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Angriff auf die Grafschaft, Angriff auf Varuna

Verfasst: Sonntag 18. Dezember 2005, 11:24
von Rafael de Arganta
Angriff auf Varuna

Es fing so harmlos an, der Tag. Rafael war in seinem Garten und bürstete sein Pferd, als Tjorwyn atemlos vorbei kam. „Rahal... vor den Westoren Varunas!!! Sie haben Louis!
Er stöhnte auf.
Jetzt schon? E
Sie hatten bereits damit gerechnet das Rahal kommen würde, aber so früh? „Reite nach Tirell, bitte die Magier um Hilfe!“ rief er noch während er schon nach seinem Schwertgurt griff.
Zum Glück war Angelina bei ihrer Mutter, Tari wegbringen, so das diese in Sicherheit war, und er sich keine Sorgen machten musste.
So eilte er nach Varuna, zum Schloss, doch der Graf war noch nicht zurück. Er wollte an den grenzen nach dem Rechten sehen.
Rafael war erleichtert. So war sein Freund wenigstens in Sicherheit.

Er wies die Gardisten an die Zugbrücke im Süden hoch zu ziehen, und begann in der Stadt selber die Gardisten und wehrfähigen Männer zusammen zu holen.
Aradan bot sich sofort an zum Clan der Hinrash zu reiten um diese um Hilfe zu bitten und Rafael stimmte sofort zu und während dieser schon gen Tor ritt, machte sich der junge Ritter auf zum Westtor. Als er dabei am Haus Calor von Gryffenhorst vorbeikam und den Magier und Freiherrn auch noch antraf, erklärte dieser sich sofort bereit zu helfen.
Den Blitz mit dem er wie aus dem Nichts seinen Stab herbeizauberte, ließ Rafael erschreckt zurück weichen, und er war froh den Magier auf seiner Seite zu wissen.
Gemeinsam begaben sie sich zum Westtor, wo sich schon ein Haufen Verteidiger versammelt hatten, und wo man in der Ferne die Palisaden der Rahaler sehen konnte.
Gemeinsam bereiteten sie sich auf einen Kampf vor, als Baygon Lypsan, ein weiter Magier Tirells sie auf das Osttor aufmerksam machte.
Rafael machte sich mit Aradan gemeinsam auf das zu überprüfen, und schon am Tor trafen sie auf einige der Schwarzpelze. ORKS!
Geschöpfe Alatars!
Es gesellten sich noch zwei Kämpfe zu ihnen und Schild an Schild mit Aradan, schlugen sie gemeinsam den ersten Angriff der Orks zurück.
Rafael schlug sich zum Haus Solveighs durch, zu dem er vor Tagen Cyrion gebracht hatte und noch im Garten schrie er ihren Namen.
Solveigh kam mit einer andren Frau und Cyrion im Schlepp heraus.
„Kommt, ich bringe euch hier fort!“ schrie er und schlug einen der Orks näher die heranstürzten und gemeinsam mit Tjorwyn brachten sie die drei Personen nach Varuna in Sicherheit.

Immer wieder griffen die Orks an, und immer wieder vermochten sie sich zu erwehren. Nicht zuletzt durch die Hilfe von Magiern, die am Ende das Tor mit einer magischen Mauer verschlossen.
Dann kam ein Bote mit der Hiobsbotschaft das die Rahaler durchgebrochen waren.
Der Magier Calor von Gryffenhorst, bot sich an die Magische Sperre mit seinem Gefährten aufrecht zu halten, während sie in die Stadt zurück eilten.
Um Arton mit den seinen Verteidigern zur Hilfe zu eilen.
Rahaler Gardisten!!!
Bereits auf dem Marktplatz trafen sie diese, und diese hatten keine Skrupel sie sofort an zugreifen.
Rafael fluchte, fragte sich wo die Gardisten Varunas waren, aber hatte er nicht selber den „Befehl“ gegeben sie sollten die Eingänge zur Stadt sichern, verbarrikadieren?“
Als sie zum Westtor kamen, hatte man da bereits alles wieder im Griff.
Es war hier im Gegensatz zum Osttor wieder ruhig.
Gardisten Varunas waren angerückt, und so wollte man wieder den beiden Magiern zur Hilfe eilen.
Gemeinschaftlich zogen sie zum Osttor. Es waren vielleicht 30, oder 40 Schwarzpelze, und Rafael hatte die große Hoffnung das man wenigstens diese Gefahr bannen konnte.

Dort angekommen formierte man sich. Man stellte sich unter den Befehle des Freiherrn von Gryffenhorst der dieses solange übernehmen wollte bis es zum Kampf kam.
Sie wagten es also.
Sie wagten den Ausfall und gemeinsam stürmten sie über die Brücke in die ersten Orks rein, die am Ende die Beine in die Hände nahmen und rannten.
Am gefährlichsten für die Verteidiger waren die Schamanen der Orks die immer wieder sie mit Ranken zu fesseln verstanden, und man so hilflos dem Geschehen ausgeliefert war.

Zum ersten Male sah man jedoch nicht nur Orks. Kampfkolosse stampften auf Varuna zu, aber gemeinsam konnte man sie erlegen.
Immer weiter drängte man die Orks zurück um sich in einer Kampfpause, in der Nähe des Lagers der Ork auf seinen Ruf hin erneut zu sammeln.
Rafael trat mit Aradan gen Calor. „Was denkt ihr? Sollen wir einen Angriff wagen?“ fragte er schwer atmend ?
Calor sah ihn und Aradan an, „Das liegt in eurer Entscheidung..“ meinte er nur, und Rafael nickte leicht. Er blickte zu Aradan, wissend das es eine Folgenschwere Entscheidung werden würde.

Es war ruhig, Es schienen alle zu warten. Verletzte die Versorgt waren, wurden in Richtung des Klosters gebracht und die Wehrfähigen Männer sammelten sich wieder grimmig.
Ihren Gesichter konnte man die Entschlossenheit ansehen.
„Also gut...“ meinte er langsam. „Möge Temora uns beistehen! Wir stürmen.“
Neben ihm meinte jemand. „Endlich einmal eine vernünftige Entscheidung.“ Aber Rafael war nicht wirklich wohl bei der Entscheidung. Er fasste das Schwert fester, ein leises Gebet auf den Lippen schritt er vorwärts, und mit ihm die Verteidiger Varunas. Sie wollten nun nicht mehr einfach nur die Mäuse sein die sich von der K atze jagen ließen.
Dies war die Chance eine der Gefahren zu bannen. Ein zwei Fronten Krieg, war kaum zu gewinnen.

Schon näherte sich die Orks wieder. Doch sie schienen gepokert zu haben.
Statt jenen leicht zu überwindenden Gegnern vor den Toren Varunas, waren hier Kampferprobte.
Dazu ein Koloss an dem sie sich die Zähne ausbissen!
Zehn gut geschulte Krieger vermochten jenen nicht zu fällen.
Schon verlor die Formation ihre Konsequenz... die Verteidiger Varunas strömten auseinander, jagten einzelnen Orks hinterher. Merkten sie denn nicht das genau das, diesen Ausfall zum Scheitern verurteilen ließ.
„Bleibt zusammen!“ brüllte er doch man hörte längst nicht mehr.
Rafael erwehrte sich ebenfalls den nun heranstürmenden Schwarzpelze und erst jetzt war deren Zahl ersichtlich.
Sie hatten sie hereingelegt.
Es war unmöglich diese Platz zu überlaufen.
„RÜCKZUUUUUUUUUUUUUUUUUUUG!!!“ brüllte er so laut er nur konnte, aber inzwischen waren alle in Kämpfen verwickelt und in einem Rausch der Hoffnung wohl gefangen das sie nicht hörten.

Der Junge Ritter betete still gen Temora. Sie möge ihm verzeihen das er diese Entscheidung überhaupt getroffen hatte, aber es gab nun kein Zurück mehr davon. Er konnte es nicht ungeschehen machen.
Er schlug gerade einen der auf ihn einstürzenden Schwarzpelze nieder, als er sah wie einige den bewusstlosen Magier Calor davon schleppten.

Gerade ihn! Er hatte ihm die Wahl gelassen wollte nur helfen und nun... Rafael konnte das nicht zulassen.
Er fühlte sich schuldig, dem Mann verantwortlich, und so schlug er sich zu ihm durch, wurde jedoch immer wieder durch Kämpfe aufgehalten.
Er schlug sich bis in das Lager der Orks durch wo ein einzelnes Zelt stand, bewacht von einem Koloss. Rafael versuchte erst an der Hinterwand des Zeltes die Plane auf zu schneiden, aber diese schien magisch versiegelt. Es blieb ihm also nichts weiter übrig als sich dem Kampf zu stellen.

Das Schwert gezogen ging er um das Zelt herum wo sofort die da gebliebenen Orks auf ihn einstürmten.
Rafael vermochte sie zu schlagen, aber als der letzte fiel, kam sofort der Koloss auf ihn zu.
Für Rafael war es dieser Kampf der schwerste der letzten Stunden, und als ihm ein Schlag in die Rippen fuhr, glaubte er fast keine Luft mehr zu bekommen, aber er schaffte es. Er fällte den Koloss, und drang dann in das Zelt ein um fluchend stehen zu bleiben.

Hier lagen nicht nur Calor von Gryffenhorst, sondern auch sein Gefährte Baygon Lypsan, sowie Erinna, die alle drei Bewusstlos waren.
Alle drei würde er nicht hinausschleppen können, aber wo sollte er ansetzen.
So schnell und gut er es konnte versorgte er die Wunden der Drei, versuchte sie wach zu bekommen, doch in jenem Moment kamen die Orks wieder. Sie sahen ihren gefallen Koloss und verschlossen schnell das Zelt mit einer Hecke.
Rafael versuchte sich erst noch einmal an der Rückwand des Zeltes, doch er kam nicht durch.
Dann schlug er auf die Hecke ein, doch auch diese war eher magisch als das sie eine normale Hecke war, und war immun gegen seine Schläge.

Rafael fand sich mit seinem Schicksal ab. Hatte er doch wenigstens noch sein Schwert und seinen Schild. Er hoffte nur das die Kämpfenden draußen einsahen wie sinnlos dieser Kampf war und sich erst einmal zurück zogen und wieder zusammenfanden.
Es war ein Kampf von Individualisten... Einzelkämpfern, keine Truppe die gemeinsam stritten.
So waren sie zum Scheitern verurteilt.
Er versuchte die Bewusstlosen wach zu bekommen, und schließlich erwachte Erinna, die jedoch zu schwach war irgendetwas zu unternehmen.
Sie fror entsetzlich und so legte Rafael ihr seinen Umhang über.

Calor war der jenige der als nächstes erwachte, doch geschwächt und ohne seinen Stab der wohl auf dem Schlachtfeld geblieben war, war er ohne Macht.
Er kümmerte sich sofort um Baygon, und Rafael schritt zurück zur Hecke wo einige Orks aufgelaufen waren, und davon sprachen da sie sie wohl gedachten sie auf zu fressen.
„Ich habe noch mein Schwert, und so leicht machen wir es euch nicht.“ Fluchte der Ritter, obwohl ihm ob der Situation flau im Magen war.
„ich mache euch den Vorschlag... ihr lasst die drei laufen, und ich ergebe mich ohne Kampf, weil sonst, werden wir einige der Euren mitnehmen wenn ihr versucht hier herein zu kommen.
Die Orks verhöhnten ihn und erneut erschien ein Koloss, der gefangene über die Hecke ins Zelt warf.
Calor war jener der eine Idee hatte, und so schirmten sie ihn mit ihren Körpern hab, während der Magier Dinge tat, von denen Rafael glaubte das sie niemals möglich gewesen wären.

Langsam begannen sie und die Orks sich gegenseitig zu reizen. Sie verhöhnten den Hauptmann, der nicht mal den Mut hatte gegen sie zu kämpfen. Doch auf einmal tat sich ein Spalt vorne in der Hecke auf, und zwei griffen nach ihm, zogen ihn heraus, und er stand dem Hauptmann, oder Boss wie die Orks sagten gegenüber.
Schnell hatte er sein Schwert gezogen, und der Schwarzpelz stürmte schon auf ihn ein!
Rafael vertraute Temora. Hoffte das mit seinem Sieg man einige der anderen Laufen lassen würde, aber diese Hoffnung starb mit dem ersten schlag des Orks vor ihm.
Rafael hatte in seinem ganzen Leben noch niemals einem solchen Kämpfer Gegenüber gestanden.
Die Waffe, schlug seine Parade zur Seite um dann schmerzhaft in seine Schulter zu fahren, das er den Schild fast fallen ließ.
Er kam mit seinen Angriffen nicht durch, kratzte den vor ihm nicht einmal an, während dieser erneut ihn in die Seite Traf, und der Nächste Schlag gegen seinen Kopf, ließ ihn taumeln, und zu Boden stürzen, in die Schwärze der Bewusstlosigkeit.
In dem Moment wo er zu sich kam, schlug man erneut mit einer Axt auf ihn ein, das er erneut in Bewusstlosigkeit versank.

Wie lange er so gelegen hatte wusste er nicht. Nur langsam kam er zu sich, und bemerkte neben sich zwei sich streitende Orks.
Er streckte die Hand nach seinem Schwert aus, langsam und umklammerte es wie einen Rettungsanker.
Es war geweiht... geweiht von der Heiligkeit selber, im Namen Temoras, und es gab ihm Kraft.
Die Kraft fort zu kriechen.
Jegliche Schmerzenslaute verbiss er sich, obwohl sein Körper brannte, und aus mehreren Wunden blutete.
Erst als er einige Meter geschafft hatte, richtete er sich auf und taumelte gen Berchgard.
Adrian war dort... Gardisten Varunas waren dort ... es war ihm unmöglich noch irgendetwas für die Gefangenen zu tun, außer Hilfe zu holen.

Er strauchelte mehrmals, seine Lungen brannten, aber er war so heilfroh Adrian wohlauf zu sehen das er fast geschluchzt hätte, als sein Freund ihn auffing bevor er ganz viel.
Aradan war schon bei ihm und hatte ihm wohl davon berichtet.
Rafael erzählte von dem Orkenlager, von den Gefangenen und sah den Entschlossenen Ausdruck in den Augen des Grafen. Nein er würde ebenso wenig auf geben wie seine Ritter.
Rafael schöpfte wieder Hoffnung, und wehrte sich nicht als Adrian einem Gardisten befahl ihn zum ehemaligen Paladinkloster zu bringen. Seine Wunden mußten erst einmal behandelt werden, Kämpfen... konnte er im Moment nicht mehr.
So ließ er sich helfen, doch noch bevor sie die sicheren Mauern erreichten verlor er gänzlich das Bewusstsein.

Verfasst: Montag 19. Dezember 2005, 16:28
von Rafael de Arganta
Als er erwachte, tat ihm so ungefähr jeder Knochen im Leibe weh den er besaß.
Ein Verband zierte seine Schulter, einer war um seine Seite gewickelt.
Sein Kopf dröhnte und ihm war übel.
Dennoch stand er auf, griff nach seinen Sachen, und zog sich an.
Er war gerade bei der Brünne, als ein Mann zur Tür hereinkam und erstaunt stehen blieb.
„Ihr solltet noch nicht...“ Rafael ließ ihn nicht aussprechen.
„Da draußen sterben Menschen, der Graf braucht mich.“ Unterbrach er ihn und schnürte schon sein Schwert um.
Er eilte schon hinaus, und sah erfreut das bereits einige Bewohner Varunas hier waren.
Jeder Schritt, jede Bewegung ließen den Schmerz in seinem Körper nachlassen, wie ein Muskelkater der von der neuerlichen Tätigkeit gestoppt wurde.
So machte er sich eiligst auf gen Varuna. Das Nordtor war noch frei, so hoffte er.
Den Menschen den er auf diesem Wege begegnete wies er den Weg gen des alten Paladinklosters, und so erreichte er die Hauptstadt der Grafschaft.

Auch der Graf war schnell gefunden.
Rafael ward froh das der Graf die Dinge nun in die Hand genommen hatte.
Rafael anfangs ob seines Aussehens noch ins Lazarett schicken wollend, gab der Graf ob der Sturheit des Ritters schließlich auf, und erteilte ihm einen heiklen Auftrag.
Er sollte die Heiligkeit vom Kloster abholen und nach Varuna bringen.
Mit ihm gingen Farion Le Far, Aldred Ravenor und vorweg als Späher, damit sie nicht in feindliche Linien liefen Erinna.

Der Auftrag des Grafen war schnell erledigt, und ohne umschweife brachten sie die Heiligkeit zur Kathedrale Varunas.
Gerade zur Rechten Zeit denn gerade als sie da waren, griff Rahal erneut über das Westtor an.
Gemeinsam mit den Gardisten und den Verteidigern der Stadt vermochten sie gerade noch jenen Angriff zurück zu schlagen.
Dann ging Calor mit einen seiner Kollegen vor, drapierte etwas auf der Brücke, und schaffte es schließlich die Brücke zu sprengen, während der Hauptmann mit einigen Gardisten und freiwilligen die Brücke im Osten zerstörte.

Das einige am Nordtor auszogen um einen Ausfall zu machen, den Gegner zu schwächen bekam Rafael nur am Rande mit. Er versuchte sich zu erholen Kraft zu tanken, doch gegen Abend holte man ihn zu einem Gespräch.
Mit Calor, der Graf und Aradan gingen sie zum Rathaus.
Im Süden wurde ein Nebel gesichtet der rasch Näher kam, und in diesem Nebel wurden Reiter gesehen ... Knochenreiter auf Knochenpferde ... der Nebel voll davon. Untote.. weitaus mächtiger und Zahlreicher als man je gesehen hatte. Wenn dieser Nebel das war was es andeutete, waren sie verloren. Das war jedem Klar.
Der Graf bat ihn die Heiligkeit zu informieren und so ging Rafael hinüber, froh Zeron bei sich zu haben. Sein Knappe machte sich. Er war so vielversprechend wir Rafael sich gedacht hatte.
Besonnen und mit guten Vorschlägen tat er sich hervor und würde sicherlich so der Tag da wäre einen guten Ritter ausmachen.

Als er in die Kathedrale kam, brauchte er einen Moment um sich der Heiligkeit zu nähern. Sie strahlte etwas aus das er noch nie vorher an ihr gesehen hatte. Vor ihr das Knie beugend, erzählte er ihr von dem Geschehen von den Sichtungen, und leise, dennoch voller Kraft ließ die Heiligkeit ihre Stimme ertönen, wobei der Stein in ihrem Stab zu Leuchten begann. Ein Leuchten das die Kirche ausfüllte und durch die Ritzen der Fenster hinaus leuchtete.
„Erforscht eure Herzen“ begann sie. „Denn wahrhaft keine Prüfung mag je von dieser Art gewesen sein wie sie uns nun erwartet Der Nebel den ihr gesehen haben mögt, ist von Übel wie keines eurer Herzen es sah. Es sagt sich los zum Kampfe gegen uns die wir das Leben zu schützen schworen. Er sammelt alle Herzen und Seelen.
Wie ich euch hieß! Gehet in euch. Prüfet eure Herzen. Eure Tapferkeit stärkt eure Seelen für das kommende, denn es ist dunkles auferstiegen. Einst wanderte er umher im Geheiß des Dunklen, doch wart gebannt..
Er der wandelte die Toten aus den Gräbern zu holen wart dereinst besiegt.
Aus dem Seelenfresser wurde der Seelensammler unter dem Bann. Doch durch dunkles Werk ist nun geschehen was unser aller Herzen prüfen wird. Der Seelenfresser hat sich befreit , er wandelt wieder und er ruft die seinen erneut. Zweifle nicht denn was vom Süden heraufzieht ist sein Werk.“

Erschrocken fast schüttelte Rafael den Kopf. „Kra’thor.“ Entfuhr es ihm. “Das ist.. unmöglich. Temora würde es nicht zulassen, sie weissagte ihm den Tode wenn er je wiederkehren würde, verbrennen in der Nähe Eluives.“ Die Heiligkeit sah ihn nur an, dann meinte sie weiter. „Nicht von Leben und nicht vom Werke der Mutter noch der Tochter ist was dort kommt.
In diesen Stunden mag Angst und Furcht herrschen doch lebt Hoffnung denn niemand wird mit dem Leid verlassen. Was einst besiegt wird wieder bekämpft sein. Sagt nicht und hadert mit eurer Furcht denn wir werden nicht aufgeben oder uns ihnen ergeben. Die Tugendbringerin sah und ließ erkennen Und sie steht bei uns in dunkelster Stunde Gehet in euch und erkennt eure Furcht doch seht auch die dahinterruhende Kraft. Die Kraft des Glaubens die Kraft eurer Seele die eine jede ein strahlendes Licht in all diesem dunkel ist.-
Dann lasst uns Zeugnis von unserem Glauben geben, damit die Herrin weiß, da wir die Ihren sind!
Wisset ihr seid nicht allein denn das Wort dass euch schützt weicht nicht es wird erneut streiten für das Leben und für euch.
Euer Glauben und euer Wille zum Leben zu stehen ist eure Stärke.
Mehret sie hebt sie hervor betet und erhaltet die Kraft um die ihr bittet.“

Mit diesen Worten begann sie ein Gebet an Temora und sie beteten mit ihr.
Mut, Stärke und Hoffnung, nährte dieses Gebet und sie traten wieder hinaus in die Stadt.
War sie wirklich dem Untergang geweiht?

Hatte Rafael noch gedacht er würde sich noch etwas erholen können, so sah er sich getäuscht.
Erneut gab es angriffe. Dieses Mal vom Nordtor, dessen Gebirge gesprengt waren, und nur schwerlich jemanden durch ließen, dann als dort der angriff zurückgeschlagen war, wieder vom Osttor.
Kampf um Kampf schlugen sie,
und Varuna hielt stand.
Schwerlich nur und auch nur mit der Hilfe der Magier Tirells, aber sie konnten widerstehen.

Eine wahrhaft gute Taktik... mit kleinem Fehler.

Als nach einem Angriff am Osttor, erneut Orks mit Rahalern angriffen und sie fast unterlagen, fasste Rafael einen neuen Plan. Er hörte irgendwo etwas von Pferden... und er fasste sofort eine neue Taktik ins Auge. Schnell sprach er sich mit dem Magier und Freiherren Calor von Gryffenhorst ab, und dann wurden alle in den Plan eingeweiht.
Mit Tjorwyn, Calor, Falk, Aradan und einem Krieger den Rafael nicht kannte, schwangen sie sich auf ihre Pferde. Calor zauberte ein Magisches Tor das sie weit hinter die Reihen bringen würde.
Dann warteten sie einen Moment um dann gen Varuna zu reiten.
Die Überraschung gelang.
Man hatte sie wohl nicht erwartet und schnell entbrannte eine neuerliche Schlacht, die ob dem Überraschungsmoment, zu ihren Gunsten stand.
Sie hätten jene Schlacht wohl gewinnen können, wenn wie abgesprochen die Verteidiger Varunas zu ihnen hätten stoßen können, doch eine Magische Mauer hielt diese.

So waren sie alleine.
Viele Gegner konnten sie davon jagen, bis irgendwann Rafael selber von einigen umringt war, und mit seinem Pferd fiel auch er. Noch einmal kam er hoch, und sah sich dem Praefector Rahals gegenüber.
Die Angst die ihn ihm hoch kroch konnte er nicht vermeiden. Dennoch hob er sein Schwert gegen ihn. Der Kampf der entbrannte, raubte ihm alle Kräfte und irgenwdann bekam er einen Schlag gegen den Kopf, taumelte und fiel. Er spürte noch die Klinge des dunklen Ritters an seiner Kehle, dann schwand sein Bewusstsein.
Das er, wie auch immer noch befreit wurde, und nach Varuna zurück gezogen wurde, bekam er schon nicht mehr mit.

Verfasst: Dienstag 20. Dezember 2005, 07:50
von Rafael de Arganta
Varuna brannte ....
Von dem Ort aus, an dem er stand, konnte er den dunklen Rauch sehen der zum Himmel stieg und den Mond verfinsterte, so das alles in einem noch dunkleren Szenario tauchte.
Rafael war auf die Knie gesunken.
Er spürte kaum das ihm still die Tränen den Augenwinkeln hinabliefen. Kra`thor war zurück gekehrt. Die Untote Gestalt die gestern alle mit einem Handschlag fortgeschleudert und alle am wiederbetreten Varunas gehindert hatte, hatte es verlauten lassen.

Varuna brannte ... Kra`thor war wieder da... doch wo war Temora. Wo ihre Kraft,
Was war mit der Weissagung, den Überlieferungen? „Von nun an seiest du der Seelenhüter, doch hole sie nicht vor ihrer Zeit. Solltest du dagegen verstoßen wird es keine Alternative zu deinem eigenen Tod geben. Entsage deinem Beschwörer und gelobe deine Treue, oder geh hinab zu Eluive und verbrenne in ihrem ewigen Feuer“.
So hatte Temora gesprochen.
Und jetzt? Es wiederholte sich ... Sie erlebten hier die Apokalypse neu.
Wieder stand Tirell an ihrer Seite... und ohne währen sie längst verloren.
Sie Alle waren jene, die im Namen des Lichtes, der Temora ihre Schwerter gegen das Übel erhoben, doch es war unmenschlich, kaum zu bezwingen.
Mochten auch viele in diesen Momenten der Prüfungen der Temora entsagen, so würde er doch bis zu letzt versuchen die Heiligkeit und den Grafen zu schützen und sei es mit seinem eigenen Leben.
Doch musste er dazu erst einmal wieder zu ihnen gelangen.
Er war gestern mit einigen andren hinaus aus Varuna gestürmt ...
Man hatte endlich die Orks überrennen können, die Gefahr bannen, doch was dann kam, war viel Schlimmer gewesen.
Das Land war übersäht von Untoten.

Man wollte Essensvorräte heranschaffen, doch als man zurück kam, stand man einer solchen Übermacht an Untoten Kreaturen gegenüber, das es fast sinnlos war gegen sie an zu treten.
Mit Aradan, Falk, Zeron, Amarad, Leila, und Sayid Ifrey an seiner Seite versuchten sie es immer wieder, doch die Tore waren zu Gut bewacht.
Am Osttor alleine standen alleine an die 10 oder 20 Lords der Liche, und es war verwegen überhaut daran zu denken sie an zu greifen.
Falk, der Jarl der Hinrahs, jedoch fasste seine Riesenwaffe fester. Mit einem „HINRAAAAAAAAAAH“ brüllend war er durch ihre Reihen gestürmt, bis diese so verwirrt waren das sie sich gegenseitig angegriffen hatten.
Sie brauchten sich nur zurück ziehen und zu warten.
Und tatsächlich... nach etwa 10 Min trat Stille ein. Die Gestalten waren gefallen.

Gemeinsam schritt man nun wieder auf das Tor zu, doch noch bevor sie es erreicht hatten, waren erneut Gestalten der Niederhöllen erschienen, und schließlich mussten sie weichen.
Ein weiteres Vorgehen zum Südtor, brachte sie auch nicht weiter, und schließlich schritten sie um Varuna herum.
Mit schweren Herzen das Lichte Feuer, die dunklen Rauchschwaden beachtend zogen sie in die Feste der Hinrahs.

Varuna war abgeschnitten...
Keiner kam wohl im Moment hinaus, noch hinaus... und vor allem war die Nacht die Zeit des Bösen.
Sie wollten bis zum Tage warten, und die Nacht ruhen. Kräfte sammeln.
So begaben sie sich zur Ruhe, doch Schlaf... Schlaf fand kaum einer.
Zu sehr war man aufgewühlt ob der Geschehnisse. Obwohl Rafael müde war, ihm wohl jeder Knochen im Leibe weh tat, und er einige Verletzungen hatte, war er entschlossener den Je.
Es hatte damals nicht so geendet ... es durfte es auch heute nicht.
Varuna würde vielleicht fallen, damit war es jedoch nicht zu Ende.
Als alles ruhig war, war er hinaus getreten.
Zurück gegeangen bis er die Zinnen Varunas sehen konnte, und dort auf die Knie gefallen.
Es durfte so nicht enden.
Leise betete er.

Temora steh uns bei in dieser Dunklen Stunde.
Wir bitten dich um deine Stärke, lass uns nicht versagen.

Du bist die Lichteine, die damals Alatar mit dem Schwerte besiegte,
die Kra`thor in seine Schranken wies.
Ich bitte dich Hilf uns auch dieses Mal.

Lass mich ohne Furcht sein, denn ich folge dir und dem Lichte.
Lass mein Schild und mein Schwert wachen über die Heiligkeit, damit ihr kein Leid geschehe.

Stärke meinen Schild, auf dass die Waffen deiner Feinde daran zerbrechen.
Führe mein Schwert, auf dass deinen Feinden ihre gerechte Strafe wiederfährt.
Ich bin dein Schwert und dein Schild, und werde streiten in deinem Namen.
Schenke mir und den Deinen, deinen Segen.


So verharrte er lange, bis er den Blick wieder hob.

Seine Gedanken glitten nun zu Angelina.
Er wusste nicht einmal wo sie war. Gestern nach dem Ausfall zu Pferde, der fast ein Erfolg gewesen war, war es das letzte mal das er sie gesehen hatte.
Wie gerne würde er jetzt ihre Stimme hören, in ihre Augen schauen können, oder ihr Lachen hören.
Seine Herz zog sich zusammen bei dem Gedanken das ihr etwas geschehen sein könnte.
Das er sie vielleicht niemals wieder sehen würde.
Er hoffte so inständig das es ihr gut ging, sie zu Helfen vermochte, mit der ihr gegebenen Gabe. Gebraucht werden würde sie sicherlich.
„Wo immer du bist, Angelina, ich liebe dich.“ Wisperte er in die Nacht hinein, und ließ den Blick wieder sinken. Er wüsste sie so gerne in Sicherheit.
Doch wo... würde das sein, wenn Varuna fiel?

Er stand wieder auf. Einen letzten schmerzvollen Blick auf Varuna werfend, ging er zurück nach Grimwould.
Sie konnten im Moment nichts tun. Sie mussten auf den Morgen warten, und ein wenig Ruhe, würde ihm gut tun.