Grüne Heimat
Verfasst: Dienstag 26. Oktober 2010, 10:38
Nun war es schon einige Wochenläufe her, dass sie hier angekommen war. Bajard war ihre erste Zuflucht gewesen.
~*~ kurzer Rückblick ~*~
Sie erinnerte sich kaum an ihre Vergangenheit und doch war da ein seltsames Gefühl, dass sie nicht in die Städte gehörte sondern woanders hin. In die Wälder. In den Städten konnte sie kaum atmen, die Menschen waren wie ein fleißiger Ameisenhaufen. Keiner hatte Ruhe, keiner genoss die würzige Luft der See, die in ganz Bajard zu riechen war. Keiner genoss die Wärme der Sonne und die Schatten der Bäume. Sie hatten einfach keine zeit. Kopfschüttelnd hatte sie sich nach ihrer Ankunft an den Waldrand nahe Bajard zurückgezogen. Dort hatte sie sich hingesetzt und sich an den Bau von Pfeilen gemacht. Sie wusste nicht woher sie das Wissen darüber hatte, noch warum sie einen Bogen bei sich hatte, aber sie wusste, dass sie mit dieser Waffe vertraut war und ebenso auch mit den Wäldern.
Als etwas hinter ihr raschelte schrak sie hoch und sah in das maskierte Gesicht einer Frau. Zumindest vermutete sie, dass es eine Frau war. Man tauschte Grüße aus und musterte sich gegenseitig. Von der Frau ging ein intensiver Geruch nach Wald und Kräutern aus und obwohl Verdena sie nicht kannte, fühlte sie sich dennoch wohl in ihrer Gegenwart. Sie fragte, warum sie nicht in der Stadt war und so einsam am Waldesrand saß. Verdena antwortete, dass sie die Stadt grauenhaft fände und die Wälder ihre Heimat waren. Dort fühlte sie sich wohl. Sie meinte nun ein Lächeln zu erkennen hinter der Maske. "Das kann ich verstehen. Würdest du auch gerne im Wald leben?" Verdena nickte. Diese alte Vertrautheit zu den Wäldern flammte wieder auf. "Ich würde es lieben, dort zu leben." Nun nickte die Frau ihr gegenüber, und reichte ihr dann die Hand. "Mein Name ist Marie." Verdena ergriff die Hand. "Meiner ist Verdena."
Die Frau setzte sich zu ihr und sie unterhielten sich eine Weile. Das Rascheln von Blättern kündigte einen weiteren Besucher an. Ein Mann mit Pfeife trat hervor und musterte beide versonnen. Wie Verdena später erfuhr, war sein Name Wolf. Mit kritischem Blick musterten sowohl Marie als auch Wolf ihren sogenannten "Kinderbogen". Fast direkt machte sich Wolf an die Arbeit ihr einen besseren herzustellen. Fasziniert betrachtete sie ihn bei der Arbeit und bemerkte kaum, dass Marie weg gehuscht war und kurz darauf mit einem Stapel Kleidung wieder kam. "Hier...nimm diese Kleidung. Sie wird sich besser eignen für ein Leben im Wald." Dankend nahm Verdena die Kleidung entgegen und begab sich hinter einen Busch und zog sich um. Nun in Leder gehüllt trat sie hervor, als Wolf den Bogen fertig gestellt hatte. Diesen drückte er ihr, Pfeife rauchend, in die Hand und verabschiedete sich nahezu zeitgleich. Verdena rief ihm noch einen Dank hinterher, ehe sie sich wieder Marie zuwandte. "Komm...ich zeige dir die Wälder!" Strahlend folgte sie ihr und ihr abenteuerliches Leben begann.
~*~ Rückblick Ende ~*~
Nun stand sie hier am Waldrand, sah hinaus auf die Ebene und auf die steinernen Klötze, die die Menschen ihr Heim nannten. Kopfschüttelnd zog sie sich wieder zurück und wanderte durch den Nebelwald. Hie rund dort hörte sie ein Rascheln und ein Blitzen. Die Waldgeister waren heute wohl nicht so scheu wie sonst immer. Lächelnd nahm sie dies zur Kenntnis und wich auch nicht vor diesen zurück, die sie nun zu umkreisen begannen. Verspielte Wesen. Und der Wald war ihre Heimat. Genauso wie Verdena diesen nun als ihre Heimat ansah. Sie schlief hier, lebte von ihm und schützte ihn mit Leibeskräften. Keine leichte Aufgabe, aber sie tat es gerne. Schließlich war dies hier ihr Heim. Ihre grüne Heimat.
~*~ kurzer Rückblick ~*~
Sie erinnerte sich kaum an ihre Vergangenheit und doch war da ein seltsames Gefühl, dass sie nicht in die Städte gehörte sondern woanders hin. In die Wälder. In den Städten konnte sie kaum atmen, die Menschen waren wie ein fleißiger Ameisenhaufen. Keiner hatte Ruhe, keiner genoss die würzige Luft der See, die in ganz Bajard zu riechen war. Keiner genoss die Wärme der Sonne und die Schatten der Bäume. Sie hatten einfach keine zeit. Kopfschüttelnd hatte sie sich nach ihrer Ankunft an den Waldrand nahe Bajard zurückgezogen. Dort hatte sie sich hingesetzt und sich an den Bau von Pfeilen gemacht. Sie wusste nicht woher sie das Wissen darüber hatte, noch warum sie einen Bogen bei sich hatte, aber sie wusste, dass sie mit dieser Waffe vertraut war und ebenso auch mit den Wäldern.
Als etwas hinter ihr raschelte schrak sie hoch und sah in das maskierte Gesicht einer Frau. Zumindest vermutete sie, dass es eine Frau war. Man tauschte Grüße aus und musterte sich gegenseitig. Von der Frau ging ein intensiver Geruch nach Wald und Kräutern aus und obwohl Verdena sie nicht kannte, fühlte sie sich dennoch wohl in ihrer Gegenwart. Sie fragte, warum sie nicht in der Stadt war und so einsam am Waldesrand saß. Verdena antwortete, dass sie die Stadt grauenhaft fände und die Wälder ihre Heimat waren. Dort fühlte sie sich wohl. Sie meinte nun ein Lächeln zu erkennen hinter der Maske. "Das kann ich verstehen. Würdest du auch gerne im Wald leben?" Verdena nickte. Diese alte Vertrautheit zu den Wäldern flammte wieder auf. "Ich würde es lieben, dort zu leben." Nun nickte die Frau ihr gegenüber, und reichte ihr dann die Hand. "Mein Name ist Marie." Verdena ergriff die Hand. "Meiner ist Verdena."
Die Frau setzte sich zu ihr und sie unterhielten sich eine Weile. Das Rascheln von Blättern kündigte einen weiteren Besucher an. Ein Mann mit Pfeife trat hervor und musterte beide versonnen. Wie Verdena später erfuhr, war sein Name Wolf. Mit kritischem Blick musterten sowohl Marie als auch Wolf ihren sogenannten "Kinderbogen". Fast direkt machte sich Wolf an die Arbeit ihr einen besseren herzustellen. Fasziniert betrachtete sie ihn bei der Arbeit und bemerkte kaum, dass Marie weg gehuscht war und kurz darauf mit einem Stapel Kleidung wieder kam. "Hier...nimm diese Kleidung. Sie wird sich besser eignen für ein Leben im Wald." Dankend nahm Verdena die Kleidung entgegen und begab sich hinter einen Busch und zog sich um. Nun in Leder gehüllt trat sie hervor, als Wolf den Bogen fertig gestellt hatte. Diesen drückte er ihr, Pfeife rauchend, in die Hand und verabschiedete sich nahezu zeitgleich. Verdena rief ihm noch einen Dank hinterher, ehe sie sich wieder Marie zuwandte. "Komm...ich zeige dir die Wälder!" Strahlend folgte sie ihr und ihr abenteuerliches Leben begann.
~*~ Rückblick Ende ~*~
Nun stand sie hier am Waldrand, sah hinaus auf die Ebene und auf die steinernen Klötze, die die Menschen ihr Heim nannten. Kopfschüttelnd zog sie sich wieder zurück und wanderte durch den Nebelwald. Hie rund dort hörte sie ein Rascheln und ein Blitzen. Die Waldgeister waren heute wohl nicht so scheu wie sonst immer. Lächelnd nahm sie dies zur Kenntnis und wich auch nicht vor diesen zurück, die sie nun zu umkreisen begannen. Verspielte Wesen. Und der Wald war ihre Heimat. Genauso wie Verdena diesen nun als ihre Heimat ansah. Sie schlief hier, lebte von ihm und schützte ihn mit Leibeskräften. Keine leichte Aufgabe, aber sie tat es gerne. Schließlich war dies hier ihr Heim. Ihre grüne Heimat.