Angriff auf die Grafschaft, Angriff auf Varuna
Verfasst: Sonntag 18. Dezember 2005, 11:24
Angriff auf Varuna
Es fing so harmlos an, der Tag. Rafael war in seinem Garten und bürstete sein Pferd, als Tjorwyn atemlos vorbei kam. „Rahal... vor den Westoren Varunas!!! Sie haben Louis!
Er stöhnte auf.
Jetzt schon? E
Sie hatten bereits damit gerechnet das Rahal kommen würde, aber so früh? „Reite nach Tirell, bitte die Magier um Hilfe!“ rief er noch während er schon nach seinem Schwertgurt griff.
Zum Glück war Angelina bei ihrer Mutter, Tari wegbringen, so das diese in Sicherheit war, und er sich keine Sorgen machten musste.
So eilte er nach Varuna, zum Schloss, doch der Graf war noch nicht zurück. Er wollte an den grenzen nach dem Rechten sehen.
Rafael war erleichtert. So war sein Freund wenigstens in Sicherheit.
Er wies die Gardisten an die Zugbrücke im Süden hoch zu ziehen, und begann in der Stadt selber die Gardisten und wehrfähigen Männer zusammen zu holen.
Aradan bot sich sofort an zum Clan der Hinrash zu reiten um diese um Hilfe zu bitten und Rafael stimmte sofort zu und während dieser schon gen Tor ritt, machte sich der junge Ritter auf zum Westtor. Als er dabei am Haus Calor von Gryffenhorst vorbeikam und den Magier und Freiherrn auch noch antraf, erklärte dieser sich sofort bereit zu helfen.
Den Blitz mit dem er wie aus dem Nichts seinen Stab herbeizauberte, ließ Rafael erschreckt zurück weichen, und er war froh den Magier auf seiner Seite zu wissen.
Gemeinsam begaben sie sich zum Westtor, wo sich schon ein Haufen Verteidiger versammelt hatten, und wo man in der Ferne die Palisaden der Rahaler sehen konnte.
Gemeinsam bereiteten sie sich auf einen Kampf vor, als Baygon Lypsan, ein weiter Magier Tirells sie auf das Osttor aufmerksam machte.
Rafael machte sich mit Aradan gemeinsam auf das zu überprüfen, und schon am Tor trafen sie auf einige der Schwarzpelze. ORKS!
Geschöpfe Alatars!
Es gesellten sich noch zwei Kämpfe zu ihnen und Schild an Schild mit Aradan, schlugen sie gemeinsam den ersten Angriff der Orks zurück.
Rafael schlug sich zum Haus Solveighs durch, zu dem er vor Tagen Cyrion gebracht hatte und noch im Garten schrie er ihren Namen.
Solveigh kam mit einer andren Frau und Cyrion im Schlepp heraus.
„Kommt, ich bringe euch hier fort!“ schrie er und schlug einen der Orks näher die heranstürzten und gemeinsam mit Tjorwyn brachten sie die drei Personen nach Varuna in Sicherheit.
Immer wieder griffen die Orks an, und immer wieder vermochten sie sich zu erwehren. Nicht zuletzt durch die Hilfe von Magiern, die am Ende das Tor mit einer magischen Mauer verschlossen.
Dann kam ein Bote mit der Hiobsbotschaft das die Rahaler durchgebrochen waren.
Der Magier Calor von Gryffenhorst, bot sich an die Magische Sperre mit seinem Gefährten aufrecht zu halten, während sie in die Stadt zurück eilten.
Um Arton mit den seinen Verteidigern zur Hilfe zu eilen.
Rahaler Gardisten!!!
Bereits auf dem Marktplatz trafen sie diese, und diese hatten keine Skrupel sie sofort an zugreifen.
Rafael fluchte, fragte sich wo die Gardisten Varunas waren, aber hatte er nicht selber den „Befehl“ gegeben sie sollten die Eingänge zur Stadt sichern, verbarrikadieren?“
Als sie zum Westtor kamen, hatte man da bereits alles wieder im Griff.
Es war hier im Gegensatz zum Osttor wieder ruhig.
Gardisten Varunas waren angerückt, und so wollte man wieder den beiden Magiern zur Hilfe eilen.
Gemeinschaftlich zogen sie zum Osttor. Es waren vielleicht 30, oder 40 Schwarzpelze, und Rafael hatte die große Hoffnung das man wenigstens diese Gefahr bannen konnte.
Dort angekommen formierte man sich. Man stellte sich unter den Befehle des Freiherrn von Gryffenhorst der dieses solange übernehmen wollte bis es zum Kampf kam.
Sie wagten es also.
Sie wagten den Ausfall und gemeinsam stürmten sie über die Brücke in die ersten Orks rein, die am Ende die Beine in die Hände nahmen und rannten.
Am gefährlichsten für die Verteidiger waren die Schamanen der Orks die immer wieder sie mit Ranken zu fesseln verstanden, und man so hilflos dem Geschehen ausgeliefert war.
Zum ersten Male sah man jedoch nicht nur Orks. Kampfkolosse stampften auf Varuna zu, aber gemeinsam konnte man sie erlegen.
Immer weiter drängte man die Orks zurück um sich in einer Kampfpause, in der Nähe des Lagers der Ork auf seinen Ruf hin erneut zu sammeln.
Rafael trat mit Aradan gen Calor. „Was denkt ihr? Sollen wir einen Angriff wagen?“ fragte er schwer atmend ?
Calor sah ihn und Aradan an, „Das liegt in eurer Entscheidung..“ meinte er nur, und Rafael nickte leicht. Er blickte zu Aradan, wissend das es eine Folgenschwere Entscheidung werden würde.
Es war ruhig, Es schienen alle zu warten. Verletzte die Versorgt waren, wurden in Richtung des Klosters gebracht und die Wehrfähigen Männer sammelten sich wieder grimmig.
Ihren Gesichter konnte man die Entschlossenheit ansehen.
„Also gut...“ meinte er langsam. „Möge Temora uns beistehen! Wir stürmen.“
Neben ihm meinte jemand. „Endlich einmal eine vernünftige Entscheidung.“ Aber Rafael war nicht wirklich wohl bei der Entscheidung. Er fasste das Schwert fester, ein leises Gebet auf den Lippen schritt er vorwärts, und mit ihm die Verteidiger Varunas. Sie wollten nun nicht mehr einfach nur die Mäuse sein die sich von der K atze jagen ließen.
Dies war die Chance eine der Gefahren zu bannen. Ein zwei Fronten Krieg, war kaum zu gewinnen.
Schon näherte sich die Orks wieder. Doch sie schienen gepokert zu haben.
Statt jenen leicht zu überwindenden Gegnern vor den Toren Varunas, waren hier Kampferprobte.
Dazu ein Koloss an dem sie sich die Zähne ausbissen!
Zehn gut geschulte Krieger vermochten jenen nicht zu fällen.
Schon verlor die Formation ihre Konsequenz... die Verteidiger Varunas strömten auseinander, jagten einzelnen Orks hinterher. Merkten sie denn nicht das genau das, diesen Ausfall zum Scheitern verurteilen ließ.
„Bleibt zusammen!“ brüllte er doch man hörte längst nicht mehr.
Rafael erwehrte sich ebenfalls den nun heranstürmenden Schwarzpelze und erst jetzt war deren Zahl ersichtlich.
Sie hatten sie hereingelegt.
Es war unmöglich diese Platz zu überlaufen.
„RÜCKZUUUUUUUUUUUUUUUUUUUG!!!“ brüllte er so laut er nur konnte, aber inzwischen waren alle in Kämpfen verwickelt und in einem Rausch der Hoffnung wohl gefangen das sie nicht hörten.
Der Junge Ritter betete still gen Temora. Sie möge ihm verzeihen das er diese Entscheidung überhaupt getroffen hatte, aber es gab nun kein Zurück mehr davon. Er konnte es nicht ungeschehen machen.
Er schlug gerade einen der auf ihn einstürzenden Schwarzpelze nieder, als er sah wie einige den bewusstlosen Magier Calor davon schleppten.
Gerade ihn! Er hatte ihm die Wahl gelassen wollte nur helfen und nun... Rafael konnte das nicht zulassen.
Er fühlte sich schuldig, dem Mann verantwortlich, und so schlug er sich zu ihm durch, wurde jedoch immer wieder durch Kämpfe aufgehalten.
Er schlug sich bis in das Lager der Orks durch wo ein einzelnes Zelt stand, bewacht von einem Koloss. Rafael versuchte erst an der Hinterwand des Zeltes die Plane auf zu schneiden, aber diese schien magisch versiegelt. Es blieb ihm also nichts weiter übrig als sich dem Kampf zu stellen.
Das Schwert gezogen ging er um das Zelt herum wo sofort die da gebliebenen Orks auf ihn einstürmten.
Rafael vermochte sie zu schlagen, aber als der letzte fiel, kam sofort der Koloss auf ihn zu.
Für Rafael war es dieser Kampf der schwerste der letzten Stunden, und als ihm ein Schlag in die Rippen fuhr, glaubte er fast keine Luft mehr zu bekommen, aber er schaffte es. Er fällte den Koloss, und drang dann in das Zelt ein um fluchend stehen zu bleiben.
Hier lagen nicht nur Calor von Gryffenhorst, sondern auch sein Gefährte Baygon Lypsan, sowie Erinna, die alle drei Bewusstlos waren.
Alle drei würde er nicht hinausschleppen können, aber wo sollte er ansetzen.
So schnell und gut er es konnte versorgte er die Wunden der Drei, versuchte sie wach zu bekommen, doch in jenem Moment kamen die Orks wieder. Sie sahen ihren gefallen Koloss und verschlossen schnell das Zelt mit einer Hecke.
Rafael versuchte sich erst noch einmal an der Rückwand des Zeltes, doch er kam nicht durch.
Dann schlug er auf die Hecke ein, doch auch diese war eher magisch als das sie eine normale Hecke war, und war immun gegen seine Schläge.
Rafael fand sich mit seinem Schicksal ab. Hatte er doch wenigstens noch sein Schwert und seinen Schild. Er hoffte nur das die Kämpfenden draußen einsahen wie sinnlos dieser Kampf war und sich erst einmal zurück zogen und wieder zusammenfanden.
Es war ein Kampf von Individualisten... Einzelkämpfern, keine Truppe die gemeinsam stritten.
So waren sie zum Scheitern verurteilt.
Er versuchte die Bewusstlosen wach zu bekommen, und schließlich erwachte Erinna, die jedoch zu schwach war irgendetwas zu unternehmen.
Sie fror entsetzlich und so legte Rafael ihr seinen Umhang über.
Calor war der jenige der als nächstes erwachte, doch geschwächt und ohne seinen Stab der wohl auf dem Schlachtfeld geblieben war, war er ohne Macht.
Er kümmerte sich sofort um Baygon, und Rafael schritt zurück zur Hecke wo einige Orks aufgelaufen waren, und davon sprachen da sie sie wohl gedachten sie auf zu fressen.
„Ich habe noch mein Schwert, und so leicht machen wir es euch nicht.“ Fluchte der Ritter, obwohl ihm ob der Situation flau im Magen war.
„ich mache euch den Vorschlag... ihr lasst die drei laufen, und ich ergebe mich ohne Kampf, weil sonst, werden wir einige der Euren mitnehmen wenn ihr versucht hier herein zu kommen.
Die Orks verhöhnten ihn und erneut erschien ein Koloss, der gefangene über die Hecke ins Zelt warf.
Calor war jener der eine Idee hatte, und so schirmten sie ihn mit ihren Körpern hab, während der Magier Dinge tat, von denen Rafael glaubte das sie niemals möglich gewesen wären.
Langsam begannen sie und die Orks sich gegenseitig zu reizen. Sie verhöhnten den Hauptmann, der nicht mal den Mut hatte gegen sie zu kämpfen. Doch auf einmal tat sich ein Spalt vorne in der Hecke auf, und zwei griffen nach ihm, zogen ihn heraus, und er stand dem Hauptmann, oder Boss wie die Orks sagten gegenüber.
Schnell hatte er sein Schwert gezogen, und der Schwarzpelz stürmte schon auf ihn ein!
Rafael vertraute Temora. Hoffte das mit seinem Sieg man einige der anderen Laufen lassen würde, aber diese Hoffnung starb mit dem ersten schlag des Orks vor ihm.
Rafael hatte in seinem ganzen Leben noch niemals einem solchen Kämpfer Gegenüber gestanden.
Die Waffe, schlug seine Parade zur Seite um dann schmerzhaft in seine Schulter zu fahren, das er den Schild fast fallen ließ.
Er kam mit seinen Angriffen nicht durch, kratzte den vor ihm nicht einmal an, während dieser erneut ihn in die Seite Traf, und der Nächste Schlag gegen seinen Kopf, ließ ihn taumeln, und zu Boden stürzen, in die Schwärze der Bewusstlosigkeit.
In dem Moment wo er zu sich kam, schlug man erneut mit einer Axt auf ihn ein, das er erneut in Bewusstlosigkeit versank.
Wie lange er so gelegen hatte wusste er nicht. Nur langsam kam er zu sich, und bemerkte neben sich zwei sich streitende Orks.
Er streckte die Hand nach seinem Schwert aus, langsam und umklammerte es wie einen Rettungsanker.
Es war geweiht... geweiht von der Heiligkeit selber, im Namen Temoras, und es gab ihm Kraft.
Die Kraft fort zu kriechen.
Jegliche Schmerzenslaute verbiss er sich, obwohl sein Körper brannte, und aus mehreren Wunden blutete.
Erst als er einige Meter geschafft hatte, richtete er sich auf und taumelte gen Berchgard.
Adrian war dort... Gardisten Varunas waren dort ... es war ihm unmöglich noch irgendetwas für die Gefangenen zu tun, außer Hilfe zu holen.
Er strauchelte mehrmals, seine Lungen brannten, aber er war so heilfroh Adrian wohlauf zu sehen das er fast geschluchzt hätte, als sein Freund ihn auffing bevor er ganz viel.
Aradan war schon bei ihm und hatte ihm wohl davon berichtet.
Rafael erzählte von dem Orkenlager, von den Gefangenen und sah den Entschlossenen Ausdruck in den Augen des Grafen. Nein er würde ebenso wenig auf geben wie seine Ritter.
Rafael schöpfte wieder Hoffnung, und wehrte sich nicht als Adrian einem Gardisten befahl ihn zum ehemaligen Paladinkloster zu bringen. Seine Wunden mußten erst einmal behandelt werden, Kämpfen... konnte er im Moment nicht mehr.
So ließ er sich helfen, doch noch bevor sie die sicheren Mauern erreichten verlor er gänzlich das Bewusstsein.
Es fing so harmlos an, der Tag. Rafael war in seinem Garten und bürstete sein Pferd, als Tjorwyn atemlos vorbei kam. „Rahal... vor den Westoren Varunas!!! Sie haben Louis!
Er stöhnte auf.
Jetzt schon? E
Sie hatten bereits damit gerechnet das Rahal kommen würde, aber so früh? „Reite nach Tirell, bitte die Magier um Hilfe!“ rief er noch während er schon nach seinem Schwertgurt griff.
Zum Glück war Angelina bei ihrer Mutter, Tari wegbringen, so das diese in Sicherheit war, und er sich keine Sorgen machten musste.
So eilte er nach Varuna, zum Schloss, doch der Graf war noch nicht zurück. Er wollte an den grenzen nach dem Rechten sehen.
Rafael war erleichtert. So war sein Freund wenigstens in Sicherheit.
Er wies die Gardisten an die Zugbrücke im Süden hoch zu ziehen, und begann in der Stadt selber die Gardisten und wehrfähigen Männer zusammen zu holen.
Aradan bot sich sofort an zum Clan der Hinrash zu reiten um diese um Hilfe zu bitten und Rafael stimmte sofort zu und während dieser schon gen Tor ritt, machte sich der junge Ritter auf zum Westtor. Als er dabei am Haus Calor von Gryffenhorst vorbeikam und den Magier und Freiherrn auch noch antraf, erklärte dieser sich sofort bereit zu helfen.
Den Blitz mit dem er wie aus dem Nichts seinen Stab herbeizauberte, ließ Rafael erschreckt zurück weichen, und er war froh den Magier auf seiner Seite zu wissen.
Gemeinsam begaben sie sich zum Westtor, wo sich schon ein Haufen Verteidiger versammelt hatten, und wo man in der Ferne die Palisaden der Rahaler sehen konnte.
Gemeinsam bereiteten sie sich auf einen Kampf vor, als Baygon Lypsan, ein weiter Magier Tirells sie auf das Osttor aufmerksam machte.
Rafael machte sich mit Aradan gemeinsam auf das zu überprüfen, und schon am Tor trafen sie auf einige der Schwarzpelze. ORKS!
Geschöpfe Alatars!
Es gesellten sich noch zwei Kämpfe zu ihnen und Schild an Schild mit Aradan, schlugen sie gemeinsam den ersten Angriff der Orks zurück.
Rafael schlug sich zum Haus Solveighs durch, zu dem er vor Tagen Cyrion gebracht hatte und noch im Garten schrie er ihren Namen.
Solveigh kam mit einer andren Frau und Cyrion im Schlepp heraus.
„Kommt, ich bringe euch hier fort!“ schrie er und schlug einen der Orks näher die heranstürzten und gemeinsam mit Tjorwyn brachten sie die drei Personen nach Varuna in Sicherheit.
Immer wieder griffen die Orks an, und immer wieder vermochten sie sich zu erwehren. Nicht zuletzt durch die Hilfe von Magiern, die am Ende das Tor mit einer magischen Mauer verschlossen.
Dann kam ein Bote mit der Hiobsbotschaft das die Rahaler durchgebrochen waren.
Der Magier Calor von Gryffenhorst, bot sich an die Magische Sperre mit seinem Gefährten aufrecht zu halten, während sie in die Stadt zurück eilten.
Um Arton mit den seinen Verteidigern zur Hilfe zu eilen.
Rahaler Gardisten!!!
Bereits auf dem Marktplatz trafen sie diese, und diese hatten keine Skrupel sie sofort an zugreifen.
Rafael fluchte, fragte sich wo die Gardisten Varunas waren, aber hatte er nicht selber den „Befehl“ gegeben sie sollten die Eingänge zur Stadt sichern, verbarrikadieren?“
Als sie zum Westtor kamen, hatte man da bereits alles wieder im Griff.
Es war hier im Gegensatz zum Osttor wieder ruhig.
Gardisten Varunas waren angerückt, und so wollte man wieder den beiden Magiern zur Hilfe eilen.
Gemeinschaftlich zogen sie zum Osttor. Es waren vielleicht 30, oder 40 Schwarzpelze, und Rafael hatte die große Hoffnung das man wenigstens diese Gefahr bannen konnte.
Dort angekommen formierte man sich. Man stellte sich unter den Befehle des Freiherrn von Gryffenhorst der dieses solange übernehmen wollte bis es zum Kampf kam.
Sie wagten es also.
Sie wagten den Ausfall und gemeinsam stürmten sie über die Brücke in die ersten Orks rein, die am Ende die Beine in die Hände nahmen und rannten.
Am gefährlichsten für die Verteidiger waren die Schamanen der Orks die immer wieder sie mit Ranken zu fesseln verstanden, und man so hilflos dem Geschehen ausgeliefert war.
Zum ersten Male sah man jedoch nicht nur Orks. Kampfkolosse stampften auf Varuna zu, aber gemeinsam konnte man sie erlegen.
Immer weiter drängte man die Orks zurück um sich in einer Kampfpause, in der Nähe des Lagers der Ork auf seinen Ruf hin erneut zu sammeln.
Rafael trat mit Aradan gen Calor. „Was denkt ihr? Sollen wir einen Angriff wagen?“ fragte er schwer atmend ?
Calor sah ihn und Aradan an, „Das liegt in eurer Entscheidung..“ meinte er nur, und Rafael nickte leicht. Er blickte zu Aradan, wissend das es eine Folgenschwere Entscheidung werden würde.
Es war ruhig, Es schienen alle zu warten. Verletzte die Versorgt waren, wurden in Richtung des Klosters gebracht und die Wehrfähigen Männer sammelten sich wieder grimmig.
Ihren Gesichter konnte man die Entschlossenheit ansehen.
„Also gut...“ meinte er langsam. „Möge Temora uns beistehen! Wir stürmen.“
Neben ihm meinte jemand. „Endlich einmal eine vernünftige Entscheidung.“ Aber Rafael war nicht wirklich wohl bei der Entscheidung. Er fasste das Schwert fester, ein leises Gebet auf den Lippen schritt er vorwärts, und mit ihm die Verteidiger Varunas. Sie wollten nun nicht mehr einfach nur die Mäuse sein die sich von der K atze jagen ließen.
Dies war die Chance eine der Gefahren zu bannen. Ein zwei Fronten Krieg, war kaum zu gewinnen.
Schon näherte sich die Orks wieder. Doch sie schienen gepokert zu haben.
Statt jenen leicht zu überwindenden Gegnern vor den Toren Varunas, waren hier Kampferprobte.
Dazu ein Koloss an dem sie sich die Zähne ausbissen!
Zehn gut geschulte Krieger vermochten jenen nicht zu fällen.
Schon verlor die Formation ihre Konsequenz... die Verteidiger Varunas strömten auseinander, jagten einzelnen Orks hinterher. Merkten sie denn nicht das genau das, diesen Ausfall zum Scheitern verurteilen ließ.
„Bleibt zusammen!“ brüllte er doch man hörte längst nicht mehr.
Rafael erwehrte sich ebenfalls den nun heranstürmenden Schwarzpelze und erst jetzt war deren Zahl ersichtlich.
Sie hatten sie hereingelegt.
Es war unmöglich diese Platz zu überlaufen.
„RÜCKZUUUUUUUUUUUUUUUUUUUG!!!“ brüllte er so laut er nur konnte, aber inzwischen waren alle in Kämpfen verwickelt und in einem Rausch der Hoffnung wohl gefangen das sie nicht hörten.
Der Junge Ritter betete still gen Temora. Sie möge ihm verzeihen das er diese Entscheidung überhaupt getroffen hatte, aber es gab nun kein Zurück mehr davon. Er konnte es nicht ungeschehen machen.
Er schlug gerade einen der auf ihn einstürzenden Schwarzpelze nieder, als er sah wie einige den bewusstlosen Magier Calor davon schleppten.
Gerade ihn! Er hatte ihm die Wahl gelassen wollte nur helfen und nun... Rafael konnte das nicht zulassen.
Er fühlte sich schuldig, dem Mann verantwortlich, und so schlug er sich zu ihm durch, wurde jedoch immer wieder durch Kämpfe aufgehalten.
Er schlug sich bis in das Lager der Orks durch wo ein einzelnes Zelt stand, bewacht von einem Koloss. Rafael versuchte erst an der Hinterwand des Zeltes die Plane auf zu schneiden, aber diese schien magisch versiegelt. Es blieb ihm also nichts weiter übrig als sich dem Kampf zu stellen.
Das Schwert gezogen ging er um das Zelt herum wo sofort die da gebliebenen Orks auf ihn einstürmten.
Rafael vermochte sie zu schlagen, aber als der letzte fiel, kam sofort der Koloss auf ihn zu.
Für Rafael war es dieser Kampf der schwerste der letzten Stunden, und als ihm ein Schlag in die Rippen fuhr, glaubte er fast keine Luft mehr zu bekommen, aber er schaffte es. Er fällte den Koloss, und drang dann in das Zelt ein um fluchend stehen zu bleiben.
Hier lagen nicht nur Calor von Gryffenhorst, sondern auch sein Gefährte Baygon Lypsan, sowie Erinna, die alle drei Bewusstlos waren.
Alle drei würde er nicht hinausschleppen können, aber wo sollte er ansetzen.
So schnell und gut er es konnte versorgte er die Wunden der Drei, versuchte sie wach zu bekommen, doch in jenem Moment kamen die Orks wieder. Sie sahen ihren gefallen Koloss und verschlossen schnell das Zelt mit einer Hecke.
Rafael versuchte sich erst noch einmal an der Rückwand des Zeltes, doch er kam nicht durch.
Dann schlug er auf die Hecke ein, doch auch diese war eher magisch als das sie eine normale Hecke war, und war immun gegen seine Schläge.
Rafael fand sich mit seinem Schicksal ab. Hatte er doch wenigstens noch sein Schwert und seinen Schild. Er hoffte nur das die Kämpfenden draußen einsahen wie sinnlos dieser Kampf war und sich erst einmal zurück zogen und wieder zusammenfanden.
Es war ein Kampf von Individualisten... Einzelkämpfern, keine Truppe die gemeinsam stritten.
So waren sie zum Scheitern verurteilt.
Er versuchte die Bewusstlosen wach zu bekommen, und schließlich erwachte Erinna, die jedoch zu schwach war irgendetwas zu unternehmen.
Sie fror entsetzlich und so legte Rafael ihr seinen Umhang über.
Calor war der jenige der als nächstes erwachte, doch geschwächt und ohne seinen Stab der wohl auf dem Schlachtfeld geblieben war, war er ohne Macht.
Er kümmerte sich sofort um Baygon, und Rafael schritt zurück zur Hecke wo einige Orks aufgelaufen waren, und davon sprachen da sie sie wohl gedachten sie auf zu fressen.
„Ich habe noch mein Schwert, und so leicht machen wir es euch nicht.“ Fluchte der Ritter, obwohl ihm ob der Situation flau im Magen war.
„ich mache euch den Vorschlag... ihr lasst die drei laufen, und ich ergebe mich ohne Kampf, weil sonst, werden wir einige der Euren mitnehmen wenn ihr versucht hier herein zu kommen.
Die Orks verhöhnten ihn und erneut erschien ein Koloss, der gefangene über die Hecke ins Zelt warf.
Calor war jener der eine Idee hatte, und so schirmten sie ihn mit ihren Körpern hab, während der Magier Dinge tat, von denen Rafael glaubte das sie niemals möglich gewesen wären.
Langsam begannen sie und die Orks sich gegenseitig zu reizen. Sie verhöhnten den Hauptmann, der nicht mal den Mut hatte gegen sie zu kämpfen. Doch auf einmal tat sich ein Spalt vorne in der Hecke auf, und zwei griffen nach ihm, zogen ihn heraus, und er stand dem Hauptmann, oder Boss wie die Orks sagten gegenüber.
Schnell hatte er sein Schwert gezogen, und der Schwarzpelz stürmte schon auf ihn ein!
Rafael vertraute Temora. Hoffte das mit seinem Sieg man einige der anderen Laufen lassen würde, aber diese Hoffnung starb mit dem ersten schlag des Orks vor ihm.
Rafael hatte in seinem ganzen Leben noch niemals einem solchen Kämpfer Gegenüber gestanden.
Die Waffe, schlug seine Parade zur Seite um dann schmerzhaft in seine Schulter zu fahren, das er den Schild fast fallen ließ.
Er kam mit seinen Angriffen nicht durch, kratzte den vor ihm nicht einmal an, während dieser erneut ihn in die Seite Traf, und der Nächste Schlag gegen seinen Kopf, ließ ihn taumeln, und zu Boden stürzen, in die Schwärze der Bewusstlosigkeit.
In dem Moment wo er zu sich kam, schlug man erneut mit einer Axt auf ihn ein, das er erneut in Bewusstlosigkeit versank.
Wie lange er so gelegen hatte wusste er nicht. Nur langsam kam er zu sich, und bemerkte neben sich zwei sich streitende Orks.
Er streckte die Hand nach seinem Schwert aus, langsam und umklammerte es wie einen Rettungsanker.
Es war geweiht... geweiht von der Heiligkeit selber, im Namen Temoras, und es gab ihm Kraft.
Die Kraft fort zu kriechen.
Jegliche Schmerzenslaute verbiss er sich, obwohl sein Körper brannte, und aus mehreren Wunden blutete.
Erst als er einige Meter geschafft hatte, richtete er sich auf und taumelte gen Berchgard.
Adrian war dort... Gardisten Varunas waren dort ... es war ihm unmöglich noch irgendetwas für die Gefangenen zu tun, außer Hilfe zu holen.
Er strauchelte mehrmals, seine Lungen brannten, aber er war so heilfroh Adrian wohlauf zu sehen das er fast geschluchzt hätte, als sein Freund ihn auffing bevor er ganz viel.
Aradan war schon bei ihm und hatte ihm wohl davon berichtet.
Rafael erzählte von dem Orkenlager, von den Gefangenen und sah den Entschlossenen Ausdruck in den Augen des Grafen. Nein er würde ebenso wenig auf geben wie seine Ritter.
Rafael schöpfte wieder Hoffnung, und wehrte sich nicht als Adrian einem Gardisten befahl ihn zum ehemaligen Paladinkloster zu bringen. Seine Wunden mußten erst einmal behandelt werden, Kämpfen... konnte er im Moment nicht mehr.
So ließ er sich helfen, doch noch bevor sie die sicheren Mauern erreichten verlor er gänzlich das Bewusstsein.