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Die Ritter

Verfasst: Donnerstag 15. Dezember 2005, 01:21
von Amarad Farsul
Amarad wanderte durch Varuna, seine Gedanken waren bei dem Training mit Sir Rafael de Arganta welches bald wieder anstand. Auch war an diesem Tag etwas passiert, ein Mann in einer Robe wurde von der Allianz des Lichts und dem Orden der Temora nach Varuna gebracht und in den Kerker gesperrt worden.
Am Marktplatz angekommen sah Amarad einen Mann in einer roten Rüstung auf ihn zukommen, er trug einen Umhang in der Farbe des Ordens der Temora.
Nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus das die von dem Attentäter verletzen Mitglieder der Allianz sich bei der Garde von Varuna melden sollten um einige Fragen zu beantworten.
Amarad stellte sich dem ihm fremden Mann vor und als jener nähre trat sah Amarad das er ein Schwert trug wie es auch Rafael trug, ein Ritterschwert.
Sofort ging Amarad auf die Knie und senkte sein Haupt demütig.
"Verzeiht Sire, ich wusste ja nicht..."
Der Mann kniete sich hin und zog Amarad an den Schultern damit er wieder aufstehen würde.
"Nicht doch .. steht bitte auf Amarad"
Ein sanftes lächeln lag auf den Lippen des Ritters.
"Ich bin Quarius de Lore.. und ich habe schon von euch gehört Amarad"
Amarads blick wurde fragend. Ihr habt von mir gehört ? Sire verzeiht ich wusste ja nicht das ihr Ritter seid...
Die beiden unterhielten sich eine Weile und Sir de Lore bat Amarad an ihn im Schwertkampf zu unterweisen, vieleicht könnte er ihm noch etwas beibringen was er von Rafael nicht lernen konnte?
Nach einer Weile beendete Sir de Lore das Gespräch und zog weiter doch seine Worte liessen Amarad nachdenken... wäre dies auch sein Weg?

Der Weg eines Temorianischen Dieners

Verfasst: Donnerstag 15. Dezember 2005, 07:29
von Quarius Lore
Nachdenklich entfernte er sich von dem Gardehaus in dem er eben jenen Attentäter zusammen mit einigen Gardisten und einem Mitglied der AdL auslieferte. Es stimmte ihn nachdenklich das der einst so gutmütige Ritter Rafael so schroff zu dem festgenommenen war…und dann war noch diese Emotionale Ausschlag der Dame, welche zu seiner Erinnerung Kayleigh hieß.
Sie wollte unbedingt dem Leutnant hinterher um ebenfalls bei der Gefangennahme und Einkerkerung des Mannes beizuwohnen, doch Quarius, so schien es ihn seinen Augen, sah etwas anderes…

“Wollt ihr dem Beiwohnen um eurer persönlichen Rachegelüste nachzukommen…?“ fragte er die Dame, jedoch war sein Ton wie immer noch von milde und dezentem im Ansatz, die aber kommenden Worte, ließen ihn jedoch für einen Moment ersteinern…
“Was erlaubt ihr euch nur mir so etwas vorzuwerfen! Ich bin eine Dienerin Temoras und hege keine Gefühle jeglicher Art!“ gab diese ihm mit einem Ton zurück, den er lange nicht mehr gehört hatte. Zuletzt jedoch, von seinem einstigen Hauptmann Rouven Alestra, den er schon seit einigen Monaten nicht mehr gesehen hatte.
Wusste die Frau vor ihm nicht, wer er war…? Anscheinend nicht…und deshalb blieb er mal wieder ruhig in seiner Art, versuchte nicht impulsiv zu werden und auch nicht in einen gewissen Jähzorn hereinzufallen…nein er hatte sich im Verhalten mehr als verändert, der „kleine Quarius“, wie ihn Falk Hinrah beschrieb, würde nie wieder zu einem Kindskopf sich zurückentwickeln, so war er der festen Überzeugung.
Sein Blick lag immer noch auf der Frau gefesselt, welche mit Nachdruck verlangte dem Festnehmen des Leutnants beizuwohnen. „Nun ich denke Leutnant Krenor wird seine Aufgabe wohl Wissens durchführen können, er ist ein kompetenter Mann und als Ritter der Königin denke ich das er mit seiner Arbeit zurecht kommen wird...!“ er verlieh zum richtigen Augenblick seine Worte Ausdruck…als Aradan zurückkam und er den Leutnant sah und verstand, dass alles geregelt sei. Mit einem wieder aufsetzenden Lächeln, trat er aus dem Gardehaus heraus, auf direktem Wege zu seinem kleinen Anwesen.

Mit geneigtem Haupt so streifte er durch die Straße in Gedanken “…als er der Dame sagte er sei Ritter verstummte sie urplötzlich….“ abermals nachdenklich ließ er seine Mine vom Boden in Richtung der Markthäuser emporheben und sah einige Männer und Frauen an ihm vorbeilaufen.
Rache! Sie wurde angegriffen! Natürlich hegte sie Rache! Es war ein Gefühl wie jedes andere…wenn man es ignoriert oder verleumdet, dann würde man auch andere Gefühle ignorieren oder verleumden, oder vielleicht all jene die wichtig sind.
Jeder Mensch verspürt so etwas…es war und ist natürlich…auch für einen Temorianischen Diener, oder Dienerin, wie sie sich ansah! Und auch für mich!

Im Laufen ging seine Hand an das Kinn, von nachdenklichen Neckereien geprägt. Ein Diener Temoras lässt sich aber nicht von jenen Gefühlen leiten, das sollte die Dame wissen, das war der feine Unterschied. Es wäre falsch das Gefühl zu ignorieren, aber es zu verstehen und damit umzugehen wäre sicherlich der richtige Weg…

Im seinen langsamen Gang jedoch stärkte sein Augenmerk plötzlich auf eine Person, es war vielleicht mehr seine Kleidung, was er erkannte, in den Wappen wie die Dame eben gekleidet und jener schien auch sein Antlitz ebenfalls zu kennen.
Die Wappen des Ordens prägten Quarius´s Umhang…und so ließ der junge Mann eine Frage in dessen Richtung los.
Es ging um das eben geschehene! Nachdenklich musterte der Mann jenen, beäugte sein äußeres und mit einem kurzen Augenblick knickste er zu Boden um seinen neuen, wenn auch ungewohnten niederen Adelsstand zu preisen. Undurchsichtig nahm er den Mann, welcher sich im Laufe des Gesrpeches als Amarad Farsul vorstellte, wieder auf die Beine.
Er bezeichnete sich selbst als keinen guten Schwertkämpfer, so fragte er ihn, ob er ihm einige Lehrstunden im Umgang mit dem Schwert zeigen wolle, welcher ihm gebannt zustimmte.

Mit einem leichten nicken ging der Ritter nach ihrem Dialog von dannen. Seine Gedanken jedoch waren immer noch mehr der Frau aus der Kaserne gewidmet, denn er verspürte für einen kurzen Moment Angst, Angst, dass sich jemand aus den Reihen Temoras der Rache zuwidmen lassen würde.