Wen interessiert's...
Verfasst: Montag 25. Oktober 2010, 12:41
Es war also schließlich doch soweit, hatte ja auch lange genug auf sich warten lassen. Alle Jahre wieder … vergessen die Freiheiten die wir Milady so lange gegeben hatten, damit sie sich nicht zu eingeschränkt fühlte, wussten wir doch nur zu gut wie sie sich in solchen Umständen fühlte. Vergessen die Ausflüge mit dem Bogen, nachdem sie sich in ein Kettenhemd gequetscht hatte, während wir einzig darauf bedacht waren dafür zu sorgen, dass ihr dabei nichts zu nahe kam, anstatt ihr das Kettenhemd runter zu reißen und den Bogen zu entzweien. Und jetzt, so kurz vor der Geburt, war all das vergessen und es kam was wir eigentlich schon früher befürchtet hatten. Wer brauchte schon einen Weltuntergang wenn Milady SCHWANGER war.
Und wo war der Ehegatte, der für den ganzen Mist eigentlich verantwortlich war? Der hatte sich wunderbar aus der Affäre gezogen, war seltsamerweise immer nur anwesend wenn Milady umgänglich war und er vermutlich in Ruhe Liebesschwüre säuseln konnte. Und die Drecksarbeit blieb natürlich an uns hängen. Wunderbar. Kastration fällt mir da ein!
Und erst der großartige Haus- und Leibwächter dessen Aufgabe es eigentlich wäre diesen ganzen SPASS abzubekommen. Ja der war verschollen und vermutlich damit beschäftigt gemeinsam mit seiner 'Lady' zu prüfen und zu planen, wann man mal wieder zwischen Mittag und Abendessen vielleicht schnell noch heiraten konnte. Dem gehörte der Bogen mal kräftig über den Schädel gezogen.
Männer! Wenn Eluive bei der Erschaffung dieser Individuen mal nicht zu viel Wildkraut konsumiert hatte! Aber wen interessiert's …
Als hatten wir nicht genug anderes zu tun. Nein wir durften uns also mit diesem störrischen unzufriedenen Esel abgeben, der bocken und zetern zu seinen Tugenden zählte. Von Einsicht keine Spur, wäre ja auch noch schöner gewesen, wenn man da nicht ständig gegen die gleiche Wand rennen würde, während die nutzlosen Kerle Stein für Stein erneuerten, sollte sich mal ein Riss ergeben haben und sich dabei vermutlich noch einen abfeixten! Wenn es irgendjemand wagen sollte zu erzählen wie schön doch die Ehe, Schwangerschaften und Kinder seien, bekäme der mal ein richtiges Pfeifkonzert zu hören.
Und jeder Versuch für Erklärungen wurde von unbändiger Wut abgeschmettert. Da war kein Durchkommen bei dieser Starrköpfigkeit. Sonst so von Pflichtgefühl beseelt schien die Verpflichtung bei den eigenen ungeborenen Kindern und deren Schutz aufzuhören, war nur eine Last, eine Einschränkung. Als wäre nicht jede Pflicht mit Lasten oder Einschränkungen verbunden. Dieses Kind hatte noch nicht mal das Licht der Welt erblickt, und würde es wohl auch nicht, denn hell war es hier draußen gerade am Wenigsten. Und so blieb uns nichts anderes als die Schläge mitzunehmen, die sie austeilte, waren wir ja gewohnt. Und wenn jemand besonders gut darin war einen so richtig vor den Kopf zu stoßen, dann wohl Milady. Das hatte sie gestern mal wieder bewiesen. Aber wir hatten keine Wahl, denn wenn irgendwas passieren würde, dann wären wir die Schuldigen. So oder so … wie immer. Dreck!
Oh du schöne Welt … du kannst uns mal gehörig gern haben. Wir hassen Schwangerschaften! Aber wen interessiert's...
Und wo war der Ehegatte, der für den ganzen Mist eigentlich verantwortlich war? Der hatte sich wunderbar aus der Affäre gezogen, war seltsamerweise immer nur anwesend wenn Milady umgänglich war und er vermutlich in Ruhe Liebesschwüre säuseln konnte. Und die Drecksarbeit blieb natürlich an uns hängen. Wunderbar. Kastration fällt mir da ein!
Und erst der großartige Haus- und Leibwächter dessen Aufgabe es eigentlich wäre diesen ganzen SPASS abzubekommen. Ja der war verschollen und vermutlich damit beschäftigt gemeinsam mit seiner 'Lady' zu prüfen und zu planen, wann man mal wieder zwischen Mittag und Abendessen vielleicht schnell noch heiraten konnte. Dem gehörte der Bogen mal kräftig über den Schädel gezogen.
Männer! Wenn Eluive bei der Erschaffung dieser Individuen mal nicht zu viel Wildkraut konsumiert hatte! Aber wen interessiert's …
Als hatten wir nicht genug anderes zu tun. Nein wir durften uns also mit diesem störrischen unzufriedenen Esel abgeben, der bocken und zetern zu seinen Tugenden zählte. Von Einsicht keine Spur, wäre ja auch noch schöner gewesen, wenn man da nicht ständig gegen die gleiche Wand rennen würde, während die nutzlosen Kerle Stein für Stein erneuerten, sollte sich mal ein Riss ergeben haben und sich dabei vermutlich noch einen abfeixten! Wenn es irgendjemand wagen sollte zu erzählen wie schön doch die Ehe, Schwangerschaften und Kinder seien, bekäme der mal ein richtiges Pfeifkonzert zu hören.
Und jeder Versuch für Erklärungen wurde von unbändiger Wut abgeschmettert. Da war kein Durchkommen bei dieser Starrköpfigkeit. Sonst so von Pflichtgefühl beseelt schien die Verpflichtung bei den eigenen ungeborenen Kindern und deren Schutz aufzuhören, war nur eine Last, eine Einschränkung. Als wäre nicht jede Pflicht mit Lasten oder Einschränkungen verbunden. Dieses Kind hatte noch nicht mal das Licht der Welt erblickt, und würde es wohl auch nicht, denn hell war es hier draußen gerade am Wenigsten. Und so blieb uns nichts anderes als die Schläge mitzunehmen, die sie austeilte, waren wir ja gewohnt. Und wenn jemand besonders gut darin war einen so richtig vor den Kopf zu stoßen, dann wohl Milady. Das hatte sie gestern mal wieder bewiesen. Aber wir hatten keine Wahl, denn wenn irgendwas passieren würde, dann wären wir die Schuldigen. So oder so … wie immer. Dreck!
Oh du schöne Welt … du kannst uns mal gehörig gern haben. Wir hassen Schwangerschaften! Aber wen interessiert's...