Lektion 2:Wenn man verliebt ist, sollte man nie abwaschen!
Verfasst: Donnerstag 18. November 2010, 15:51
Ziemlich spät war ich aufgewacht. Mein guten Morgen Sire, löste bei meinem Ritter die Bemerkung „Morgen ist gut!“ aus. Was er nicht wusste, war, dass ich am gestrigen Abend noch die Kettenhose nach dem Gebet in der Kirche gereinigt und jedes einzelne Glied mit Öl versehen habe. Was so einige Stunden in Anspruch nahm und die ersten Strahlen der Morgensonne schüchtern schon durchs Fenster herein blickten. Danach wurden noch die Stiefel von dem Schmutz befreit und blitzblank geputzt was auch seine Zeit dauerte. Bevor ich zu Bett ging brach bereits der neue Tag an.
Aber wie auch immer, was er auch sagte, was immer er androhte von Pferdetrog bis übers Knie legen, nein, ichkonnte ihm nie böse sein. Diese Erkenntnis brachte ein strahlendes Lächeln auf meine Lippen. Umso strahlender wurde es noch, als wie er auf meineAnfrage hin, wie es Lucianna gehe, meinte ihr ginge es bereits viel besser, was sichtlich dem langsamen Auftauen von Herr Finrias zuzuschreiben wäre. Wie wunderbar für die beiden! Es machte mich richtig glücklich, dass die beiden sich gefunden hatten.
Was für ein herrlicher Tag Sire!, sagte ich nun mehr als glücklich, ob dieser Neuigkeiten.
Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben, Niowe.
Ihr habt ja noch einen Termin!
Ja, wie könnte sie den vergessen. Rekrut Katuri und sie sollten sich im Regimentsgebäude auf Befehl des Korporals Vegavril einfinden.
Sire, ich habe mir nichts zu schulde kommen lassen und sollte man doch dieser Meinung vielleicht sein, dann rede ich mit Sir Rafael.
Wieso mit Sir Rafael? Was hat er damit zu tun?, sichtlich verwirrt blickte mich mein Ritter an.
Ich bin ja sowieso bei der Besprechung anwesend, das ist meine Pflicht, da Ihr meine Knappin seid.
Ich weiß Sire und dafür bedanke ich mich auch!
Also, was hat nun Sire Rafael mit dem Ganzen zu tun!
Nichts, aber ich könnte ihm vielleicht einreden dem Korporal schöne Augen zu machen!Perplex und sichtlich sprachlos blickte mein Ritter mich an und nur ein leises „oh weh“, entfuhr ihm dann nach einer Weile.
Und dann könnte er vielleicht anmerken, die kleine Niowe ist vollauf in Ordnung sie dient dem Reich und ist noch bei keinem Angriff auf Adoran zurück gewichen!, dabei muss ich nun grinsen, ich kann mich nun kaum mehr beherrschen. Mein Ritter hat mich bis zu diesem Augenblick ernst genommen.
Das war ein Scherz Sire! Natürlich werde ich das nicht tun!
Nun lacht er. Was mich wie immer glücklich macht. Ich habe es abermals geschafft und eine tiefe Wärme des Glücks breitet sich in mir aus.
Das ist verrückt!, spreche ich aus.
Was ist verrückt, Niowe?
Ich oder Sire Rafael?Nun war ich an der Reihe ihn perplex anzusehen. Eigentlich wollte ich noch vor der Besprechung im Regiment trainieren gehen, das entspannt mich, nun war es zu spät, also verrückt.
Ahm Sire Ihr seid auch ein Mann!, entgegne ich sichtlich nun verwirrt.
Also, fassen wir zusammen Sire Rafael ist verrückt ich ein bisschen oder?Ahm, war das nun eine Fangfrage? Ich habe keine Ahnung worauf er hinaus will, umso mehr ich mit dem verrückt eigentlich völlig was anderes meinte. Gut, wir bleiben wie immer bei der Wahrheit.
Also Sir Rafael ist verrückt! Aber ich mag ihn so wie er ist, und er sollte so bleiben, denke ich, denn genau diese Verrücktheit macht ihn menschlich.
Also sind alle Männer verrückt, Niowe? Gott, er lässt einfach nicht locker. Ich fühle mich wie bei der Inquisition in meiner Heimat, der dann die öffentliche Hinrichtung mit dem Beil folgte, an der ich als Kind noch teilnehmen musste, auf Befehl meines Vaters.
Ihr seid nur ein wenig verrückt Sire, wenn Ihr mir diesen Trog oder mich über Knie legen androht, antwortete ich nun ein wenig leiser, unsicher ob nach meiner offenen Anmerkung sogleich diese Tat erfolgen würde. Zutrauen tue ich es meinem Ritter, vor allem nach der langen Liste an Personen, die er bereits ins Wasser befördert hatte. Ich hatte nun seit gestern auch da meinen Platz gefunden.
Das ist einfach einer Dame unwürdig, Sire! Das macht man mit keiner Dame auch wenn jene ein Eure Knappin ist! Das ist verrückt Sire! Ich versuche nun an sein Gewissen und seine Ehre zu appellieren. Er, der stets korrekt und untadelig sich Damen gegenüber verhält, wird nun sicherlich dies einsehen müssen. Abermals falsch gedacht, Niowe!
Das sind reine erzieherische Maßnahmen, dabei kann ich nichts Verrücktes entdecken! Und! Ich mache mit meiner Knappin, was mir beliebt!
Au weh! Das ging völlig daneben! Falsche Taktik Niowe, nächstes Mal sie ändern!
Ich würde an Eurer Stelle, Niowe, nie darauf wetten, dass ich es nicht eines Tages mache!
Ich wette nie, Sire!
Euer Glück! Ihr hättet die Wette verloren!; dabei schmunzelte er so vergnügt, als könnte er mich bereits in diesem Trog, oder über seinen Knie gelegt, vorstellen.
Zum Glück mussten wir beiden nun in die Regimentskommandatur. Pünktlich wie immer warteten wir. Keiner kam, nur aus dem Schulungsraum drang die Stimme von Gardist Viridian zu uns. Ein guter Mann! Ich mochte seine Schulungen. Sie waren klar strukturiert und machten Spaß. Eine hatte ich noch offen, und ich freute mich richtig darauf bereits! Mein Ritter betrat nach einer Weile des Wartens den Schulungsraum, um zu Überprüfen ob Rekrut Kaindri dort anwesend wäre. Er war nicht! Unentschuldigt war er fern geblieben, so wurde meinem Ritter von Gardist Viridian mitgeteilt, was Sir Thelor sogleich auch dem Korporal, der kurz darauf auftauchte, mitteilte. Korrekt sprach ich Gruß und Salut gen Korporal aus, welcher, das konnte ich ihr genau ansehen, verärgert über das Fernbleiben des Rekruten war. Ich wusste, was das im Regiment bedeutete. Es gab mächtigen Ärger für Rekrut Kaindri. Insgeheim tat er mir leid, aber er hatte sich das selber zuzuschreiben. Disziplinlosigkeit, nennt man das! Man bleibt eben einer Schulung nicht unentschuldigt fern.
Danach brachen wir beide abermals gen Residenz meines Ritters auf.
Wo zu meinem Schreck er unzählige Teller mit köstlichen Speisen auftischte und Schüsseln mit Salat. Wer, in aller Welt sollte das essen? Ein ganzes Regiment könnte man damit versorgen, was ein wenig übertrieben war.
Ich esse den Salat, Ihr den Rest, Niowe!Wie heimtückisch, wenn ich das nicht alles aufesse, dann wird er seine Drohungen wahr machen. Gemein! Er darf den Salat essen, und ich muss mich durch diese Platten mit Rehrücken und Hasenbraten durchkämpfen. Wie gerne hätte ich nun getauscht! Wagte es aber nicht! Gehorsam und sehr langsam quälte ich mich durch die Speisen durch. Sie schmeckten vorzüglich! Daran lag es nicht, aber an der Menge!
Geschafft! Ich war richtig glücklich und so satt wie seit Monden nicht! Unwillkürlich musste ich dabei an Lili denken, sie war wie mein Ritter, hatte mir genauso Unmengen an vorzüglichen Speisen an mein Bett gebracht und ist solange nicht von meiner Seite gewichen, bis ich alles verzehrt hatte. Alles nicht, in Augenblicken, wo ihre Aufmerksamkeit auf andere Kranke im Zimmer gezogen wurde, da hatte ich heimlich damals unter dem Bett den Fleischteller und die Nachspeise versteckt. Ich hoffe sie hat es bereits entdeckt und entsorgt! Die gute Lili, ich mochte sie wirklich, daran würde sich nie etwas ändern!
Nachdem ich die Teller und Schüsseln n die Küche gebracht hatte, begann ich abzuwaschen. Ich hasste schmutziges Geschirr, so wie jeder Schmutz in Räumen mir unangenehm war, was wohl an der peniblen Reinlicchkeit meines Vaters lag! Alles musste im Haus perfekt sein! Unwillkürlich triften meine Gedanken, wie Blüten auf einem See ab, und verträumt gab ich mich ihnen hin.
Könnt ich meine Harfe spielen zu Weisen,
die von meiner Liebe und Zärtlichkeit dir erzählen.
Ich spielte Klänge von wilden Tänzen, die
wie Gedanken an dich mich seither immer quälen.
Die Sonne, der Mond und die Sterne erzählen mir vor dir,
jeder Lufthauch , der mich berührt, sagt du bist hier bei mir
jeder Atemzug, jeder Schritt,
trägt Deinen Namen für ewig in mir mit.
Ja, genauso wie in dem alten Lied beschrieben, fühle ich für ihn, meinen Ritter. Während sich Wärme und Glück in mir breit machten, glitt mir ein Teller aus den Händen und klirrend brachte er mich in die Wirklichkeit zurück. Bei dem Lärm betrat natürlich mein Ritter die Küche und sah nach, was da passiert wäre. Rasch sammelte ich die Scherben auf sichtlich peinlich berührt, ob des Missgeschicks.
Verzeiht bitte Sire, ich war unachtsam! Ich werde natürlich den Teller ersetzen!
Es ist nur ein Teller, Niowe und ich besitze mehr als reichlich Teller und Geschirr.
Dennoch es war mir peinlich, erstens weil ich von ihm geträumt hatte und zweitens weil das nur aus ersterem Grund geschehen ist. Und beides werde ich ihm sicherlich nicht kund tun. Das wird mein Geheimnis bleiben solange bis ich es Temora im abendlichen Gebet erzähle.
Ich habe Lektion 2 nun begriffen, nie abwaschen, wenn du an ihn denkst und dabei in Träumerei versinkst, das bringt nur noch mehr Unruhe mit sich!
Aber wie auch immer, was er auch sagte, was immer er androhte von Pferdetrog bis übers Knie legen, nein, ichkonnte ihm nie böse sein. Diese Erkenntnis brachte ein strahlendes Lächeln auf meine Lippen. Umso strahlender wurde es noch, als wie er auf meineAnfrage hin, wie es Lucianna gehe, meinte ihr ginge es bereits viel besser, was sichtlich dem langsamen Auftauen von Herr Finrias zuzuschreiben wäre. Wie wunderbar für die beiden! Es machte mich richtig glücklich, dass die beiden sich gefunden hatten.
Was für ein herrlicher Tag Sire!, sagte ich nun mehr als glücklich, ob dieser Neuigkeiten.
Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben, Niowe.
Ihr habt ja noch einen Termin!
Ja, wie könnte sie den vergessen. Rekrut Katuri und sie sollten sich im Regimentsgebäude auf Befehl des Korporals Vegavril einfinden.
Sire, ich habe mir nichts zu schulde kommen lassen und sollte man doch dieser Meinung vielleicht sein, dann rede ich mit Sir Rafael.
Wieso mit Sir Rafael? Was hat er damit zu tun?, sichtlich verwirrt blickte mich mein Ritter an.
Ich bin ja sowieso bei der Besprechung anwesend, das ist meine Pflicht, da Ihr meine Knappin seid.
Ich weiß Sire und dafür bedanke ich mich auch!
Also, was hat nun Sire Rafael mit dem Ganzen zu tun!
Nichts, aber ich könnte ihm vielleicht einreden dem Korporal schöne Augen zu machen!Perplex und sichtlich sprachlos blickte mein Ritter mich an und nur ein leises „oh weh“, entfuhr ihm dann nach einer Weile.
Und dann könnte er vielleicht anmerken, die kleine Niowe ist vollauf in Ordnung sie dient dem Reich und ist noch bei keinem Angriff auf Adoran zurück gewichen!, dabei muss ich nun grinsen, ich kann mich nun kaum mehr beherrschen. Mein Ritter hat mich bis zu diesem Augenblick ernst genommen.
Das war ein Scherz Sire! Natürlich werde ich das nicht tun!
Nun lacht er. Was mich wie immer glücklich macht. Ich habe es abermals geschafft und eine tiefe Wärme des Glücks breitet sich in mir aus.
Das ist verrückt!, spreche ich aus.
Was ist verrückt, Niowe?
Ich oder Sire Rafael?Nun war ich an der Reihe ihn perplex anzusehen. Eigentlich wollte ich noch vor der Besprechung im Regiment trainieren gehen, das entspannt mich, nun war es zu spät, also verrückt.
Ahm Sire Ihr seid auch ein Mann!, entgegne ich sichtlich nun verwirrt.
Also, fassen wir zusammen Sire Rafael ist verrückt ich ein bisschen oder?Ahm, war das nun eine Fangfrage? Ich habe keine Ahnung worauf er hinaus will, umso mehr ich mit dem verrückt eigentlich völlig was anderes meinte. Gut, wir bleiben wie immer bei der Wahrheit.
Also Sir Rafael ist verrückt! Aber ich mag ihn so wie er ist, und er sollte so bleiben, denke ich, denn genau diese Verrücktheit macht ihn menschlich.
Also sind alle Männer verrückt, Niowe? Gott, er lässt einfach nicht locker. Ich fühle mich wie bei der Inquisition in meiner Heimat, der dann die öffentliche Hinrichtung mit dem Beil folgte, an der ich als Kind noch teilnehmen musste, auf Befehl meines Vaters.
Ihr seid nur ein wenig verrückt Sire, wenn Ihr mir diesen Trog oder mich über Knie legen androht, antwortete ich nun ein wenig leiser, unsicher ob nach meiner offenen Anmerkung sogleich diese Tat erfolgen würde. Zutrauen tue ich es meinem Ritter, vor allem nach der langen Liste an Personen, die er bereits ins Wasser befördert hatte. Ich hatte nun seit gestern auch da meinen Platz gefunden.
Das ist einfach einer Dame unwürdig, Sire! Das macht man mit keiner Dame auch wenn jene ein Eure Knappin ist! Das ist verrückt Sire! Ich versuche nun an sein Gewissen und seine Ehre zu appellieren. Er, der stets korrekt und untadelig sich Damen gegenüber verhält, wird nun sicherlich dies einsehen müssen. Abermals falsch gedacht, Niowe!
Das sind reine erzieherische Maßnahmen, dabei kann ich nichts Verrücktes entdecken! Und! Ich mache mit meiner Knappin, was mir beliebt!
Au weh! Das ging völlig daneben! Falsche Taktik Niowe, nächstes Mal sie ändern!
Ich würde an Eurer Stelle, Niowe, nie darauf wetten, dass ich es nicht eines Tages mache!
Ich wette nie, Sire!
Euer Glück! Ihr hättet die Wette verloren!; dabei schmunzelte er so vergnügt, als könnte er mich bereits in diesem Trog, oder über seinen Knie gelegt, vorstellen.
Zum Glück mussten wir beiden nun in die Regimentskommandatur. Pünktlich wie immer warteten wir. Keiner kam, nur aus dem Schulungsraum drang die Stimme von Gardist Viridian zu uns. Ein guter Mann! Ich mochte seine Schulungen. Sie waren klar strukturiert und machten Spaß. Eine hatte ich noch offen, und ich freute mich richtig darauf bereits! Mein Ritter betrat nach einer Weile des Wartens den Schulungsraum, um zu Überprüfen ob Rekrut Kaindri dort anwesend wäre. Er war nicht! Unentschuldigt war er fern geblieben, so wurde meinem Ritter von Gardist Viridian mitgeteilt, was Sir Thelor sogleich auch dem Korporal, der kurz darauf auftauchte, mitteilte. Korrekt sprach ich Gruß und Salut gen Korporal aus, welcher, das konnte ich ihr genau ansehen, verärgert über das Fernbleiben des Rekruten war. Ich wusste, was das im Regiment bedeutete. Es gab mächtigen Ärger für Rekrut Kaindri. Insgeheim tat er mir leid, aber er hatte sich das selber zuzuschreiben. Disziplinlosigkeit, nennt man das! Man bleibt eben einer Schulung nicht unentschuldigt fern.
Danach brachen wir beide abermals gen Residenz meines Ritters auf.
Wo zu meinem Schreck er unzählige Teller mit köstlichen Speisen auftischte und Schüsseln mit Salat. Wer, in aller Welt sollte das essen? Ein ganzes Regiment könnte man damit versorgen, was ein wenig übertrieben war.
Ich esse den Salat, Ihr den Rest, Niowe!Wie heimtückisch, wenn ich das nicht alles aufesse, dann wird er seine Drohungen wahr machen. Gemein! Er darf den Salat essen, und ich muss mich durch diese Platten mit Rehrücken und Hasenbraten durchkämpfen. Wie gerne hätte ich nun getauscht! Wagte es aber nicht! Gehorsam und sehr langsam quälte ich mich durch die Speisen durch. Sie schmeckten vorzüglich! Daran lag es nicht, aber an der Menge!
Geschafft! Ich war richtig glücklich und so satt wie seit Monden nicht! Unwillkürlich musste ich dabei an Lili denken, sie war wie mein Ritter, hatte mir genauso Unmengen an vorzüglichen Speisen an mein Bett gebracht und ist solange nicht von meiner Seite gewichen, bis ich alles verzehrt hatte. Alles nicht, in Augenblicken, wo ihre Aufmerksamkeit auf andere Kranke im Zimmer gezogen wurde, da hatte ich heimlich damals unter dem Bett den Fleischteller und die Nachspeise versteckt. Ich hoffe sie hat es bereits entdeckt und entsorgt! Die gute Lili, ich mochte sie wirklich, daran würde sich nie etwas ändern!
Nachdem ich die Teller und Schüsseln n die Küche gebracht hatte, begann ich abzuwaschen. Ich hasste schmutziges Geschirr, so wie jeder Schmutz in Räumen mir unangenehm war, was wohl an der peniblen Reinlicchkeit meines Vaters lag! Alles musste im Haus perfekt sein! Unwillkürlich triften meine Gedanken, wie Blüten auf einem See ab, und verträumt gab ich mich ihnen hin.
Könnt ich meine Harfe spielen zu Weisen,
die von meiner Liebe und Zärtlichkeit dir erzählen.
Ich spielte Klänge von wilden Tänzen, die
wie Gedanken an dich mich seither immer quälen.
Die Sonne, der Mond und die Sterne erzählen mir vor dir,
jeder Lufthauch , der mich berührt, sagt du bist hier bei mir
jeder Atemzug, jeder Schritt,
trägt Deinen Namen für ewig in mir mit.
Ja, genauso wie in dem alten Lied beschrieben, fühle ich für ihn, meinen Ritter. Während sich Wärme und Glück in mir breit machten, glitt mir ein Teller aus den Händen und klirrend brachte er mich in die Wirklichkeit zurück. Bei dem Lärm betrat natürlich mein Ritter die Küche und sah nach, was da passiert wäre. Rasch sammelte ich die Scherben auf sichtlich peinlich berührt, ob des Missgeschicks.
Verzeiht bitte Sire, ich war unachtsam! Ich werde natürlich den Teller ersetzen!
Es ist nur ein Teller, Niowe und ich besitze mehr als reichlich Teller und Geschirr.
Dennoch es war mir peinlich, erstens weil ich von ihm geträumt hatte und zweitens weil das nur aus ersterem Grund geschehen ist. Und beides werde ich ihm sicherlich nicht kund tun. Das wird mein Geheimnis bleiben solange bis ich es Temora im abendlichen Gebet erzähle.
Ich habe Lektion 2 nun begriffen, nie abwaschen, wenn du an ihn denkst und dabei in Träumerei versinkst, das bringt nur noch mehr Unruhe mit sich!