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Schicksalsschläge

Verfasst: Montag 19. Dezember 2005, 02:07
von Amarad Farsul
Amarad war an diesem Tag viel unterwegs gewesen und ritt grade vom Haupthaus der Allianz nach Varuna als er in der Ferne rauch aufgingen sah. Er hörte nunmehr Kampfgeräusche und sah auch plötzlich was vor sich ging, Varuna wurde belagert ... von Orks!
Viele Gedanken schossen durch seinen Kopf, doch der erste Gedanke war bei Mairin, war sie in Sicherheit ? Ging es ihr gut ? Oder war sie vieleicht den Orks in die Hände geraten ?
Schnell ritt er zum Osttor, wo er Rafael und Agon von der Allianz und zahlreiche weitere Krieger sah. Glücklicherweise war er noch gerüstet und Rafael und Agon sagten ihm gleich er solle mit in die Schlacht ziehen ... das Reich wurde angegriffen von Orks und von den Feinden aus Rahal.
Er zog sein Schwert und kämpfte gegen die Orks die just in diesem Moment auf Varuna zustürmten.
Immer wieder stach seine Klinge in die dicke Haut der Orken rein welche röchelnd zu Boden gingen, doch auch immer wieder stürmten neue Orks auf die Stadt zu.
Die Krieger des Reiches kämpften Tapfer doch es wurden einfach nicht weniger Orks. In der Ferne tauchte plötzlich ein riesiger Oger auf, mächtig und Kraftvoll sah er aus und schnell spürte Amarad das er nicht nur so aussah. Er versuchte sich dem Oger entgegen zu stellen doch die Stiche Amarads machten dem Oger scheinbar nichts aus, er schlug wild um sich und Riss einen Verteidiger Varunas nach dem anderen zu Boden.
Auch Amarad schleuderte er mehrere Meter weit weg und es dauerte einen Moment bis Amarad wieder zur besinnung kam und den Verteidigern zur hilfe kommen konnte.
Für das Reich ! Für Temora ! schrie Amarad ehe er sich wieder in die Schlacht stürtze.
Nach und nach war das Schlachtfeld überseht von Leichen, sowohl menschliche als auch orkische.
Die Verteidiger wurden immer weiter zurück gedrängt und Amarad und einige andere hatten das Osttor verteidigt.
Der mächtige Oger kam immer näher an die Stadttore ran, doch als er die Brücke zum Osttor betrat brach jene unter seinem Gewicht zusammen und der Oger ertrank im Burggraben.
Sofort eilte Amarad mit ein paar anderen Verteidigern zum Südtor, an jenem sollte die Zugbrücke eingeholt werden doch dies nam mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Amarad und weitere Verteidiger sammelten sich vor dem Tor, immer wieder schaute isch Amarad um ob er irgendwo Mairin sehen konnte... ging es ihr gut?
Am Südtor war auch Sir Quarius de Lore welcher Amarad berichtete das Sir Rafael de Arganta von den Orks gefangen wurde, Amarad zögerte nicht lange und bat die anderen Verteidiger das Lager der Orks mit anzugreifen um die gefangenen zu befreien.
Sie gingen gesammelt auf das Lager der Orks zu, immer wieder griffen Orks die Gruppe an und unterlagen. Doch was war das ? Ein Mann in einer tief schwarzen Rüstung stand im Lager der Orks .. gehörte er zu ihnen?
Die Verteidiger Varunas kämpften Tapfer und auch Amarad trat mutig in den Kampf. Doch plötzlich, ein Schamane ! Er wirkte etwas auf Amarad, Ranken schossen aus dem Boden und sie umschlangen seine Arme und Beine, er konnte isch nicht mehr bewegen. Die Orks nahmen auch ihn gefangen und er kam zu einigen anderen Gefangenen in ein Zelt. Auch Louis, ein Mitglied der Allianz, war dort.
Sie überlegten lange wie sie von dort entkommen könnten. Nach einer Weile kam einer der Orks in das Zelt, er schien der Clanführer der Orksarmee zu sein.
Er ging auf einen Mann zu und brüllte ihn laut an, er wollte seinen Arm abhacken und nach Varuna bringen. Der Mann reagierte , zu Amarads überraschung, sehr furchtlos und entschlossen. Er sagte würde der Ork ihn auch nur anfassen würde er ihn verzaubern, da er ein Shamane seih wie die des Orkstammes, er würde ihn kränklich sterben lassen.
Der Ork schien dies zu fürchten und liess von dem Mann ab und wendete sich Amarad zu.
Der Ork brüllte nun Amarad an, er würde ihm nun den Arm abhacken wollen. Amarad schaute sich um und ihm war klar, würde Amarad einen Weg finden den Ork zu überzeugen das er nicht der richtige wäre würde der Ork einem anderen etwas abhacken und das wollte Amarad auf keinen fall. Amarad streckte seinen Arm aus welchr von seinem Plattenpanzer eingehüllt war. Lediglich seine Robe mit dem Siegel der Allianz war über der Rüstung gelegen.
Der Ork holte weit mit der Axt aus und schlug sie in Amarads Arm. Ein lauter Schrei erklang, doch Amarad hatte Glück, die Rüstung schwächte den Schlag ab doch hinterlies die Axt eine stark blutende tiefe Wunde in seinem linken Arm.
Auch jetzt waren seine Gedanken bei Mairin .. würde er sie noch einmal wiedersehen ? Er wirkte sehr geistes abewesen während Louis seine Wunde am Arm vorsichtig verband.
Der Ork blickte verärgert als er merkte das der Arm noch immer dran seih und wendete sich nun einem Kind zu da dieses keine Rüstung trug. Auch dem Kind wollte er den Arm abhacken doch als der Ork sich vor das Mädchen stellte schrie ihn der anderen Ecke des Zeltes Sir Quarius de Lore an er solle ihm etwas abhacken wenn es sein müsste aber niemandem sonst, welch Ritterliche Tat dachte sich Amarad. Der Ork ging sofort zu Sir Quarius rüber und brüllte ihn ein paar mal an. Sir Quarius wollte den Ork provozieren und forderte ihn zu einem Kampf, dies war die Chance alle Gefangenen zu befreien. Der Ork willigte ein, würde Quarius gewinnen wären alle Gefangnen frei, andern falls würde Quarius einen Arm verlieren sollte er dem Ork im Kampf unterliegen.
Der Kampf begann und zu dem bedauern der Gefangenen verlor Quarius den Kampf.... und einen Arm.
Der Blutdurst des Orken war gestillt und er brachte den Arm, welcher ein Zeichen des Sieges über die Menschen war, vor das Südtor Varunas.
Die Gefangenen verloren schon fast die Hoffnung als ein Ork in das Zelt trat und alle Gefangenen heraus brachte. Sie sollten in ein anderen Teil de Lagers gebracht werden, diese Chance ergriffen die Gefangenen und begannen gegen die Orks zu kämpfen.
Immer wieder kamen neue Orks und die Gruppe der Gefangenen teilte sich auf, ein Mann rief zu Amarad "kommt wir müssen fliehen" und Amarad erwiederte nur "Wir dürfen niemanden zurück lassen !" woraufhin der Mann ihm nur entgegen brüllte "es muss aber sein ! Los kommt sonst werdet ihr nur sterben !"
Wiederwillig floh Amarad mit dem Mann in Richtung des Südtores von Varuna wo Amarad auf einen Mann traf, er hielt Quarius Arm in den Händen. Amarad machte grosse Augen, es war wirklich passiert, Quarius hatte einen Arm verloren .. wie grausam waren diese Orks nur ?
Amarad bat den Mann ihm den Arm zu geben er würde ihn zu einem Heiler bringen, Amarad verstand nicht viel von diesen Dingen und er hoffte einer der Heiler könnte Quarius Arm wieder an seinen Körper bringen.
Amarad wickelte den Arm in einige Bandagen ein und leise schlich er mit dem Mann mit dme er geflohen war nach Varuna wo er einen Heiler antraf dem er den Arm von Quarius überreichte. Seine eigenen Verletzungen vergass er in diesem Moment föllig. Es war spät und er war sehr erschöpft, er beschloss Heim zu gehen, vieleicht war Mairin auch dort ? Er betrat sein Haus in Varuna.. sie war nicht dort.
Am nächsten Morgen wachte er auf, schmerzen durchströhmten seinen Arm und er beschloss erst einmal den Verband zu wechseln. Die Schmerzen wurden schlimmer...
Es dauerte Stunden bis er im Chaos in Varuna einen Heiler fand, es war Rika von Gryffenhorst. Sie öffnete seine Wunde, säuberte sie und nähte sie anschliessend zu. Es würde eine Narbe bleiben das wusste Amarad sofort. An diesem Abend ging er noch kurz in die Taverne um etwas zu essen ehe er Heim ging er hatte nicht erwartet Mairin dort anzutreffen, doch da war sie .. sie war daheim...

Verfasst: Dienstag 20. Dezember 2005, 14:05
von Mairin Gallagher
"Wenigstens ist Amarad draußen", dachte Mairin und versuchte sich mit diesem Gedanken zu trösten, jedoch war die Verzweiflung und die Angst größer als ihre Vernunft.
Als sie ihr und Amarads Haus am Brennen sah, schossen ihr die Tränen in die Augen. Nicht wegen des Hauses,... letzten Endes war es doch nicht mehr als kalter Stein.
Aber der Anblick schürte die Angst in ihr, dass die Amarad nie wieder sehen würde... Sie wusste, dass es keinen Weg mehr aus der Stadt gab. Das Wasser war vergiftet und der Westen war am Brennen. Überall waren Ratten die Krankheiten mit sich trugen...

... mussten sie wirklich sterben?


Erleichterung überkam Mairin als sie plötzlich Demid sah. Endlich ein bekanntes Gesicht! Weinend fiel sie Demid um den Hals und vergrub ihr Gesicht in seine Schulter, während im Westen der Rauch zum Himmel stieg...

Verfasst: Donnerstag 5. Januar 2006, 23:19
von Amarad Farsul
Der Krieg um Varuna war zu Ende, immer mehr flüchtlinge kehrten aus Berchgard und dem Paladinkloster zurück und von überall her kamen Handwerker um Varuna neu aufzubauen.
Die Armee Rahals hatte sich zurück gezogen und es kehrte langsam wieder ruhe ein.
Amarad suchte auf dem Schlachtfeld nach verwundeten, vor allem suchte er aber Mairin ... wie gross waren seine Sorgen, erst vor wenigen Stunden hatte er sein treues Ross Odin in der Schlacht um Varuna verloren und Mairin war noch immer verschwunden, vieleicht war sie ja auch in der brennenden Stadt ?
Die Stadt brannte nicht mehr, aber viel übrig war auch nicht mehr, sein Haus.. nein das von ihm und Mairin, es war verbrannt, nichts war mehr übrig davon.
Als Amarad zurück zum Haupthaus der Allianz kam um zu berichten das er die noch ein paar verwundete fand und sie zu den Heilern ins Lazaret brachte.
Rafael wartete schon, er hatte Amarads Mut und seine Taten nicht vergessen und so wurde es Zeit, das er Amarad in den Stand des Mitglieds der Allianz erhob, er überreichte Amarad den Siegelring der Allianz und ebenso eine Rüstung in den Farben der Allianz. Er konnte es kaum glauben ... endlich war er , ein Schwert der Allianz.

Es gab einige Dinge zu regeln und auf einmal rief Zeron das Amarad einmal raus kommen sollte. Amarad war grade dabei sein Schwert zu polieren. Er legte es auf den Tisch zusammen mit dem blutigen Lappen und ging vor die Tür. Er traute seinen Augen nicht, da stand sie .. Mairin lebte. Er spürte wie die Last auf seinen Schultern, die Sorge um Mairin, einfach abfielen und überrascht fragte er sie was sie den hier tuen würde ... wie taktlos.
Mairin war sichtlich geknickt über Amarads Aussage und wendete sich ab, Amarad aber lief ihr nach. Sie war durchnässt und sah wirklich nicht besonders gut aus, es war ihr wol schlimmes wiederfahren, in diesem ehlenden Krieg.
Sie setzen sich ans Ufer vor dem Haupthaus der Allianz und unterhielten sich, sie erzählte ihm was alles passiert war und er versuchte sie zu trösten. Er gab ihr den Umhang den er trug um sie zu wärmen und brachte sie nach Bajard ... sie brauchte warme Kleider.
Als sie in Bajard ankamen brachte Amarad sie zum Gasthaus, es waren zum Glück noch ein paar Zimmer frei. Er bezahlte die Dame im Gasthaus und brachte Mairin hoch ins Zimmer , sie sollte sich etwas aufwärmen.
Er lächelte sie sanft an und streichte über ihre Wange.
"Ich hole dir noch was warmes zum anziehen ... ich bin gleich wieder da"
Sie zog sich aus und kuschelte sich in die Warme decke während Amarad raus in den Regen ging um ihr etwas warmes zum Anziehen zu besorgen, die Schneiderei war zum Glück in der nähe.
Er holte ihr einen langen Rock und ein Hemd und machte sich zurück auf den weg zu ihr um ihr die Kleider zu bringen.
Während er vor der Tür wartete zog sich Mairin wieder an und kuschelte sich wieder in die Decke.
Als Amarad wieder reinkam und sich aufs Bett setze zu ihr bemerkte er das sie sehr heiss war, auch wenn er kein Heiler war konnte er sich denken das es Fieber war und das es wohl daher kam, das sie total nass unterwegs gewesen war.
Er ging runter zu der Dame im Gasthaus und holte eine Schale kaltes Wasser und ein paar Stoffwickel welche er in das kalte Wasser in der Schale tauchte und Mairin auf die Stirn legte in der Hoffnung es würde die Temperatur wieder normalisieren.
Die beiden redeten lange über das was passiert ware , sie erzählte Amarad das sie mit einem anderen Mann eingeschlossen war und das er auf sie aufpasste, Amarad machte sich solche vorwürfe das er ihr nicht helfen konnte als sie in Varuna eingeschlossen war ... auch wenn er nach ihr suchte, helfen konnte er ihr nicht.
Ihr Gespräch ging noch einige Stunden weiter und als Amarad ihr sagte, das er sie liebte, küsste sie ihn liebevoll. Diese Nacht blieb er bei ihr und passte auf sie auf....