Darthatham uireb godref
Verfasst: Sonntag 19. Dezember 2010, 17:37
„ce beriannen mi `uren, ar gûr nîn abronatha.“
[Du bist geborgen in meinem Herzen und mein Herz wird es immer weitertragen.]
Die Kerze erleuchtete ihre feingeschnittenen Züge, unruhig flatterte das Licht über jene. Ihr Blick trug jedoch eine tiefgründige innere Ruhe. Das kratzende Geräusch der Feder, verriet ihre schreibende Tätigkeit. Ihre Rückkehr nach Ered Luin hatte für ihren Geist eine verwirrende Wendung genommen. Selten schrieb sie etwas nieder um ihren Verstand zu sammeln. Mit einer fließenden Bewegung landete die Feder in der vorgesehenen Halterung. Ihre Augen huschten über die geschriebenen Worte hinweg, ehe sie an den letzten Worten hängen blieb: „lind dîn“. Sie fuhr sich mit ihrer rechten Hand durch das hellblonde Haar und schloss dann behutsam das Buch. Die Hand noch auf dem Umschlag gelegt, verweilte sie. Ihre Reise veränderte sie. Eine Ruhe erfüllte ihr ganzes Sein, nun wo sie den Tanz mit den Klingen lernte. Zuvor als Stoffweberin fühlte sie sich immer etwas ruhelos, oft verließ sie Ered Luin weil sie etwas fortzog.
Und nun vernahm sie ein vertrautes Lied. Doch so nah es auch wirkte, konnte sie dieses nicht zuordnen. Es fühlte sich an, als würde es sich vor ihrem Geiste verbergen wollen. Mit einer fließenden Bewegung richtete sie sich auf und streifte mit ihren filigranen Händen kurz über den feinen Rock. Im Mondlicht glitzerte der Schnee vor dem Fenster wie tausend kleine Diamanten. Noch niemals lag Schnee in Ered Luin oder im Nebelwald. Der Naturgeist schien das Gefüge arg durcheinander gebracht zu haben. Mit leisen fließenden Schritten bewegte sie sich von dem Schreibtisch hinfort. Es war nun wichtig, ihre Gedanken zu sammeln. Wäre es doch eine Eigenschaft die man den Menschen zuschreibt: Seinen Gefühlen die Überhand geben und sich von ihnen lenken lassen. Sie blieb am Fenster stehen, die Hände vor ihren Schenkeln übereinander gelegt. Sie würde es herausfinden, bald.
[Du bist geborgen in meinem Herzen und mein Herz wird es immer weitertragen.]
Die Kerze erleuchtete ihre feingeschnittenen Züge, unruhig flatterte das Licht über jene. Ihr Blick trug jedoch eine tiefgründige innere Ruhe. Das kratzende Geräusch der Feder, verriet ihre schreibende Tätigkeit. Ihre Rückkehr nach Ered Luin hatte für ihren Geist eine verwirrende Wendung genommen. Selten schrieb sie etwas nieder um ihren Verstand zu sammeln. Mit einer fließenden Bewegung landete die Feder in der vorgesehenen Halterung. Ihre Augen huschten über die geschriebenen Worte hinweg, ehe sie an den letzten Worten hängen blieb: „lind dîn“. Sie fuhr sich mit ihrer rechten Hand durch das hellblonde Haar und schloss dann behutsam das Buch. Die Hand noch auf dem Umschlag gelegt, verweilte sie. Ihre Reise veränderte sie. Eine Ruhe erfüllte ihr ganzes Sein, nun wo sie den Tanz mit den Klingen lernte. Zuvor als Stoffweberin fühlte sie sich immer etwas ruhelos, oft verließ sie Ered Luin weil sie etwas fortzog.
Und nun vernahm sie ein vertrautes Lied. Doch so nah es auch wirkte, konnte sie dieses nicht zuordnen. Es fühlte sich an, als würde es sich vor ihrem Geiste verbergen wollen. Mit einer fließenden Bewegung richtete sie sich auf und streifte mit ihren filigranen Händen kurz über den feinen Rock. Im Mondlicht glitzerte der Schnee vor dem Fenster wie tausend kleine Diamanten. Noch niemals lag Schnee in Ered Luin oder im Nebelwald. Der Naturgeist schien das Gefüge arg durcheinander gebracht zu haben. Mit leisen fließenden Schritten bewegte sie sich von dem Schreibtisch hinfort. Es war nun wichtig, ihre Gedanken zu sammeln. Wäre es doch eine Eigenschaft die man den Menschen zuschreibt: Seinen Gefühlen die Überhand geben und sich von ihnen lenken lassen. Sie blieb am Fenster stehen, die Hände vor ihren Schenkeln übereinander gelegt. Sie würde es herausfinden, bald.