Die Zwergische Machart
Verfasst: Sonntag 12. September 2010, 19:29
„Zum Gruße“ und „Gehabt euch wohl“. Das waren die ersten Sätze, die Elayoe War´svalvar lernen sollte. Ja, dieser Schritt mußte irgendwann kommen, war sie nun doch schon so lange mit den Zwergen zusammen. Verzeiht, den Khaz-Aduir. Am Anfang hatte sie es sich sehr leicht gemacht. Einfach nur normal gesprochen, wie ihr der Schnabel gewachsen war und die Betonung verändert. Natürlich waren das keine Zwergischen Worte und so hatte sie selten mehr als mildes Lächeln oder Gelächter geerntet. Sie hatte fast alles.
Eine Axt – das Universalwerkzeug der Zwerge. Sie ist gut um Edelstein aus dem Boden zu schlagen, toten Bäume zu entasten oder einfach nur um einem Unwesen eine zu verpassen. Eigentlich alles Dinge, die sie nicht tut. Und daher sollte die Axt aus Coelium auch an ihrer Seite einfach nur gut aussehen.
Sie hatte nun Zwergenbier – Anfangs hatte sie es mit dem Wasser gehalten. Doch sie mußte dann, wenn sie es einem Zwergen brachte immer mit einem blöden Spruch rechnen:
„Ich will mich nicht waschen, ich will was trinken!“
„Da paaren sich doch die Fische drin!“
„Damit kannst Du das Gold aus dem Erz waschen!“
Zwergenbier benutzt der Khaz-Aduir für viele Lebenslagen: Wenn er einmal durstig ist hält es zum löschen selbigen her. Wenn er eine Zwergin gefunden hat und um sie werben möchte ersetzt es das Parfum. Auch putzt er sich die Zähne damit oder gurgelt zumindest danach den Rachen sauber.
Sie hat nun einen Schmiedehammer: Jeder richtige Zwerg kann mit einem Werkzeug umgehen. Dass hier Wachs, Sehne und Holz, also all das zum Herstellen von Pfeilen und Bögen, nicht dazu zählen ist klar. Nein, als richtiger Zwerg muß man das Metall bearbeiten können. So wurde es ihr gesagt. Nicht dass sie soetwas je zu tun gedachte, aber er war da. Der Schmiedehammer.
Zuletzt genannt, aber das Wichtigste: Sie hatte nun eine Sippe. Für den gemeinen Khaz-Aduir ist seine Sippe sehr wichtig. Ist sie doch die Familie, aus der heraus er viel Stolz erhält und in deren Namen er Heldentaten begeht, die dann auch über seinen Tod hinaus bekannt sind. Viele Monde nun hatte sie Kontakt zu den Khaz-Aduir. Das erste Mal als sie Ingosch begegnete war das im Beisein eines Rabendieners. Ein finsterer Geselle. Und der Rabendiener auch. Doch im Laufe der Zeit hatte sich das Verhältnis gebessert und wurde gar gute Freundschaft. Inzwischen war sie unter den Khaz-Aduir bekannt als Ela Felshammer. Elayoe War´svalvar konnte bei denen ja keiner aussprechen.
Rülpsen und sich am Hintern kratzten. Das taten die Zwerge recht oft. Es ist wohl ihre Kultur. Aber davon mochte Elayoe nicht viel halten. Sie versuchte es ein oder zweimal, aber es war ihr zu fremd und eigentlich auch nicht so recht. Auch wenn sie die Zwerge sehr gerne hatte eine Rülpserin und Kratzerin würde sie wohl nicht werden.
Was sollte ihr also noch fehlen? Achja, da waren zwei Dinge.
Zum einen war es die Mithillwürde. Jeder ordentliche Khaz-Aduir darf das blaue Metall bei sich tragen. Nicht, dass es für sie einen beonderen materiellen Wert hätte. Aber es sah so schön aus. Und außerdem konnte man mit diesem dann auch die Fechtübungen besser machen. Es war rundum einfach schöner anzusehen.
Zum anderen: Die Sprache. Und nun sind wir wieder bei „Zum Gruße“ und „Gehabt Euch wohl“. Auch wenn sie noch immer nicht weiß, warum man einen mit Euch anredet, da es ja nur einer ist, scheint es manchen gern zu liegen. Ihr nicht. Und so wurde aus dem ursprünglichen Geplapper mit einer anderen Betonung langsam eine Sprache. Wohl war es der gewohnte, fast tägliche Umgang mit den Khaz-Aduir, welcher es ihr ermöglichen sollte im laufe der Zeit zu lernen, was es mit diesem Kauderwelsch auf sich hat. Die Zeit würde es nun zeigen.
Eine Axt – das Universalwerkzeug der Zwerge. Sie ist gut um Edelstein aus dem Boden zu schlagen, toten Bäume zu entasten oder einfach nur um einem Unwesen eine zu verpassen. Eigentlich alles Dinge, die sie nicht tut. Und daher sollte die Axt aus Coelium auch an ihrer Seite einfach nur gut aussehen.
Sie hatte nun Zwergenbier – Anfangs hatte sie es mit dem Wasser gehalten. Doch sie mußte dann, wenn sie es einem Zwergen brachte immer mit einem blöden Spruch rechnen:
„Ich will mich nicht waschen, ich will was trinken!“
„Da paaren sich doch die Fische drin!“
„Damit kannst Du das Gold aus dem Erz waschen!“
Zwergenbier benutzt der Khaz-Aduir für viele Lebenslagen: Wenn er einmal durstig ist hält es zum löschen selbigen her. Wenn er eine Zwergin gefunden hat und um sie werben möchte ersetzt es das Parfum. Auch putzt er sich die Zähne damit oder gurgelt zumindest danach den Rachen sauber.
Sie hat nun einen Schmiedehammer: Jeder richtige Zwerg kann mit einem Werkzeug umgehen. Dass hier Wachs, Sehne und Holz, also all das zum Herstellen von Pfeilen und Bögen, nicht dazu zählen ist klar. Nein, als richtiger Zwerg muß man das Metall bearbeiten können. So wurde es ihr gesagt. Nicht dass sie soetwas je zu tun gedachte, aber er war da. Der Schmiedehammer.
Zuletzt genannt, aber das Wichtigste: Sie hatte nun eine Sippe. Für den gemeinen Khaz-Aduir ist seine Sippe sehr wichtig. Ist sie doch die Familie, aus der heraus er viel Stolz erhält und in deren Namen er Heldentaten begeht, die dann auch über seinen Tod hinaus bekannt sind. Viele Monde nun hatte sie Kontakt zu den Khaz-Aduir. Das erste Mal als sie Ingosch begegnete war das im Beisein eines Rabendieners. Ein finsterer Geselle. Und der Rabendiener auch. Doch im Laufe der Zeit hatte sich das Verhältnis gebessert und wurde gar gute Freundschaft. Inzwischen war sie unter den Khaz-Aduir bekannt als Ela Felshammer. Elayoe War´svalvar konnte bei denen ja keiner aussprechen.
Rülpsen und sich am Hintern kratzten. Das taten die Zwerge recht oft. Es ist wohl ihre Kultur. Aber davon mochte Elayoe nicht viel halten. Sie versuchte es ein oder zweimal, aber es war ihr zu fremd und eigentlich auch nicht so recht. Auch wenn sie die Zwerge sehr gerne hatte eine Rülpserin und Kratzerin würde sie wohl nicht werden.
Was sollte ihr also noch fehlen? Achja, da waren zwei Dinge.
Zum einen war es die Mithillwürde. Jeder ordentliche Khaz-Aduir darf das blaue Metall bei sich tragen. Nicht, dass es für sie einen beonderen materiellen Wert hätte. Aber es sah so schön aus. Und außerdem konnte man mit diesem dann auch die Fechtübungen besser machen. Es war rundum einfach schöner anzusehen.
Zum anderen: Die Sprache. Und nun sind wir wieder bei „Zum Gruße“ und „Gehabt Euch wohl“. Auch wenn sie noch immer nicht weiß, warum man einen mit Euch anredet, da es ja nur einer ist, scheint es manchen gern zu liegen. Ihr nicht. Und so wurde aus dem ursprünglichen Geplapper mit einer anderen Betonung langsam eine Sprache. Wohl war es der gewohnte, fast tägliche Umgang mit den Khaz-Aduir, welcher es ihr ermöglichen sollte im laufe der Zeit zu lernen, was es mit diesem Kauderwelsch auf sich hat. Die Zeit würde es nun zeigen.