Abreise der Königin
Verfasst: Donnerstag 15. Dezember 2005, 18:35
Adrian drängte nun jeden Tag.
Sie verstand seine Sorge. Immerhin war der Mörder ihres Gatten, des Prinzen, nie gefunden worden. Und wenn nun alle Anzeichen auf Krieg standen, dann war es nur verständlich, dass ihr Bruder sie und die Thronfolger in Sicherheit wissen wollte.
Anara hatte mit Freude die jungen Gefolgsmänner in den Ritterstand erhoben, doch sobald sie ins Schloss zurückgekehrt war, hatte sie ihren Bediensteten die Anweisung erteilt, ihre Koffer zu packen.
Adrian hatte sie wissen lassen, dass heute Abend in Berchgard ein Schiff anlegen würde, um sie und ihr kleines Gefolge aufzunehmen und in die Sicherheit ihres Schlosses zu bringen.
Die Zeit drängte.
Als Adrian sie in den Schlosshof führte, wo ein Knecht die Pferde schon für sie bereit hielt, war sie noch dabei, sich ihre Handschuhe überzustreifen. Ihr Bruder hob sie in den Sattel und gab letzte Anweisungen. Das Packpferd wurde von dem jungen Sir Krenor mitgeführt, als alle im Schutze der einbrechenden Dunkelheit den Schlosshof verließen und in die Stadt ritten.
Erst als sich die jungen Ritter um sie formierten wie ein Schultzschild, erkannte sie unter Ihnen Sir de Arganta, Sir de Lore und auch Sir Lefar.
Die junge Königin fühlte sich sicher, folgte dennoch der fürsorglichen Anweisung ihres Bruders und schlug die Kapuze ihres Umhanges hoch.
Wäre dieser Ritt nach Berchgard nicht aus der Sorge um ihr Leben heraus geboren, so hätte sie ihn sicher genießen können. Doch Adrian drängte unermüdlich zur Eile.
Ganz fest drückte ihr Bruder sie an sein Herz und Anara war der Hals wie zugeschnürt.
Geschäftig wurde ihr Gepäck verladen und das Schiff zur Abreise klar gemacht.
„Ich will dich bald wieder sehen, Adrian… mach mich nicht unglücklich“ presste sie leise an seiner Schulter hervor und kämpfte mit ihren Sorgen und Befürchtungen; sah dann zu ihm empor und lächelte, versuchte zuversichtlicher zu schauen, als sie sich fühlte.
„Wenn ich Dich nur in Sicherheit weiß, Schwesterchen… dann wird schon alles gut werden. Auf mich passe ich schon auf.“ Adrian küsste Anara ein letztes Mal auf die Wange, dann ließ er sie los und ging über die Bohle an Land.
Da stand er… umgeben von den jungen Rittern, und hob zum Abschied die Hand.
Anara nahm die Rufe und Kommandos der Seeleute gar nicht wahr, sondern hielt die Reling fest umklammert und konnte den Blick nicht abwenden.
Würde sie diese mutigen und starken Männer wieder sehen, wenn sie eines Tages zurückkehrte?
Sie verstand seine Sorge. Immerhin war der Mörder ihres Gatten, des Prinzen, nie gefunden worden. Und wenn nun alle Anzeichen auf Krieg standen, dann war es nur verständlich, dass ihr Bruder sie und die Thronfolger in Sicherheit wissen wollte.
Anara hatte mit Freude die jungen Gefolgsmänner in den Ritterstand erhoben, doch sobald sie ins Schloss zurückgekehrt war, hatte sie ihren Bediensteten die Anweisung erteilt, ihre Koffer zu packen.
Adrian hatte sie wissen lassen, dass heute Abend in Berchgard ein Schiff anlegen würde, um sie und ihr kleines Gefolge aufzunehmen und in die Sicherheit ihres Schlosses zu bringen.
Die Zeit drängte.
Als Adrian sie in den Schlosshof führte, wo ein Knecht die Pferde schon für sie bereit hielt, war sie noch dabei, sich ihre Handschuhe überzustreifen. Ihr Bruder hob sie in den Sattel und gab letzte Anweisungen. Das Packpferd wurde von dem jungen Sir Krenor mitgeführt, als alle im Schutze der einbrechenden Dunkelheit den Schlosshof verließen und in die Stadt ritten.
Erst als sich die jungen Ritter um sie formierten wie ein Schultzschild, erkannte sie unter Ihnen Sir de Arganta, Sir de Lore und auch Sir Lefar.
Die junge Königin fühlte sich sicher, folgte dennoch der fürsorglichen Anweisung ihres Bruders und schlug die Kapuze ihres Umhanges hoch.
Wäre dieser Ritt nach Berchgard nicht aus der Sorge um ihr Leben heraus geboren, so hätte sie ihn sicher genießen können. Doch Adrian drängte unermüdlich zur Eile.
Ganz fest drückte ihr Bruder sie an sein Herz und Anara war der Hals wie zugeschnürt.
Geschäftig wurde ihr Gepäck verladen und das Schiff zur Abreise klar gemacht.
„Ich will dich bald wieder sehen, Adrian… mach mich nicht unglücklich“ presste sie leise an seiner Schulter hervor und kämpfte mit ihren Sorgen und Befürchtungen; sah dann zu ihm empor und lächelte, versuchte zuversichtlicher zu schauen, als sie sich fühlte.
„Wenn ich Dich nur in Sicherheit weiß, Schwesterchen… dann wird schon alles gut werden. Auf mich passe ich schon auf.“ Adrian küsste Anara ein letztes Mal auf die Wange, dann ließ er sie los und ging über die Bohle an Land.
Da stand er… umgeben von den jungen Rittern, und hob zum Abschied die Hand.
Anara nahm die Rufe und Kommandos der Seeleute gar nicht wahr, sondern hielt die Reling fest umklammert und konnte den Blick nicht abwenden.
Würde sie diese mutigen und starken Männer wieder sehen, wenn sie eines Tages zurückkehrte?