Am ende der Welt auf der anderen Seite des Berges
Verfasst: Samstag 20. November 2010, 12:15
Mehr als nur Pech
Als gerade die Glocke erklung um den Schuerfenden Khaz Aduir zu Signalisieren das die alltaegliche Schicht nun beginnen wuerde marschierten die Khaz Aduir alle singend in die Mine . Heute war es soweit, Gorimm verkuendete schon die Tage zuvor, dass er einen Stollen erkunden wuerde, welchen er zuvor nicht auf den Bauplaenen der Stadt gesehen hat . Jetzt aber war es beschlossene Sache, und somit marschierte der Wuchtige Khaz Aduir mit den Bergmaennern in die Mine . Doch als dann die letzten Schuerfer auch ihre Spitzhacke in die Felswaende rammten lief Gorimm noch weiter . Der Stollen fuehrte ihn einige Stunden immer nur gerade aus, und Gorimm schien langsam die Lust zu verlieren. Aber er musste weiter, denn der Stollen musste spaeter auf die Plaene uebertragen werden !
Nachdem Gorimm die erste Bierration verbraucht hatte fing er an zu Fluchen . Doch nicht die herkoemmlichen Flueche, wie man sie eigendlich schon erwartet hatte . Diesmal schien ihm etwas ganz anderes gegen den Strich zu gehen .
" Der drecks Stollen wird immer enger ! Haette ich mal die Felicitas mitgenommen, ich wuerde sie dadurch scheuchen wie 10 Pferde ! Pferde . . . mmmh lecker . . . ICH WILL BEI CIRMIAS SOFORT EIN PFERDESTEAK VERDRUECKEN ! "
Egal an was er nun dachte, er war sickig. Der kleine Khaz Aduir marschierte schritt fuer schritt immer weiter in den Stollen und immer wieder verfolgten ihn die schallenden geraeusche der Plattenruestung, welche bei jedem Schritt den gewohnten scheppernden Ton von sich gab .
Je weiter er kam um so unebener wurde der Stollen. Rauf und runter , immer wieder . . . Das zerrte an der Ausdauer des Kaluren . Doch genau fuer solche faelle hat er seine Rekruten immer wieder Laufen lassen , auch in voller Montur .
" Wenn das hier so weiter geht werde ich nie wieder in Nilzadan ankommen, sondern irgentwo bei den Elfen im Wald landen ! Das fehlt mir jetzt auch noch ! Aber noch schlimmer kann es garnicht mehr kommen ! Pure langeweile hier ! "
Nachdem Gorimm genau das gesagt hatte, sah er in der Ferne Tageslicht . Sofort ging er gute 4 Schritte schneller und wollte so bald wie moeglich sein Ziel erreichen , als sich dann Bergab die Steine unter seinen Fuessen loesten . Fluchend wurde Gorimm von den Steinen mitgerissen und fand nirgents halt. Das Tageslicht rueckte immer naeher und die Augen des Zwergen immer groesser . Langsam bekam er es mit der Angst zu tun, denn wenige Meter vor dem Ausgang, hoerte er etwas rauschen . Waehrend des rutschens, betete er zu Cirmias .
" Bitte Cirmias lass mich dort einen Bierteich vorfinden welcher so groß ist, dass ich ihn niemals leer Trinken koennte ! ABER KEIN WASSER ! "
Als er dann mit den Steinen aus dem Stollen geschleudert wurde, sah er es. Das groesste Unheil was er jemals gesehen hatte . Das Meer .
Auf einer kleinen Brandung klatschte der Zwerg dann scheppernd auf und war ersteinmal wieder Stabil. Er musste einigen Steinen ausweichen damit er nicht zerquetscht wurde . Kurz schnaufte er durch und sah an sich hinab um zu ueberpruefen ob noch alles Heile an ihm war . Ja ! Das war es ! Eine kleine Beule im Brustpanzer, weiter jedoch nichts . . . Glueck gehabt .
Dann sah er aufs Meer und der blick wurde Leer . Ueberall Wasser, nichts als Wasser egal wo er hinsah . Schnell ging der blick auch wieder zurueck, doch die Steinwand war hoch gewachsen, und der Eingang in den Stollen war gute 15 meter hoch . Gorimm traute seinen Augen im ersten moment nicht, und wischte sie einmal Ordentlich durch . Doch danach wirkte es noch schlimmer, denn zu der wirklich dagewesenen Hoehe kamen nun auch Juckende Augen hinzu .
Gorimm konnte sein Glueck kaum fassen und ließ sich auf die Steine fallen . Sein blick ging in richtung Himmel, und der Koerper war Regungslos .
Dann aber fasste er allen Mut zusammen und sprang wieder auf . Er fuhr die Dornen an seinen Handschuhen aus, welche stolze 15 cm lang waren . Wie ein Bergsteiger rammte er erst die rechte in das Gestein dann folgte etwas hoeher die Linke . Dann kam wieder die Rechte und so hiefte sich der Zwerg stueck fuer stueck an der Steinwand hinauf und immer wenn die Plattenstiegfel festen untergrund hatten rastete der Khaz Aduir kurz Zeitig . Nach ungefaehr 4 metern aber fiel der Zwerg nach hinten und hatte wieder mit der Angst zu tun einfach ins Wasser zu fallen .
Doch er hatte weiteres Glueck und landete wieder auf dem Felsvorsprung. Auch die naechsten versuche sich an der Steinernen Wand hinauf zu ziehen scheiterten . Immer wieder fiel er nach maximal 5 metern in die Tiefe .
Bei dem 33 Versuch aber hatte er keine Lust mehr und blieb erschoepft liegen .
" Wie zum Panther soll ich da jemals hoch kommen ? Warum bin ich ueberhaupt hier ? Und wer soll mich hier finden ? Wenn die Felswand dort oben eingebrochen ist werden die anderen Khaz Aduir denken dort wuerde der Stollen enden ! Verdammt . . . Cirmias gib mir Kraft um diese missliche lage zu ueberstehen . Andernfalls muesste ich mir meine Eigenen dornen in den Kopf rammen, um niemals mit diesem Eckelhaften Wasser in Kontakt zu kommen . . . "
Und ja , der Stollen war verschuettet . In Nilzadan selbst, hatte man davon aber nichts mitbekommen, denn der Stollen fuehrte so Tief und weit durch den Berg, dass nichtmals ein Hauch von einem Ton in die Mine der Khaz Aduir gelangen konnte .
Abwarten war das einzige was Gorimm im moment tun konnte .
Seit nun gut einem und einem Halben Wochenlauf liegt Gorimm nun dort auf dem Felsvorsprung, welcher sich nur 15 Meter von Berchgard befand, jedoch durch die Brandungen von aussen nur sehr schwer zu erkennen war .
Als gerade die Glocke erklung um den Schuerfenden Khaz Aduir zu Signalisieren das die alltaegliche Schicht nun beginnen wuerde marschierten die Khaz Aduir alle singend in die Mine . Heute war es soweit, Gorimm verkuendete schon die Tage zuvor, dass er einen Stollen erkunden wuerde, welchen er zuvor nicht auf den Bauplaenen der Stadt gesehen hat . Jetzt aber war es beschlossene Sache, und somit marschierte der Wuchtige Khaz Aduir mit den Bergmaennern in die Mine . Doch als dann die letzten Schuerfer auch ihre Spitzhacke in die Felswaende rammten lief Gorimm noch weiter . Der Stollen fuehrte ihn einige Stunden immer nur gerade aus, und Gorimm schien langsam die Lust zu verlieren. Aber er musste weiter, denn der Stollen musste spaeter auf die Plaene uebertragen werden !
Nachdem Gorimm die erste Bierration verbraucht hatte fing er an zu Fluchen . Doch nicht die herkoemmlichen Flueche, wie man sie eigendlich schon erwartet hatte . Diesmal schien ihm etwas ganz anderes gegen den Strich zu gehen .
" Der drecks Stollen wird immer enger ! Haette ich mal die Felicitas mitgenommen, ich wuerde sie dadurch scheuchen wie 10 Pferde ! Pferde . . . mmmh lecker . . . ICH WILL BEI CIRMIAS SOFORT EIN PFERDESTEAK VERDRUECKEN ! "
Egal an was er nun dachte, er war sickig. Der kleine Khaz Aduir marschierte schritt fuer schritt immer weiter in den Stollen und immer wieder verfolgten ihn die schallenden geraeusche der Plattenruestung, welche bei jedem Schritt den gewohnten scheppernden Ton von sich gab .
Je weiter er kam um so unebener wurde der Stollen. Rauf und runter , immer wieder . . . Das zerrte an der Ausdauer des Kaluren . Doch genau fuer solche faelle hat er seine Rekruten immer wieder Laufen lassen , auch in voller Montur .
" Wenn das hier so weiter geht werde ich nie wieder in Nilzadan ankommen, sondern irgentwo bei den Elfen im Wald landen ! Das fehlt mir jetzt auch noch ! Aber noch schlimmer kann es garnicht mehr kommen ! Pure langeweile hier ! "
Nachdem Gorimm genau das gesagt hatte, sah er in der Ferne Tageslicht . Sofort ging er gute 4 Schritte schneller und wollte so bald wie moeglich sein Ziel erreichen , als sich dann Bergab die Steine unter seinen Fuessen loesten . Fluchend wurde Gorimm von den Steinen mitgerissen und fand nirgents halt. Das Tageslicht rueckte immer naeher und die Augen des Zwergen immer groesser . Langsam bekam er es mit der Angst zu tun, denn wenige Meter vor dem Ausgang, hoerte er etwas rauschen . Waehrend des rutschens, betete er zu Cirmias .
" Bitte Cirmias lass mich dort einen Bierteich vorfinden welcher so groß ist, dass ich ihn niemals leer Trinken koennte ! ABER KEIN WASSER ! "
Als er dann mit den Steinen aus dem Stollen geschleudert wurde, sah er es. Das groesste Unheil was er jemals gesehen hatte . Das Meer .
Auf einer kleinen Brandung klatschte der Zwerg dann scheppernd auf und war ersteinmal wieder Stabil. Er musste einigen Steinen ausweichen damit er nicht zerquetscht wurde . Kurz schnaufte er durch und sah an sich hinab um zu ueberpruefen ob noch alles Heile an ihm war . Ja ! Das war es ! Eine kleine Beule im Brustpanzer, weiter jedoch nichts . . . Glueck gehabt .
Dann sah er aufs Meer und der blick wurde Leer . Ueberall Wasser, nichts als Wasser egal wo er hinsah . Schnell ging der blick auch wieder zurueck, doch die Steinwand war hoch gewachsen, und der Eingang in den Stollen war gute 15 meter hoch . Gorimm traute seinen Augen im ersten moment nicht, und wischte sie einmal Ordentlich durch . Doch danach wirkte es noch schlimmer, denn zu der wirklich dagewesenen Hoehe kamen nun auch Juckende Augen hinzu .
Gorimm konnte sein Glueck kaum fassen und ließ sich auf die Steine fallen . Sein blick ging in richtung Himmel, und der Koerper war Regungslos .
Dann aber fasste er allen Mut zusammen und sprang wieder auf . Er fuhr die Dornen an seinen Handschuhen aus, welche stolze 15 cm lang waren . Wie ein Bergsteiger rammte er erst die rechte in das Gestein dann folgte etwas hoeher die Linke . Dann kam wieder die Rechte und so hiefte sich der Zwerg stueck fuer stueck an der Steinwand hinauf und immer wenn die Plattenstiegfel festen untergrund hatten rastete der Khaz Aduir kurz Zeitig . Nach ungefaehr 4 metern aber fiel der Zwerg nach hinten und hatte wieder mit der Angst zu tun einfach ins Wasser zu fallen .
Doch er hatte weiteres Glueck und landete wieder auf dem Felsvorsprung. Auch die naechsten versuche sich an der Steinernen Wand hinauf zu ziehen scheiterten . Immer wieder fiel er nach maximal 5 metern in die Tiefe .
Bei dem 33 Versuch aber hatte er keine Lust mehr und blieb erschoepft liegen .
" Wie zum Panther soll ich da jemals hoch kommen ? Warum bin ich ueberhaupt hier ? Und wer soll mich hier finden ? Wenn die Felswand dort oben eingebrochen ist werden die anderen Khaz Aduir denken dort wuerde der Stollen enden ! Verdammt . . . Cirmias gib mir Kraft um diese missliche lage zu ueberstehen . Andernfalls muesste ich mir meine Eigenen dornen in den Kopf rammen, um niemals mit diesem Eckelhaften Wasser in Kontakt zu kommen . . . "
Und ja , der Stollen war verschuettet . In Nilzadan selbst, hatte man davon aber nichts mitbekommen, denn der Stollen fuehrte so Tief und weit durch den Berg, dass nichtmals ein Hauch von einem Ton in die Mine der Khaz Aduir gelangen konnte .
Abwarten war das einzige was Gorimm im moment tun konnte .
Seit nun gut einem und einem Halben Wochenlauf liegt Gorimm nun dort auf dem Felsvorsprung, welcher sich nur 15 Meter von Berchgard befand, jedoch durch die Brandungen von aussen nur sehr schwer zu erkennen war .