Deutlich sah er nun was da in seinem Bett lag und friedlich schlummerte. Es war er selbst. Ein Blick zu dem Wesen in seinem Schlafbereich liess ihn erschauern. Die glühenden Kohlen hatten Feuer auf den Schatten gezaubert. Kein schwarzer Schemen war nun zu sehen vielmehr eine rot-orange-gelbe, lebende Flammengestallt ragte vor ihm auf. Bedrohlich beugte sich das Wesen über den Hochelfen und eine Flammenhand umschlang seinen Hals. Der Wunsch zu schreien wurde erdrückt und die Augen der Kreatur bohrten sich in seinen Blick. Eine kratzige Stimme, welche gleichzeitig so süss und lieblich wie die eines reinen Kindes klang, drang durch den Traum.
"Hast du mich vergessen kleiner Edhil? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Die Hand begann nun zu drücken und der Würgegriff tat seine Wirkung. Japsend lief das zartgoldene Antlitz Isdaniels dunkel an. Immer enger wurde die Luft, immer kraftloser die Gegenwehr,immer aussichtsloser erschiehn ein Kampf...
Mit einem entsetzten Keuchen fuhr der Elf aus dem Schlaf auf...
Ungefähr 300 Meter weiter im Baumhain der Lindil zuckten die Augenlieder Shalaryls deutlich im Traum gefangen. Sie hatte sich heute mit einer Schale Süssem früher in ihr "kleines Nest" zurückgezogen. Der angeknabberte Keks war aus der Hand gerutscht, als der Schlaf sie übermannt hatte. Der Blick in ihre Träume zeigte sie ruhig daliegend eine grüne Umhängetasche ruhte nur unweit von ihr entfernt. Saftige, grüne Blätter dienten als Polster für die zierliche Gestallt und so störte nur eines das entzückende Bild im Kopf der Lindil. Ein dichter schwarzer Rauch, der sich wie ein drohendes Feuer durch die zusammengewachsenen Astritzen des Baumhauses schlich. Gemächlich stieg er empor, sammelte sich neben der Schlafenden. Nach einiger Zeit war aus dem wabernden Schwarz die dunkle Gestallt geworden. Ohne Füsse nur ein immer dünner werdender Rauchfaden nach unten hin. Die glühenden Kohlenaugen suchten etwas in dem kleinen Baumhäuschen. Mit einem Aufflackern brannten sie sich auf Shalaryl fest. Wie explodierendes Lampenöl entsprangen die Flammen den Augen und hüllten bald die ganze Kreatur ein, die sich bereits über ihr Augenmerk beugte. Die Flammenhand schob sich heraus und umschlang die Kehle des Elfenmädchens mit einem Schraubstockartigen Griff. Mit panisch geweiteten Augen starrte sie zu der Kreatur hin. Ein stetes Schlucken bescherte keine Linderung des Griffes als die Stimme so süss und lieblich aber gleichzeitig einem Kratzen von Fingernägeln auf einer Schiefertafel glich, fragte:
"Hast du mich vergessen kleine Lindil? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Sie versuchte zu antworten. Sie wollte es wirklich, sie wollte fragen wer das Wesen ist. Doch der stählerne Würgegriff um ihren zierlichen Hals wurde immer kräftiger. Die Hände umgriffen die Würgehand und versuchten sie wegzuzerren. Doch unerbittlich schien das Ende der jungen Elfe zu nahen. Gerade als die Luft komplett aus ihren Lungen gewichen schien erwachte jedoch Shalaryl mit einem Hustenanfall welcher die Atemluft in ihre Brust sog...
Nur noch vereinzelt hörte man Schritte von den letzten Bewohnern Adorans, die in der Kälte auf dem Heimweg das Anwesen der Hohenfels passierten. Auch in dem prachtvollen Haus selbst war Stille eingekehrt. Lady Darna hatte soeben den letzten kontrollierenden Blick auf ihre zwei Jüngsten geworfen, um sich davon zu überzeugen das sie friedlich ihren eigenen kleinen Träumen nachgingen. Kurz erwog sie den abendlichen Teetrunk in der Küche mit ihrem Gesinde, ehe sie sich doch für ein längeres Abendgebet entschloss. Dies getätigt schloss die Paladina die Augen mit dem zufriedenen Gefühl behütet zu sein. Aber war sie das wirklich? Nun in ihren Träumen war bisher auch noch alles ganz ruhig. Nachdem sie im Traum endlich auch einen Blick auf sich im Schlaf werfen konnte wurde sie unruhig. Irgendetwas stimmte nicht. Der Blick flog zu der Zwillingswiege und beruhigt wieder auf sich selbst im Schlaf hin. Doch was war das aus der Feuerstelle drang schwarzer Rauch hinein in das schlafgemach. Schon wollte sie sich selbst ermahnen um Hilfe zu rufen als der Rauch sich zu einer Gestallt ohne Beine manifestierte. Alarmiert rief sie sich zu aufzuwachen und zu handeln doch kein Ton kam hervor. Stattdessen blickte sie in ein schwarzes Antlitz, welches nach und nach Feuer fing, ausgelöst durch die glühenden Augen. Rot-orange-gelbes Feuer hüllte alsbald das Wesen ein welches sich nun vorbeugte und mit einem harten Griff die bis dato schlafende Hausherrin empor zu reissen. Würgend versuchte Darna die Luft zum Atmen zu bekommen welche ihr die Flammenhand durch Druck auf ihren Hals mit Bravur abschnitt. Kein Ton kam über die Lippen auch wenn sie immerzu sich selbst anhiess zu rufen. Das Antlitz der Wesenheit blickte sich in ihre Erinnerung als diese mit einer grauenhaft kratzigen Stimmlage, welche zugleich doch die lieblichste ward die sie je vernommen hatte, an sie wandte.
"Hast du mich vergessen teure Paladina? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Die Fragen prasselten auf den Verstand der um jeden Atemzug kämpfenden Frau ein. Die Augen, welche so oft prüfend und tadelnd blicken konnten waren mit Todesangst gespickt als sie verzweifelt gegen ihren Peiniger schlug. Doch unaufhörlich wurde der Griff fester, die Luft weniger. Ein letztes stummes Gebet an Temora sendend bevor sie sterben würde und sie schlug die Augen auf. Krächzend zog auch Darna die Luft tief in sich ein...
Ausgelaugt vom anstrengenden Tagwerk verliess Shaya das Haupthaus des Anwesens um sich in die Gesindeunterkunft zu begeben. Sie blickte zu ihrer jahrelangen Freundin und zugleich Kollegin wie sie bereits tief und fest schlummerte. Schnell war die Kleidung gewechselt und sie schlüpfte zitternd unter das Federbett. Ja es war immer noch Winter und so schnell würde dieser noch nicht gehen. Mit einem Seufzen begann sie die Hände zum Gebet zu falten. Leise, um Savea nicht zu wecken, sprach sie das abendliche Gebet und blickte anschliessend nochmals zu ihr hin. Sie schlummerte immernoch friedlich und so zufrieden legte sich nun auch Shaya nieder. Nicht lange dauerte es und der Weg ins Reich der Träume war geebnet. Kurz kam Unmut in ihr hoch als sie zur Kenntnis nahm das es auch im Traum nicht viel wärmer war als vorher. Ihr skeptischer Blick wanderte die Wände entlang von Fenster zu Fenster. Tatsächlich dort war noch eines offen! Während sie es betrachtete entdeckte sie einen dünnen schwarzen Rauchfaden, welcher durch das angelehnte Fenster in die Unterkunft drang. Der erste Gedanke war das ein feuer ausgebrochen sein musste doch diesen schob sie, als sie weiterhin auf den Rauch sah, wieder weg. Dieser Rauch war nicht normal und diese Erkenntnis verhärtete sich noch als sie sah wie er sich verdichtete und zu einer schwarzen Gestallt ohne Beine formte. Diese Erscheinung besass Augen wie glühende Kohlen und gerade diese Augen begannen nun die Kreatur zu entflammen. Die Flammengestallt nun beugte sich über das Bett Shayas und mit grausigem Entsetzen bemerkte sie das darin sie noch selber lag. Unmächtig etwas dagegen zu tun konnte sie nur mit ansehen wie sich die Flammenhand nach der liegenden Shaya ausstreckte und sie am hals empor und aus dem Bett zerrte. Automatisch versuchte sie die Luft einzuziehn doch der Schraubstockgriff hielt die Luftröhre zugedrückt. Eine unschuldig süss klingende Stimme, die im nächsten Augenblick wie das Geifern eines Dämonen klang, frgte deutlich drohend:
"Hast du mich vergessen kleine Magd? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Die Schultern wurden taub das eigene Gewicht sorgte zusätzlich für einen Druck auf den Hals. Langsam ging Shaya die Kraft aus. Keine Gegenwehr mehr kein Atmen und gerade als sie aufgeben musste, erwachte sie mit einem erstickten Schrei...
...und griff sich aus Reflex an den Hals. Er schmerzte höllisch und die Lungen schienen zu explodieren als die Luft eingezogen wurde. Ein Blick in den Spiegel zeigte noch mehr. Würgemale einer Hand die wohl erst nach ein bis zwei Wochen wieder abgeheilt sein würden.
Nun so kann es sein und ob sie es nutzen ist ungewiss doch manchmal sind die Trennlinien zwischen Traum und Realität zu dünn.
Nun war sie da. Die Nacht, Wohnstätte der Träume begann zu regieren. In den fein zillisierten Häusern Ered Luins verlief die Zeit oft langsamer. Lebten die Eledhrim doch länger als jeder der Menschen. Die verspielten Muster der Marmorwände säumten das Schlafgemach Isdaniels. Der Edhil schlummerte bereits friedlich vor sich hin. Doch wie lange sollte dieser Frieden anhalten? In den Bildern seines Traumes beobachtete er wie ein schwarzer, schemenartiger Rauch durch sein Fenster eindrang und sich formierte. Ähnlich der Form eines Flaschengeistes mit den Augen aus glühenden Kohlenstücken ragte die Erscheinung nun über dem Bett des Hochelfen auf. Die glühenden Augen wanderten umher ehe sie sich auf etwas richteten. Deutlich sah er nun was da in seinem Bett lag und friedlich schlummerte. Es war er selbst. Ein Blick zu dem Wesen in seinem Schlafbereich liess ihn erschauern. Die glühenden Kohlen hatten Feuer auf den Schatten gezaubert. Kein schwarzer Schemen war nun zu sehen vielmehr eine rot-orange-gelbe, lebende Flammengestallt ragte vor ihm auf. Bedrohlich beugte sich das Wesen über den Hochelfen und eine Flammenhand umschlang seinen Hals. Der Wunsch zu schreien wurde erdrückt und die Augen der Kreatur bohrten sich in seinen Blick. Eine kratzige Stimme, welche gleichzeitig so süss und lieblich wie die eines reinen Kindes klang, drang durch den Traum.
"Hast du mich vergessen kleiner Edhil? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Die Hand begann nun zu drücken und der Würgegriff tat seine Wirkung. Japsend lief das zartgoldene Antlitz Isdaniels dunkel an. Immer enger wurde die Luft, immer kraftloser die Gegenwehr,immer aussichtsloser erschiehn ein Kampf...
Mit einem entsetzten Keuchen fuhr der Elf aus dem Schlaf auf...
Ungefähr 300 Meter weiter im Baumhain der Lindil zuckten die Augenlieder Shalaryls deutlich im Traum gefangen. Sie hatte sich heute mit einer Schale Süssem früher in ihr "kleines Nest" zurückgezogen. Der angeknabberte Keks war aus der Hand gerutscht, als der Schlaf sie übermannt hatte. Der Blick in ihre Träume zeigte sie ruhig daliegend eine grüne Umhängetasche ruhte nur unweit von ihr entfernt. Saftige, grüne Blätter dienten als Polster für die zierliche Gestallt und so störte nur eines das entzückende Bild im Kopf der Lindil. Ein dichter schwarzer Rauch, der sich wie ein drohendes Feuer durch die zusammengewachsenen Astritzen des Baumhauses schlich. Gemächlich stieg er empor, sammelte sich neben der Schlafenden. Nach einiger Zeit war aus dem wabernden Schwarz die dunkle Gestallt geworden. Ohne Füsse nur ein immer dünner werdender Rauchfaden nach unten hin. Die glühenden Kohlenaugen suchten etwas in dem kleinen Baumhäuschen. Mit einem Aufflackern brannten sie sich auf Shalaryl fest. Wie explodierendes Lampenöl entsprangen die Flammen den Augen und hüllten bald die ganze Kreatur ein, die sich bereits über ihr Augenmerk beugte. Die Flammenhand schob sich heraus und umschlang die Kehle des Elfenmädchens mit einem Schraubstockartigen Griff. Mit panisch geweiteten Augen starrte sie zu der Kreatur hin. Ein stetes Schlucken bescherte keine Linderung des Griffes als die Stimme so süss und lieblich aber gleichzeitig einem Kratzen von Fingernägeln auf einer Schiefertafel glich, fragte:
"Hast du mich vergessen kleine Lindil? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Sie versuchte zu antworten. Sie wollte es wirklich, sie wollte fragen wer das Wesen ist. Doch der stählerne Würgegriff um ihren zierlichen Hals wurde immer kräftiger. Die Hände umgriffen die Würgehand und versuchten sie wegzuzerren. Doch unerbittlich schien das Ende der jungen Elfe zu nahen. Gerade als die Luft komplett aus ihren Lungen gewichen schien erwachte jedoch Shalaryl mit einem Hustenanfall welcher die Atemluft in ihre Brust sog...
Nur noch vereinzelt hörte man Schritte von den letzten Bewohnern Adorans, die in der Kälte auf dem Heimweg das Anwesen der Hohenfels passierten. Auch in dem prachtvollen Haus selbst war Stille eingekehrt. Lady Darna hatte soeben den letzten kontrollierenden Blick auf ihre zwei Jüngsten geworfen, um sich davon zu überzeugen das sie friedlich ihren eigenen kleinen Träumen nachgingen. Kurz erwog sie den abendlichen Teetrunk in der Küche mit ihrem Gesinde, ehe sie sich doch für ein längeres Abendgebet entschloss. Dies getätigt schloss die Paladina die Augen mit dem zufriedenen Gefühl behütet zu sein. Aber war sie das wirklich? Nun in ihren Träumen war bisher auch noch alles ganz ruhig. Nachdem sie im Traum endlich auch einen Blick auf sich im Schlaf werfen konnte wurde sie unruhig. Irgendetwas stimmte nicht. Der Blick flog zu der Zwillingswiege und beruhigt wieder auf sich selbst im Schlaf hin. Doch was war das aus der Feuerstelle drang schwarzer Rauch hinein in das schlafgemach. Schon wollte sie sich selbst ermahnen um Hilfe zu rufen als der Rauch sich zu einer Gestallt ohne Beine manifestierte. Alarmiert rief sie sich zu aufzuwachen und zu handeln doch kein Ton kam hervor. Stattdessen blickte sie in ein schwarzes Antlitz, welches nach und nach Feuer fing, ausgelöst durch die glühenden Augen. Rot-orange-gelbes Feuer hüllte alsbald das Wesen ein welches sich nun vorbeugte und mit einem harten Griff die bis dato schlafende Hausherrin empor zu reissen. Würgend versuchte Darna die Luft zum Atmen zu bekommen welche ihr die Flammenhand durch Druck auf ihren Hals mit Bravur abschnitt. Kein Ton kam über die Lippen auch wenn sie immerzu sich selbst anhiess zu rufen. Das Antlitz der Wesenheit blickte sich in ihre Erinnerung als diese mit einer grauenhaft kratzigen Stimmlage, welche zugleich doch die lieblichste ward die sie je vernommen hatte, an sie wandte.
"Hast du mich vergessen teure Paladina? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Die Fragen prasselten auf den Verstand der um jeden Atemzug kämpfenden Frau ein. Die Augen, welche so oft prüfend und tadelnd blicken konnten waren mit Todesangst gespickt als sie verzweifelt gegen ihren Peiniger schlug. Doch unaufhörlich wurde der Griff fester, die Luft weniger. Ein letztes stummes Gebet an Temora sendend bevor sie sterben würde und sie schlug die Augen auf. Krächzend zog auch Darna die Luft tief in sich ein...
Ausgelaugt vom anstrengenden Tagwerk verliess Shaya das Haupthaus des Anwesens um sich in die Gesindeunterkunft zu begeben. Sie blickte zu ihrer jahrelangen Freundin und zugleich Kollegin wie sie bereits tief und fest schlummerte. Schnell war die Kleidung gewechselt und sie schlüpfte zitternd unter das Federbett. Ja es war immer noch Winter und so schnell würde dieser noch nicht gehen. Mit einem Seufzen begann sie die Hände zum Gebet zu falten. Leise, um Savea nicht zu wecken, sprach sie das abendliche Gebet und blickte anschliessend nochmals zu ihr hin. Sie schlummerte immernoch friedlich und so zufrieden legte sich nun auch Shaya nieder. Nicht lange dauerte es und der Weg ins Reich der Träume war geebnet. Kurz kam Unmut in ihr hoch als sie zur Kenntnis nahm das es auch im Traum nicht viel wärmer war als vorher. Ihr skeptischer Blick wanderte die Wände entlang von Fenster zu Fenster. Tatsächlich dort war noch eines offen! Während sie es betrachtete entdeckte sie einen dünnen schwarzen Rauchfaden, welcher durch das angelehnte Fenster in die Unterkunft drang. Der erste Gedanke war das ein feuer ausgebrochen sein musste doch diesen schob sie, als sie weiterhin auf den Rauch sah, wieder weg. Dieser Rauch war nicht normal und diese Erkenntnis verhärtete sich noch als sie sah wie er sich verdichtete und zu einer schwarzen Gestallt ohne Beine formte. Diese Erscheinung besass Augen wie glühende Kohlen und gerade diese Augen begannen nun die Kreatur zu entflammen. Die Flammengestallt nun beugte sich über das Bett Shayas und mit grausigem Entsetzen bemerkte sie das darin sie noch selber lag. Unmächtig etwas dagegen zu tun konnte sie nur mit ansehen wie sich die Flammenhand nach der liegenden Shaya ausstreckte und sie am hals empor und aus dem Bett zerrte. Automatisch versuchte sie die Luft einzuziehn doch der Schraubstockgriff hielt die Luftröhre zugedrückt. Eine unschuldig süss klingende Stimme, die im nächsten Augenblick wie das Geifern eines Dämonen klang, frgte deutlich drohend:
"Hast du mich vergessen kleine Magd? Hast du mich und mein Wirken so einfach vergessen?"
Die Schultern wurden taub das eigene Gewicht sorgte zusätzlich für einen Druck auf den Hals. Langsam ging Shaya die Kraft aus. Keine Gegenwehr mehr kein Atmen und gerade als sie aufgeben musste, erwachte sie mit einem erstickten Schrei...
...und griff sich aus Reflex an den Hals. Er schmerzte höllisch und die Lungen schienen zu explodieren als die Luft eingezogen wurde. Ein Blick in den Spiegel zeigte noch mehr. Würgemale einer Hand die wohl erst nach ein bis zwei Wochen wieder abgeheilt sein würden.
Nun so kann es sein und ob sie es nutzen ist ungewiss doch manchmal sind die Trennlinien zwischen Traum und Realität zu dünn.